Ingebern - Chiromantia, Metoposcopia & Physiognomia - 1692





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
VENE DELLA MANO, LINEE DELLA FRONTE E DESTINO: CHIROMANTIE, ASTROLOGIE UND PHYSIONOMIE
Diese extrem seltene Erstausgabe der Chiromantia, Metoposcopia & Physiognomia Curioso-Practica stellt ein außerordentliches Beispiel für das Fortbestehen der Wahrsagerei in der spätbarocken Europa dar. Der Band präsentiert sich als praktisches Kompendium, das dem Leser beibringt, wie Gesundheit, Glück und moralische Neigungen anhand der Zeichen des menschlichen Körpers interpretiert werden. Die Hand, die Stirn und das Gesicht werden als symbolische Oberflächen gelesen, die Charakter und Schicksal des Individuums zu offenbaren vermögen. In einer Epoche, die zwischen Aberglauben, Medizin und Naturphilosophie schwebte, verkörpern diese Werke perfekt den ambivalenten Reiz der populären Okkultwissenschaften.
MARKTWERT
Die deutschen Hand- und Physiognomie-Handbücher des 17. Jahrhunderts sind heute auf dem Markt relativ selten, insbesondere wenn sie mit den veredelten Drucktafeln vollständig sind. Ähnliche Exemplare, in gutem Zustand und mit vollständigem illustrativem Apparat, bewegen sich meist zwischen 1.200 und 3.500 Euro, mit höheren Bewertungen für Exemplare aus bedeutenden esoterischen oder okkultistischen Sammlungen.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Collation: [7], [12 Tafeln], 180, [4] S. Frontispiz graviert, Titelseite graviert, 12 kupferstiche Tafeln außerhalb des Textes, Initialen und Kopf- bzw. Fußzeilen verziert. Spätere Pergamentbindung, Rückenrestaurierung. Verso des Frontispizes verblasste Stempel. Einige handschriftliche Anmerkungen auf den Seiten 98–100. Braunfärbung und leichte Flecken, aber Blätter im Allgemeinen frisch und gut erhalten. Text und Gravuren gut lesbar; Bindung fest und stabil. Insgesamt ausgezeichnete Kopie in gutem Zustand. Bei alten Büchern mit mehrjähriger Geschichte können einige Unvollkommenheiten auftreten, die in der Beschreibung nicht immer erfasst sind.
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Chiromantia, Metoposcopia & Physiognomia Curioso-Practica, oder Kurtze Anweisung…
Francoforte am Main, Georg Heinrich Ehrling, 1692.
Johann Ingebern.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Dieses Werk gehört zu der weiten europäischen Tradition der praktischen Physiognomik, einer Disziplin, die behauptete, Charakter und menschliches Schicksal anhand äußerer Merkmale des Körpers zu interpretieren. Die Metoposkopie — Lesung der Stirnlinien — und die Chiromantie galten als semi-wissenschaftliche Instrumente, die moralische Neigungen, Glück, Gesundheit und Temperament zu enthüllen vermochten. Im späten 17. Jahrhundert übten diese Praktiken nach wie vor enormen Reiz auf gebildetes Publikum ebenso wie auf populäre Leser aus, und sie befanden sich an der Schnittstelle von Medizin, Astrologie und Naturmagie. Die gravierten Tafeln machen den Band besonders eindrucksvoll und bezeugen den starken visuellen Anteil dieser Disziplinen.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Johann Ingebern bleibt eine weitgehend dunkle Figur der deutschsprachigen okkulten Tradition des späten 17. Jahrhunderts. Sein Name ist vor allem mit praktischen Handbüchern zur Chiromantie und Physiognomie verbunden, die sich an ein neugieriges Publikum der Wahrsagekünste richteten. Seine Werke gehören zu der Strömung der populären esoterischen Verbreitung, die sich im deutschsprachigen Raum im 17. und 18. Jahrhundert entwickelte.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
In Frankfurt am Main gedruckt im Jahre 1692 von Georg Heinrich Ehrling, reflektiert diese Erstausgabe das anhaltende kommerzielle Interesse an Wahrsagehandbüchern im deutschen Verlagwesen des späten 17. Jahrhunderts. Frankfurt repräsentierte damals eines der wichtigsten europäischen Buchzentren, nicht zuletzt dank der berühmten Buchmesse, die die internationale Verbreitung wissenschaftlicher, magischer und hermetischer Texte förderte.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
VD17: Verzeichnisse der Frankfurter Ausgabe von 1692.
WorldCat, in Bibliotheken international erfasste Exemplare.
Caillet, Manuel bibliographique des sciences psychiques et occultes.
Thorndike, History of Magic and Experimental Science.
Wellcome Collection Library, Abteilungen zu Chiromantie und Physiognomie.
