Von Simone | 6. Februar 2019
Zum Valentinstag haben wir uns dafür entschieden, einfach das zu tun, was wir am besten können: wir zelebrieren unsere Liebe für einzigartige und schwer zu findende Objekte. In diesem Sinne haben wir uns an unsere Experten, Verkäufer und Nutzer gewendet und ihnen ein paar Fragen gestellt. Unsere Experten für Archäologie und Naturgeschichte haben mir voller Begeisterung etwas über einen gewissen Valentin von Terni und die griechische Mythologie erzählt. Wenn das kein Beweis für ihre Leidenschaft ist...
Peter Reynaers ist unser Experte für archäologische Funde und Überreste; ein Bereich, dem er bereits in sehr jungem Alter verfallen ist. Er war erst vier Jahre alt, als er seinen Vater bei einer archäologischen Ausgrabung in Südfrankreich begleitete. Neben alten Überresten wurde an diesem Tag auch eine lebenslange Faszination für die Archäologie entdeckt. Seine Freunde lasen Comichefte, Peter informierte sich über Tutenchamun. Zum Valentinstag hat Peter eine besondere Mineraliensammlung kuratiert und er hat einen Leitfaden über „Liebessteine“ verfasst. Zudem verrät er uns in dieser Story, was es mit dem Valentinstag eigentlich auf sich hat.
Wer war Valentin?
"Valentin von Terni war angeblich ein katholischer Märtyrer aus dem dritten Jahrhundert, der an dem Tag, den wir heute als Valentinstag kennen, in Rom getötet und begraben wurde: 14. Februar. Obwohl er unter anderem als Schutzpatron für eine gute Verlobung und Heirat steht, wurde dieser Tag im Jahr 1969, aufgrund der lückenhaften historischen Aufzeichnungen um seine Person, aus dem Calendarium Romanum Generale (oder auch dem Allgemeinen römischen Kalender) entfernt. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass er in der gesamten christlichen Welt noch immer als Schutzpatron der Liebe wahrgenommen wird und der 14. Februar heutzutage unter dem Namen Valentinstag bekannt ist.“
Venus, die Göttin der Liebe
„Zu Zeiten des alten Griechenlands und Roms war es nicht Valentin, sondern Venus (griechisch: Aphrodite), die in der Mythologie für die Liebe stand. Ihr zur Seite stand ihr Sohn Amor (griechisch: Eros), der fröhlich umherflog und Pfeile auf Menschen abfeuerte und sie so mit einer allumfassenden göttlichen Liebe überschüttete. Venus selbst entstammte dem Wasser, was auch auf dem berühmten Gemälde „Die Geburt der Venus“ von Botticelli dargestellt wird. Auf dem Gemälde steht sie auf einer riesigen geöffneten Jakobsmuschel“.
Schmetterlinge
„Die Griechen und Römer hatten noch eine andere Art, die Liebe zu zelebrieren, nämlich durch Schmetterlinge! In der griechischen Mythologie werden Schmetterlinge als die himmlischsten aller Lebewesen angesehen. Die Römer feierten die bedingungslose Liebe in der Geschichte von Armor. Psyche (griechisch: Seele) wird häufig als eine schöne Frau mit Schmetterlingsflügeln auf dem Rücken dargestellt“.
Sie sind genau so begeistert über die Archäologie und Naturgeschichte wie unser Experte Peter? Dann sollten Sie sich einmal die besondere Valentinstagskollektion ansehen, die er gemeinsam mit seinen Kollegen in dieser Woche zusammengestellt hat. Diese Auktion ist sicher einen Besuch wert.
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