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壁爐配件 - 金屬
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壁爐配件 - 金屬

Dolch (Janbiya/Schubia) mit ornamentaler Metallmontierung – Nordafrikanisches Kunsthandwerk (Marokko/Maghreb, 20. Jahrhundert) Detaillierte Objektidentifikation und technische Spezifikationen Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um eine Blankwaffe in Form eines gekrümmten Dolches, der typologisch der Gruppe der nordafrikanischen Janbiya (lokal als Schubia oder Koummya bezeichnet) zuzuordnen ist. Solche Stücke sind charakteristische Bestandteile der traditionellen Tracht im Maghreb, insbesondere in Marokko. Materialität: Die Montierung (Griff und Scheide) besteht aus einer Metalllegierung, die optisch auf versilbertes Messing oder eine Zinn-Zink-Legierung hindeutet. Das Fehlen von Punzierungen auf den Fotos lässt eine Fertigung im Bereich des hochwertigen Kunsthandwerks für den gehobenen Souvenir- oder lokalen Schmuckmarkt vermuten. Die Klinge ist aus Stahl gefertigt. Abmessungen: * Gesamtlänge (in der Scheide): ca. 37 cm. Breite der Scheide (unten): ca. 12 cm (gemessen an der Krümmung). Klingenform: Einschneidige, leicht gekrümmte Klinge, die zum Ort (Spitze) hin schmal zuläuft. Physikalische Beschaffenheit: Der Griff ist massiv gearbeitet und weist die typische, fächerförmig verbreiterte Knaufplatte auf. Die Scheide ist stark gekrümmt und endet in einem charakteristischen, knopfartigen Abschluss (Ortband). Zwei Trageringe an der Scheide dienten ursprünglich der Befestigung an einer Kordel (Seidenschärpe). Analyse der handwerklichen Ausführung (Ornamentik und Stil) Die gestalterische Qualität dieses Objekts zeichnet sich durch eine flächendeckende, getriebene und ziselierte Ornamentik aus, die tief in der islamischen Formensprache verwurzelt ist: Florale Motive: Griff und Scheide sind mit repetitiven Blüten- und Rankenmustern (Arabesken) verziert. Die kreisförmigen Rosetten auf dem Knauf und dem Mundblech der Scheide sind typisch für marokkanische Silberschmiedearbeiten aus Regionen wie Tiznit oder dem Anti-Atlas. Geometrische Symmetrie: Die Verteilung der Ornamente folgt einer strengen Symmetrie, wobei die Flächen durch glatte Zierleisten unterteilt werden, um dem Auge trotz der Detailfülle Führung zu geben. Klingenfinish: Die Klinge zeigt eine matte Oberfläche mit leichten Oxidationsspuren und Schleifspuren, was auf eine manuelle, industrielle oder halb-industrielle Fertigung des 20. Jahrhunderts hindeutet. Ikonografie und gestalterischer Kontext Das visuelle Design ist ein Paradebeispiel für die Bewahrung ethnischer Identität durch Handwerkskunst: Zentralmotiv: Die Form des Dolches selbst ist ikonografisch aufgeladen. Die starke Krümmung der Scheide ist nicht nur funktional (Schutz der Klinge), sondern symbolisiert den Status und die Mannbarkeit des Trägers innerhalb der Stammesgesellschaft. Ornamentik: Die Wahl der floralen Muster (Lotos-ähnliche Rosetten) verweist auf Fruchtbarkeit und Schutz. Die metallene Hülle dient als "Panzerung" des rituellen Gegenstandes. Griffgestaltung: Der "Pfauenschwanz-Knauf" ist ein spezifisches Merkmal der Koummya und unterscheidet sie deutlich von den jemenitischen Janbiya-Formen. Er verleiht der Waffe eine elegante, fast zeremonielle Silhouette. Historischer Kontext und Einordnung Obwohl die Grundform des Objekts auf jahrhundertealte Traditionen zurückgeht, lässt sich dieses spezifische Exemplar aufgrund der Erhaltung und der Machart in die Mitte bis zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts datieren. Stilmischung: Es kombiniert die traditionelle marokkanische Dolchform mit einer moderneren, eher dekorativen Metallbearbeitung. Solche Stücke wurden oft als Prestigeobjekte für den Export oder als prunkvolle Geschenke innerhalb Nordafrikas gefertigt. Funktion: Es handelt sich primär um einen Zierdolch. Während die Form wehrfähig ist, steht bei diesem Exemplar die repräsentative Funktion im Vordergrund. Materialzustand und gutachterliche Bewertung (Grading) Der Erhaltungszustand ist für ein Objekt dieses Alters als gut bis sehr gut einzustufen: Oberfläche (Patina): Das Metall zeigt eine authentische, leichte Patina. Es gibt keine tiefgreifenden Korrosionsschäden an der Montierung. Die Ziselierungen sind scharfkantig und nicht "verputzt". Klinge: Weist leichte Kratzer und fleckige Oxidation auf (typisch für Kohlenstoffstahl), ist aber substanziell stabil und ohne Ausbrüche. Mechanik: Die Passgenauigkeit von Klinge und Scheide scheint gemäß der Fotos gegeben zu sein. Die Trageringe sind vorhanden und stabil. Im aktuellen Sammlermarkt für Ethnographen und Blankwaffen werden solche Objekte stabil gehandelt. Zusammenfassung für das Archiv Dieses Objekt ist ein repräsentatives Zeugnis maghrebinischer Schmiedekunst. Es vereint die kriegerische Tradition der Berberstämme mit der feinen Ornamentik städtischer Metallwerkstätten. Ein klassisches Sammlerstück für Liebhaber der orientalischen Kulturgeschichte. Objekt: Nordafrikanischer Dolch (Koummya/Janbiya) Herkunft: Marokko / Maghreb Material: Stahlklinge, verzierte Metallmontierung (Legierung) Maße: ca. 37 cm Gesamtlänge Zustand: Sehr gut (Alters- und Gebrauchsspuren vorhanden) Bedeutung: Traditionelles Statussymbol und hochwertiges Kunsthandwerk

