Italienische Schule (XVIII) - Paesaggio

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Caroline Bokobza
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Paesaggio, Öl auf Leinwand aus dem 17. Jahrhundert, Italien, klassischer Stil der italienischen Schule, Größe 78,8 × 65,5 cm, unsigniert und in gutem Zustand.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Öl auf Leinwand ohne Rahmen, darstellend eine klassizistische Landschaft, die stark an den Stil der römischen Schule des XVII. Jahrhunderts erinnert. Eine idealisierte und gelassene Sicht, im arcadischen Stil, gekennzeichnet durch verschiedene Schlüsselelemente: Tiefenwirkung durch Hell-Dunkel-Kontrast, der große knorrige Baum rechts, die Berge im Hintergrund, ganz links ein Sanftgradation in zarten Blau- und Grautönen, die den Effekt von Distanz und Licht simuliert und an die frühen Morgenstunden oder den späten Nachmittag erinnert, wodurch eine ruhige und kontemplative Atmosphäre entsteht. Die Figuren im Vordergrund verleihen dem weiten Panorama Leben und Dimension, während ein reitender Reisender einen Pfad hin zum Dorf hinaufreitet. Die Wäscherin: In der unteren linken Ecke eine einsame Gestalt, die Wäsche am Ufer des Wassers wäscht und das einfache, alltägliche Leben der Landbevölkerung repräsentiert. Die Gebäude sind typisch für einen italienisch anmutenden Stil, mit Villen und Stein turmartig in Felsklippen eingebettet. Diese Strukturen wirken nicht nagelneu; ihre von der Zeit gezeichneten Oberflächenstrukturen deuten auf eine zeitlose Verbindung zwischen dem Land und seinen Bewohnern hin. Dieses Werk ist ein glanzvolles Beispiel dafür, wie die Natur in der Barockzeit dargestellt wurde: nicht als wilde, unbezähmbare Kraft, sondern als harmonische, fast theatrale Kulisse für menschliche Tätigkeiten. Beim Betrachten des Gemäldes wirkt es wie eine Arbeit, die der Gruppe der Maler der Campagna Romana des XVII. Jahrhunderts im Stil des flämischen Malers (ursprünglich belgisch) Jan Frans van Bloemen gehört, der auch in Italien tätig war, von 1686–1687 in Rom lebte, wo er Mattea Rosa Barosini heiratete. Die stehende Gestalt scheint ein Reisender oder Hirte zu sein, der einen langen Stab hält und eine blaue Tunika mit einem braunroten Mantel oder Sack trägt. Seine Geste, richtet sich dem Wasser zu, was darauf hindeutet, dass er nach Orientierung oder Informationen zu den Figuren, die dort ruhen, fragen könnte. Es gibt zwei niedrige Figuren, nah am Boden. Eine ist blass und wirkt fast gespenstisch oder teilweise entkleidet, vielleicht einen Badenden oder jemanden, der während einer Reise ruht. Die andere Figur, mit einer gelben Weste, streckt sich nach vorne in einer dynamischen Pose aus, wodurch der Austausch von Gesprächen betont wird. Bedingungen: einige kleine Farbabnutzungen oder alte „Korrosionsstellen“ auf der Leinwandoberfläche, was bei einem Werk dieser Epoche üblich ist. Maße: 78,8 x 65,5 cm.

Öl auf Leinwand ohne Rahmen, darstellend eine klassizistische Landschaft, die stark an den Stil der römischen Schule des XVII. Jahrhunderts erinnert. Eine idealisierte und gelassene Sicht, im arcadischen Stil, gekennzeichnet durch verschiedene Schlüsselelemente: Tiefenwirkung durch Hell-Dunkel-Kontrast, der große knorrige Baum rechts, die Berge im Hintergrund, ganz links ein Sanftgradation in zarten Blau- und Grautönen, die den Effekt von Distanz und Licht simuliert und an die frühen Morgenstunden oder den späten Nachmittag erinnert, wodurch eine ruhige und kontemplative Atmosphäre entsteht. Die Figuren im Vordergrund verleihen dem weiten Panorama Leben und Dimension, während ein reitender Reisender einen Pfad hin zum Dorf hinaufreitet. Die Wäscherin: In der unteren linken Ecke eine einsame Gestalt, die Wäsche am Ufer des Wassers wäscht und das einfache, alltägliche Leben der Landbevölkerung repräsentiert. Die Gebäude sind typisch für einen italienisch anmutenden Stil, mit Villen und Stein turmartig in Felsklippen eingebettet. Diese Strukturen wirken nicht nagelneu; ihre von der Zeit gezeichneten Oberflächenstrukturen deuten auf eine zeitlose Verbindung zwischen dem Land und seinen Bewohnern hin. Dieses Werk ist ein glanzvolles Beispiel dafür, wie die Natur in der Barockzeit dargestellt wurde: nicht als wilde, unbezähmbare Kraft, sondern als harmonische, fast theatrale Kulisse für menschliche Tätigkeiten. Beim Betrachten des Gemäldes wirkt es wie eine Arbeit, die der Gruppe der Maler der Campagna Romana des XVII. Jahrhunderts im Stil des flämischen Malers (ursprünglich belgisch) Jan Frans van Bloemen gehört, der auch in Italien tätig war, von 1686–1687 in Rom lebte, wo er Mattea Rosa Barosini heiratete. Die stehende Gestalt scheint ein Reisender oder Hirte zu sein, der einen langen Stab hält und eine blaue Tunika mit einem braunroten Mantel oder Sack trägt. Seine Geste, richtet sich dem Wasser zu, was darauf hindeutet, dass er nach Orientierung oder Informationen zu den Figuren, die dort ruhen, fragen könnte. Es gibt zwei niedrige Figuren, nah am Boden. Eine ist blass und wirkt fast gespenstisch oder teilweise entkleidet, vielleicht einen Badenden oder jemanden, der während einer Reise ruht. Die andere Figur, mit einer gelben Weste, streckt sich nach vorne in einer dynamischen Pose aus, wodurch der Austausch von Gesprächen betont wird. Bedingungen: einige kleine Farbabnutzungen oder alte „Korrosionsstellen“ auf der Leinwandoberfläche, was bei einem Werk dieser Epoche üblich ist. Maße: 78,8 x 65,5 cm.

Details

Künstler
Italienische Schule (XVIII)
Angeboten mit Rahmen
Nein
Titel des Kunstwerks
Paesaggio
Technik
Ölgemälde
Signatur
Nicht signiert
Herkunftsland
Italien
Zustand
Guter Zustand
Höhe
78,8 cm
Breite
65,5 cm
Gewicht
0 g
Stil
Klassik
Periode
17. Jahrhundert
Verkauft von
ItalienVerifiziert
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Privat

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