古羅馬帝國 带有占星符号的纺锤轮 - 14 mm





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羅馬時期帶天文符號的紡紗輪,14 × 30 × 30 毫米,紅色黏土,年代為公元1–3世紀,完好,於2025年在德國藝術品商購入,先前自2016年起為私人收藏,歐盟以外不寄送。
賣家描述
Römischer Spinnwirtel mit astrologischen Zeichen
Römisches Reich, 1. – 3. Jh. n. Chr.
14 x 30 x 30 mm
Roter Ton, je drei Mal zwei Zeichen (für Sonne und Mond?) im Wechsel.
Der Spinnwirtel ist ein einfaches Gerät zum Verspinnen von Fasern zu Garn. Er gehört zur Handspindel und bildet ein Schwunggewicht, das die Drehbewegung stabilisiert. Es befindet sich üblicherweise oben (Kopf- oder Hochwirtelspindel) oder im unteren Bereich des Schaftes (Fußspindel). Auch Spindeln mit einem zentralen Schwunggewicht oder zwei auf Abstand angebrachten Spinnwirteln sind bekannt.
Da der Spindelschaft oft aus vergänglichem Material (Holz) gefertigt war, der Wirtel hingegen eher aus weniger- oder unvergänglichen Materialien (Bernstein, Geweih, Knochen, Keramik, Koralle, Glas, Metall, Stein), wird aus archäologischen Funden wirtelförmiger Objekte auf die Verwendung von Handspindeln geschlossen. Eigenschaften, die einen Wirtel ausmachen, sind eine rotationssymmetrische Form, ein mittiges Loch senkrecht zur Rotationsebene, das groß genug ist, einen Spindelschaft hindurchzustecken, sowie eine gewisse Größe und ein gewisses Gewicht, die für ein gutes Funktionieren (d. h. möglichst lange, gleichmäßige, taumelfreie Rotation) nötig sind.
Belege für Spinnwirtel in Europa stammen aus dem 6. Jahrtausend v. Chr. aus frühneolithischen Siedlungen in Griechenland. Oft sind Spinnwirtel verziert: Der Buckquoy-Spinnwirtel aus Kalkstein, der auf den zu Schottland gehörenden Orkney-Inseln gefunden wurde, stammt aus dem 7. bis frühen 9. Jahrhundert; auf ihm ist ein Segensspruch in Ogham-Schrift zu finden. Wirtel werden in vielen vorgeschichtlichen Gräbern und Siedlungen gefunden. Obwohl das im 13. Jahrhundert erfundene Spinnrad die Handspindel mehr und mehr verdrängte, wude sie bis ins 19. Jahrhundert hinein verwendet.
Eine Besondereit des vorliegenden Spinnwitels sind die beiden atsrologischen Zeichen, die vermutlich Sonne und Mond darstellen und je drei Mal im Wechsel abgebildet sind.
Intakt
Erworben 2025 im dt. Kunsthandel, davor seit 2016 in Privatsammlung F. B., Bayern
Die Rechnung wird dem Käufer zur Verfügung gestellt.
Auf Grund der strengen gesetzlichen Bestimmungen erfolgt kein Versand außerhalb der EU.
Römischer Spinnwirtel mit astrologischen Zeichen
Römisches Reich, 1. – 3. Jh. n. Chr.
14 x 30 x 30 mm
Roter Ton, je drei Mal zwei Zeichen (für Sonne und Mond?) im Wechsel.
Der Spinnwirtel ist ein einfaches Gerät zum Verspinnen von Fasern zu Garn. Er gehört zur Handspindel und bildet ein Schwunggewicht, das die Drehbewegung stabilisiert. Es befindet sich üblicherweise oben (Kopf- oder Hochwirtelspindel) oder im unteren Bereich des Schaftes (Fußspindel). Auch Spindeln mit einem zentralen Schwunggewicht oder zwei auf Abstand angebrachten Spinnwirteln sind bekannt.
Da der Spindelschaft oft aus vergänglichem Material (Holz) gefertigt war, der Wirtel hingegen eher aus weniger- oder unvergänglichen Materialien (Bernstein, Geweih, Knochen, Keramik, Koralle, Glas, Metall, Stein), wird aus archäologischen Funden wirtelförmiger Objekte auf die Verwendung von Handspindeln geschlossen. Eigenschaften, die einen Wirtel ausmachen, sind eine rotationssymmetrische Form, ein mittiges Loch senkrecht zur Rotationsebene, das groß genug ist, einen Spindelschaft hindurchzustecken, sowie eine gewisse Größe und ein gewisses Gewicht, die für ein gutes Funktionieren (d. h. möglichst lange, gleichmäßige, taumelfreie Rotation) nötig sind.
Belege für Spinnwirtel in Europa stammen aus dem 6. Jahrtausend v. Chr. aus frühneolithischen Siedlungen in Griechenland. Oft sind Spinnwirtel verziert: Der Buckquoy-Spinnwirtel aus Kalkstein, der auf den zu Schottland gehörenden Orkney-Inseln gefunden wurde, stammt aus dem 7. bis frühen 9. Jahrhundert; auf ihm ist ein Segensspruch in Ogham-Schrift zu finden. Wirtel werden in vielen vorgeschichtlichen Gräbern und Siedlungen gefunden. Obwohl das im 13. Jahrhundert erfundene Spinnrad die Handspindel mehr und mehr verdrängte, wude sie bis ins 19. Jahrhundert hinein verwendet.
Eine Besondereit des vorliegenden Spinnwitels sind die beiden atsrologischen Zeichen, die vermutlich Sonne und Mond darstellen und je drei Mal im Wechsel abgebildet sind.
Intakt
Erworben 2025 im dt. Kunsthandel, davor seit 2016 in Privatsammlung F. B., Bayern
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免責聲明
Catawiki已告知賣家有關文件的要求,賣家須保證如下: - 物品為合法獲得; - 賣家有權出售和/或出口相關物品; - 賣家依據當地法規(如適用)提供必要的原產地資訊,並辦理所需文件和許可證/執照; - 若許可證/執照的取得發生任何延誤,賣家須通知買家。 參與競標即表示您知悉,根據您的居住國,可能需要進口文件,而取得許可證/執照可能導致您的物品延遲交付。
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