Römisches Reich Marmor Grabplatte mit Inschrift - 33.5 cm






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Römische Marmorbodenplatte mit Inschrift aus dem 1. bis 2. Jahrhundert n. Chr.; Maße 335 × 245 × 57 mm, guter Zustand, 2025 aus den Niederlanden erworben, Provenienz aus einer österreichischen Privatsammlung, mit Echtheitszertifikat und Ausfuhrgenehmigung.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
GRABPLATTE MIT INSKRIPTION
MATERIAL: Marmor
KULTUR: Romisch
ZEITPERSPEKTIVE: 1.–2. Jahrhundert n. Chr.
ABMESSUNGEN: 335 mm × 245 mm × 57 mm
ZUSTAND: Guter Zustand
HERKUNFT: Aus einer österreichischen Privatsammlung, O. B., erworben in Zürich 1979
Wird mit Echtheitszertifikat und Exportlizenz geliefert.
Wenn Sie außerhalb der Europäischen Union bieten und den Gegenstand gewinnen, müssen wir eine Exportlizenz für Ihr Land beantragen und der Versand dauert 3 bis 5 Wochen.
Römische Grabplatten aus Marmor gehören zu den dauerhaftesten Vermächtnissen der commemorativen Tradition des Reiches. Diese Markierer, oft als Stelen oder Tafeln bezeichnet, waren so gestaltet, dass sie in die Wände kollektiver Gräber, etwa Kolumbarien, eingelassen oder auf einzelne Gräber gestellt werden konnten. Die Wahl des Marmors war eine bewusste Aussage von Dauerhaftigkeit und sozialem Status und bot eine glatte, helle Oberfläche, die hochwertige Gravuren ermöglichte. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Design dieser Platten von einfachen rechteckigen Blöcken zu dekorativeren Formen mit architektonischen Elementen wie Giebeln, Pfeilern oder verzierter Umrandung, die den Text rahmten.
Die Inschriften dieser Platten folgen typischerweise einer stark standardisierten rechtlichen und sozialen Formel, oft beginnend mit der Abkürzung D.M. (Diis Manibus), die dem Denkmal den Manen oder Ahnengeistern des Verstorbenen widmet. Der Text liefert eine Fülle biografischer Daten, einschließlich des vollständigen Namens der Person, des Alters zum Todeszeitpunkt (oft bis auf Tage und Stunden angegeben) sowie ihres sozialen Status oder Berufs. In vielen Fällen wird auf der Platte auch der Auftraggeber des Denkmals genannt – häufig ein Ehepartner, Elternteil oder ehemaliger Herr – was einen eindringlichen Einblick in die familiären und sozialen Bindungen bietet, die das römische Leben bestimmten.
Über die wörtliche Bedeutung der Wörter hinaus offenbaren die Paläographie und die Handwerkskunst der Schrift selbst viel über die römische Welt. Professionelle Steinmetze verwendeten die Schriftart „capitalis monumentalis“, eine Schriftform von geometrischer Präzision und Serifen, die dazu beitrug, dass die Zeichen auch aus Entfernung oder bei wechselndem Licht gut lesbar blieben. Viele Platten enthielten neben dem Text auch symbolische Motive, wie Lorbeerkränze als Zeichen des Sieges über den Tod, Werkzeuge, die den Beruf des Verstorbenen darstellen, oder kleine Porträts. Diese Marmorgedenkmäler dienten als lebenswichtiges „soziales Überlebensmittel“ und stellten sicher, dass der Name und das Andenken der Person in der Öffentlichkeit lange nach dem Tod weiterlebten."
Der Verkäufer stellt sich vor
GRABPLATTE MIT INSKRIPTION
MATERIAL: Marmor
KULTUR: Romisch
ZEITPERSPEKTIVE: 1.–2. Jahrhundert n. Chr.
ABMESSUNGEN: 335 mm × 245 mm × 57 mm
ZUSTAND: Guter Zustand
HERKUNFT: Aus einer österreichischen Privatsammlung, O. B., erworben in Zürich 1979
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Römische Grabplatten aus Marmor gehören zu den dauerhaftesten Vermächtnissen der commemorativen Tradition des Reiches. Diese Markierer, oft als Stelen oder Tafeln bezeichnet, waren so gestaltet, dass sie in die Wände kollektiver Gräber, etwa Kolumbarien, eingelassen oder auf einzelne Gräber gestellt werden konnten. Die Wahl des Marmors war eine bewusste Aussage von Dauerhaftigkeit und sozialem Status und bot eine glatte, helle Oberfläche, die hochwertige Gravuren ermöglichte. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Design dieser Platten von einfachen rechteckigen Blöcken zu dekorativeren Formen mit architektonischen Elementen wie Giebeln, Pfeilern oder verzierter Umrandung, die den Text rahmten.
Die Inschriften dieser Platten folgen typischerweise einer stark standardisierten rechtlichen und sozialen Formel, oft beginnend mit der Abkürzung D.M. (Diis Manibus), die dem Denkmal den Manen oder Ahnengeistern des Verstorbenen widmet. Der Text liefert eine Fülle biografischer Daten, einschließlich des vollständigen Namens der Person, des Alters zum Todeszeitpunkt (oft bis auf Tage und Stunden angegeben) sowie ihres sozialen Status oder Berufs. In vielen Fällen wird auf der Platte auch der Auftraggeber des Denkmals genannt – häufig ein Ehepartner, Elternteil oder ehemaliger Herr – was einen eindringlichen Einblick in die familiären und sozialen Bindungen bietet, die das römische Leben bestimmten.
Über die wörtliche Bedeutung der Wörter hinaus offenbaren die Paläographie und die Handwerkskunst der Schrift selbst viel über die römische Welt. Professionelle Steinmetze verwendeten die Schriftart „capitalis monumentalis“, eine Schriftform von geometrischer Präzision und Serifen, die dazu beitrug, dass die Zeichen auch aus Entfernung oder bei wechselndem Licht gut lesbar blieben. Viele Platten enthielten neben dem Text auch symbolische Motive, wie Lorbeerkränze als Zeichen des Sieges über den Tod, Werkzeuge, die den Beruf des Verstorbenen darstellen, oder kleine Porträts. Diese Marmorgedenkmäler dienten als lebenswichtiges „soziales Überlebensmittel“ und stellten sicher, dass der Name und das Andenken der Person in der Öffentlichkeit lange nach dem Tod weiterlebten."
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Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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