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Ochsenaugenrahmen ca 97cm * 74cm Historischer Ochsenaugenrahmen mit geschliffenem Spiegel – Massiver Holzrahmen mit klassischer Perlornamentik und originaler Eisenaufhängung (vermutlich späte Gründerzeit / Ende 19. Jahrhundert) Detaillierte Objektidentifikation und technische Spezifikationen Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um einen dekorativen Wandspiegel in einem massiven Holzrahmen mit sogenannter „Ochsenaugen“-Profilierung, einer traditionellen Rahmentypologie, die besonders in der Möbel- und Innenraumgestaltung der späten Gründerzeit sowie des frühen 20. Jahrhunderts verbreitet war. Rahmentyp: Klassischer Ochsenaugenrahmen mit umlaufender, reliefierter Ornamentik. Der Begriff bezeichnet eine charakteristische Folge ovaler beziehungsweise linsenförmiger Zierelemente entlang der inneren oder äußeren Rahmenkante. Diese Ornamentik ist im vorliegenden Beispiel plastisch ausgeführt und wirkt durch ihre rhythmische Wiederholung dekorativ und repräsentativ. Material: Massives Nadelholz (vermutlich Kiefer oder Fichte) als tragende Konstruktion. Die Vorderseite ist dunkelbraun gebeizt beziehungsweise lackiert, wodurch eine optische Annäherung an edlere Hölzer wie Nussbaum erzielt wird. Maße (geschätzt nach Proportionen): ca. 70–90 cm Höhe und etwa 55–70 cm Breite. Die Rahmenstärke beträgt ungefähr 5–7 cm, was auf eine stabile Bauweise hinweist. Spiegelglas: Geschliffenes Spiegelglas mit abgeschrägter Facette entlang der Innenkante. Diese Facettierung ist ein typisches Qualitätsmerkmal älterer Spiegel und erzeugt eine dezente Lichtbrechung, wodurch der Spiegelrand optisch hervorgehoben wird. Aufhängung: Auf der Rückseite befindet sich eine klassische eiserne Ringaufhängung, die mittels eines eingelassenen Beschlags direkt in der Holzstruktur befestigt ist. Solche schmiedeeisernen Ringösen waren besonders im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert üblich. Analyse der handwerklichen Konstruktion und Verarbeitung Die Rückseite des Rahmens zeigt eine traditionelle handwerkliche Fertigung mit verschraubten beziehungsweise vernagelten Holzelementen. Die Konstruktion besteht aus einem mehrteiligen Holzrahmen, dessen Elemente miteinander verleimt und zusätzlich mechanisch fixiert wurden. Holzstruktur: Die sichtbare Maserung sowie die relativ grobe Schnittkante auf der Rückseite weisen auf eine handwerkliche Bearbeitung mit traditionellen Werkzeugen hin. Der Holzquerschnitt zeigt deutliche Jahresringe, wie sie für Nadelholz typisch sind. Rahmenprofil: Das Profil ist mehrstufig aufgebaut. Außen verläuft eine breite, leicht gewölbte Leiste, während die Innenseite durch eine dekorative Perl- beziehungsweise Ochsenaugenbordüre abgeschlossen wird. Befestigung des Spiegelglases: Das Glas wird von einer rückseitigen Holzleiste beziehungsweise einem Falz gehalten. Diese Bauweise war bis weit in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts Standard bei Wandspiegeln. Metallbeschlag: Der auf der Rückseite sichtbare Eisenring ist funktional gestaltet und zeigt eine dunkle Patina. Diese Patina deutet auf ein älteres Schmiede- oder Gusseisenstück hin und bestätigt die historische Nutzung. Ikonografie und stilistische Gestaltung des Rahmens Der Rahmen folgt einer dekorativen Gestaltungstradition, die zwischen spätem Historismus und bürgerlichem Interieur des frühen 20. Jahrhunderts anzusiedeln ist. Zentrale Ornamentik: Die sogenannte Ochsenaugenbordüre besteht aus regelmäßig angeordneten ovalen Vertiefungen mit leicht erhöhter Randstruktur. Diese Form ist ein klassisches Zierelement der Möbelgestaltung der Gründerzeit und findet sich häufig an Bilderrahmen, Spiegeln und Konsolenmöbeln. Farbgestaltung: Die dunkle Oberflächenbehandlung (Beize oder Lack) imitiert die Wirkung von Edelholz. Diese Technik war besonders im bürgerlichen Wohnumfeld verbreitet, da sie kostengünstigere Holzarten optisch aufwertete. Proportionen: Die relativ breite Rahmung verleiht dem Spiegel eine repräsentative Wirkung und war typisch für Wandspiegel, die in Fluren, Schlafzimmern oder Salons platziert wurden. Facettenschliff des Spiegels: Die abgeschrägte Spiegelkante reflektiert Licht auf elegante Weise und war ein verbreitetes Merkmal hochwertiger Spiegelproduktionen zwischen etwa 1880 und 1930. Datierung und kunsthistorischer Kontext Eine exakte Datierung ist ohne Herstellerkennzeichnung schwierig, jedoch lassen sich mehrere stilistische und konstruktive Hinweise heranziehen. Zeitliche Einordnung: Vermutlich spätes 19. Jahrhundert bis frühes 20. Jahrhundert (ca. 1890–1920). Stilepoche: Späthistorismus beziehungsweise Übergang