Römisches Reich Gallorömischer Eisenkelle (Simpulum) — 55 cm. Spanische Ausfuhrlizenz (Ohne mindestpreis)






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Seltenes monumentales gallo-römisches Eisenlöffel (Simpulum) 55 cm lang, das aus dem 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr. stammt, aus heißgefertigtem Eisen geschmiedet, Provenienz Frankreich, 1970 auf Auktion erworben, mit Echtheitszertifikat und spanischer Ausfuhrlizenz.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Seltenes monumentales gallo-römisches Eisenlöffel (Simpulum) — 55 cm
Overview
Eine außergewöhnliche und seltene Polyäthisch-? (hier) Ein außergewöhnliches und seltenes Exemplar eines monumentalen römischen provinzialen Gebrauchslöffels aus Eisen (Spatha / Simpulum), konzipiert für den Schwerlast-Einsatz in Militärlagern oder großen Gutsküchen (instrumentum domesticum). Dieses Stück besticht durch seine monumentale Länge, professionelle Schmiedekunst und bemerkenswerten Erhaltungszustand des antiken Eisens.
Technische Spezifikationen
Kultur: gallo-römisch / römisches Provinzial
Periode: 1. – 3. Jahrhundert n. Chr. (Hoch- bis Mittelimperialzeit)
Material: Hochgeschmiedetes Eisen
Gesamtlänge: 55,0 cm
Provenienz: Aus privater europäischer Sammlung, 1970
Detaillierte Beschreibung & Typologie
Der Griff ist sorgfältig aus einem festen Eisenstab gefertigt und besitzt einen markanten rechteckigen Querschnitt mit einer Dicke von 6,7 mm. Diese Dicke war strukturell notwendig, um die torsionale Steifigkeit bereitzustellen und sicherzustellen, dass das Werkzeug beim Heben schwerer Speisen aus tiefen Kesseln nicht nachgibt.
Der Abschluss bezeugt das fortgeschrittene Können römischer Schmiede (fabri ferrarii). Bevor der Stab endet, erweitert sich das Metall zu einer eleganten, flachen, lanzettenförmigen (blättrigen) Verbreiterung, die für optimales Gleichgewicht und Handhabung konzipiert ist. Danach klappt es sich zu einem funktionalen Aufhängehaken, der sorgfältig mit einem gefalteten Knopf-/Scroll-Deckelabschluss versehen ist, um ein Abrutschen beim Aufhängen an Herdketten oder Küchenregalen zu verhindern.
Der hemisphärische Becher (cazoleta) ist von einem einzigen Eisenblech von Hand gehämmert und nahtlos durch altmodische Schmiede-Werkung in den Hals integriert.
Museumliche Parallelität & Imperialistische Standardisierung
Dieses Artefakt demonstriert perfekt die strenge Standardisierung von Gebrauchsgeräten im gesamten Römischen Reich. Seine spezifischen modularen Abmessungen, Griffprofil und Anordnung des Endes finden eine exakte morphologische Parallele in einem luxuriösen Bronzebeispiel, das im British Museum (Registrierungsnummer: 1913,0724.3) erhalten ist und von der antiken Stätte Beth She’an (Scythopolis, Levante) stammt. Während das britische Museumsstück eine prestigeträchtige Bronzenvariante aus dem Osten des Reiches repräsentiert, steht dieses Exemplar als robuste, authentische Eisenfassung, die in den westlichen Provinzen (Gallien) verwendet wurde, und macht es zu einem besonders begehrten Stück für Sammler römischer Militärrhetorik und des provinzialen instrumentum domesticum.
Zustandsbericht
Struktur: Vollständig intakte Hauptstruktur, außergewöhnlich fest und stabil.
Oberfläche/Patina: Verfügt über eine schöne, echte archäologische Patina mit tiefer, mehrschichtiger dunkler Mineralisierung (Magnetit/Limonit-Matrix), entstanden durch Jahrhunderte der Einlagerung in einer oxidierenden Umgebung.
Abnutzung/Schäden: Zeigt einen historischen, grob korrodierten Verlust am oberen Rand der Schale. Eine geringe antike Spannungsrissbildung ist am Hals der lanzettenförmigen Endung sichtbar; dieser Riss ist vollständig ausgefüllt und mit antikem Oxid versiegelt, was seine absolute Antike und strukturelle Stabilität bestätigt.
