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Martin Luther - [Oktav-Bibel, Endter] Das New Testament - 1632
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Martin Luther - [Oktav-Bibel, Endter] Das New Testament - 1632

ABSOLUTE RARITÄT - Illustrierte Oktavbibel von 1632 mit gesuchten Darstellungen der Apokalyptischen Reiter und der Hure Babylon. D.Martin Luther: Das New Testament, jetzt und auffs fleissigste nach dem 45 jährigen Wittenbergischen Druck gerichtet/mit kurzen Summarien und schänen Figuren gezieret. Gedruckt zu Nürnberg bey Wolffgang Endter. 1632 Prächtiger gestochener Titel und 74 Holzstiche (überwiegend im Querformat, 4 Stiche im Hochformat (darunter auch die Darstellung der Apokalyptischen Reiter und der Hure Babylon). Martin Luther: Das New Testament – Nürnberg, Wolffgang Endter, 1632 Ein außergewöhnliches Zeugnis der Reformationszeit: Dieses Neue Testament in Luthers deutscher Übersetzung erschien 1632 im handlichen Oktavformat bei Wolffgang Endter in Nürnberg – nur zwei Jahre vor Luthers erster vollständiger Bibelausgabe von 1534 und damit in unmittelbarer Nähe zum Höhepunkt der reformatorischen Bibelrezeption. Das Oktavformat war für die Verbreitung des reformatorischen Schrifttums charakteristisch: kompakt, erschwinglich und für den persönlichen Gebrauch konzipiert – ein „Volksformat" der Reformation, das die private Bibellektüre gezielt förderte. Der Titel gibt explizit an, der Druck sei „nach dem 45 jährigen Wittenbergischen Druck gerichtet" und damit an der autorisierten Wittenberger Vorlage ausgerichtet, was dem Werk besonderes philologisches und historisches Gewicht verleiht. Herausragendes Merkmal ist der prächtige gestochene Titel, der dem Band eine repräsentative, aufwändig gestaltete Einleitung verleiht und den hohen verlegerischen Anspruch der Nürnberger Ausgabe dokumentiert. Das Herzstück der Buchausstattung bilden 74 Holzschnitte, die überwiegend im Querformat ausgeführt sind und die biblischen Erzählungen in eindrucksvoller Bilderfolge begleiten. Besondere ikonographische Bedeutung besitzen die vier Hochformatstiche, darunter die dramatischen Darstellungen der Apokalyptischen Reiter und der Hure Babylon – Bildmotive, die in der reformatorischen Auslegung der Johannesoffenbarung eine zentrale theologische Rolle spielten und von Zeitgenossen als unmittelbarer Kommentar zur Kirchenkritik verstanden wurden. Die Seltenheit dieser Ausgabe ergibt sich aus mehreren Faktoren: Nürnberger Sonderausgaben des Lutherischen Neuen Testaments aus der Frühphase vor der Vollbibel 1534 sind auf dem Antiquariatsmarkt von größter Rarität. Der Drucker Wolffgang Endter begründete mit solchen Ausgaben eine verlegerische Tradition, die erst ab 1613 mit den berühmten Endter-Kurfürstenbibeln ihre volle Entfaltung fand. Ein Exemplar dieses frühen Nürnberger Testaments von 1532 im Oktavformat mit umfangreichen Illustrationsprogramm und erhaltenem gestochenen Titelblatt repräsentiert damit ein buchgeschichtliches Dokument ersten Ranges – gleichermaßen bedeutsam für Sammler reformationsgeschichtlicher Drucke, für Liebhaber frühneuzeitlicher Holzschnittillustration und für Forscher der deutschen Bibelgeschichte. 16x10cm. Beriebener, blindgeprägter Vollledereinband der Zeit ohne die Schnallen. Innen gebräunt, teils eng beschnitten mit geringen Randläsuren. Auf den letzten 30 Seiten stärkere Randläsuren, teils mit beginnendem Textverlust; das letzte Blatt restaurativ unterlegt. Bindung nur gering angelockert, vorderes Innengelenk angebrochen. Geringe Wurmspuren. S. 155-60, 165/6, 183/4, 257/8, 287/8, 293/4, 331/2, 647/8 fehlend. Absolute Rarität und sammelwürdes Exemplar der mit 74 Stichen reich illustrierten Endter Oktavbibel mit prächtigem gestochenen Titel.