zur bürgerlichen Wohnkultur des frühen 20. Jahrhunderts. Der Rahmen kombiniert dekorative Elemente der Gründerzeit mit einer bereits etwas schlichteren Gestaltung. Funktion im Interieur: Spiegel dieser Art wurden häufig in Fluren, Schlafzimmern oder Ankleidezimmern aufgehängt. Sie dienten sowohl praktischen als auch dekorativen Zwecken und waren ein fester Bestandteil bürgerlicher Wohnungseinrichtungen. Regionale Herkunft: Aufgrund der Konstruktion und Ornamentik ist eine Produktion im mitteleuropäischen Raum wahrscheinlich, etwa Deutschland, Österreich oder Böhmen, wo zahlreiche Möbelschreinereien solche Spiegelrahmen fertigten. Materialzustand und konservatorische Bewertung Der Erhaltungszustand des Objekts zeigt typische Gebrauchsspuren, die für ein historisches Möbelstück dieses Alters charakteristisch sind. Rahmen: Die Oberfläche weist kleinere Kratzer, Abrieb und leichte Stoßspuren auf. Diese Patina ist altersbedingt und beeinträchtigt die strukturelle Stabilität nicht. Holzstruktur: Auf der Rückseite sind kleinere Risse und Spannungsstellen im Holz sichtbar, die durch natürliche Trocknungsprozesse entstanden sind. Solche Veränderungen sind bei historischen Massivholzrahmen üblich. Metallbeschlag: Der Eisenring zeigt eine natürliche Alterspatina, jedoch keine gravierenden Korrosionsschäden. Spiegelglas: Das Glas selbst wirkt klar und funktionstüchtig. Eventuelle minimale Altersspuren sind im normalen Gebrauch kaum sichtbar. Insgesamt befindet sich das Objekt in einem guten, altersgemäßen Zustand mit authentischer Patina. Sammlerische Bewertung und Marktsituation Historische Spiegel mit dekorativen Holzrahmen sind im Antiquitätenmarkt ein etabliertes Sammelgebiet, insbesondere wenn sie originale Spiegelgläser und authentische Beschläge besitzen. Seltenheit: Mittel. Spiegel dieser Art wurden zwar häufig hergestellt, sind jedoch heute deutlich seltener im gut erhaltenen Zustand anzutreffen. Dekorativer Wert: Hoch. Aufgrund der klassischen Gestaltung eignet sich der Spiegel sowohl für historische Interieurs als auch für moderne Einrichtungen im Vintage- oder Landhausstil. Originalität: Der vorhandene Spiegel, der Rahmen sowie die Aufhängung wirken zeittypisch und authentisch. Markttrend: Der Markt für dekorative historische Spiegel ist stabil, wobei besonders handwerklich gefertigte Stücke aus Massivholz gefragt sind. Zusammenfassung für das Archiv Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um einen dekorativen Wandspiegel mit klassischem Ochsenaugenrahmen aus massivem Holz. Die charakteristische Perlornamentik, der facettierte Spiegelrand sowie die traditionelle Eisenaufhängung weisen auf eine Herstellung im späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert hin. Der Spiegel verkörpert die dekorative Wohnkultur des mitteleuropäischen Bürgertums und stellt ein authentisches Beispiel historischer Innenausstattung dar. Trotz altersbedingter Gebrauchsspuren befindet sich das Stück in einem stabilen und sammelwürdigen Zustand. Titel Historischer Wandspiegel mit Ochsenaugenrahmen und geschliffenem Spiegelglas – Massiver Holzrahmen mit klassischer Ornamentik, Mitteleuropa, ca. 1890–1920 Objekt Wandspiegel mit dekorativem Holzrahmen und originalem Spiegelglas. Material: Massivholz, Spiegelglas, Eisenbeschlag. Maße: geschätzt ca. 70–90 × 55–70 cm. Technik: Holzrahmen mit geschnitzter beziehungsweise profilierter Ornamentik, facettiertes Spiegelglas. Darstellung Der Spiegel zeigt eine rechteckige Form mit breiter, dunkel gebeizter Rahmung. Die Innenkante ist mit einer umlaufenden Ochsenaugenbordüre versehen, die dem Objekt eine plastische und dekorative Wirkung verleiht. Das Spiegelglas besitzt eine abgeschrägte Facette, die den Randbereich optisch hervorhebt. Technik und Ausführung Handwerklich gefertigter Holzrahmen mit verleimten und verschraubten Rahmenteilen. Das Spiegelglas ist in einen rückseitigen Falz eingesetzt und durch eine Holzleiste gesichert. Die Aufhängung erfolgt über einen schmiedeeisernen Ringbeschlag. Datierung und Kontext Späte Gründerzeit beziehungsweise frühes 20. Jahrhundert. Solche Spiegel waren Bestandteil der bürgerlichen Wohnkultur und fanden vor allem in Fluren und Schlafzimmern Verwendung. Stilistische Einordnung Historismus mit dekorativer Perlornamentik („Ochsenaugenmotiv“). Der Stil verbindet traditionelle Rahmendekoration mit funktionaler Gestaltung. Erhaltungszustand Altersgemäß guter Zustand mit sichtbarer Patina. Leichte Gebrauchsspuren am Rahmen, stabile Konstruktion und funktionsfähiger Spiegel. Bedeutung Dekoratives Beispiel historischer Innenausstattung und handwerklicher Holzverarbeitung im mitteleuropäischen Raum.

