A.R. Penck (1939–2017) - Constructiv





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Περιγραφή από τον πωλητή
A.R. Penck
Constructiv, 1991
Υλικό: πολυχρωμία σε μεταξωτή οθόνη σε χειροποίητο χαρτί
Αντίτυπο: 100
Διαστάσεις: 84,1 x 59,4 εκ.
εμπρόσθως υπογεγραμμένο με το χέρι και αριθμημένο
Αντίτυπο: 100 + XX
Το έργο προσφέρεται χωρίς πλαίσιο.
εξαιρετική κατάσταση
„Seine berühmten Strichmännchen sind keine Markenzeichen zum Zwecke der schnellen Wiedererkennbarkeit, sondern archaische Symbole des Aufeinanderzugehens.“ Das schrieb die „taz“ 2017 in ihrem Nachruf auf A. R. Penck. Und die „Süddeutsche Zeitung“ stellte anlässlich seines Todes klar, „dass ‚Strichmännchen‘ womöglich eine schablonenhafte Vereinfachung des Lebensprojektes eines Ausnahme-Künstlers war“. Pencks Zeichnungen seien „keine Telefonkritzeleien“, sondern „tausende Utopien, in Schrift und Bild“, sagte sein Künstlerfreund Georg Baselitz 2017 in einem Interview mit dem Berliner Auktionshaus Grisebach. Baselitz und Penck – damals noch Ralf Winkler – begegneten sich bereits 1961 zum ersten Mal in Westberlin. „Er erfindet ein eigenes Alphabet, aus den Tiefen der Geschichte und der Kunst schöpfend, aber doch vollkommen eigen.“ Die Sonne, eine Leiter, eine Treppe, das Unendlichzeichen, gefüllt mit den Primärfarben Rot und Grün – die von Penck ersonnenen Bildergeschichten sprudeln nur so vor Lebendigkeit bei einem hohen Grad an Abstraktion, wobei die Figur nie aus dem Bild verbannt ist. Der Künstler verweigerte sich nicht, er hatte die Revolutionierung der Gesellschaft im Sinn, ohne sich jedoch je einem System oder einer Idee zu unterwerfen. Seine souverän hingeworfenen Erzählungen weisen über ihn hinaus ‒ und wir als Betrachter können gar nicht anders als sie weiterzuspinnen auf jeweils eigene, ganz persönliche Weise.
A.R. Penck
Constructiv, 1991
Υλικό: πολυχρωμία σε μεταξωτή οθόνη σε χειροποίητο χαρτί
Αντίτυπο: 100
Διαστάσεις: 84,1 x 59,4 εκ.
εμπρόσθως υπογεγραμμένο με το χέρι και αριθμημένο
Αντίτυπο: 100 + XX
Το έργο προσφέρεται χωρίς πλαίσιο.
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„Seine berühmten Strichmännchen sind keine Markenzeichen zum Zwecke der schnellen Wiedererkennbarkeit, sondern archaische Symbole des Aufeinanderzugehens.“ Das schrieb die „taz“ 2017 in ihrem Nachruf auf A. R. Penck. Und die „Süddeutsche Zeitung“ stellte anlässlich seines Todes klar, „dass ‚Strichmännchen‘ womöglich eine schablonenhafte Vereinfachung des Lebensprojektes eines Ausnahme-Künstlers war“. Pencks Zeichnungen seien „keine Telefonkritzeleien“, sondern „tausende Utopien, in Schrift und Bild“, sagte sein Künstlerfreund Georg Baselitz 2017 in einem Interview mit dem Berliner Auktionshaus Grisebach. Baselitz und Penck – damals noch Ralf Winkler – begegneten sich bereits 1961 zum ersten Mal in Westberlin. „Er erfindet ein eigenes Alphabet, aus den Tiefen der Geschichte und der Kunst schöpfend, aber doch vollkommen eigen.“ Die Sonne, eine Leiter, eine Treppe, das Unendlichzeichen, gefüllt mit den Primärfarben Rot und Grün – die von Penck ersonnenen Bildergeschichten sprudeln nur so vor Lebendigkeit bei einem hohen Grad an Abstraktion, wobei die Figur nie aus dem Bild verbannt ist. Der Künstler verweigerte sich nicht, er hatte die Revolutionierung der Gesellschaft im Sinn, ohne sich jedoch je einem System oder einer Idee zu unterwerfen. Seine souverän hingeworfenen Erzählungen weisen über ihn hinaus ‒ und wir als Betrachter können gar nicht anders als sie weiterzuspinnen auf jeweils eigene, ganz persönliche Weise.
