Hope - Fencing Master - 1710





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
DIE MAGIE DES SCHWERTS: ZWISCHEN KUNST UND KRIEG
Dieses seltene Exemplar der The Compleat Fencing-Master von Sir William Hope stellt einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der englischen Fechtschule des frühen Achtzehnten Jahrhunderts dar. Das Werk ist reich an prachtvollen, gefalzten Tafeln, Zeugnis einer Epoche, in der Fechten nicht nur militärische Disziplin, sondern auch Kunstform, Eleganz und Philosophie der Geste war. Besonders wertvoll ist die Anwesenheit der fein handgeauqberten Aquarell-Illustrationen, die dem Band eine einzigartige Aura und visuelle Wirkung verleihen und ihn von einem rein technischen Handbuch zu einem wahren Kunstobjekt verwandeln.
MARKTWERT
Die Exemplare der ersten Ausgaben der fechtkundigen Werke von William Hope sind auf dem Antiquariatsmarkt sehr selten. Vollständige Kopien mit intakten Tafeln erreichen Werte zwischen 5.500 und 7.000 Euro, mit Höchstständen für Exemplare mit erlesener Provenienz oder von Hand aquarellierten Illustrationen, wie bei diesem Exemplar.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Ganzlederbindung, später neu gebunden mit originalem Rücken erhalten und restauriert, wenige Gebrauchsspuren, kleine Restaurierungen auf L4 und N1, die den Text teilweise berühren. Der Band wird von 12 großen, gefalzten Kupferstichen begleitet, hier in außergewöhnlich gutem Erhaltungszustand, einige fein handaquarelliert. Pp. [4]; 18nn. 197; 13nn. [4]; 12 Tafeln f.t.
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
The Compleat Fencing-Master: In which is fully described the whole Guards, Parades, and Lessons belonging to the Small-Sword; as also the best Rules for playing against either Artists or Ignorants, with Blunts or Sharps. Together with Directions how to behave in Single Combat on the Ground. Also the Opinion of the most eminent Authors, ancient and modern, concerning the Use of Arms.
London, Printed for W. Taylor, 1710.
Hope (Sir William).
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Dieses Werk gehört zu den wichtigsten Zusammenfassungen der britischen Fechtschule, Erbin der französischen und italienischen Traditionen, aber bereits mit einer eigenen stilistischen Autonomie. Sir William Hope, schottischer Offizier, überträgt in dem Band eine direkt gemachte Erfahrung, die sowohl im militärischen Feld als auch in den Akademien gewonnen wurde. Die Illustrationen, hier außergewöhnlich aquarelliert, zeigen klar die Haltungen und Grundschläge des Kurzschwerts, nehmen jedoch auch symbolischen Wert an, da sie den ritterlichen Ehrenkodex von Höflichkeit und Kunst des Duells visuell übersetzen. Die Ausgabe, ursprünglich als The Scots Fencing-Master im Jahr 1687 veröffentlicht, erlebte späteren Auflagen (1691, 1692, 1697), bevor sie zu dieser Ausgabe von 1710 gelangte, die im USTC nicht verzeichnet ist.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Sir William Hope (um 1660 – 1724) war schottischer Offizier, Fechtmeister und Schriftsteller und gilt als einer der führenden Befürworter der modernen Fechtkunst in England. Seine Werke zeichnen sich durch Klarheit der Darstellung und einen systematischen Ansatz aus, der praktische Erfahrung mit einer soliden theoretischen Grundlage verbindet. Sein Verlagswesen trug dazu bei, das Fechten nicht nur als militärische, sondern auch als soziale und zivile Disziplin zu verbreiten.
DRUCKGESCHICHTE UND VERBREITUNG
Die Erstausgabe, mit dem Titel The Scots Fencing-Master, erschien 1687 in Edinburgh. Es folgten Ausgaben in den Jahren 1691, 1692 und 1697, die den Erfolg des Werks festigten und seinen Übergang zum internationaleren Titel The Compleat Fencing-Master. Diese Ausgabe von 1710, hier als dritte, tatsächlich aber als fünfte beschrieben, ist in den wichtigsten Repertorien nicht verzeichnet (nicht im USTC erwähnt), was ihre Seltenheit und bibliografische Bedeutung erhöht. Die Verbreitung blieb auf Militätsoffiziere, Adlige und Gentiluomini beschränkt, die am Duellkodex interessiert waren.
BIBLIOGRAPHY UND VERWEISE
– Thimm, F. A Complete Bibliography of Fencing and Duelling, London, 1896.
– Vigeant, C. Bibliographie de l’escrime, Paris, 1882.
– Anglo, S. The Martial Arts of Renaissance Europe, New Haven, 2000.
– Cohen, H. Swordsmen: The Martial Ethos in the Three Kingdoms, Oxford, 2010.
