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Haafner - Voyages dans la Péninsule Occidentale de l'Inde - 1811
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Haafner - Voyages dans la Péninsule Occidentale de l'Inde - 1811

Eine Reise durch das Indien des späten 18. Jahrhunderts – geschrieben von einem Augenzeugen, der mehr als zwei Jahrzehnte auf dem Subkontinent lebte und dessen Schilderungen bis heute zu den lebendigsten Reiseberichten der Kolonialzeit zählen. Erste französische Auflage. Verlag: Paris, Arthus-Bertrand, 1811. 2 Bände. 374 + 512 Seiten mit insgesamt 5 Kupfertafeln, davon 3 mehrfach gefalteten Ansichten und Darstellungen indischer Tempel, Tänzerinnen und lokaler Szenen. Zeitgenössische Kalbslederbände, Marmorpapiervorsätze, 22 x 13 cm. ------------------------------------------------ Seltene erste französische Ausgabe der berühmten Indien- und Ceylon-Reisen des deutsch-niederländischen Schriftstellers und Weltreisenden Jacob Haafner (1754–1809), übertragen von M. Jansen nach der zwischen 1806 und 1810 erschienenen niederländischen Originalausgabe. Haafner zählt zu den bemerkenswertesten europäischen Beobachtern Südasiens um 1800. Anders als viele zeitgenössische Reisende bereiste er Indien nicht nur als Besucher, sondern lebte über zwei Jahrzehnte im Land und schilderte dessen Menschen, Kulturen, Religionen und politischen Verhältnisse aus unmittelbarer Anschauung. Die vorliegende Ausgabe vereinigt drei seiner bekanntesten Reiseberichte. Sie führt den Leser von Madras über Tranquebar bis nach Ceylon und entlang der Koromandelküste, schildert Tempelanlagen, religiöse Bräuche, Handelsplätze und das Alltagsleben der Bevölkerung ebenso eindrucksvoll wie die Spannungen zwischen den europäischen Kolonialmächten. Besonders hervorzuheben ist Haafners ungewöhnlich respektvolle und oft kritische Sicht auf die koloniale Herrschaft, die seinen Werken einen für die Zeit bemerkenswert eigenständigen Charakter verleiht. Provenienz: Aus dem Besitz der französischen Adelsfamilie du Boys de Riocour, Schlossbibliothek Vitry-la-Ville (Champagne), mit Besitzetikett „M. de Riocour, à Vitry-la-Ville“ und Wappenexlibris. ------------------------------------------------ Sehr schöne und wohlerhaltene Exemplare

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Haafner - Voyages dans la Péninsule Occidentale de l'Inde - 1811

Haafner - Voyages dans la Péninsule Occidentale de l'Inde - 1811

Eine Reise durch das Indien des späten 18. Jahrhunderts – geschrieben von einem Augenzeugen, der mehr als zwei Jahrzehnte auf dem Subkontinent lebte und dessen Schilderungen bis heute zu den lebendigsten Reiseberichten der Kolonialzeit zählen.

Erste französische Auflage. Verlag: Paris, Arthus-Bertrand, 1811. 2 Bände. 374 + 512 Seiten mit insgesamt 5 Kupfertafeln, davon 3 mehrfach gefalteten Ansichten und Darstellungen indischer Tempel, Tänzerinnen und lokaler Szenen. Zeitgenössische Kalbslederbände, Marmorpapiervorsätze, 22 x 13 cm.
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Seltene erste französische Ausgabe der berühmten Indien- und Ceylon-Reisen des deutsch-niederländischen Schriftstellers und Weltreisenden Jacob Haafner (1754–1809), übertragen von M. Jansen nach der zwischen 1806 und 1810 erschienenen niederländischen Originalausgabe. Haafner zählt zu den bemerkenswertesten europäischen Beobachtern Südasiens um 1800. Anders als viele zeitgenössische Reisende bereiste er Indien nicht nur als Besucher, sondern lebte über zwei Jahrzehnte im Land und schilderte dessen Menschen, Kulturen, Religionen und politischen Verhältnisse aus unmittelbarer Anschauung.

Die vorliegende Ausgabe vereinigt drei seiner bekanntesten Reiseberichte. Sie führt den Leser von Madras über Tranquebar bis nach Ceylon und entlang der Koromandelküste, schildert Tempelanlagen, religiöse Bräuche, Handelsplätze und das Alltagsleben der Bevölkerung ebenso eindrucksvoll wie die Spannungen zwischen den europäischen Kolonialmächten. Besonders hervorzuheben ist Haafners ungewöhnlich respektvolle und oft kritische Sicht auf die koloniale Herrschaft, die seinen Werken einen für die Zeit bemerkenswert eigenständigen Charakter verleiht.

Provenienz: Aus dem Besitz der französischen Adelsfamilie du Boys de Riocour, Schlossbibliothek Vitry-la-Ville (Champagne), mit Besitzetikett „M. de Riocour, à Vitry-la-Ville“ und Wappenexlibris.
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Zena Chiara Masud
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