編號 103113036

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Erwin Huber - Kreuz - 20 厘米 - 現代 - 青銅色 - 1980-1990
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Erwin Huber - Kreuz - 20 厘米 - 現代 - 青銅色 - 1980-1990

Kreuz Österreichischer Katholikentag 1983 20x 9cm Kreuz / Kruzifix mit dem Gießerei-Stempel "Puch" Erinnerungsgabe der Bischöfe vom damaligen Besuch des Papst Johannes Paul II in Wien an die Gläubigen des Katholikentages 1983. Erwin Huber Künstlerisch gestaltetes Bronzekruzifix – Entwurf von E. Huber für den Österreichischen Katholikentag 1983 Detaillierte Objektidentifikation und technische Spezifikationen Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um ein sakrales Kleinkunstwerk in Form eines Kruzifixes, das als offizielles Gedenkobjekt und künstlerisches Zeugnis des Österreichischen Katholikentages 1983 einzustufen ist. Materialität: Das Objekt ist aus Bronze gegossen. Die Oberfläche weist eine markante, lebendige Textur auf, die durch den Gussprozess und eine anschließende Goldpatinierung (oder Feuervergoldung) veredelt wurde. Die haptische Beschaffenheit ist reliefartig und unregelmäßig, was dem Objekt einen expressiven, modernen Charakter verleiht. Künstlerische Signatur: Auf dem vertikalen Balken des Kreuzes befindet sich im unteren Bereich die eingegossene Signatur „E. HUBER“. Dies verweist auf den Entwurf eines akademischen Bildhauers oder Metallkünstlers, wobei die Formensprache typisch für die österreichische Sakralkunst der frühen 1980er Jahre ist. Inschrift: Auf dem horizontalen Querbalken findet sich auf der Rückseite (bzw. bei Draufsicht auf die Inschriftenseite) die Kapitelschrift: „ÖSTERR. KATHOLIKENTAG 1983“. Die Lettern sind direkt in die Form eingearbeitet und unterstreichen den dokumentarischen Wert des Objekts. Physikalische Beschaffenheit: Das Kruzifix ist als Wandobjekt oder Pektoral-Kreuz konzipiert. Es verfügt über zwei rückseitige Bohrlöcher bzw. Stifte zur Montage oder Befestigung auf einer Unterlage (hier auf einem Holzgrund präsentiert). Die Gussqualität zeigt eine hohe Detailtiefe in der Darstellung des Corpus Christi bei gleichzeitiger Abstraktion der Kreuzform. Analyse der künstlerischen Gestaltung (Die „Expressive Moderne“) Diese Darstellung des Gekreuzigten bricht mit der strengen Symmetrie klassischer Kruzifixe und setzt auf eine symbolstarke Formgebung: Corpus-Gestaltung: Die Figur Christi ist nicht als plastisch voll ausgearbeiteter Körper, sondern als fließende, fast schattenhafte Silhouette in das Kreuz integriert. Die Arme gehen in einem weiten V-Winkel direkt in den Querbalken über, was die Einheit von Leidendem und Marterholz betont. Physiognomie: Das Haupt Christi ist leicht nach rechts geneigt dargestellt. Die Gesichtszüge sind nur angedeutet, was die Universalität des Leidens unterstreicht. Die Beine sind in der traditionellen Dreinagel-Variante übereinandergelegt, jedoch in einer stark gelängten, fast gotisierenden Vertikalität. Struktur: Die „borkige“ Oberflächenstruktur des Metalls erinnert an organisches Material wie Baumrinde oder unbearbeitetes Holz. Dies stellt eine theologische Verbindung zum „Lebensbaum“ (Arbor Vitae) her, einem zentralen Motiv der christlichen Ikonografie. Ikonografie und geschichtlicher Kontext Das Kruzifix entstand anlässlich des Österreichischen Katholikentages 1983, der unter dem Motto „Hoffnung leben – Frieden stiften“ stand und durch den Besuch von Papst Johannes Paul II. in