Außergewöhnliche Fangmaske - Gabun (Ohne mindestpreis)





Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 133996 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Außergewöhnliche Fang-Maske aus Gabun, Reproduktion der Ngil-Fang-Skulptur, 45 cm hoch und 22,5 cm breit, guter Zustand, ein Objekt, ohne Ständer.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses elegante, minimalistische Stück ist eine traditionelle Fang-Maske, die von dem Fangvolk stammt, das überwiegend im äquatorialen Regenwaldgebiet Gabuns, im südlichen Kamerun und in Äquatorialguinea beheimatet ist. Innerhalb der Fang-Spirituellen- und Sozialstrukturen sind diese markanten weißgesichtigen Masken traditionell mit der Ngil-Geheimszene verbunden, einer mächtigen männlichen Regulierungsvereinigung, die bis Anfang des 20. Jahrhunderts bestand. Die Ngil-Gesellschaft fungierte als gerichtliche und friedensstiftende Instanz, wobei maskierte Botengänger nachts von Ort zu Ort zogen, um Hexer zu entlarven, Verbrecher zu bestrafen und intensive gemeinschaftliche Konflikte zu schlichten. Die Maske wurde als physische Manifestation eines mächtigen Ahnengeists verstanden und nutzte eine eindrucksvolle, jenseits der Welt schwebende Gelassenheit, um absolute Autorität auszuüben und soziale Ordnung wiederherzustellen.
Die visuellen Merkmale dieses Stücks verkörpern perfekt die verfeinerte, verlängerte Abstraktion, die die klassische Fang Ngil-Skulptur definiert. Die Gesichtsplatte ist als dramatisches, umgekehrtes Dreieck geschnitzt, das scharf zu einem schmalen Kinn verjüngt ist und vollständig mit einer dicken Schicht weißer Kaolin-Erde bedeckt ist. Für die Fang ist diese weiße Oberfläche hoch symbolisch, sie repräsentiert ausdrücklich die Farbe der Geister, das Reich der Ahnen sowie die Konzepte von Reinheit und Gerechtigkeit. Die Gesichtsarchitektur ist meisterhaft minimalistisch, bestimmt durch weiche, stilisierte gebogene Augenbrauen, die nahtlos zusammenlaufen und eine lange, schlanke, gerade Nasenbrücke bilden. Die Augen sind auf subtile, schmale horizontale Spalte reduziert, die eine Aura distanzierter, melancholischer Kontemplation ausstrahlen, ausgeglichen durch einen kleinen, schwach eingeritzten Mund ganz am unteren Rand des verlängerten Kiefers. Eine dunkel eingefärbte, einfache, blockige Haarschmuckkrone krönt die Stirnhöhe und schafft einen scharfen, eleganten Kontrast zur verwitterten, chalky Patina des Gesichts."
Dieses elegante, minimalistische Stück ist eine traditionelle Fang-Maske, die von dem Fangvolk stammt, das überwiegend im äquatorialen Regenwaldgebiet Gabuns, im südlichen Kamerun und in Äquatorialguinea beheimatet ist. Innerhalb der Fang-Spirituellen- und Sozialstrukturen sind diese markanten weißgesichtigen Masken traditionell mit der Ngil-Geheimszene verbunden, einer mächtigen männlichen Regulierungsvereinigung, die bis Anfang des 20. Jahrhunderts bestand. Die Ngil-Gesellschaft fungierte als gerichtliche und friedensstiftende Instanz, wobei maskierte Botengänger nachts von Ort zu Ort zogen, um Hexer zu entlarven, Verbrecher zu bestrafen und intensive gemeinschaftliche Konflikte zu schlichten. Die Maske wurde als physische Manifestation eines mächtigen Ahnengeists verstanden und nutzte eine eindrucksvolle, jenseits der Welt schwebende Gelassenheit, um absolute Autorität auszuüben und soziale Ordnung wiederherzustellen.
Die visuellen Merkmale dieses Stücks verkörpern perfekt die verfeinerte, verlängerte Abstraktion, die die klassische Fang Ngil-Skulptur definiert. Die Gesichtsplatte ist als dramatisches, umgekehrtes Dreieck geschnitzt, das scharf zu einem schmalen Kinn verjüngt ist und vollständig mit einer dicken Schicht weißer Kaolin-Erde bedeckt ist. Für die Fang ist diese weiße Oberfläche hoch symbolisch, sie repräsentiert ausdrücklich die Farbe der Geister, das Reich der Ahnen sowie die Konzepte von Reinheit und Gerechtigkeit. Die Gesichtsarchitektur ist meisterhaft minimalistisch, bestimmt durch weiche, stilisierte gebogene Augenbrauen, die nahtlos zusammenlaufen und eine lange, schlanke, gerade Nasenbrücke bilden. Die Augen sind auf subtile, schmale horizontale Spalte reduziert, die eine Aura distanzierter, melancholischer Kontemplation ausstrahlen, ausgeglichen durch einen kleinen, schwach eingeritzten Mund ganz am unteren Rand des verlängerten Kiefers. Eine dunkel eingefärbte, einfache, blockige Haarschmuckkrone krönt die Stirnhöhe und schafft einen scharfen, eleganten Kontrast zur verwitterten, chalky Patina des Gesichts."

