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Wie viele bereits wissen, war das erste Buch, das per Buchdruck gedruckt wurde, die Gutenberg Bibel aus dem Jahr 1455. Wie Sie sich vorstellen können, bringt eine Gesamtausgabe dieses Buches in einer Auktion einen Erlös von vielen Millionen Euro ein. Solche frühen Bücher, die vor 1500 gedruckt wurden, sind allgemein als Inkunabeln bekannt. Obwohl eine vollständige Gutenberg-Bibel seit Jahren nicht mehr in einer Auktion gesichtet wurde, finden sich doch einige andere Inkunabeln, die nicht minder interessant und wertvoll sein können. Heute werden wir ein paar Fragen zu Inkunabeln beantworten: Woher kamen sie und wie erfolgreich sind sie in unserer wöchentlichen Bücher Auktion? Finden Sie es heraus!
Herkunftsgeschichte
Der Ausdruck "Inkunabel" bezieht sich auf Bücher, die vor 1500 gedruckt wurden. Das bedeutet jedoch nicht, dass ab 1501 alle Inkunabeln ausstarben und sich der Buchstill drastisch verändert hätte. Vielmehr ist dies auf eine Konvention der Buchwissenschaft zurückzuführen, die aus rein praktischen Gründen eine solche Grenze gesetzt hat. Der Begriff selbst stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie Wiege oder Ursprung und wurde erst um 1640, 200 Jahre nach der Erfindung der Druckmaschine, verwendet.
Wussten Sie, ...
... dass die einflussreichsten Lieferanten von Inkunabeln aus Italien stammten? Sie verschafften sich ein Monopol auf dem Markt der juristisch und wissenschaftlichen Text. Die Hersteller aus Deutschland waren hingegen viel mehr bekannt für religiöse Texte. In weit geringeren Mengen stammten Inkunabeln aus Frankreich, Spanien, Portugal, den Niederlanden und England.
Drei Auktionsergebnisse auf Catawiki
Diese seltenen und vielfältigen Bücher finden sich gelegentlich auch in den Bücher Auktionen auf Catawiki und obwohl sie die Preise einer Gutenberg Bibel wahrscheinlich nicht erreichen werden, verkaufen Sie sich dennoch recht gut. Im vergangenen Jahr wurden in unserer Bücher Auktion ein paar außergewöhnliche Exemplare verkauft. Zunächst diese Ausgabe "Summa Angelica de Casibus Conscientiae", welche am 4. Juni 1492 in Venedig von Georgius Arrivabenus gedruckt wurde. Arricabenus gründe 1483 gemeinsam mit Bernardinus Benalius und Paganinus de Paganinis eine Druckerei. 1484 trennte er sich von den beiden und druckte alleine ca. 50 Inkunabeln. Zweifelhaften Ruhm erhielt die Summa, als Martin Luther 1520 ein Exemplar verbrannte. Er nannte sie diabolisch und wollte ein Zeichen gegen die katholischen Bußgebete setzen. Eine intakte Ausgabe dieses Buches fand sich in eienr unserer Bücher Auktionen. Raten Sie doch mal, welchen Erlös dieses historische Buch erzielt hat. Die Antwort finden Sie hier.
"Summa Angelica de Casibus Conscientiae"
Als nächstes möchten wir dieses seltene Buch zu Aristoteles (Abbildung links) vorstellen. Es handelt sich um die erste und einzige Inkunabel und wurde 1489 veröffentlicht. Welchen Erlös sie erzielen konnte, finden Sie hier heraus. Der letzte große Erfolg waren diese zwei seltene Pariser Werke in einem Band. Sie wurden 1494 veröffentlicht. Haben diese zwei mehr oder weniger als das Buch zu Aristoteles eingebracht? Entdecken Sie es hier heraus.
Links: Buch über Aristoteles. Rechts: 2 seltene Pariser Arbeiten
Auch wenn sie selten sind: es ist nicht unmöglich, eine Inkunabel in einer Auktion zu finden. Wenn Sie also eines dieser originalen gedruckten Bücher in Ihre persönliche Bibliothek aufnehmen möchten oder eines verkaufen und versuchen, einige unserer besten Erlöse zu toppen, dann sollten Sie sich in unseren Bücher Auktionen umsehen. Sie können sich auch hier anmelden, um Verkäufer auf Catawiki zu werden.