Wien (Heldenplatz) eine weltweite mediale Präsenz erfuhr. Zeitgeist: Die frühen 1980er Jahre waren in der Sakralkunst geprägt von einer Abkehr vom überladenen Barockismus hin zu einer „edlen Einfalt“, die dennoch materielle Wertigkeit (Bronze/Gold) ausstrahlte. Das Objekt fungierte vermutlich als Ehrengabe oder hochwertiges Devotionalie für Teilnehmer und Funktionäre des Großereignisses. Symbolik der Form: Die weit geöffneten Arme des Corpus bilden einen Kelch-ähnlichen Umriss, was auf die eucharistische Bedeutung des Opfers hindeutet. Die Asymmetrie des Kreuzstammes verleiht dem Objekt eine Dynamik, die über das rein Statische hinausgeht. Technik und Ausführung Das Objekt ist ein klassischer Metallguss, vermutlich im Sandguss- oder Wachsausschmelzverfahren (Cire Perdue) hergestellt. Oberflächenbehandlung: Die Goldbronze-Patina schützt das Material vor Korrosion und verleiht ihm eine sakrale Aura. Die dunkleren Vertiefungen in der Struktur (Tiefenlicht) sorgen für eine starke plastische Wirkung bei unterschiedlichem Lichteinfall. Typografie: Die verwendete serifenlose Linearantiqua für die Inschrift „ÖSTERR. KATHOLIKENTAG 1983“ korrespondiert mit dem modernen Grafikdesign der 1980er Jahre und sichert die Lesbarkeit trotz der rauen Metallstruktur. Erhaltungszustand und gutachterliche Bewertung Der Zustand des Objekts ist als exzellent zu bewerten: Patina: Die Goldpatinierung ist weitgehend original erhalten. Es zeigen sich nur minimale Oxidationsspuren in den tiefgelegenen Stellen, was bei Bronzeobjekten dieses Alters als authentisch und wertsteigernd angesehen wird. Integrität: Es sind keine mechanischen Beschädigungen, Brüche oder Verformungen an den Kreuzbalken oder dem Corpus erkennbar. Die rückseitigen Befestigungspunkte sind intakt. Montage: Das Objekt ist gegenwärtig auf einer massiven Eichenholzplatte montiert, welche die goldene Farbigkeit der Bronze komplementär unterstützt und die Präsentation als Wandkreuz ermöglicht. Marktwert-Analyse und Ausblick 2026 Im aktuellen Markt für Sakralgegenstände und Memorabilia der Zeitgeschichte nimmt dieses Kruzifix eine Sonderstellung ein. Kriterium Bewertung Einfluss auf den Wert Künstlerischer Rang Signierter Entwurf (E. Huber) Positiv Historischer Bezug Papstbesuch / Katholikentag 1983 Hoch Materialwert Bronze, hochwertig patiniert Stabil Markttrend 2026 Sammlerwert für Austriaca/Vaticana Steigend Markteinschätzung: Während einfache Gusskreuze ohne Signatur oft im Bereich von 20 € bis 40 € gehandelt werden, liegt dieses spezifische Künstlerkreuz aufgrund der Signatur und des historischen Kontextes (Katholikentag 1983) wertmäßig deutlich höher. Für Sammler von österreichischer Zeitgeschichte oder Sakralkunst des 20. Jahrhunderts liegt der Schätzwert zwischen 80 € und 130 €. Zusammenfassung für das Archiv Dieses Objekt ist ein bedeutendes Zeugnis der österreichischen Religions- und Kunstgeschichte des späten 20. Jahrhunderts. Es vereint handwerkliche Gussqualität mit der spirituellen Aufbruchstimmung des Papstbesuches von 1983. Die Signatur von E. Huber macht es zudem zu einem interessanten Objekt für Kunstsammler. Titel Künstler-Kruzifix „Österreichischer Katholikentag 1983“ – Bronze patiniert, Entwurf E. Huber. Objekt Sakrales Wandkreuz / Gedenkkreuz. Material: Bronze, goldfarben patiniert. Künstler: E. Huber (signiert). Anlass: Österreichischer Katholikentag 1983. Zustand Sehr gut (Museumsqualität), montiert auf Holzgrund.