Der Verkäufer stellt sich vor
VENE DELLA MANO, LINEE DELLA FRONTE E DESTINO: CHIROMANTIE, ASTROLOGIE UND PHYSIONOMIE
Diese extrem seltene Erstausgabe der Chiromantia, Metoposcopia & Physiognomia Curioso-Practica stellt ein außerordentliches Beispiel für das Fortbestehen der Wahrsagerei in der spätbarocken Europa dar. Der Band präsentiert sich als praktisches Kompendium, das dem Leser beibringt, wie Gesundheit, Glück und moralische Neigungen anhand der Zeichen des menschlichen Körpers interpretiert werden. Die Hand, die Stirn und das Gesicht werden als symbolische Oberflächen gelesen, die Charakter und Schicksal des Individuums zu offenbaren vermögen. In einer Epoche, die zwischen Aberglauben, Medizin und Naturphilosophie schwebte, verkörpern diese Werke perfekt den ambivalenten Reiz der populären Okkultwissenschaften.
MARKTWERT
Die deutschen Hand- und Physiognomie-Handbücher des 17. Jahrhunderts sind heute auf dem Markt relativ selten, insbesondere wenn sie mit den veredelten Drucktafeln vollständig sind. Ähnliche Exemplare, in gutem Zustand und mit vollständigem illustrativem Apparat, bewegen sich meist zwischen 1.200 und 3.500 Euro, mit höheren Bewertungen für Exemplare aus bedeutenden esoterischen oder okkultistischen Sammlungen.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Collation: [7], [12 Tafeln], 180, [4] S. Frontispiz graviert, Titelseite graviert, 12 kupferstiche Tafeln außerhalb des Textes, Initialen und Kopf- bzw. Fußzeilen verziert. Spätere Pergamentbindung, Rückenrestaurierung. Verso des Frontispizes verblasste Stempel. Einige handschriftliche Anmerkungen auf den Seiten 98–100. Braunfärbung und leichte Flecken, aber Blätter im Allgemeinen frisch und gut erhalten. Text und Gravuren gut lesbar; Bindung fest und stabil. Insgesamt ausgezeichnete Kopie in gutem Zustand. Bei alten Büchern mit mehrjähriger Geschichte können einige Unvollkommenheiten auftreten, die in der Beschreibung nicht immer erfasst sind.
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Chiromantia, Metoposcopia & Physiognomia Curioso-Practica, oder Kurtze Anweisung…
Francoforte am Main, Georg Heinrich Ehrling, 1692.
Johann Ingebern.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Dieses Werk gehört zu der weiten europäischen Tradition der praktischen Physiognomik, einer Disziplin, die behauptete, Charakter und menschliches Schicksal anhand äußerer Merkmale des Körpers zu interpretieren. Die Metoposkopie — Lesung der Stirnlinien — und die Chiromantie galten als semi-wissenschaftliche Instrumente, die moralische Neigungen, Glück, Gesundheit und Temperament zu enthüllen vermochten. Im späten 17. Jahrhundert übten diese Praktiken nach wie vor enormen Reiz auf gebildetes Publikum ebenso wie auf populäre Leser aus, und sie befanden sich an der Schnittstelle von Medizin, Astrologie und Naturmagie. Die gravierten Tafeln machen den Band besonders eindrucksvoll und bezeugen den starken visuellen Anteil dieser Disziplinen.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Johann Ingebern bleibt eine weitgehend dunkle Figur der deutschsprachigen okkulten Tradition des späten 17. Jahrhunderts. Sein Name ist vor allem mit praktischen Handbüchern zur Chiromantie und Physiognomie verbunden, die sich an ein neugieriges Publikum der Wahrsagekünste richteten. Seine Werke gehören zu der Strömung der populären esoterischen Verbreitung, die sich im deutschsprachigen Raum im 17. und 18. Jahrhundert entwickelte.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
In Frankfurt am Main gedruckt im Jahre 1692 von Georg Heinrich Ehrling, reflektiert diese Erstausgabe das anhaltende kommerzielle Interesse an Wahrsagehandbüchern im deutschen Verlagwesen des späten 17. Jahrhunderts. Frankfurt repräsentierte damals eines der wichtigsten europäischen Buchzentren, nicht zuletzt dank der berühmten Buchmesse, die die internationale Verbreitung wissenschaftlicher, magischer und hermetischer Texte förderte.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
VD17: Verzeichnisse der Frankfurter Ausgabe von 1692.
WorldCat, in Bibliotheken international erfasste Exemplare.
Caillet, Manuel bibliographique des sciences psychiques et occultes.
Thorndike, History of Magic and Experimental Science.
Wellcome Collection Library, Abteilungen zu Chiromantie und Physiognomie.
