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Erwin Quedenfeldt - Kameralose Flächenkomposition
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Erwin Quedenfeldt - Kameralose Flächenkomposition

In der Auktion befindet sich ein sehr seltener originaler Fotodruck hergestellt im Tiefdruckverfahren von des Fotografen, Erfinder, Filmdarsteller, Kameramann, Filmproduzent, Drehbuch- und Buchautor sowie Filmregisseur. "Erwin Quedenfeld". Am 8. März 1948 starb Quedenfeldt im Alter von fast 79 Jahren in Bischofswiesen. Seine Fotografien sind heute begehrte Sammlerobjekte. Der angebotene Fotodruck im Tiefdruck stammt aus einem Konvolut eines nicht mehr kompletten und aufgrund des Zustands nicht mehr restaurierbaren Fotoband von 1927 - Das Deutsche Lichtbild. Die Auswahl an angebotenen Fotografien (es sind weitere Fotografien aus diesem Kontext aktuell angeboten) ist sehr selten und eine rare Gelegenheit, originale Fotografie aus einer limitierten Auflage in sehr hoher Qualität als Tiefdruck zu erwerben. Sie stammen aus eigener privaten Sammlung. Wegen zum Teil erheblichen Randmängeln wurden die Fotoseiten einheitlich beschnitten und auf säurefreiem Foto-Karton (DIN A3) montiert. Die Fotografien sind in ausgezeichneten und sammelwürdigen Zustand. Sie werden ohne Rahmen in professioneller Verpackung versendet. Insbesondere dieser erste Band der Reihe, war ein Welterfolg und wurde in viele Länder Europas und außerhalb (u.a. mit Englischen Beiheft) verschickt und war Inspiration für das Genre der Fotobücher. Der erste Band ist extrem selten. Er erschien als Jubiläumsausgabe des Verlags von Bruno Schultz in einer einmaligen Tiefdruckausgabe der Fotografien. Die erste Ausgabe war so schnell vergriffen, dass der Verlag anfing Ausgaben zurückzukaufen. Die erste Reihe erschien bis 1938. Ab 1934 veränderte sich die Auswahl der Fotografien radikal nach der Machtübernahme von Adolf Hitler, der die 34er Ausgabe mit einem eigenen Vorwort einleite ("In eigner Sache"). Bis 1933 zeichnete sich Das Deutsche LICHTBILD durch eine bedeutende Auswahl zeitgenössischer Fotografinnen und Fotografen aus, die zur heute zu wichtigen Protagonisten in der frühen Fotografie der Moderne gezählt werden: U.A.Yva, Franz Grainer, Arthur Benda, Erich Angenendt, Charlotte Rudolph, Hajek-Halke (1928), Käthe Hecht (1928), Albert Renger-Patzsch, Hans Windisch, Max Baur (1930), Hannes Maria Flach (1930), sowie Texte (und z.T. Fotografien) von László Moholy-Nagy (1927), Franz Werfel, Raoul Hausmann, Kurt Tucholsky (als Peter Panther, 1930) und weitere Autoren. Zur Person:https://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Quedenfeldt Erwin Theodor Quedenfeldt (* 19. Juni 1869 in Essen; † 8. März 1948 in Bischofswiesen) war deutscher Fotochemiker, Fotograf und Erfinder. Insbesondere erfand er um 1915 das Kunstdruckverfahren der Erwinotypie. Bereits seit 1906 befasste sich Quedenfeldt intensiv mit der Frage, ob die Fotografie ein der Malerei und Grafik gleichrangiges künstlerisches Ausdrucksmittel sei, und, falls nicht, was getan werde müsse, damit Fotografie Kunst werde. Inspiriert von der bildenden Kunst seiner Zeit, den Expressionisten, Futuristen und Kubisten beschäftigte er sich mit Linien, Flächen, Farben, Ornamenten und Mustern. Seine flächig-farbigen, postimpressionistischen Arbeiten wurden in Hamburg, London und Städten der Niederlande neugierig und bewundernd aufgenommen. Jahre vor Christian Schad, Man Ray und László Moholy-Nagy experimentiert er mit kameralosen Aufnahmen. Als erster Fotograf weltweit stellt er 1913 in Krefeld abstrakte Fotografien aus. Postimpressionistische Werke zeigte er ab 1911 in Düsseldorf, Hamburg, London und mehreren Städten der Niederlande. Sie lösten heftige Kontroversen aus. Positiv wurden seine neuartigen Fotografien vor allem von Kritikern in England und den Niederlanden besprochen. In Deutschland setzten sich Willi Warstat und Karl von Schintling für ihn ein. Zum DEUTSCHEN LICHTBILD: (QUELLE; https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Deutsche_Lichtbild) 1927 gründete der Fotograf Hans Windisch das Jahrbuch Das Deutsche Lichtbild im Verlag von Bruno Schultz in Berlin. Es sollte die wichtigsten Fotografien eines Jahres und einige Textbeiträge enthalten. Der Grafiker László Moholy-Nagy schuf das Titel-Signet. Der Reichskunstwart Edwin Redslob lobte die erste Ausgabe enthusiastisch. 1930 hieß es in der Ausgabe „Das Deutsche Lichtbild bringt alljährlich aus allen photographischen Gebieten die 100 stärksten Bilder des Jahres deutscher Berufs- und Liebhaberphotographen in unvergleichlichen Reproduktionen und in idelaer Buchausstattung. Es wurde durch die hier zitierten Urteile des In- und Auslandes als das beste Lichtbilderjahrbuch der Erde bezeichnet.“

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In der Auktion befindet sich ein sehr seltener originaler Fotodruck hergestellt im Tiefdruckverfahren von
des Fotografen, Erfinder, Filmdarsteller, Kameramann, Filmproduzent, Drehbuch- und Buchautor sowie Filmregisseur. "Erwin Quedenfeld". Am 8. März 1948 starb Quedenfeldt im Alter von fast 79 Jahren in Bischofswiesen. Seine Fotografien sind heute begehrte Sammlerobjekte.

