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Wiener Kunstkeramische Werkstätte, Keramos Wien - 小塑像 - Wolfshund liegend - Faience
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Wiener Kunstkeramische Werkstätte, Keramos Wien - 小塑像 - Wolfshund liegend - Faience

Neuwertige riesige Keramos Wien Keramikfigur Wolfshund Wenig Gebrauchsspuren, sehr schöner Zustand - keine Abplatzer oder Sprünge Informationen laut Fachliteratur (Keramos von Uta M. Matschiner): Höhe ca. 26 cm Breite ca. 44 cm Tiefe ca. 20 cm Gewicht ca. 1,6 kg Modellnr.: 5108 Titel: Wolfshund liegend Künstlerin: Ina Eisenbeisser Gemarkt mit dem Logo der Wiener Kunstkeramischen Werkstätten ( Royal Belvedere - Exportmarke für Großbritannien) und - geprägt mit der Nummer 5108 Privatverkauf - Bilder sind Teil der Beschreibung! zum Unternehmen: Die Ursprünge der Firma Keramos liegen in zwei Firmen gleichen Namens. Die Firma Keramos – Invalidengesellschaft für Wiener Kunstkeramik wurde Ende 1919 auf Initiative der drei Keramiker Rudolf Wolf, Heinrich Wolf und Ludwig Rys, die im I. Weltkrieg zu Invaliden geworden waren, gegründet. Im September 1920 konnte mit der Produktion begonnen werden. Erzeugt wurden kunstkeramische Lampen, Figuren, Vasen und Dosen. Die Firma Keramos – Wiener Kunstkeramik und Porzellanmanufaktur wurde 1920 gegründet. Josef Hoffmann war lange Zeit Gesellschafter der Keramos, ebenso wie der von Anfang an engagierte Bildhauer Rudolf Podany, der eine große Zahl an Entwürfen schuf. Ab 1921 wurde Anton Klieber angestellt, der ebenso für einen Großteil der Modelle verantwortlich zeichnete. Um 1924 wurde beide Firmen fusioniert und in eine AG umgewandelt, kaufmännischer Direktor wurde Otto Köller, die technischen Direktoren wurden die Brüder Rudolf und Heinrich Wolf. Der Sitz des Unternehmens befand sich in der Hofburg, Schwarze-Adler-stiege, die Fabrik im 10. Wiener Gemeindebezirk, Schleiergasse 17. Künstlerische Mitarbeiter zu dieser Zeit waren Eduard Klablena, Otto Prutscher, Karl Perl, Karin Jarl-Sakellarios, Ida Schwetz-Lehmann und Grete Fucik-Fischmeister. Am 23. Februar 1928 wurde die Dreiecksmarke im Markenregister eintragen. Produziert wurde nun auch für die Wiener Werkstätte. Schwierigkeiten für die Firma entstanden durch die Weltwirtschaftskrise. Um 1932 wurden 50 Mitarbeiter beschäftigt sowie eine größere Anzahl Modelle von Eduard Klabena und der aufgelösten Wiener Werkstätte übernommen. Die nun bei Keramos entstandenen Arbeiten wurden bis nach 1941 mit deren Firmenmarken bezeichnet. Ab 1939 bekam man die wirtschaftliche Lage des Unternehmens durch die Übernahme der Produktion von keramischen Winterhilfswerk-Abzeichen, den sogenannten WHW-Abzeichen, wieder besser in den Griff. Die Firma wird vor 1941 in eine KG namens Keramos, Wiener Kunstkeramik und Porzellanmanufaktur Brüder Wolf KGumgewandelt. Otto Köller war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr tätig. Nach dem Ende des II. Weltkrieges empfahl Robert Obsieger Robert Mathis als neuen Leiter von Keramos, welcher schon 1945 die Führung der Keramikmanufaktur übernahm. 