Loreen Evdubois (1975) - General





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Original contemporary acrylic on canvas titled “General” by Loreen Evdubois (born 1975), 30 × 30 cm, signed on the front lower right and back, titled and stamped, dated 2022, portrait, France, original edition, in good condition.
Description from the seller
100% GEMALT!
Original Gemälde der französischen Künstlerin und Ärztin Loreen Evdubois (1975).
Titel: „General“
Technik: Acryl auf Leinwand
Jahr: 2022
Größe: 30 x 30 cm.
Signiert: Ja, vorne, unten rechts. Hinten noch einmal signiert, betitelt und mehrfach gestempelt.
Echtheitszertifikat: die zwei Stempel auf der Rückseite sind gleichwertig und haben eine ähnliche Funktion wie ein Echtheitszertifikat.
Über die Künstlerin:
Loreen Evdubois, geboren am 10. Juli 1975 in Toulouse, Frankreich, ist eine zeitgenössische Künstlerin, deren außergewöhnliche Biografie und tiefgreifendes Schaffen untrennbar miteinander verwoben sind. Aufgewachsen in einem hochgradig kunstaffinen Elternhaus, kam sie bereits in frühester Kindheit mit wegweisenden kreativen Impulsen in Berührung. Berühmte Persönlichkeiten wie Pierre Soulages oder Daniel Buren gingen in ihrem Zuhause ein und aus, was ihre visuelle Wahrnehmung von Beginn an prägte. Vor ihrer akademischen und medizinischen Laufbahn war Evdubois als Modemodell für renommierte Modehäuser in Paris tätig – eine Lebensphase, die sie schließlich zugunsten einer radikalen, nomadischen Suche nach der eigenen Identität hinter sich ließ. Ihr künstlerisches Gesamtwerk ist streng konzeptionell und gliedert sich in drei markante, biografisch motivierte Schaffensphasen.Die erste Phase umfasst ihre Kindheit und Jugend bis zum 16. Lebensjahr. Hier widmete sich Evdubois vor allem dem intensiven Studium, der Nachahmung und spielerischen Kollaborationen mit den Künstlern aus ihrem direkten Umfeld. Es war eine Zeit des unbeschwerten Erlernens handwerklicher Grundlagen und visueller Experimente.Ihre zweite, wohl intensivste Phase reflektiert eine von Flucht und Transformation geprägte Periode der Selbstfindung zwischen 1996 und 2000. Das Besondere an dieser Phase ist ihre quantitative Limitierung, denn das malerische Werk besteht aus exakt vier Ölgemälden, die jeweils eine fiktive, von Evdubois real gelebte Identität und Station verkörpern. Das erste Werk „Lara“ (1996–1997) symbolisiert ihre erste selbstgewählte Identität, nachdem sie ihre Modelkarriere abrupt beendete und mit einem Koffer voller Geld von Paris nach Brüssel floh. Dem folgte das Werk „Juli“ (1997–1998), welches die emotional extremste Zeit ihres Lebens in London festhält, wo sie an der Seite ihres Partners Kuba Migulerski das größte persönliche Glück erlebte, das jedoch durch dessen plötzlichen Tod jäh zerstört wurde. Das dritte Gemälde „Anita“ (1998–1999) verarbeitet ein düsteres Kapitel in Saudi-Arabien, in dem Evdubois im Harem von Fahd bin Abdulaziz Al Saud in Riad lebte und eine von Isolation geprägte Realität erlebte. Die vierte und letzte gemalte Identität „Wanda“ (1999–2000) entstand schließlich in Warschau und zeigt den Versuch der Künstlerin, die Erinnerungen an ihre große Liebe und die verzweifelte Hoffnung auf sein Überleben zu bewahren.Die dritte und finale Phase läutete den Übergang in ihr Erwachsenenleben und eine berufliche Neuausrichtung ein. Evdubois beendete die Ölmalerei vollständig und wandte sich während sowie nach ihrem Medizinstudium vor allem Zeichnungen und komplexen Collagen zu, die sich explizit mit anatomischen Themen auseinandersetzen.