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Ochsenaugenrahmen ca 97cm * 74cm

Historischer Ochsenaugenrahmen mit geschliffenem Spiegel – Massiver Holzrahmen mit klassischer Perlornamentik und originaler Eisenaufhängung (vermutlich späte Gründerzeit / Ende 19. Jahrhundert)

Detaillierte Objektidentifikation und technische Spezifikationen
Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um einen dekorativen Wandspiegel in einem massiven Holzrahmen mit sogenannter „Ochsenaugen“-Profilierung, einer traditionellen Rahmentypologie, die besonders in der Möbel- und Innenraumgestaltung der späten Gründerzeit sowie des frühen 20. Jahrhunderts verbreitet war.

Rahmentyp: Klassischer Ochsenaugenrahmen mit umlaufender, reliefierter Ornamentik. Der Begriff bezeichnet eine charakteristische Folge ovaler beziehungsweise linsenförmiger Zierelemente entlang der inneren oder äußeren Rahmenkante. Diese Ornamentik ist im vorliegenden Beispiel plastisch ausgeführt und wirkt durch ihre rhythmische Wiederholung dekorativ und repräsentativ.

Material: Massives Nadelholz (vermutlich Kiefer oder Fichte) als tragende Konstruktion. Die Vorderseite ist dunkelbraun gebeizt beziehungsweise lackiert, wodurch eine optische Annäherung an edlere Hölzer wie Nussbaum erzielt wird.

Maße (geschätzt nach Proportionen): ca. 70–90 cm Höhe und etwa 55–70 cm Breite. Die Rahmenstärke beträgt ungefähr 5–7 cm, was auf eine stabile Bauweise hinweist.

Spiegelglas: Geschliffenes Spiegelglas mit abgeschrägter Facette entlang der Innenkante. Diese Facettierung ist ein typisches Qualitätsmerkmal älterer Spiegel und erzeugt eine dezente Lichtbrechung, wodurch der Spiegelrand optisch hervorgehoben wird.

Aufhängung: Auf der Rückseite befindet sich eine klassische eiserne Ringaufhängung, die mittels eines eingelassenen Beschlags direkt in der Holzstruktur befestigt ist. Solche schmiedeeisernen Ringösen waren besonders im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert üblich.

