Geschichte

Die Wahrheit hinter Andy Warhol, Marilyn Monroe und der Pop-Art Bewegung

Warhol. Monroe. Wenn Sie diese Namen hören, fällt Ihnen sicherlich nur ein Bild ein. Ein Foto von Marilyn Monroe reichte Andy Warhol aus, um eine ikonische Serie an Pop-Art-Porträts zu machen, die beide überlebt hat. Aber wieso Marilyn Monroe? Und welche Botschaft wollte Warhol der Welt damit mitteilen? Finden Sie es hier heraus.

Die Entdeckung der Pop Art 
Es war 1960, als Andy Warhol, amerikanischer Künstler und kreativer Künstler, in den Bann der Pop-Art geriet. Es ist kaum zu glauben, dass die Pop-Art-Bewegung bereits existierte, bevor Warhol sich mit ihr beschäftigte. Pop-Art gab es bereits in Großbritannien in den 50er Jahren. Und in gewisser Weise ist es seltsam sich vorzustellen, dass sich Warhol bereits vor seiner Pop-Art mit Kunst beschäftigt hat. Tatsächlich war Warhol während der 1950er Jahre ein sehr erfolgreicher Illustrator für Marken wie Tiffany & Co., Vogue und Glamour Magazine. Und dennoch ist er für ganz andere Werke berühmt geworden. Bis heute sind Warhol und Pop-Art ein Synonym für einander.


Marilyn 
Im Jahr 1962 war Warhol äußerst begeistert von dem fotografischen Siebdruck. Es war diese Technik, die zu Warhols definitiven Stil würde: Sie war einfach, schnell und er konnte immer wieder kleine Veränderungen an ein und demselben Foto vornehmen. Es ist schwer vorstellbar, aber es war reiner Zufall, dass Warhol beschloss, Marilyn Monroe in einem seiner frühesten und zweifellos berühmtesten Werke der Pop-Art zu porträtieren. Sie beendete ihr Leben im selben Monat und ihr schönes Gesicht, sowie ihr Ruhm, schien eine großartige Grundlage für seine sich wiederholenden Drucke und cartoonartigen Kunstwerke zu sein. Er hatte recht damit!


Werbefoto
Bei der Fotografie, die Warhol auswählte, handelte es sich um ein Werbefoto aus dem Film „Niagara“ aus 1953, in dem Marilyn zu sehen war. Mit diesem Foto erschuf er zahlreiche Arbeiten inklusive des „Marilyn Diptych“, dass heute als eines der einflussreichsten Werke der Modernen Kunst gilt. Anstatt ihr Gesicht zu zeichnen oder zu malen, wählte Warhol ein existierendes Foto, von dem er wusste, dass es fast jeder wiedererkennen würde. Aber warum Monroe? Marilyn verkörperte den Status eines Promis und den eines „Sexsymbols“. Die Darstellung berühmter Personen wurde in den 60er Jahren zu einem bestimmenden Bild in der Pop-Art. Man kann es als ironische Bemerkung zur Besessenheit der Massenmedien von Promis verstehen.


Die Frau dahinter
Es wird auch gesagt, dass sich Warhol durch die Art der Arbeit auf eine Gesellschaft bezieht, in der Menschen als ein Produkt und nicht als eine Person gesehen werden. Die Siebdrucktechnik, die Warhol für die Porträts von Monroe verwendete, flacht das bereits zweidimensionale Foto noch weiter ab. Durch die Reduzierung der Schatten und Endsättigung der Farben steigert er die emotionale Flachheit und zeigt subtil die oberflächliche Seite dieser Frau. Ein Sexsymbol, das von der Gesellschaft geschaffen wurde. Eine Frau, die alles ist, was sich die Gesellschaft wünscht das sie ist. Durch die Konzentration auf ihre ikonischen Merkmale erinnert Warhol uns tatsächlich daran, dass sich unter ihrer Fassade eine echte Frau befindet. 

Nichts dahinter
Kunstexperten und Historiker haben viele Theorien über die versteckte Symbolik in den Marilyn-Porträts; über die Gründe, aus denen Warhol bestimmte Farben und Kompositionen verwendet hat; über die Botschaft, die er angeblich an die Gesellschaft weitergeben wollte. Andy Warhol selbst behauptete jedoch, sehr transparent zu sein. Er sagte einst: „Wenn du alles über Andy Warhol wissen möchtest, schau dir einfach meine Bilder und Filme und mich an ... und da bin ich. Mehr ist da nicht“. Warhol versuchte jegliche Anzeichen von Gefühlen oder künstlerischen Absichten zu verbergen, aber es ist unbestreitbar, dass er viele Gedanken in seine Werke steckte, auch bei der Marilyn-Serie. Eigentlich ist es aber sogar egal, welche Botschaft er vermitteln wollte. Dieses Bild von Marilyn wird weiterleben und für immer ein Symbol für die unglaubliche Pop-Art-Bewegung sein.

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