Der angebotene Fotodruck im Tiefdruck stammt aus einem Konvolut eines nicht mehr kompletten und aufgrund des Zustands nicht mehr restaurierbaren Fotoband von 1927 - Das Deutsche Lichtbild. Die Auswahl an angebotenen Fotografien (es sind weitere Fotografien aus diesem Kontext aktuell angeboten) ist sehr selten und eine rare Gelegenheit, originale Fotografie aus einer limitierten Auflage in sehr hoher Qualität als Tiefdruck zu erwerben. Sie stammen aus eigener privaten Sammlung.

Wegen zum Teil erheblichen Randmängeln wurden die Fotoseiten einheitlich beschnitten und auf säurefreiem Foto-Karton (DIN A3) montiert. Die Fotografien sind in ausgezeichneten und sammelwürdigen Zustand. Sie werden ohne Rahmen in professioneller Verpackung versendet.

Insbesondere dieser erste Band der Reihe, war ein Welterfolg und wurde in viele Länder Europas und außerhalb (u.a. mit Englischen Beiheft) verschickt und war Inspiration für das Genre der Fotobücher.

Der erste Band ist extrem selten. Er erschien als Jubiläumsausgabe des Verlags von Bruno Schultz in einer einmaligen Tiefdruckausgabe der Fotografien. Die erste Ausgabe war so schnell vergriffen, dass der Verlag anfing Ausgaben zurückzukaufen.

Die erste Reihe erschien bis 1938. Ab 1934 veränderte sich die Auswahl der Fotografien radikal nach der Machtübernahme von Adolf Hitler, der die 34er Ausgabe mit einem eigenen Vorwort einleite ("In eigner Sache"). Bis 1933 zeichnete sich Das Deutsche LICHTBILD durch eine bedeutende Auswahl zeitgenössischer Fotografinnen und Fotografen aus, die zur heute zu wichtigen Protagonisten in der frühen Fotografie der Moderne gezählt werden:

U.A.Yva, Franz Grainer, Arthur Benda, Erich Angenendt, Charlotte Rudolph, Hajek-Halke (1928), Käthe Hecht (1928), Albert Renger-Patzsch, Hans Windisch, Max Baur (1930), Hannes Maria Flach (1930), sowie Texte (und z.T. Fotografien) von László Moholy-Nagy (1927), Franz Werfel, Raoul Hausmann, Kurt Tucholsky (als Peter Panther, 1930) und weitere Autoren.

Zur Person:https://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Quedenfeldt

Erwin Theodor Quedenfeldt (* 19. Juni 1869 in Essen; † 8. März 1948 in Bischofswiesen) war deutscher Fotochemiker, Fotograf und Erfinder. Insbesondere erfand er um 1915 das Kunstdruckverfahren der Erwinotypie.

Bereits seit 1906 befasste sich Quedenfeldt intensiv mit der Frage, ob die Fotografie ein der Malerei und Grafik gleichrangiges künstlerisches Ausdrucksmittel sei, und, falls nicht, was getan werde müsse, damit Fotografie Kunst werde. Inspiriert von der bildenden Kunst seiner Zeit, den Expressionisten, Futuristen und Kubisten beschäftigte er sich mit Linien, Flächen, Farben, Ornamenten und Mustern. Seine flächig-farbigen, postimpressionistischen Arbeiten wurden in Hamburg, London und Städten der Niederlande neugierig und bewundernd aufgenommen. Jahre vor Christian Schad, Man Ray und László Moholy-Nagy experimentiert er mit kameralosen Aufnahmen. Als erster Fotograf weltweit stellt er 1913 in Krefeld abstrakte Fotografien aus. Postimpressionistische Werke zeigte er ab 1911 in Düsseldorf, Hamburg, London und mehreren Städten der Niederlande. Sie lösten heftige Kontroversen aus. Positiv wurden seine neuartigen Fotografien vor allem von Kritikern in England und den Niederlanden besprochen. In Deutschland setzten sich Willi Warstat und Karl von Schintling für ihn ein.


Zum DEUTSCHEN LICHTBILD: (QUELLE; https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Deutsche_Lichtbild)

1927 gründete der Fotograf Hans Windisch das Jahrbuch Das Deutsche Lichtbild im Verlag von Bruno Schultz in Berlin. Es sollte die wichtigsten Fotografien eines Jahres und einige Textbeiträge enthalten. Der Grafiker László Moholy-Nagy schuf das Titel-Signet. Der Reichskunstwart Edwin Redslob lobte die erste Ausgabe enthusiastisch.

1930 hieß es in der Ausgabe

„Das Deutsche Lichtbild bringt alljährlich aus allen photographischen Gebieten die 100 stärksten Bilder des Jahres deutscher Berufs- und Liebhaberphotographen in unvergleichlichen Reproduktionen und in idelaer Buchausstattung. Es wurde durch die hier zitierten Urteile des In- und Auslandes als das beste Lichtbilderjahrbuch der Erde bezeichnet.“


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