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Persius Flaccus Aulus - Castigatissimum Persii poema - 1516

Persius Flaccus Aulus - Castigatissimum Persii poema - 1516

Beschreibung
Persius Flaccus Aulus - Castigatissimum Persii poema - 1516
Inkunabeln & Frühdrucke - Anzahl: 1 - Limitierte Auflage - Buch

Post-Inkunabel in Folio.
Extrem schwer auf dem Markt zu finden, praktisch das einzige, das man kaufen kann.

Hier sind die Werke von Persius gesammelt, die nach der Auswahl seines Meisters Cornutus erhalten geblieben sind. Nach Persius' Tod gab Cornutus Persius' Mutter und Schwester das Geld zurück, das Persius ihm hinterlassen hatte, und nahm stattdessen die Bibliothek des Dichters mit etwa 700 Papyrusrollen an. Er überarbeitete die Werke des verstorbenen Dichters, um sie veröffentlichen zu lassen, hielt jedoch nur die sechs Sättigungen für Veröffentlichungswürdig, insgesamt 650 Hexameter, denen 14 Choliambs vorausgingen.

Widmung auf dem zweiten Blatt: AD MAGNIFICVM IACOBVM ANTONIVM DE SANCTO VITALE BELFORTIS COMITEM ET E VITEM IOANNIS BAPTISTAE PLAVTII EPISTOLA.

Zeitgleich restaurierter Einband, volles Pergament mit Gebrauchsspuren. S.: 258; (2); restauriertes Titelblatt ohne Textverlust, Flecken und Bräunung, Holzwurmspuren im Text. Insgesamt gutes Exemplar mit festem Einband und breitem Rand.

Aulus Persius Flaccus (Volterra, 34. Dezember 62 n. Chr. – Rom, 24. November 62 n. Chr.) war ein römischer Satiredichter der Kaiserzeit, der dem Stoizismus anhing.
Von seinem Korpus ist nur das überliefert, was Cornutus für publikationswürdig hielt: die sechs Saturae, für insgesamt 650 Hexameter, denen 14 Choliambs mit programmatischem Wert vorangehen: Der Autor behauptet, seine Leser moralisch zu erziehen, polemisiert erbittert gegen die literarische Mode der Zeit, die ausschließlich dem Vergnügen und der Unterhaltung dient, und beansprucht stolz die Originalität seiner Poesie und seiner Inspiration.

In der ersten Satire weist Persius den Brauch der Rezitationen (öffentliche Veranstaltungen, bei denen man sein literarisches Wissen um seiner selbst willen zur Schau stellt) zurück, während er in der zweiten Satire die Widersprüchlichkeiten der Religiösen angreift, die alles in ihre Götter legen, ohne es selbst zu versuchen um das Böse loszuwerden, das sie erfasst. In der dritten Satire, die in der Tat die programmatische Einleitung abschließt, eine Art Triptychon, das der Dichter nach den Choliamben vorschlägt, schlägt er die Notwendigkeit strenger und strenger Studien vor, damit sie prägend sein können.
Auf diese drei Satiren folgen drei weitere, die die pars costruens der poetischen und konzeptuellen Welt von Persius zu bilden scheinen. Tatsächlich betont der Dichter in der vierten Satire die Bedeutung der Selbsterkenntnis nach stoischen Prinzipien und die Vergeblichkeit öffentlicher Angelegenheiten und greift das Thema in der fünften Satire auf, in der er Vorschläge macht, wie man Leidenschaften loswerden kann. Dies ist eines der charakteristischen Merkmale von Persius, der seinen Satiren auch eine pädagogische Funktion einräumt und sich als Lobpreis auf den Meister Annaeus Cornutus ausgibt. In der sechsten Satire schließlich behauptet Persius, dass wahre libertas kein äußeres Datum sind, das einer bestimmten sozialen oder politischen Klasse eigen ist, sondern von der Freiheit der Seele abhängt.

Vollständiger Titel und Autoren:
Castigatissimum Persii poeta: cum Ioan. Baptistae Plautii frugifera Interpretation: nec non cum Cornuti philosophi eius praeceptoris: Ioannis Britanici Brixiani ac Bartholamei Fontii aureis commentariis.
Kolophon: Impressum Venetien: per Ioannem Rubeum Vercellensem, 1516 die uero XXV mensis Aprilis.
Blätter: CXXIX, [1] c. ; fol.
Persius Flaccus, Aulus
Britannico, Giovanni
Cornutus, Lucius Annaeus
Della_Fonte, Bartolomeo
Plauzio, Giovanni Battista
Verlag: Rosso, Giovanni.

Los-Details
Objekt
Buch
Anzahl der Bücher
1
Thema
Inkunabeln & Frühdrucke
Autor/ Illustrator
Persius Flaccus Aulus
Buchtitel
Castigatissimum Persii poema
Zustand
Gebraucht
Erscheinungsjahr (ältestes Objekt)
1516
Ausgabe
Erstauflage
Sprache
Latein
Originalsprache
Ja
Verlag
Venetiis : per Ioannem Rubeum Vercellensem, 1516 die uero XXV mensis Aprilis
Bindung
Pergament
Besonderheiten
Limitierte Auflage
Anzahl der Seiten
260
Abmessungen
312×223 mm
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