Der Verkäufer stellt sich vor
DIE MAGIE DES SCHWERTS: ZWISCHEN KUNST UND KRIEG
Dieses seltene Exemplar der The Compleat Fencing-Master von Sir William Hope stellt einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der englischen Fechtschule des frühen Achtzehnten Jahrhunderts dar. Das Werk ist reich an prachtvollen, gefalzten Tafeln, Zeugnis einer Epoche, in der Fechten nicht nur militärische Disziplin, sondern auch Kunstform, Eleganz und Philosophie der Geste war. Besonders wertvoll ist die Anwesenheit der fein handgeauqberten Aquarell-Illustrationen, die dem Band eine einzigartige Aura und visuelle Wirkung verleihen und ihn von einem rein technischen Handbuch zu einem wahren Kunstobjekt verwandeln.
MARKTWERT
Die Exemplare der ersten Ausgaben der fechtkundigen Werke von William Hope sind auf dem Antiquariatsmarkt sehr selten. Vollständige Kopien mit intakten Tafeln erreichen Werte zwischen 5.500 und 7.000 Euro, mit Höchstständen für Exemplare mit erlesener Provenienz oder von Hand aquarellierten Illustrationen, wie bei diesem Exemplar.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Ganzlederbindung, später neu gebunden mit originalem Rücken erhalten und restauriert, wenige Gebrauchsspuren, kleine Restaurierungen auf L4 und N1, die den Text teilweise berühren. Der Band wird von 12 großen, gefalzten Kupferstichen begleitet, hier in außergewöhnlich gutem Erhaltungszustand, einige fein handaquarelliert. Pp. [4]; 18nn. 197; 13nn. [4]; 12 Tafeln f.t.
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
The Compleat Fencing-Master: In which is fully described the whole Guards, Parades, and Lessons belonging to the Small-Sword; as also the best Rules for playing against either Artists or Ignorants, with Blunts or Sharps. Together with Directions how to behave in Single Combat on the Ground. Also the Opinion of the most eminent Authors, ancient and modern, concerning the Use of Arms.
London, Printed for W. Taylor, 1710.
Hope (Sir William).
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Dieses Werk gehört zu den wichtigsten Zusammenfassungen der britischen Fechtschule, Erbin der französischen und italienischen Traditionen, aber bereits mit einer eigenen stilistischen Autonomie. Sir William Hope, schottischer Offizier, überträgt in dem Band eine direkt gemachte Erfahrung, die sowohl im militärischen Feld als auch in den Akademien gewonnen wurde. Die Illustrationen, hier außergewöhnlich aquarelliert, zeigen klar die Haltungen und Grundschläge des Kurzschwerts, nehmen jedoch auch symbolischen Wert an, da sie den ritterlichen Ehrenkodex von Höflichkeit und Kunst des Duells visuell übersetzen. Die Ausgabe, ursprünglich als The Scots Fencing-Master im Jahr 1687 veröffentlicht, erlebte späteren Auflagen (1691, 1692, 1697), bevor sie zu dieser Ausgabe von 1710 gelangte, die im USTC nicht verzeichnet ist.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Sir William Hope (um 1660 – 1724) war schottischer Offizier, Fechtmeister und Schriftsteller und gilt als einer der führenden Befürworter der modernen Fechtkunst in England. Seine Werke zeichnen sich durch Klarheit der Darstellung und einen systematischen Ansatz aus, der praktische Erfahrung mit einer soliden theoretischen Grundlage verbindet. Sein Verlagswesen trug dazu bei, das Fechten nicht nur als militärische, sondern auch als soziale und zivile Disziplin zu verbreiten.
DRUCKGESCHICHTE UND VERBREITUNG
Die Erstausgabe, mit dem Titel The Scots Fencing-Master, erschien 1687 in Edinburgh. Es folgten Ausgaben in den Jahren 1691, 1692 und 1697, die den Erfolg des Werks festigten und seinen Übergang zum internationaleren Titel The Compleat Fencing-Master. Diese Ausgabe von 1710, hier als dritte, tatsächlich aber als fünfte beschrieben, ist in den wichtigsten Repertorien nicht verzeichnet (nicht im USTC erwähnt), was ihre Seltenheit und bibliografische Bedeutung erhöht. Die Verbreitung blieb auf Militätsoffiziere, Adlige und Gentiluomini beschränkt, die am Duellkodex interessiert waren.
BIBLIOGRAPHY UND VERWEISE
– Thimm, F. A Complete Bibliography of Fencing and Duelling, London, 1896.
– Vigeant, C. Bibliographie de l’escrime, Paris, 1882.
– Anglo, S. The Martial Arts of Renaissance Europe, New Haven, 2000.
– Cohen, H. Swordsmen: The Martial Ethos in the Three Kingdoms, Oxford, 2010.