Analyse der handwerklichen Konstruktion und Verarbeitung
Die Rückseite des Rahmens zeigt eine traditionelle handwerkliche Fertigung mit verschraubten beziehungsweise vernagelten Holzelementen. Die Konstruktion besteht aus einem mehrteiligen Holzrahmen, dessen Elemente miteinander verleimt und zusätzlich mechanisch fixiert wurden.

Holzstruktur: Die sichtbare Maserung sowie die relativ grobe Schnittkante auf der Rückseite weisen auf eine handwerkliche Bearbeitung mit traditionellen Werkzeugen hin. Der Holzquerschnitt zeigt deutliche Jahresringe, wie sie für Nadelholz typisch sind.

Rahmenprofil: Das Profil ist mehrstufig aufgebaut. Außen verläuft eine breite, leicht gewölbte Leiste, während die Innenseite durch eine dekorative Perl- beziehungsweise Ochsenaugenbordüre abgeschlossen wird.

Befestigung des Spiegelglases: Das Glas wird von einer rückseitigen Holzleiste beziehungsweise einem Falz gehalten. Diese Bauweise war bis weit in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts Standard bei Wandspiegeln.

Metallbeschlag: Der auf der Rückseite sichtbare Eisenring ist funktional gestaltet und zeigt eine dunkle Patina. Diese Patina deutet auf ein älteres Schmiede- oder Gusseisenstück hin und bestätigt die historische Nutzung.

Ikonografie und stilistische Gestaltung des Rahmens
Der Rahmen folgt einer dekorativen Gestaltungstradition, die zwischen spätem Historismus und bürgerlichem Interieur des frühen 20. Jahrhunderts anzusiedeln ist.

Zentrale Ornamentik: Die sogenannte Ochsenaugenbordüre besteht aus regelmäßig angeordneten ovalen Vertiefungen mit leicht erhöhter Randstruktur. Diese Form ist ein klassisches Zierelement der Möbelgestaltung der Gründerzeit und findet sich häufig an Bilderrahmen, Spiegeln und Konsolenmöbeln.

Farbgestaltung: Die dunkle Oberflächenbehandlung (Beize oder Lack) imitiert die Wirkung von Edelholz. Diese Technik war besonders im bürgerlichen Wohnumfeld verbreitet, da sie kostengünstigere Holzarten optisch aufwertete.

Proportionen: Die relativ breite Rahmung verleiht dem Spiegel eine repräsentative Wirkung und war typisch für Wandspiegel, die in Fluren, Schlafzimmern oder Salons platziert wurden.

Facettenschliff des Spiegels: Die abgeschrägte Spiegelkante reflektiert Licht auf elegante Weise und war ein verbreitetes Merkmal hochwertiger Spiegelproduktionen zwischen etwa 1880 und 1930.

Datierung und kunsthistorischer Kontext
Eine exakte Datierung ist ohne Herstellerkennzeichnung schwierig, jedoch lassen sich mehrere stilistische und konstruktive Hinweise heranziehen.

Zeitliche Einordnung: Vermutlich spätes 19. Jahrhundert bis frühes 20. Jahrhundert (ca. 1890–1920).

Stilepoche: Späthistorismus beziehungsweise Übergang zur bürgerlichen Wohnkultur des frühen 20. Jahrhunderts. Der Rahmen kombiniert dekorative Elemente der Gründerzeit mit einer bereits etwas schlichteren Gestaltung.

Funktion im Interieur: Spiegel dieser Art wurden häufig in Fluren, Schlafzimmern oder Ankleidezimmern aufgehängt. Sie dienten sowohl praktischen als auch dekorativen Zwecken und waren ein fester Bestandteil bürgerlicher Wohnungseinrichtungen.

Regionale Herkunft: Aufgrund der Konstruktion und Ornamentik ist eine Produktion im mitteleuropäischen Raum wahrscheinlich, etwa Deutschland, Österreich oder Böhmen, wo zahlreiche Möbelschreinereien solche Spiegelrahmen fertigten.

Materialzustand und konservatorische Bewertung
Der Erhaltungszustand des Objekts zeigt typische Gebrauchsspuren, die für ein historisches Möbelstück dieses Alters charakteristisch sind.

Rahmen: Die Oberfläche weist kleinere Kratzer, Abrieb und leichte Stoßspuren auf. Diese Patina ist altersbedingt und beeinträchtigt die strukturelle Stabilität nicht.