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Erwin Huber - Kreuz - 20 厘米 - 現代 - 青銅色 - 1980-1990

Erwin Huber - Kreuz - 20 厘米 - 現代 - 青銅色 - 1980-1990

Kreuz
Österreichischer Katholikentag 1983
20x 9cm
Kreuz / Kruzifix mit dem Gießerei-Stempel "Puch"
Erinnerungsgabe der Bischöfe vom damaligen Besuch des Papst Johannes Paul II in Wien an die Gläubigen des Katholikentages 1983.

Erwin Huber

Künstlerisch gestaltetes Bronzekruzifix – Entwurf von E. Huber für den Österreichischen Katholikentag 1983
Detaillierte Objektidentifikation und technische Spezifikationen

Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um ein sakrales Kleinkunstwerk in Form eines Kruzifixes, das als offizielles Gedenkobjekt und künstlerisches Zeugnis des Österreichischen Katholikentages 1983 einzustufen ist.

Materialität: Das Objekt ist aus Bronze gegossen. Die Oberfläche weist eine markante, lebendige Textur auf, die durch den Gussprozess und eine anschließende Goldpatinierung (oder Feuervergoldung) veredelt wurde. Die haptische Beschaffenheit ist reliefartig und unregelmäßig, was dem Objekt einen expressiven, modernen Charakter verleiht.

Künstlerische Signatur: Auf dem vertikalen Balken des Kreuzes befindet sich im unteren Bereich die eingegossene Signatur „E. HUBER“. Dies verweist auf den Entwurf eines akademischen Bildhauers oder Metallkünstlers, wobei die Formensprache typisch für die österreichische Sakralkunst der frühen 1980er Jahre ist.

Inschrift: Auf dem horizontalen Querbalken findet sich auf der Rückseite (bzw. bei Draufsicht auf die Inschriftenseite) die Kapitelschrift: „ÖSTERR. KATHOLIKENTAG 1983“. Die Lettern sind direkt in die Form eingearbeitet und unterstreichen den dokumentarischen Wert des Objekts.

Physikalische Beschaffenheit: Das Kruzifix ist als Wandobjekt oder Pektoral-Kreuz konzipiert. Es verfügt über zwei rückseitige Bohrlöcher bzw. Stifte zur Montage oder Befestigung auf einer Unterlage (hier auf einem Holzgrund präsentiert). Die Gussqualität zeigt eine hohe Detailtiefe in der Darstellung des Corpus Christi bei gleichzeitiger Abstraktion der Kreuzform.

Analyse der künstlerischen Gestaltung (Die „Expressive Moderne“)

Diese Darstellung des Gekreuzigten bricht mit der strengen Symmetrie klassischer Kruzifixe und setzt auf eine symbolstarke Formgebung:

Corpus-Gestaltung: Die Figur Christi ist nicht als plastisch voll ausgearbeiteter Körper, sondern als fließende, fast schattenhafte Silhouette in das Kreuz integriert. Die Arme gehen in einem weiten V-Winkel direkt in den Querbalken über, was die Einheit von Leidendem und Marterholz betont.

Physiognomie: Das Haupt Christi ist leicht nach rechts geneigt dargestellt. Die Gesichtszüge sind nur angedeutet, was die Universalität des Leidens unterstreicht. Die Beine sind in der traditionellen Dreinagel-Variante übereinandergelegt, jedoch in einer stark gelängten, fast gotisierenden Vertikalität.

Struktur: Die „borkige“ Oberflächenstruktur des Metalls erinnert an organisches Material wie Baumrinde oder unbearbeitetes Holz. Dies stellt eine theologische Verbindung zum „Lebensbaum“ (Arbor Vitae) her, einem zentralen Motiv der christlichen Ikonografie.

Ikonografie und geschichtlicher Kontext

Das Kruzifix entstand anlässlich des Österreichischen Katholikentages 1983, der unter dem Motto „Hoffnung leben – Frieden stiften“ stand und durch den Besuch von Papst Johannes Paul II. in Wien (Heldenplatz) eine weltweite mediale Präsenz erfuhr.

