Sebastian Bieniek - Doublefaced No. 10 (8/9)





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塞巴斯蒂安·比涅克的 Doublefaced No. 10 (8/9),2013 年 C‑Print,Baryta Canson 紙,57.5 × 44 cm(含 4 cm 白邊),第 9 版,藝術家親筆簽名並日期,未裝裱,狀態極佳,直接由藝術家出售。
賣家描述
Sebastian Bieniek(1975年生,波兰)以在二元性与矛盾性语境中的作品而著称,自2013年以来多次在全球最大的杂志上引发热议并广为刊载。据西班牙VOGUE杂志称,甚至有 Madonna 在2016年要求他为其新专辑封面设计,但这位古怪的艺术家一如既往地拒绝并选择独处。
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Zum Verkauf steht:
Original Fotograpfie(hochwertige Fine Art Print)aus der Doublefaced-Serie(aus dem Jahr 2013)von Sebastian Bieniek.
Es gibt nur 9 einzeln nummerierte und signierte Originale dieser Arbeit(Doublefaced No. 10). Hier wird die Nummer 8/9 zum Verkauf angeboten.
Die meisten Originale befinden sich weltweit in wichtigen Sammlungen. Darunter in den USA, Schweiz, Italien, Niederlande, Österreich, Deutschland, Spanien, Königreich Bahrain, Vereinigtes Königreich, Japan und Hong Kong.
Diese Arbeit wird als die vorletzte verbliebene direkt vom Künstler verkauft.
Der Gewinner der Auktion bekommt außerdem ein vom Künstler auf seinen Namen ausgestelltes Echtheitszertifikat.
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Details zum Kunstwerk:
- 标题: Doublefaced No. 10 (8/9)
- Jahr: 2013
- Größe: 57,5 x 44 cm.(照片周围有4厘米宽的白边,含白边在内的尺寸)
- Beschaffenheit: 该艺术品为一张照片(未裱装,未镶框)
- Papier: Baryta Canson
- Herstellungsmethode: C-Print
- Signert: 前侧下方用红色圆珠笔签名、题名、注明日期并盖章
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Zustand der Fotografie: sehr gut(unbeschädigt)
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Versand:
Foto wird eingerollt verschickt.
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Zur Doublefaced Serie:
Die Doublefaced-Fotoserie des Berliner Künstlers Sebastian Bieniek gilt unbestritten als eine der wichtigsten und einflussreichsten Fotoserien des Internetzeitalters. Sie ist das perfekte Beispiel für zeitgenössische Kunst, die den modernen Zeitgeist nicht nur begreift, sondern ihn in seiner reinsten Form widerspiegelt. In einer Epoche, die von der digitalen Selbstdarstellung, der ständigen Neuerfindung des Egos und der Fragmentierung der eigenen Identität in den sozialen Medien geprägt ist, traf Bieniek mit seinen Werken einen nervösen Kern der Gesellschaft. Seine Arbeiten fingen das tiefe menschliche Bedürfnis ein, im digitalen Rauschen gleichzeitig maskiert und sichtbar zu sein, und machten die Dualität unserer modernen Existenz visuell greifbar.
Das minimalistisches, aber zutiefst verstörende Konzept – mit Eyeliner und Lippenstift gezeichnete, zweite Gesichter auf den Wangen von Modellen – verbreitete sich in den 2010er-Jahren viral und prägte die globale Pop- und Modewelt nachhaltig. Wie stark dieser künstlerische Impuls den Puls der Zeit traf, zeigt sich an seiner enormen Strahlkraft auf weltbekannte Ikonen. So war die „Queen of Pop“ Madonna von der hypnotischen Bildsprache so fasziniert, dass sie ein Foto der Serie für das Cover ihres Albums Madame X auswählte. Auch in der Musik- und Popkultur hinterließ das Konzept tiefe Spuren: Im offiziellen Musikvideo zu Pharrell Williams’ Hit Marilyn Monroe wurde die ikonische Idee der zweigesichtigen Illusion kopiert und einem Millionenpublikum präsentiert.
