Bouddha - état Shan - 18th c. - Skulptur - Myanmar (ehem. Birma)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Bouddha
18. Jahrhundert, Shan-Staat
Burma
Bronze
31 cm Höhe
Der Shan-Staat entspricht der bergigen Region im Osten Burmas, an Thailand, Laos und China grenzend. Die Shan-Werkstätten entwickelten zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert einen sehr markanten Stil, der sowohl von der birmanischen, thailändischen als auch laotischen Kunst beeinflusst war. Die Skulpturen bevorzugen in der Regel einen sanften, nach innen gekehrten Ausdruck, mit einem ovalen, feinen Gesicht, einem diskreten, friedlichen Lächeln; die Augenbrauen werden als durchgehender Bogen bis zur Nase gezogen, was dem Blick viel Eleganz verleiht. Die stark verlängerten Ohren erinnern an die prinzenhafte Würde Buddhas vor seinem Verzicht auf die Welt. Die Frisur besteht aus kleinen engen Locken, die von einem spitz zulaufenden, feinen Ushnisha gekrönt sind – ein häufiges Merkmal der Shan- und birmanischen Bronzen. Dieses Element symbolisiert Weisheit und Erleuchtung.
Die Handgeste der rechten Hand, die die Erde berührt, entspricht der Bhūmispārśa-Mudrā, auch Zeugenhand der Erde genannt. Sie verweist auf den Moment, in dem der Buddha die Erde anruft, um seine Verdienste zum Zeitpunkt seiner Erleuchtung unter dem Bodhi-Baum zu bezeugen. Die linke Hand, im Schoß ruhend, vermittelt dagegen meditative Ruhe. Diese Geste gehört zu den häufigsten in der Shan-Skulptur.
Der rennaussähnliche monastische Robe lässt die rechte Schulter frei und zeigt einen recht feinen Gravurendekor am Saum mit floralen Motiven und Fächern. Diese zarte Gravur kontrastiert mit der schlichten Gesamtwirkung der Figur. Der pyramidenförmige Sockel mit Stufen, stark ausgeprägt und leicht verengt in der Mitte, ist ebenfalls typisch für birmanische und Shan-Produktionen des 18. Jahrhunderts.
Schließlich behält die Oberfläche eine schöne antike Patina mit braunen Verfärbungen sowie Oxidationen und Mineralisierung. Diese Patinavariationen verstärken den Eindruck von Alter und verleihen der Skulptur viel Präsenz.
Zustand: Kleine Bruchstelle auf der Rückseite der Basis. Insgesamt guter Zustand für ihr Alter.
Herkunft: Kanaka The Collection
Versand mit Echtheitszertifikat
Versand mit UPS und Versicherung
Bouddha
18. Jahrhundert, Shan-Staat
Burma
Bronze
31 cm Höhe
Der Shan-Staat entspricht der bergigen Region im Osten Burmas, an Thailand, Laos und China grenzend. Die Shan-Werkstätten entwickelten zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert einen sehr markanten Stil, der sowohl von der birmanischen, thailändischen als auch laotischen Kunst beeinflusst war. Die Skulpturen bevorzugen in der Regel einen sanften, nach innen gekehrten Ausdruck, mit einem ovalen, feinen Gesicht, einem diskreten, friedlichen Lächeln; die Augenbrauen werden als durchgehender Bogen bis zur Nase gezogen, was dem Blick viel Eleganz verleiht. Die stark verlängerten Ohren erinnern an die prinzenhafte Würde Buddhas vor seinem Verzicht auf die Welt. Die Frisur besteht aus kleinen engen Locken, die von einem spitz zulaufenden, feinen Ushnisha gekrönt sind – ein häufiges Merkmal der Shan- und birmanischen Bronzen. Dieses Element symbolisiert Weisheit und Erleuchtung.
Die Handgeste der rechten Hand, die die Erde berührt, entspricht der Bhūmispārśa-Mudrā, auch Zeugenhand der Erde genannt. Sie verweist auf den Moment, in dem der Buddha die Erde anruft, um seine Verdienste zum Zeitpunkt seiner Erleuchtung unter dem Bodhi-Baum zu bezeugen. Die linke Hand, im Schoß ruhend, vermittelt dagegen meditative Ruhe. Diese Geste gehört zu den häufigsten in der Shan-Skulptur.
Der rennaussähnliche monastische Robe lässt die rechte Schulter frei und zeigt einen recht feinen Gravurendekor am Saum mit floralen Motiven und Fächern. Diese zarte Gravur kontrastiert mit der schlichten Gesamtwirkung der Figur. Der pyramidenförmige Sockel mit Stufen, stark ausgeprägt und leicht verengt in der Mitte, ist ebenfalls typisch für birmanische und Shan-Produktionen des 18. Jahrhunderts.
Schließlich behält die Oberfläche eine schöne antike Patina mit braunen Verfärbungen sowie Oxidationen und Mineralisierung. Diese Patinavariationen verstärken den Eindruck von Alter und verleihen der Skulptur viel Präsenz.
Zustand: Kleine Bruchstelle auf der Rückseite der Basis. Insgesamt guter Zustand für ihr Alter.
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