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ABSOLUTE RARITÄT - Illustrierte Oktavbibel von 1632 mit gesuchten Darstellungen der Apokalyptischen Reiter und der Hure Babylon.


D.Martin Luther:

Das New Testament, jetzt und auffs fleissigste nach dem 45 jährigen Wittenbergischen Druck gerichtet/mit kurzen Summarien und schänen Figuren gezieret.
Gedruckt zu Nürnberg bey Wolffgang Endter.

1632



Prächtiger gestochener Titel und 74 Holzstiche (überwiegend im Querformat, 4 Stiche im Hochformat (darunter auch die Darstellung der Apokalyptischen Reiter und der Hure Babylon).


Martin Luther: Das New Testament – Nürnberg, Wolffgang Endter, 1632

Ein außergewöhnliches Zeugnis der Reformationszeit: Dieses Neue Testament in Luthers deutscher Übersetzung erschien 1632 im handlichen Oktavformat bei Wolffgang Endter in Nürnberg – nur zwei Jahre vor Luthers erster vollständiger Bibelausgabe von 1534 und damit in unmittelbarer Nähe zum Höhepunkt der reformatorischen Bibelrezeption. Das Oktavformat war für die Verbreitung des reformatorischen Schrifttums charakteristisch: kompakt, erschwinglich und für den persönlichen Gebrauch konzipiert – ein „Volksformat" der Reformation, das die private Bibellektüre gezielt förderte.

Der Titel gibt explizit an, der Druck sei „nach dem 45 jährigen Wittenbergischen Druck gerichtet" und damit an der autorisierten Wittenberger Vorlage ausgerichtet, was dem Werk besonderes philologisches und historisches Gewicht verleiht.

Herausragendes Merkmal ist der prächtige gestochene Titel, der dem Band eine repräsentative, aufwändig gestaltete Einleitung verleiht und den hohen verlegerischen Anspruch der Nürnberger Ausgabe dokumentiert. Das Herzstück der Buchausstattung bilden 74 Holzschnitte, die überwiegend im Querformat ausgeführt sind und die biblischen Erzählungen in eindrucksvoller Bilderfolge begleiten. Besondere ikonographische Bedeutung besitzen die vier Hochformatstiche, darunter die dramatischen Darstellungen der Apokalyptischen Reiter und der Hure Babylon – Bildmotive, die in der reformatorischen Auslegung der Johannesoffenbarung eine zentrale theologische Rolle spielten und von Zeitgenossen als unmittelbarer Kommentar zur Kirchenkritik verstanden wurden.

Die Seltenheit dieser Ausgabe ergibt sich aus mehreren Faktoren: Nürnberger Sonderausgaben des Lutherischen Neuen Testaments aus der Frühphase vor der Vollbibel 1534 sind auf dem Antiquariatsmarkt von größter Rarität. Der Drucker Wolffgang Endter begründete mit solchen Ausgaben eine verlegerische Tradition, die erst ab 1613 mit den berühmten Endter-Kurfürstenbibeln ihre volle Entfaltung fand. Ein Exemplar dieses frühen Nürnberger Testaments von 1532 im Oktavformat mit umfangreichen Illustrationsprogramm und erhaltenem gestochenen Titelblatt repräsentiert damit ein buchgeschichtliches Dokument ersten Ranges – gleichermaßen bedeutsam für Sammler reformationsgeschichtlicher Drucke, für Liebhaber frühneuzeitlicher Holzschnittillustration und für Forscher der deutschen Bibelgeschichte.


16x10cm. Beriebener, blindgeprägter Vollledereinband der Zeit ohne die Schnallen. Innen gebräunt, teils eng beschnitten mit geringen Randläsuren. Auf den letzten 30 Seiten stärkere Randläsuren, teils mit beginnendem Textverlust; das letzte Blatt restaurativ unterlegt. Bindung nur gering angelockert, vorderes Innengelenk angebrochen. Geringe Wurmspuren. S. 155-60, 165/6, 183/4, 257/8, 287/8, 293/4, 331/2, 647/8 fehlend. Absolute Rarität und sammelwürdes Exemplar der mit 74 Stichen reich illustrierten Endter Oktavbibel mit prächtigem gestochenen Titel.

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