1949 führte Mathis ein neues Firmenlogo ein, das neben der bestehenden Dreiecksmarke verwendet wurde, die sogenannte Wappenmarke. Als Keramiker arbeiteten weiterhin Anton Klieber und Rudolf Podany, außerdem engagierte man neue Künstler wie Josef Lorenzlund Stephan Dakon, die beide zuvor schon für Goldscheider gearbeitet hatten, sowie Rudolf Chocholka, Karl Grössl und Ina Eisenbeisser. Es entstanden neue Modelle wie Tänzerinnen, Kinderfiguren, Tiere und Akte, ab Mitte der 50er Jahre auch die bekannten Wandmasken, Jugendliche sowie Pudel, die dem damaligen Trend entsprachen. Daneben fertigte man aber immer noch traditionelle Entwürfe wie Madonnenstatuen und -büsten, Heilige und Engel. Ebenfalls ein wichtiger Produktionszweig wurde Gebrauchskeramik wie Geschirr, Vasen, Lampenfüße, Kerzenhalter und Blumentöpfe, außerdem war eine Zusammenarbeit mit der deutschen Manufaktur Carstens Anfang der 60er Jahre ebenso lukrativ. Im Lauf der 60er Jahre wurden die Absatzmärkte für figürliche Keramik immer schwieriger. Also verlagerte man bis 1982 die Produktion zunehmend auf Gebrauchskeramik, da aufgrund des sich veränderten Geschmacks und Zeitgeists Keramikfiguren nicht mehr modern waren. Letztendlich wurde die wirtschaftliche Situation bei Keramos immer schwieriger und Klaus Mathis, der Sohn von Robert Mathis und damaliger Direktor, der seinem Vater zu Beginn der 70er Jahre an der Unternehmensspitze nachgefolgt war, leitete mit Jahresende 1982 die Liquidation der Firma ein. Zur Künstlerin: 1928 in Traiskirchen als Ingeborg Eisenbeisser geboren, führte sie nach ihrer Übersiedlung nach Wien die Abkürzung „Ina“ für ihren Vornamen ein. Ihre SchulkollegInnen beschreiben sie in der Maturazeitung 1947 wie folgt: „ Unsere Ina ist begabt und malt mit Eifer, heiter stets und plauschbereit!“ Nach dem Diplom an der Universität für angewandte Kunst in Wien bekam Ina Eisenbeisser ihre erste Anstellung bei Gmundner Keramik. „Ich bin Sommer wie Winter mit dem Rad in die Firma gefahren. Wir haben 48 Stunden pro Woche gearbeitet und hatten pro Jahr 2 Wochen Urlaub. Gmunden bot als Ausgleich herrliche Gelegenheiten zu Wander- und Klettertouren.“ Nach einer kurzen Anstellung in Ulm konnte Ina Eisenbeisser 1958 ihre Stelle bei der Wiener Firma Keramos antreten. Bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 1982 verblieb sie bei der renommierten Keramikfirma.

