Von Simone | 7. Februar
Zum Valentinstag haben wir uns dafür entschieden, einfach das zu tun, was wir am besten können: wir zelebrieren unsere Liebe für einzigartige und schwer zu findende Objekte. In diesem Sinne haben wir uns an unsere Experten, Verkäufer und Nutzer gewendet und ihnen ein paar Fragen gestellt. Unsere Expertin für Klassische Kunst, Aude Fonlupt, begeistert sich für alles, was mit Kunst und Antiquitäten zu tun hat. Es gibt jedoch eine Sache, die sie noch mehr liebt: ihren Auktionshammer. In dieser Story erfahren Sie, wie es zu all dem kam. Außerdem hat sie gemeinsam mit ihren Kollegen eine besondere Valentinstagskollektion zusammengestellt.
Zum ersten Mal besuchte Aude Fonlupt das Pariser Auktionshaus Hôtel Drouot im jungen Alter von 18 Jahren. Dort passierte es: „Ich habe mich sofort in diese besondere Atmosphäre verliebt. Es gab so viele Kunstwerke und Skulpturen aus allen Epochen. Dazu das geschäftige Treiben der ganzen Besucher, Sammler, Kunsthändler und Schnäppchenjäger... einfach großartig“.
Genau in diesem Treiben entschied sich Aude, Auktionatorin zu werden. Schnell belegte sie alle notwendigen Kurse. Erfolgreich! Auch wenn diese Ausbildung in Frankreich bis zu 10 Jahre lang dauern kann, wurde sie eine der jüngsten Auktionatoren, die eine Auktion beim Hôtel Drouot leitete. „Es gibt mir einen gewissen Kick, dass in der kurzen Zeit einer Auktion einfach alles passieren kann. Meine ersten positiven Erfahrungen machte ich während eines Praktikums bei einem renommierten französischen Auktionshaus. Seitdem bin ich auf einer Art Schatzsuche“.

Heute ist sie Expertin auf Catawiki und ihre Jagd geht weiter. Sie liebt es, die Geschichte hinter einem Objekt herauszufinden. Wo kommt es her? Warum wurde es aus einem bestimmten Material hergestellt? Wer war der Vorbesitzer? „Bei jedem Objekt, das man vor sich hat, fühlt es sich an wie eine Zeitreise“.
Ihr Lieblingsobjekt in ihrer eigenen Sammlung ist ihr Auktionshammer. „Er symbolisiert mich. Ich wollte keinen neuen Hammer und war auf der Suche nach einem gebrauchten, einem mit Charakter. Das ist leider etwas, das in unserer heutigen Konsumgesellschaft verloren gegangen ist“.
Für derartige antike Hammer wurden bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts Materialien wie Elfenbein und Walknochen verwendet. Das Elfenbein bekam über die Jahre eine gelbe Patina und hat kleine Beschädigungen, die eine Vorstellung davon geben, wie viele Lose mit ihm in über 100 Jahren versteigert wurden. „Hammer wie diese werden nur sehr selten auf dem Markt angeboten. Aber ich hatte Glück. Er wurde mir von einem Freund und Schnäppchenjäger für meine allererste Auktion bei Drouot angeboten. Ich bin unglaublich stolz, einen Hammer zu besitzen, der mehr Gemälde und Kunstwerke gesehen hat, als ich es jemals tun werde“!
Sie können die Begeisterung von Aude sehr gut nachvollziehen? Dann haben wir gute Neuigkeiten! Gemeinsam mit ihrem Expertenteam hat Aude für diese Woche eine besondere Valentinstagskollektion zusammengestellt, die ganz sicher einen Besuch wert ist.
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