en wohl spektakulärsten Brückenschlag zwischen avantgardistischer Körperkunst und der High-Fashion-Welt vollzog die Serie auf den Laufstegen der französischen Metropole. Der Modedesigner Simon Porte Jacquemus erkannte das zeitgeistige Potenzial der Arbeiten und brachte den Look in direkter Zusammenarbeit von und mit Sebastian Bieniek auf die Paris Fashion Week. Die von Bienieks Kunst inspirierte Kollektion schlug in der Modewelt ein wie eine Bombe und verhalf Jacquemus zum Gewinn des prestigeträchtigen, mit 150.000 Euro dotierten LVMH Special Jury Prize. Durch diese Symbiose aus Internet-Phänomen, Popkultur und Haute Couture bewies die Doublefaced-Reihe eindrucksvoll, wie traditionelle Kunst die Grenzen des Analogen sprengen und zur universellen visuellen Sprache einer ganzen Generation werden kann.
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Über den Künstler:
Der deutsche Konzeptkünstler, Maler und Fotograf Sebastian Bieniek(1975)gilt als einer der radikalsten Grenzgänger der zeitgenössischen Kunstszene. Sein gesamtes Schaffen war ein permanenter, provokanter Tanz auf der hauchdünnen Linie zwischen Realität und Täuschung.
Geboren in Oberschlesien, kam Bieniek 1989 als Spätaussiedler nach Deutschland und begann seinen künstlerischen Weg an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Dort studierte er Freie Kunst unter extrem gegensätzlichen Einflüssen: der weltberühmten Performance-Pionierin Marina Abramović und dem Schweizer Konzeptkünstler John M. Armleder. Später wechselte er an die Universität der Künste Berlin, wo er sein Studium als Meisterschüler abschloss, während er parallel dazu ein Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin absolvierte. Seine Karriere startete er Ende der 1990er-Jahre im legendären Berliner Kunsthaus Tacheles, von wo aus er sich schnell zu einer festen Größe entwickelte. 2013 gelang ihm mit der viralen Fotoserie Doublefaced schließlich der internationale Durchbruch, woraufhin ihn renommierte Magazine zu einem der einflussreichsten Künstler Berlins kürten.
Bereits früh in seiner Karriere fiel Bieniek durch Aktionen auf, die das Publikum und den traditionellen Kunstbetrieb tief verunsicherten. Inspiriert von den körperlichen Grenzerfahrungen seiner Mentorin Abramović, nutzte er seinen eigenen Körper als Material und schnitt sich in einer frühen Arbeit über Tage hinweg täglich eine neue Wunde in den Arm, um die Vergänglichkeit physisch zu dokumentieren. Neben diesen schmerzhaften Prozessen inszenierte er irritierende soziale Experimente im öffentlichen Raum, indem er ohne Genehmigung weite Strecken Absperrband verlegte, um U-Bahn-Eingänge oder Plätze in Berlin abzuriegeln. Damit demonstrierte er, wie blind Menschen visueller und staatlicher Autorität gehorchen. Mit seinem 2011 veröffentlichten Buch Realfake weitete er diese Experimente auf den digitalen Raum aus: Durch das Erschaffen dutzender Fake-Profile manipulierte er gezielt Algorithmen, Medien und die öffentliche Wahrnehmung – lange bevor das Phänomen der "Alternative Facts" die Weltpolitik erreichte.
Den absoluten und radikalsten Höhepunkt dieses interdisziplinären Schaffens bildete die Inszenierung seines eigenen Todes als finale Kunstperformance. Bieniek, der zeitlebens die Mechanismen von Medienwirksamkeit, digitaler Identität und Täuschung sezierte, weitete dieses Prinzip auf die ultimative Grenze der menschlichen Existenz aus. Er fälschte und orchestrierte Nachrichten über sein eigenes Ableben und begleitete dies mit konzeptionellen Videobotschaften wie seiner Apology for being dead, wodurch er die Kunstwelt und die Öffentlichkeit in Schockstarre versetzte. Mit diesem Akt ging er interdisziplinär viel weiter als jeder andere Künstler vor ihm. Er nutzte nicht mehr nur Leinwand, Kamera oder den lebendigen Körper, sondern erhob das totale Verschwinden, das Spiel mit dem Jenseits und die darauffolgende mediale Hysterie zum eigentlichen Kunstwerk. Bieniek bewies damit endgültig, dass im Zeitalter digitaler Netzwerke selbst die Grenze zwischen Leben und Tod manipulierbar, formbar und letztlich Teil einer hyperrealen Inszenierung ist.