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Dolch (Janbiya/Schubia) mit ornamentaler Metallmontierung – Nordafrikanisches Kunsthandwerk (Marokko/Maghreb, 20. Jahrhundert)
Detaillierte Objektidentifikation und technische Spezifikationen

Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um eine Blankwaffe in Form eines gekrümmten Dolches, der typologisch der Gruppe der nordafrikanischen Janbiya (lokal als Schubia oder Koummya bezeichnet) zuzuordnen ist. Solche Stücke sind charakteristische Bestandteile der traditionellen Tracht im Maghreb, insbesondere in Marokko.

Materialität: Die Montierung (Griff und Scheide) besteht aus einer Metalllegierung, die optisch auf versilbertes Messing oder eine Zinn-Zink-Legierung hindeutet. Das Fehlen von Punzierungen auf den Fotos lässt eine Fertigung im Bereich des hochwertigen Kunsthandwerks für den gehobenen Souvenir- oder lokalen Schmuckmarkt vermuten. Die Klinge ist aus Stahl gefertigt.

Abmessungen: * Gesamtlänge (in der Scheide): ca. 37 cm.

Breite der Scheide (unten): ca. 12 cm (gemessen an der Krümmung).

Klingenform: Einschneidige, leicht gekrümmte Klinge, die zum Ort (Spitze) hin schmal zuläuft.

Physikalische Beschaffenheit: Der Griff ist massiv gearbeitet und weist die typische, fächerförmig verbreiterte Knaufplatte auf. Die Scheide ist stark gekrümmt und endet in einem charakteristischen, knopfartigen Abschluss (Ortband). Zwei Trageringe an der Scheide dienten ursprünglich der Befestigung an einer Kordel (Seidenschärpe).