100% GEMALT!
Original Gemälde der französischen Künstlerin und Ärztin Loreen Evdubois (1975).
Titel: „General“
Technik: Acryl auf Leinwand
Jahr: 2022
Größe: 30 x 30 cm.
Signiert: Ja, vorne, unten rechts. Hinten noch einmal signiert, betitelt und mehrfach gestempelt.
Echtheitszertifikat: die zwei Stempel auf der Rückseite sind gleichwertig und haben eine ähnliche Funktion wie ein Echtheitszertifikat.
Über die Künstlerin:
Loreen Evdubois, geboren am 10. Juli 1975 in Toulouse, Frankreich, ist eine zeitgenössische Künstlerin, deren außergewöhnliche Biografie und tiefgreifendes Schaffen untrennbar miteinander verwoben sind. Aufgewachsen in einem hochgradig kunstaffinen Elternhaus, kam sie bereits in frühester Kindheit mit wegweisenden kreativen Impulsen in Berührung. Berühmte Persönlichkeiten wie Pierre Soulages oder Daniel Buren gingen in ihrem Zuhause ein und aus, was ihre visuelle Wahrnehmung von Beginn an prägte. Vor ihrer akademischen und medizinischen Laufbahn war Evdubois als Modemodell für renommierte Modehäuser in Paris tätig – eine Lebensphase, die sie schließlich zugunsten einer radikalen, nomadischen Suche nach der eigenen Identität hinter sich ließ. Ihr künstlerisches Gesamtwerk ist streng konzeptionell und gliedert sich in drei markante, biografisch motivierte Schaffensphasen.Die erste Phase umfasst ihre Kindheit und Jugend bis zum 16. Lebensjahr. Hier widmete sich Evdubois vor allem dem intensiven Studium, der Nachahmung und spielerischen Kollaborationen mit den Künstlern aus ihrem direkten Umfeld. Es war eine Zeit des unbeschwerten Erlernens handwerklicher Grundlagen und visueller Experimente.Ihre zweite, wohl intensivste Phase reflektiert eine von Flucht und Transformation geprägte Periode der Selbstfindung zwischen 1996 und 2000. Das Besondere an dieser Phase ist ihre quantitative Limitierung, denn das malerische Werk besteht aus exakt vier Ölgemälden, die jeweils eine fiktive, von Evdubois real gelebte Identität und Station verkörpern. Das erste Werk „Lara“ (1996–1997) symbolisiert ihre erste selbstgewählte Identität, nachdem sie ihre Modelkarriere abrupt beendete und mit einem Koffer voller Geld von Paris nach Brüssel floh. Dem folgte das Werk „Juli“ (1997–1998), welches die emotional extremste Zeit ihres Lebens in London festhält, wo sie an der Seite ihres Partners Kuba Migulerski das größte persönliche Glück erlebte, das jedoch durch dessen plötzlichen Tod jäh zerstört wurde. Das dritte Gemälde „Anita“ (1998–1999) verarbeitet ein düsteres Kapitel in Saudi-Arabien, in dem Evdubois im Harem von Fahd bin Abdulaziz Al Saud in Riad lebte und eine von Isolation geprägte Realität erlebte. Die vierte und letzte gemalte Identität „Wanda“ (1999–2000) entstand schließlich in Warschau und zeigt den Versuch der Künstlerin, die Erinnerungen an ihre große Liebe und die verzweifelte Hoffnung auf sein Überleben zu bewahren.Die dritte und finale Phase läutete den Übergang in ihr Erwachsenenleben und eine berufliche Neuausrichtung ein. Evdubois beendete die Ölmalerei vollständig und wandte sich während sowie nach ihrem Medizinstudium vor allem Zeichnungen und komplexen Collagen zu, die sich explizit mit anatomischen Themen auseinandersetzen.

