Streichholzetui - Silber - Englischer Vesta-Case






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Spätviktorianische englische Vesta-Case aus Sterling-Silber (925/1000) mit handgravierter floraler Ornamentik und Monogramm EM, Lion Passant Prägung und Herstellerzeichen JHW, Klappdeckel mit seitlichem Scharnier, Öse zur Kettenbefestigung, gezahnte Reibfläche zum Entzünden von Streichhölzern, Innenhohlraum; Maße ca. 3,7 cm hoch, 2,7 cm breit, 0,9 cm tief, Gewicht 14,6 g, guter Originalzustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Englischer Vesta-Case (Streichholzbehälter) aus Sterling-Silber, spätviktorianisch, ca. 1885–1900
Dieser fein gearbeitete Vesta-Case stammt aus dem späten viktorianischen Zeitalter und ist ein charakteristisches Beispiel für die hochwertige englische Kleinsilberschmiedekunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Gefertigt aus Sterling-Silber (925/1000) – belegt durch den eingeschlagenen Lion Passant vereint das Objekt funktionale Alltagstauglichkeit mit dekorativer Eleganz.
Vesta-Cases dienten zur sicheren Aufbewahrung von Zündhölzern und gehörten im späten 19. Jahrhundert zu den unverzichtbaren Accessoires des gehobenen Bürgertums.
Sie wurden häufig an Uhrenketten oder Chatelainen getragen und waren Ausdruck von Stil, technischer Modernität und sozialem Status.
Historischer Kontext & Epoche
Die Datierung in die spätviktorianische Epoche (ca. 1885–1900) ergibt sich aus mehreren Faktoren:
• der Objektgattung selbst (Vesta-Cases kommen ab ca. 1870 verstärkt auf),
• der klar funktionalen, aber reich gravierten Gestaltung,
• der handwerklichen Ausführung mit industriell beeinflusster Präzision,
• sowie der reduzierten, gedrängt eingeschlagenen Punzen, wie sie für kleine englische Silberobjekte des späten 19. Jahrhunderts typisch sind.
In dieser Zeit erlebte England eine Phase rasanten technischen und gesellschaftlichen Wandels. Die Einführung sichererer Zündhölzer machte Vesta-Cases zu beliebten Gebrauchsgegenständen, die zugleich individuell personalisiert wurden – häufig durch Monogramme.
Gestaltung & Gravur
Die Vorderseite zeigt eine fein handgravierte florale Ornamentik mit zentraler Kartusche, in die das Monogramm „EM“ (Großbuchstaben E und M) eingraviert ist.
Solche Monogramme deuten in der Regel auf den ursprünglichen Besitzer hin und waren im viktorianischen England weit verbreitet, sei es als Geschenk zur Volljährigkeit, zur Hochzeit oder als persönlicher Alltagsgegenstand.
Die Gravur ist nicht maschinell geprägt, sondern klassisch mit dem Stichel ausgeführt, was die handwerkliche Qualität unterstreicht.
Funktionale Merkmale
• Klappdeckel mit seitlichem Scharnier
• Seitlich angebrachte Öse zur Befestigung an einer Kette
• Gezahnte Reibfläche am unteren Rand zum Entzünden der Streichhölzer
• Innen hohl gearbeitet zur Aufnahme der Hölzer
Diese Merkmale bestätigen eindeutig die Funktion als Vesta-Case.
Punzen & Material
• Lion Passant: Sterling-Silber (925/1000)
• Herstellerpunze „JHW“, vermutlich eine englische Werkstatt des späten 19. Jahrhunderts
• Aufgrund der geringen Objektgröße ist eine unvollständige Punzenreihe zeittypisch und kein Hinweis auf spätere Veränderungen
Maße & Gewicht
• Höhe: ca. 3,7 cm
• Breite: ca. 2,7 cm
• Tiefe: ca. 0,9 cm
• Gewicht: 14,6 g
Erhaltungszustand
Guter, originaler Erhaltungszustand mit alters- und gebrauchstypischer Patina. Keine erkennbaren späteren Eingriffe. Scharnier, Öse und Reibfläche sind original und funktional erhalten.