Sebastian Bieniek(1975年生,波兰)以在二元性与矛盾性语境中的作品而著称,自2013年以来多次在全球最大的杂志上引发热议并广为刊载。据西班牙VOGUE杂志称,甚至有 Madonna 在2016年要求他为其新专辑封面设计,但这位古怪的艺术家一如既往地拒绝并选择独处。
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Zum Verkauf steht:
Original Fotograpfie(hochwertige Fine Art Print)aus der Doublefaced-Serie(aus dem Jahr 2013)von Sebastian Bieniek.
Es gibt nur 9 einzeln nummerierte und signierte Originale dieser Arbeit(Doublefaced No. 10). Hier wird die Nummer 8/9 zum Verkauf angeboten.
Die meisten Originale befinden sich weltweit in wichtigen Sammlungen. Darunter in den USA, Schweiz, Italien, Niederlande, Österreich, Deutschland, Spanien, Königreich Bahrain, Vereinigtes Königreich, Japan und Hong Kong.
Diese Arbeit wird als die vorletzte verbliebene direkt vom Künstler verkauft.
Der Gewinner der Auktion bekommt außerdem ein vom Künstler auf seinen Namen ausgestelltes Echtheitszertifikat.
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Details zum Kunstwerk:
- 标题: Doublefaced No. 10 (8/9)
- Jahr: 2013
- Größe: 57,5 x 44 cm.(照片周围有4厘米宽的白边,含白边在内的尺寸)
- Beschaffenheit: 该艺术品为一张照片(未裱装,未镶框)
- Papier: Baryta Canson
- Herstellungsmethode: C-Print
- Signert: 前侧下方用红色圆珠笔签名、题名、注明日期并盖章
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Zustand der Fotografie: sehr gut(unbeschädigt)
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Versand:
Foto wird eingerollt verschickt.
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Zur Doublefaced Serie:
Die Doublefaced-Fotoserie des Berliner Künstlers Sebastian Bieniek gilt unbestritten als eine der wichtigsten und einflussreichsten Fotoserien des Internetzeitalters. Sie ist das perfekte Beispiel für zeitgenössische Kunst, die den modernen Zeitgeist nicht nur begreift, sondern ihn in seiner reinsten Form widerspiegelt. In einer Epoche, die von der digitalen Selbstdarstellung, der ständigen Neuerfindung des Egos und der Fragmentierung der eigenen Identität in den sozialen Medien geprägt ist, traf Bieniek mit seinen Werken einen nervösen Kern der Gesellschaft. Seine Arbeiten fingen das tiefe menschliche Bedürfnis ein, im digitalen Rauschen gleichzeitig maskiert und sichtbar zu sein, und machten die Dualität unserer modernen Existenz visuell greifbar.
Das minimalistisches, aber zutiefst verstörende Konzept – mit Eyeliner und Lippenstift gezeichnete, zweite Gesichter auf den Wangen von Modellen – verbreitete sich in den 2010er-Jahren viral und prägte die globale Pop- und Modewelt nachhaltig. Wie stark dieser künstlerische Impuls den Puls der Zeit traf, zeigt sich an seiner enormen Strahlkraft auf weltbekannte Ikonen. So war die „Queen of Pop“ Madonna von der hypnotischen Bildsprache so fasziniert, dass sie ein Foto der Serie für das Cover ihres Albums Madame X auswählte. Auch in der Musik- und Popkultur hinterließ das Konzept tiefe Spuren: Im offiziellen Musikvideo zu Pharrell Williams’ Hit Marilyn Monroe wurde die ikonische Idee der zweigesichtigen Illusion kopiert und einem Millionenpublikum präsentiert.
en wohl spektakulärsten Brückenschlag zwischen avantgardistischer Körperkunst und der High-Fashion-Welt vollzog die Serie auf den Laufstegen der französischen Metropole. Der Modedesigner Simon Porte Jacquemus erkannte das zeitgeistige Potenzial der Arbeiten und brachte den Look in direkter Zusammenarbeit von und mit Sebastian Bieniek auf die Paris Fashion Week. Die von Bienieks Kunst inspirierte Kollektion schlug in der Modewelt ein wie eine Bombe und verhalf Jacquemus zum Gewinn des prestigeträchtigen, mit 150.000 Euro dotierten LVMH Special Jury Prize. Durch diese Symbiose aus Internet-Phänomen, Popkultur und Haute Couture bewies die Doublefaced-Reihe eindrucksvoll, wie traditionelle Kunst die Grenzen des Analogen sprengen und zur universellen visuellen Sprache einer ganzen Generation werden kann.