Zeitgeist: Die frühen 1980er Jahre waren in der Sakralkunst geprägt von einer Abkehr vom überladenen Barockismus hin zu einer „edlen Einfalt“, die dennoch materielle Wertigkeit (Bronze/Gold) ausstrahlte. Das Objekt fungierte vermutlich als Ehrengabe oder hochwertiges Devotionalie für Teilnehmer und Funktionäre des Großereignisses.

Symbolik der Form: Die weit geöffneten Arme des Corpus bilden einen Kelch-ähnlichen Umriss, was auf die eucharistische Bedeutung des Opfers hindeutet. Die Asymmetrie des Kreuzstammes verleiht dem Objekt eine Dynamik, die über das rein Statische hinausgeht.

Technik und Ausführung

Das Objekt ist ein klassischer Metallguss, vermutlich im Sandguss- oder Wachsausschmelzverfahren (Cire Perdue) hergestellt.

Oberflächenbehandlung: Die Goldbronze-Patina schützt das Material vor Korrosion und verleiht ihm eine sakrale Aura. Die dunkleren Vertiefungen in der Struktur (Tiefenlicht) sorgen für eine starke plastische Wirkung bei unterschiedlichem Lichteinfall.

Typografie: Die verwendete serifenlose Linearantiqua für die Inschrift „ÖSTERR. KATHOLIKENTAG 1983“ korrespondiert mit dem modernen Grafikdesign der 1980er Jahre und sichert die Lesbarkeit trotz der rauen Metallstruktur.

Erhaltungszustand und gutachterliche Bewertung

Der Zustand des Objekts ist als exzellent zu bewerten:

Patina: Die Goldpatinierung ist weitgehend original erhalten. Es zeigen sich nur minimale Oxidationsspuren in den tiefgelegenen Stellen, was bei Bronzeobjekten dieses Alters als authentisch und wertsteigernd angesehen wird.

Integrität: Es sind keine mechanischen Beschädigungen, Brüche oder Verformungen an den Kreuzbalken oder dem Corpus erkennbar. Die rückseitigen Befestigungspunkte sind intakt.

Montage: Das Objekt ist gegenwärtig auf einer massiven Eichenholzplatte montiert, welche die goldene Farbigkeit der Bronze komplementär unterstützt und die Präsentation als Wandkreuz ermöglicht.

Marktwert-Analyse und Ausblick 2026

Im aktuellen Markt für Sakralgegenstände und Memorabilia der Zeitgeschichte nimmt dieses Kruzifix eine Sonderstellung ein.

Kriterium Bewertung Einfluss auf den Wert
Künstlerischer Rang Signierter Entwurf (E. Huber) Positiv
Historischer Bezug Papstbesuch / Katholikentag 1983 Hoch
Materialwert Bronze, hochwertig patiniert Stabil
Markttrend 2026 Sammlerwert für Austriaca/Vaticana Steigend
Markteinschätzung: Während einfache Gusskreuze ohne Signatur oft im Bereich von 20 € bis 40 € gehandelt werden, liegt dieses spezifische Künstlerkreuz aufgrund der Signatur und des historischen Kontextes (Katholikentag 1983) wertmäßig deutlich höher. Für Sammler von österreichischer Zeitgeschichte oder Sakralkunst des 20. Jahrhunderts liegt der Schätzwert zwischen 80 € und 130 €.

Zusammenfassung für das Archiv

Dieses Objekt ist ein bedeutendes Zeugnis der österreichischen Religions- und Kunstgeschichte des späten 20. Jahrhunderts. Es vereint handwerkliche Gussqualität mit der spirituellen Aufbruchstimmung des Papstbesuches von 1983. Die Signatur von E. Huber macht es zudem zu einem interessanten Objekt für Kunstsammler.

Titel
Künstler-Kruzifix „Österreichischer Katholikentag 1983“ – Bronze patiniert, Entwurf E. Huber.

Objekt
Sakrales Wandkreuz / Gedenkkreuz.
Material: Bronze, goldfarben patiniert.
Künstler: E. Huber (signiert).
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