Holzstruktur: Auf der Rückseite sind kleinere Risse und Spannungsstellen im Holz sichtbar, die durch natürliche Trocknungsprozesse entstanden sind. Solche Veränderungen sind bei historischen Massivholzrahmen üblich.

Metallbeschlag: Der Eisenring zeigt eine natürliche Alterspatina, jedoch keine gravierenden Korrosionsschäden.

Spiegelglas: Das Glas selbst wirkt klar und funktionstüchtig. Eventuelle minimale Altersspuren sind im normalen Gebrauch kaum sichtbar.

Insgesamt befindet sich das Objekt in einem guten, altersgemäßen Zustand mit authentischer Patina.

Sammlerische Bewertung und Marktsituation
Historische Spiegel mit dekorativen Holzrahmen sind im Antiquitätenmarkt ein etabliertes Sammelgebiet, insbesondere wenn sie originale Spiegelgläser und authentische Beschläge besitzen.

Seltenheit: Mittel. Spiegel dieser Art wurden zwar häufig hergestellt, sind jedoch heute deutlich seltener im gut erhaltenen Zustand anzutreffen.

Dekorativer Wert: Hoch. Aufgrund der klassischen Gestaltung eignet sich der Spiegel sowohl für historische Interieurs als auch für moderne Einrichtungen im Vintage- oder Landhausstil.

Originalität: Der vorhandene Spiegel, der Rahmen sowie die Aufhängung wirken zeittypisch und authentisch.

Markttrend: Der Markt für dekorative historische Spiegel ist stabil, wobei besonders handwerklich gefertigte Stücke aus Massivholz gefragt sind.

Zusammenfassung für das Archiv

Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um einen dekorativen Wandspiegel mit klassischem Ochsenaugenrahmen aus massivem Holz. Die charakteristische Perlornamentik, der facettierte Spiegelrand sowie die traditionelle Eisenaufhängung weisen auf eine Herstellung im späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert hin.

Der Spiegel verkörpert die dekorative Wohnkultur des mitteleuropäischen Bürgertums und stellt ein authentisches Beispiel historischer Innenausstattung dar. Trotz altersbedingter Gebrauchsspuren befindet sich das Stück in einem stabilen und sammelwürdigen Zustand.

Titel
Historischer Wandspiegel mit Ochsenaugenrahmen und geschliffenem Spiegelglas – Massiver Holzrahmen mit klassischer Ornamentik, Mitteleuropa, ca. 1890–1920

Objekt
Wandspiegel mit dekorativem Holzrahmen und originalem Spiegelglas.
Material: Massivholz, Spiegelglas, Eisenbeschlag.
Maße: geschätzt ca. 70–90 × 55–70 cm.
Technik: Holzrahmen mit geschnitzter beziehungsweise profilierter Ornamentik, facettiertes Spiegelglas.

Darstellung
Der Spiegel zeigt eine rechteckige Form mit breiter, dunkel gebeizter Rahmung. Die Innenkante ist mit einer umlaufenden Ochsenaugenbordüre versehen, die dem Objekt eine plastische und dekorative Wirkung verleiht. Das Spiegelglas besitzt eine abgeschrägte Facette, die den Randbereich optisch hervorhebt.

Technik und Ausführung
Handwerklich gefertigter Holzrahmen mit verleimten und verschraubten Rahmenteilen. Das Spiegelglas ist in einen rückseitigen Falz eingesetzt und durch eine Holzleiste gesichert. Die Aufhängung erfolgt über einen schmiedeeisernen Ringbeschlag.

Datierung und Kontext
Späte Gründerzeit beziehungsweise frühes 20. Jahrhundert. Solche Spiegel waren Bestandteil der bürgerlichen Wohnkultur und fanden vor allem in Fluren und Schlafzimmern Verwendung.

Stilistische Einordnung
Historismus mit dekorativer Perlornamentik („Ochsenaugenmotiv“). Der Stil verbindet traditionelle Rahmendekoration mit funktionaler Gestaltung.

Erhaltungszustand
Altersgemäß guter Zustand mit sichtbarer Patina. Leichte Gebrauchsspuren am Rahmen, stabile Konstruktion und funktionsfähiger Spiegel.

Bedeutung
Dekoratives Beispiel historischer Innenausstattung und handwerklicher Holzverarbeitung im mitteleuropäischen Raum.

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Zhu Chen
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