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Bearbeitet von Thomas | 23. September 2025 Im Jahr 2021 wurde das digitale Kunstwerk „Everydays: The First 5000 Days“ von Beeple für sage und schreibe 69 Millionen US-Dollar verkauft. Es veränderte die Diskussion über digitale Kunst grundlegend und brachte sie in den kulturellen Mainstream. Vier Jahre später haben NFTs, KI-generierte Kunstwerke und virtuelle Galerien den Status eines bloßen Trends hinter sich gelassen und treiben eine neue Form der Kunstrenaissance voran. NFTs: Die Zukunft besitzen Was bewirkte der spektakuläre Verkauf von Beeples Werk wirklich? Er katapultierte digitale Kunst in eine neue Sphäre und verschaffte ihr öffentliche Anerkennung. Das Werk wurde bei Christie’s als NFT mit einer in der Blockchain-Technologie verankerten digitalen Besitzurkunde versteigert und eröffnete sowohl Künstlern als auch Sammlern rund um den Globus ganz neue Möglichkeiten. Nach Beeple explodierte der NFT-Markt förmlich und erreichte auf seinem Höhepunkt im Jahr 2022 Umsätze von sagenhaften 23,7 Milliarden US-Dollar. Selbst nachdem sich der Markt bis 2024 auf rund 8,8 Milliarden US-Dollar eingepegelt hat, haben NFTs bewiesen, dass sie zu einer festen und bleibenden Größe geworden sind. Experten glauben, dass unabhängige Künstler mit der nächsten Welle einen noch leichteren Zugang zu neuen Zielgruppen erlangen und an ihrer Kunst verdienen könnten. KI-Kunst: Zusammenarbeit mit Maschinen Während NFTs das Verständnis von „Besitz“ in der Kunst neu definiert haben, bietet KI Künstlern, die mit digitalen Formaten arbeiten, vollkommen neue Tools wie Midjourney oder Stable Diffusion, mit denen sie neue kreative Richtungen und künstlerische Prozesse erkunden können. Im Jahr 2025 veranstaltete Christie’s erstmals eine reine KI-Auktion, in der Werke von Refik Anadol und Claire Silver versteigert wurden – ein weiteres Zeichen dafür, dass KI-Kunst von den Randbereichen in den Mainstream vorrückt. Der Markt für KI-Kunst könnte bis zum Jahr 2033 auf 40 Milliarden US-Dollar anwachsen – angetrieben (wenn auch spekulativ) von Künstlern, die mit neuen Tools experimentieren, und Sammlern, die sich aufstrebenden Formaten öffnen. Virtuelle Galerien: Kunst mit einem Klick Als die Pandemie ihren Höhepunkt erreichte und Kunstmuseen ihre Türen schließen mussten, bedeutete das nicht, dass es plötzlich nicht mehr möglich war, Kunst zu erleben – sie verlagerte sich vielmehr in den digitalen Raum, wo Millionen Menschen von zu Hause aus virtuelle Ausstellungen erkundeten. Da wir davon überzeugt sind, dass der Zugang zu Kunst die Zukunft des Sammelns prägen sollte, bieten wir auf unserer Plattform sowohl KI-generierte als auch physische Kunst an, die von überall aus erkundet werden kann. Auf Catawiki wird jedes Werk von Experten geprüft, so dass Sie sich – unabhängig davon, ob Sie in unseren kuratierten Kunstauktionen stöbern oder auf Kunstwerke bieten – stets darauf verlassen können, dass die Arbeiten authentisch und qualitativ hochwertig sind. Was bedeutet es heutzutage, Kunst zu „besitzen“? Die Art und Weise, wie wir Kunst erleben und sammeln, befindet sich in einem radikalen Wandel. NFTs, virtuelle Ausstellungen und neue KI-generierte Formate schaffen Raum dafür, dass sich mehr Menschen nach ihren eigenen Vorstellungen mit Kunst auseinandersetzen können. Wir schaffen Raum für neue Perspektiven, neue Sammler und neue Möglichkeiten der Vernetzung. Trotz aller Befürchtungen ist klar, dass Technologie den Menschen in der Kunst nicht ersetzt – sie ermöglicht es vielmehr, vollkommen neue Aspekte der Kunst zutage zu bringen. Cyrille Coiffet vom Catawiki Art Team bringt es auf den Punkt: „Wenn es um Kunst geht, kann ‚Besitz‘ heute viele Formen annehmen – etwa eine einzigartige Animation auf der Blockchain, ein generatives Werk, das aus Code entstanden ist, oder eine virtuelle Galerie, die Sie selbst kuratieren. Dieser Wandel bricht mit traditionellen Konventionen, eröffnet aber zugleich neue Möglichkeiten, Kunst zu erleben. Für Sammler, die neue Wege in der Kunst erkunden möchten, sind die Perspektiven ausgesprochen spannend.“