祖先像 - Mahafaly - Madagascar - 墓碑の碑頭 (No reserve price)





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Head of an AloAlo burial stele from Ampanihy–Tomboko in the Mahafaly region of Madagascar, carved in Menabe wood and dating to the 1970s, measuring 24 cm high, 15 cm wide and 12 cm deep (650 g), with provenancefrom Tulear-Beomby and sold without a stand in moderate condition.
Description from the seller
Kopfteil einer ALOALO, Zeburind, ca. 1972, 24 x 15 x 12 cm, Fundort Region Tulear, Beomby
Die AloAlo Totenstelen stehen Wind und Wetter ausgesetzt, manchmal recht wackelig und provisorisch auf den Kastengräbern der Mahafaly. Dort werden diese meistens allein gelassen und betonen so die Vergänglichkeit des Lebens. Das trockene Klima konserviert das Holz recht lange, aber die Elemente zeichnen ihre Spuren auf die Skulpturen. Verrottete oder zerbrochene Pfähle werden dann von der Familie entfernt, sofern noch ansässig. Die Oberteile (Kopf) der Statue ist jedoch wichtig und wird so, manchmal abgetrennt und weiter aufbewahrt oder auch verkauft. Manchmal erfolgt auch eine "Geschichtsumschreibung" durch nachfolgende Familienmitglieder und es werden Fragmente der Ahnenstelen herausgeschnitten, ergänzt oder zerstört.
Das Zuchtrind der Madagassen ist das Buckelrind, welches in kleinen Herden gehalten wird. Dieses Omby ist Opfertier, Nahrungsgrundlage, Zahlungsmittel, Brautpreis und Statussymbol gleichzeitig. Es wird verehrt aber pragmatisch auch verspeist. Deshalb hat es auf den meisten Grabstelen seinen besten Platz natürlich ganz oben, da wo die anbetungswürdigen Objekte hingeschitzt werden.
Diese Figur zeigt das heilige Zebu-Rind, welches im Süden nicht nur als Nahrung dient, sondern auch als Zahlungsmittel dient. Es ist auch Brautpreis und Tausch- und Pfandobjekt, sowie der Traktor im Feldbau. Das verwendete Hartholz Menabe ist innerlich nicht verrottet oder brüchig ! Durch den Aussenaufenthalt an der Oberfläche jedoch stark verwittert, oxidiert und mit Flechten bewachsen. Der seltene Regen hat tiefe Rinnen in das Holz gewaschen und es gibt Abbrüche der letzten Jahrzehnte. Dieses sind sichere Altersindikatoren, die nicht künstlich erzeugt werden können.
Die echten AloAlo sind eine künstlerische Rarität, weil der Ahnenkult, welcher aus Papa Neuginea stammt weltweit nur in Madagaskar in diesen Stelen körperlichen Ausdruck fand. Die Ausfuhr von Kulturgut / Antiquitäten ist in Madagaskar streng limitiert. Unsere alten Originale sind teilweise schon seit 1975 im Familienbesitz und stellen durch den steigenden Sammlerwert auch eine fruchtbare Investition dar.
Dieses Objekt eignet sich für den normalen, versicherten Paketversand und wird von uns bruchsicher und sorgfältig verpackt.
Seller's Story
Kopfteil einer ALOALO, Zeburind, ca. 1972, 24 x 15 x 12 cm, Fundort Region Tulear, Beomby
Die AloAlo Totenstelen stehen Wind und Wetter ausgesetzt, manchmal recht wackelig und provisorisch auf den Kastengräbern der Mahafaly. Dort werden diese meistens allein gelassen und betonen so die Vergänglichkeit des Lebens. Das trockene Klima konserviert das Holz recht lange, aber die Elemente zeichnen ihre Spuren auf die Skulpturen. Verrottete oder zerbrochene Pfähle werden dann von der Familie entfernt, sofern noch ansässig. Die Oberteile (Kopf) der Statue ist jedoch wichtig und wird so, manchmal abgetrennt und weiter aufbewahrt oder auch verkauft. Manchmal erfolgt auch eine "Geschichtsumschreibung" durch nachfolgende Familienmitglieder und es werden Fragmente der Ahnenstelen herausgeschnitten, ergänzt oder zerstört.
Das Zuchtrind der Madagassen ist das Buckelrind, welches in kleinen Herden gehalten wird. Dieses Omby ist Opfertier, Nahrungsgrundlage, Zahlungsmittel, Brautpreis und Statussymbol gleichzeitig. Es wird verehrt aber pragmatisch auch verspeist. Deshalb hat es auf den meisten Grabstelen seinen besten Platz natürlich ganz oben, da wo die anbetungswürdigen Objekte hingeschitzt werden.
Diese Figur zeigt das heilige Zebu-Rind, welches im Süden nicht nur als Nahrung dient, sondern auch als Zahlungsmittel dient. Es ist auch Brautpreis und Tausch- und Pfandobjekt, sowie der Traktor im Feldbau. Das verwendete Hartholz Menabe ist innerlich nicht verrottet oder brüchig ! Durch den Aussenaufenthalt an der Oberfläche jedoch stark verwittert, oxidiert und mit Flechten bewachsen. Der seltene Regen hat tiefe Rinnen in das Holz gewaschen und es gibt Abbrüche der letzten Jahrzehnte. Dieses sind sichere Altersindikatoren, die nicht künstlich erzeugt werden können.
Die echten AloAlo sind eine künstlerische Rarität, weil der Ahnenkult, welcher aus Papa Neuginea stammt weltweit nur in Madagaskar in diesen Stelen körperlichen Ausdruck fand. Die Ausfuhr von Kulturgut / Antiquitäten ist in Madagaskar streng limitiert. Unsere alten Originale sind teilweise schon seit 1975 im Familienbesitz und stellen durch den steigenden Sammlerwert auch eine fruchtbare Investition dar.
Dieses Objekt eignet sich für den normalen, versicherten Paketversand und wird von uns bruchsicher und sorgfältig verpackt.