Einordnung & Wertschätzung
Dieses Objekt ist ein authentisches Zeugnis spätviktorianischer Alltagskultur und verbindet Funktion, Individualisierung und Silberhandwerk. Vesta-Cases zählen heute zu den gesuchten Sammlerobjekten, da sie den Übergang von reinem Gebrauchsgegenstand zu persönlichem Schmuckaccessoire dokumentieren.
Englischer Vesta-Case (Streichholzbehälter) aus Sterling-Silber, spätviktorianisch, ca. 1885–1900
Dieser fein gearbeitete Vesta-Case stammt aus dem späten viktorianischen Zeitalter und ist ein charakteristisches Beispiel für die hochwertige englische Kleinsilberschmiedekunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Gefertigt aus Sterling-Silber (925/1000) – belegt durch den eingeschlagenen Lion Passant vereint das Objekt funktionale Alltagstauglichkeit mit dekorativer Eleganz.
Vesta-Cases dienten zur sicheren Aufbewahrung von Zündhölzern und gehörten im späten 19. Jahrhundert zu den unverzichtbaren Accessoires des gehobenen Bürgertums.
Sie wurden häufig an Uhrenketten oder Chatelainen getragen und waren Ausdruck von Stil, technischer Modernität und sozialem Status.
Historischer Kontext & Epoche
Die Datierung in die spätviktorianische Epoche (ca. 1885–1900) ergibt sich aus mehreren Faktoren:
• der Objektgattung selbst (Vesta-Cases kommen ab ca. 1870 verstärkt auf),
• der klar funktionalen, aber reich gravierten Gestaltung,
• der handwerklichen Ausführung mit industriell beeinflusster Präzision,
• sowie der reduzierten, gedrängt eingeschlagenen Punzen, wie sie für kleine englische Silberobjekte des späten 19. Jahrhunderts typisch sind.
In dieser Zeit erlebte England eine Phase rasanten technischen und gesellschaftlichen Wandels. Die Einführung sichererer Zündhölzer machte Vesta-Cases zu beliebten Gebrauchsgegenständen, die zugleich individuell personalisiert wurden – häufig durch Monogramme.
Gestaltung & Gravur
Die Vorderseite zeigt eine fein handgravierte florale Ornamentik mit zentraler Kartusche, in die das Monogramm „EM“ (Großbuchstaben E und M) eingraviert ist.
Solche Monogramme deuten in der Regel auf den ursprünglichen Besitzer hin und waren im viktorianischen England weit verbreitet, sei es als Geschenk zur Volljährigkeit, zur Hochzeit oder als persönlicher Alltagsgegenstand.
Die Gravur ist nicht maschinell geprägt, sondern klassisch mit dem Stichel ausgeführt, was die handwerkliche Qualität unterstreicht.
Funktionale Merkmale
• Klappdeckel mit seitlichem Scharnier
• Seitlich angebrachte Öse zur Befestigung an einer Kette
• Gezahnte Reibfläche am unteren Rand zum Entzünden der Streichhölzer
• Innen hohl gearbeitet zur Aufnahme der Hölzer
Diese Merkmale bestätigen eindeutig die Funktion als Vesta-Case.
Punzen & Material
• Lion Passant: Sterling-Silber (925/1000)
• Herstellerpunze „JHW“, vermutlich eine englische Werkstatt des späten 19. Jahrhunderts
• Aufgrund der geringen Objektgröße ist eine unvollständige Punzenreihe zeittypisch und kein Hinweis auf spätere Veränderungen
Maße & Gewicht
• Höhe: ca. 3,7 cm
• Breite: ca. 2,7 cm
• Tiefe: ca. 0,9 cm
• Gewicht: 14,6 g
Erhaltungszustand
Guter, originaler Erhaltungszustand mit alters- und gebrauchstypischer Patina. Keine erkennbaren späteren Eingriffe. Scharnier, Öse und Reibfläche sind original und funktional erhalten.
Einordnung & Wertschätzung
Dieses Objekt ist ein authentisches Zeugnis spätviktorianischer Alltagskultur und verbindet Funktion, Individualisierung und Silberhandwerk. Vesta-Cases zählen heute zu den gesuchten Sammlerobjekten, da sie den Übergang von reinem Gebrauchsgegenstand zu persönlichem Schmuckaccessoire dokumentieren.