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Wenig Gebrauchsspuren, sehr schöner Zustand - keine Abplatzer oder Sprünge

Informationen laut Fachliteratur (Keramos von Uta M. Matschiner):

Höhe ca. 26 cm Breite ca. 44 cm Tiefe ca. 20 cm Gewicht ca. 1,6 kg
Modellnr.: 5108
Titel: Wolfshund liegend
Künstlerin: Ina Eisenbeisser
Gemarkt mit dem Logo der Wiener Kunstkeramischen Werkstätten ( Royal Belvedere - Exportmarke für Großbritannien) und - geprägt mit der Nummer 5108

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zum Unternehmen:
Die Ursprünge der Firma Keramos liegen in zwei Firmen gleichen Namens. Die Firma Keramos – Invalidengesellschaft für Wiener Kunstkeramik wurde Ende 1919 auf Initiative der drei Keramiker Rudolf Wolf, Heinrich Wolf und Ludwig Rys, die im I. Weltkrieg zu Invaliden geworden waren, gegründet. Im September 1920 konnte mit der Produktion begonnen werden. Erzeugt wurden kunstkeramische Lampen, Figuren, Vasen und Dosen.
Die Firma Keramos – Wiener Kunstkeramik und Porzellanmanufaktur wurde 1920 gegründet. Josef Hoffmann war lange Zeit Gesellschafter der Keramos, ebenso wie der von Anfang an engagierte Bildhauer Rudolf Podany, der eine große Zahl an Entwürfen schuf. Ab 1921 wurde Anton Klieber angestellt, der ebenso für einen Großteil der Modelle verantwortlich zeichnete.
Um 1924 wurde beide Firmen fusioniert und in eine AG umgewandelt, kaufmännischer Direktor wurde Otto Köller, die technischen Direktoren wurden die Brüder Rudolf und Heinrich Wolf.
Der Sitz des Unternehmens befand sich in der Hofburg, Schwarze-Adler-stiege, die Fabrik im 10. Wiener Gemeindebezirk, Schleiergasse 17. Künstlerische Mitarbeiter zu dieser Zeit waren Eduard Klablena, Otto Prutscher, Karl Perl, Karin Jarl-Sakellarios, Ida Schwetz-Lehmann und Grete Fucik-Fischmeister. Am 23. Februar 1928 wurde die Dreiecksmarke im Markenregister eintragen. Produziert wurde nun auch für die Wiener Werkstätte.
Schwierigkeiten für die Firma entstanden durch die Weltwirtschaftskrise. Um 1932 wurden 50 Mitarbeiter beschäftigt sowie eine größere Anzahl Modelle von Eduard Klabena und der aufgelösten Wiener Werkstätte übernommen. Die nun bei Keramos entstandenen Arbeiten wurden bis nach 1941 mit deren Firmenmarken bezeichnet. Ab 1939 bekam man die wirtschaftliche Lage des Unternehmens durch die Übernahme der Produktion von keramischen Winterhilfswerk-Abzeichen, den sogenannten WHW-Abzeichen, wieder besser in den Griff.
Die Firma wird vor 1941 in eine KG namens Keramos, Wiener Kunstkeramik und Porzellanmanufaktur Brüder Wolf KGumgewandelt. Otto Köller war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr tätig.
Nach dem Ende des II. Weltkrieges empfahl Robert Obsieger Robert Mathis als neuen Leiter von Keramos, welcher schon 1945 die Führung der Keramikmanufaktur übernahm. 1949 führte Mathis ein neues Firmenlogo ein, das neben der bestehenden Dreiecksmarke verwendet wurde, die sogenannte Wappenmarke.
Als Keramiker arbeiteten weiterhin Anton Klieber und Rudolf Podany, außerdem engagierte man neue Künstler wie Josef Lorenzlund Stephan Dakon, die beide zuvor schon für Goldscheider gearbeitet hatten, sowie Rudolf Chocholka, Karl Grössl und Ina Eisenbeisser. Es entstanden neue Modelle wie Tänzerinnen, Kinderfiguren, Tiere und Akte, ab Mitte der 50er Jahre auch die bekannten Wandmasken, Jugendliche sowie Pudel, die dem damaligen Trend entsprachen. Daneben fertigte man aber immer noch traditionelle Entwürfe wie Madonnenstatuen und -büsten, Heilige und Engel. Ebenfalls ein wichtiger Produktionszweig wurde Gebrauchskeramik wie Geschirr, Vasen, Lampenfüße, Kerzenhalter und Blumentöpfe, außerdem war eine Zusammenarbeit mit der deutschen Manufaktur Carstens Anfang der 60er Jahre ebenso lukrativ.
Im Lauf der 60er Jahre wurden die Absatzmärkte für figürliche Keramik immer schwieriger. Also verlagerte man bis 1982 die Produktion zunehmend auf Gebrauchskeramik, da aufgrund des sich veränderten Geschmacks und Zeitgeists Keramikfiguren nicht mehr modern waren. Letztendlich wurde die wirtschaftliche Situation bei Keramos immer schwieriger und Klaus Mathis, der Sohn von Robert Mathis und damaliger Direktor, der seinem Vater zu Beginn der 70er Jahre an der Unternehmensspitze nachgefolgt war, leitete mit Jahresende 1982 die Liquidation der Firma ein.

Zur Künstlerin:
1928 in Traiskirchen als Ingeborg Eisenbeisser geboren, führte sie nach ihrer Übersiedlung nach Wien die Abkürzung „Ina“ für ihren Vornamen ein.
Ihre SchulkollegInnen beschreiben sie in der Maturazeitung 1947 wie folgt: „ Unsere Ina ist begabt und malt mit Eifer, heiter stets und plauschbereit!“
Nach dem Diplom an der Universität für angewandte Kunst in Wien bekam Ina Eisenbeisser ihre erste Anstellung bei Gmundner Keramik.
„Ich bin Sommer wie Winter mit dem Rad in die Firma gefahren. Wir haben 48 Stunden pro Woche gearbeitet und hatten pro Jahr 2 Wochen Urlaub. Gmunden bot als Ausgleich herrliche Gelegenheiten zu Wander- und Klettertouren.“
Nach einer kurzen Anstellung in Ulm konnte Ina Eisenbeisser 1958 ihre Stelle bei der Wiener Firma Keramos antreten. Bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 1982 verblieb sie bei der renommierten Keramikfirma.

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