Analyse der handwerklichen Ausführung (Ornamentik und Stil)

Die gestalterische Qualität dieses Objekts zeichnet sich durch eine flächendeckende, getriebene und ziselierte Ornamentik aus, die tief in der islamischen Formensprache verwurzelt ist:

Florale Motive: Griff und Scheide sind mit repetitiven Blüten- und Rankenmustern (Arabesken) verziert. Die kreisförmigen Rosetten auf dem Knauf und dem Mundblech der Scheide sind typisch für marokkanische Silberschmiedearbeiten aus Regionen wie Tiznit oder dem Anti-Atlas.

Geometrische Symmetrie: Die Verteilung der Ornamente folgt einer strengen Symmetrie, wobei die Flächen durch glatte Zierleisten unterteilt werden, um dem Auge trotz der Detailfülle Führung zu geben.

Klingenfinish: Die Klinge zeigt eine matte Oberfläche mit leichten Oxidationsspuren und Schleifspuren, was auf eine manuelle, industrielle oder halb-industrielle Fertigung des 20. Jahrhunderts hindeutet.

Ikonografie und gestalterischer Kontext

Das visuelle Design ist ein Paradebeispiel für die Bewahrung ethnischer Identität durch Handwerkskunst:

Zentralmotiv: Die Form des Dolches selbst ist ikonografisch aufgeladen. Die starke Krümmung der Scheide ist nicht nur funktional (Schutz der Klinge), sondern symbolisiert den Status und die Mannbarkeit des Trägers innerhalb der Stammesgesellschaft.

Ornamentik: Die Wahl der floralen Muster (Lotos-ähnliche Rosetten) verweist auf Fruchtbarkeit und Schutz. Die metallene Hülle dient als "Panzerung" des rituellen Gegenstandes.

Griffgestaltung: Der "Pfauenschwanz-Knauf" ist ein spezifisches Merkmal der Koummya und unterscheidet sie deutlich von den jemenitischen Janbiya-Formen. Er verleiht der Waffe eine elegante, fast zeremonielle Silhouette.

Historischer Kontext und Einordnung

Obwohl die Grundform des Objekts auf jahrhundertealte Traditionen zurückgeht, lässt sich dieses spezifische Exemplar aufgrund der Erhaltung und der Machart in die Mitte bis zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts datieren.

Stilmischung: Es kombiniert die traditionelle marokkanische Dolchform mit einer moderneren, eher dekorativen Metallbearbeitung. Solche Stücke wurden oft als Prestigeobjekte für den Export oder als prunkvolle Geschenke innerhalb Nordafrikas gefertigt.

Funktion: Es handelt sich primär um einen Zierdolch. Während die Form wehrfähig ist, steht bei diesem Exemplar die repräsentative Funktion im Vordergrund.

Materialzustand und gutachterliche Bewertung (Grading)

Der Erhaltungszustand ist für ein Objekt dieses Alters als gut bis sehr gut einzustufen:

Oberfläche (Patina): Das Metall zeigt eine authentische, leichte Patina. Es gibt keine tiefgreifenden Korrosionsschäden an der Montierung. Die Ziselierungen sind scharfkantig und nicht "verputzt".

Klinge: Weist leichte Kratzer und fleckige Oxidation auf (typisch für Kohlenstoffstahl), ist aber substanziell stabil und ohne Ausbrüche.

Mechanik: Die Passgenauigkeit von Klinge und Scheide scheint gemäß der Fotos gegeben zu sein. Die Trageringe sind vorhanden und stabil.

Im aktuellen Sammlermarkt für Ethnographen und Blankwaffen werden solche Objekte stabil gehandelt.

Zusammenfassung für das Archiv

Dieses Objekt ist ein repräsentatives Zeugnis maghrebinischer Schmiedekunst. Es vereint die kriegerische Tradition der Berberstämme mit der feinen Ornamentik städtischer Metallwerkstätten. Ein klassisches Sammlerstück für Liebhaber der orientalischen Kulturgeschichte.

Objekt: Nordafrikanischer Dolch (Koummya/Janbiya)
Herkunft: Marokko / Maghreb
Material: Stahlklinge, verzierte Metallmontierung (Legierung)
Maße: ca. 37 cm Gesamtlänge
Zustand: Sehr gut (Alters- und Gebrauchsspuren vorhanden)
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