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Über den Künstler:
Der deutsche Konzeptkünstler, Maler und Fotograf Sebastian Bieniek(1975)gilt als einer der radikalsten Grenzgänger der zeitgenössischen Kunstszene. Sein gesamtes Schaffen war ein permanenter, provokanter Tanz auf der hauchdünnen Linie zwischen Realität und Täuschung.
Geboren in Oberschlesien, kam Bieniek 1989 als Spätaussiedler nach Deutschland und begann seinen künstlerischen Weg an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Dort studierte er Freie Kunst unter extrem gegensätzlichen Einflüssen: der weltberühmten Performance-Pionierin Marina Abramović und dem Schweizer Konzeptkünstler John M. Armleder. Später wechselte er an die Universität der Künste Berlin, wo er sein Studium als Meisterschüler abschloss, während er parallel dazu ein Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin absolvierte. Seine Karriere startete er Ende der 1990er-Jahre im legendären Berliner Kunsthaus Tacheles, von wo aus er sich schnell zu einer festen Größe entwickelte. 2013 gelang ihm mit der viralen Fotoserie Doublefaced schließlich der internationale Durchbruch, woraufhin ihn renommierte Magazine zu einem der einflussreichsten Künstler Berlins kürten.
Bereits früh in seiner Karriere fiel Bieniek durch Aktionen auf, die das Publikum und den traditionellen Kunstbetrieb tief verunsicherten. Inspiriert von den körperlichen Grenzerfahrungen seiner Mentorin Abramović, nutzte er seinen eigenen Körper als Material und schnitt sich in einer frühen Arbeit über Tage hinweg täglich eine neue Wunde in den Arm, um die Vergänglichkeit physisch zu dokumentieren. Neben diesen schmerzhaften Prozessen inszenierte er irritierende soziale Experimente im öffentlichen Raum, indem er ohne Genehmigung weite Strecken Absperrband verlegte, um U-Bahn-Eingänge oder Plätze in Berlin abzuriegeln. Damit demonstrierte er, wie blind Menschen visueller und staatlicher Autorität gehorchen. Mit seinem 2011 veröffentlichten Buch Realfake weitete er diese Experimente auf den digitalen Raum aus: Durch das Erschaffen dutzender Fake-Profile manipulierte er gezielt Algorithmen, Medien und die öffentliche Wahrnehmung – lange bevor das Phänomen der "Alternative Facts" die Weltpolitik erreichte.
Den absoluten und radikalsten Höhepunkt dieses interdisziplinären Schaffens bildete die Inszenierung seines eigenen Todes als finale Kunstperformance. Bieniek, der zeitlebens die Mechanismen von Medienwirksamkeit, digitaler Identität und Täuschung sezierte, weitete dieses Prinzip auf die ultimative Grenze der menschlichen Existenz aus. Er fälschte und orchestrierte Nachrichten über sein eigenes Ableben und begleitete dies mit konzeptionellen Videobotschaften wie seiner Apology for being dead, wodurch er die Kunstwelt und die Öffentlichkeit in Schockstarre versetzte. Mit diesem Akt ging er interdisziplinär viel weiter als jeder andere Künstler vor ihm. Er nutzte nicht mehr nur Leinwand, Kamera oder den lebendigen Körper, sondern erhob das totale Verschwinden, das Spiel mit dem Jenseits und die darauffolgende mediale Hysterie zum eigentlichen Kunstwerk. Bieniek bewies damit endgültig, dass im Zeitalter digitaler Netzwerke selbst die Grenze zwischen Leben und Tod manipulierbar, formbar und letztlich Teil einer hyperrealen Inszenierung ist.