Restaurierungen: Strikte Ablehnung moderner Restaurierungen, kein Schweißen und keine chemischen Veränderungen. Das Stück verbleibt in seinem unbearbeiteten, authentischen Zustand.
Verkauft mit Echtheitszertifikat und spanischer Exportlizenz
Seltenes monumentales gallo-römisches Eisenlöffel (Simpulum) — 55 cm
Overview
Eine außergewöhnliche und seltene Polyäthisch-? (hier) Ein außergewöhnliches und seltenes Exemplar eines monumentalen römischen provinzialen Gebrauchslöffels aus Eisen (Spatha / Simpulum), konzipiert für den Schwerlast-Einsatz in Militärlagern oder großen Gutsküchen (instrumentum domesticum). Dieses Stück besticht durch seine monumentale Länge, professionelle Schmiedekunst und bemerkenswerten Erhaltungszustand des antiken Eisens.
Technische Spezifikationen
Kultur: gallo-römisch / römisches Provinzial
Periode: 1. – 3. Jahrhundert n. Chr. (Hoch- bis Mittelimperialzeit)
Material: Hochgeschmiedetes Eisen
Gesamtlänge: 55,0 cm
Provenienz: Aus privater europäischer Sammlung, 1970
Detaillierte Beschreibung & Typologie
Der Griff ist sorgfältig aus einem festen Eisenstab gefertigt und besitzt einen markanten rechteckigen Querschnitt mit einer Dicke von 6,7 mm. Diese Dicke war strukturell notwendig, um die torsionale Steifigkeit bereitzustellen und sicherzustellen, dass das Werkzeug beim Heben schwerer Speisen aus tiefen Kesseln nicht nachgibt.
Der Abschluss bezeugt das fortgeschrittene Können römischer Schmiede (fabri ferrarii). Bevor der Stab endet, erweitert sich das Metall zu einer eleganten, flachen, lanzettenförmigen (blättrigen) Verbreiterung, die für optimales Gleichgewicht und Handhabung konzipiert ist. Danach klappt es sich zu einem funktionalen Aufhängehaken, der sorgfältig mit einem gefalteten Knopf-/Scroll-Deckelabschluss versehen ist, um ein Abrutschen beim Aufhängen an Herdketten oder Küchenregalen zu verhindern.
Der hemisphärische Becher (cazoleta) ist von einem einzigen Eisenblech von Hand gehämmert und nahtlos durch altmodische Schmiede-Werkung in den Hals integriert.
Museumliche Parallelität & Imperialistische Standardisierung
Dieses Artefakt demonstriert perfekt die strenge Standardisierung von Gebrauchsgeräten im gesamten Römischen Reich. Seine spezifischen modularen Abmessungen, Griffprofil und Anordnung des Endes finden eine exakte morphologische Parallele in einem luxuriösen Bronzebeispiel, das im British Museum (Registrierungsnummer: 1913,0724.3) erhalten ist und von der antiken Stätte Beth She’an (Scythopolis, Levante) stammt. Während das britische Museumsstück eine prestigeträchtige Bronzenvariante aus dem Osten des Reiches repräsentiert, steht dieses Exemplar als robuste, authentische Eisenfassung, die in den westlichen Provinzen (Gallien) verwendet wurde, und macht es zu einem besonders begehrten Stück für Sammler römischer Militärrhetorik und des provinzialen instrumentum domesticum.
Zustandsbericht
Struktur: Vollständig intakte Hauptstruktur, außergewöhnlich fest und stabil.
Oberfläche/Patina: Verfügt über eine schöne, echte archäologische Patina mit tiefer, mehrschichtiger dunkler Mineralisierung (Magnetit/Limonit-Matrix), entstanden durch Jahrhunderte der Einlagerung in einer oxidierenden Umgebung.
Abnutzung/Schäden: Zeigt einen historischen, grob korrodierten Verlust am oberen Rand der Schale. Eine geringe antike Spannungsrissbildung ist am Hals der lanzettenförmigen Endung sichtbar; dieser Riss ist vollständig ausgefüllt und mit antikem Oxid versiegelt, was seine absolute Antike und strukturelle Stabilität bestätigt.
Restaurierungen: Strikte Ablehnung moderner Restaurierungen, kein Schweißen und keine chemischen Veränderungen. Das Stück verbleibt in seinem unbearbeiteten, authentischen Zustand.
Verkauft mit Echtheitszertifikat und spanischer Exportlizenz
