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Daniel Meisner (1585–1625) - Kupferstich: Moralisierende oder mythologische Allegorie
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Daniel Meisner (1585–1625) - Kupferstich: Moralisierende oder mythologische Allegorie

Daniel Meisner (1585–1625): Moralisierende oder mythologische Allegorie über die Vergänglichkeit der Liebe und Untreue Drucktechnik: Kupferstich Hergestellt um 1630 Mit breitem Papierrand außerhalb der Druckplatte Gerahmt, verglast, mit Passepartout ----- Der Stich enthält lateinische und deutsche Verse, die das Thema erläutern: Lateinischer Text: „Omnis amor periit, viget inconstantia cordis, Exilio vertit corq’ fidele solum.“ (Alle Liebe ist vergangen, Untreue des Herzens herrscht vor, das treue Herz wendet sich dem Exil zu.) Deutscher Text: „Die Lieb ist hin vnnd gar verlohren / Vntrew ist da / wird new geborn.“ ----- Die Initialen D.M.C.B. stehen mit hoher Wahrscheinlichkeit für Daniel Meisner aus Commothau (Komotau) in Böhmen. Daniel Meisner (1585–1625) war ein bedeutender deutscher Dichter und Herausgeber des Barock. Er stammte aus Komotau in Böhmen (daher das „C. B.“ für Commothau Bohemus oder Commothoviensis Bohemus). Sein Werk: Die Initialen finden sich oft in seinem Hauptwerk, dem „Thesaurus Philopoliticus“ (auch bekannt als Daniel Meisners Schatzkästlein), das ab 1623 veröffentlicht wurde. Rollenverteilung: Meisner war nicht der Stecher des Bildes, sondern der Verfasser der Verse. In der Barockzeit war es üblich, dass der Herausgeber oder der Autor der begleitenden Texte prominent mit seinen Initialen signierte. Die Kupferstiche selbst wurden meist von professionellen Stechern wie Eberhard Kieser oder Künstlern aus dessen Umkreis angefertigt. ----- Das Bild passt zum Stil des Thesaurus Philopoliticus. Dieses Werk Meisners kombinierte Stadtansichten mit allegorischen Szenen im Vordergrund, die meist eine moralische oder politische Lehre (Emblem) vermittelten. ----- Das Werk nutzt klassische Allegorien, um den Wandel der Gefühle darzustellen: Merkur und Amor: Links sieht man den Gott Merkur (erkennbar am Caduceus/Flügelstab), der den kleinen Liebesgott Amor (Cupido) scheinbar wegführt oder vertreibt. Dies symbolisiert den Abschied der Liebe. Die verlassene Frau: Rechts sitzt eine Frau in melancholischer Pose vor einem prunkvollen Himmelbett. Sie hält einen zerbrochenen Bogen in der Hand, während Pfeile am Boden verstreut liegen – Symbole für das Ende einer Romanze. Hintergrund: Durch das Fenster ist eine Stadtlandschaft erkennbar, was die Szene in die damalige Gegenwart (ca. 17. Jahrhundert) rückt. ----- Der Kupferstich stammt aus einer größeren Serie von Emblem- oder Sittenbildern, die im Barock sehr beliebt waren, um moralische Lehren über menschliche Laster und Tugenden zu verbreiten. ----- Sehr guter Zustand (siehe Fotos). ----- Der dunkelbraune, gekehlte Holzrahmen ist kein Teil der Auktion, wird jedoch kostenlos mitgeliefert. ----- Der Versand erfolgt als versichertes Paket in stabiler, transportsicherer Verpackung.

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Daniel Meisner (1585–1625): Moralisierende oder mythologische Allegorie über die Vergänglichkeit der Liebe und Untreue
Drucktechnik: Kupferstich
Hergestellt um 1630
Mit breitem Papierrand außerhalb der Druckplatte
Gerahmt, verglast, mit Passepartout
-----
Der Stich enthält lateinische und deutsche Verse, die das Thema erläutern:
Lateinischer Text: „Omnis amor periit, viget inconstantia cordis, Exilio vertit corq’ fidele solum.“ (Alle Liebe ist vergangen, Untreue des Herzens herrscht vor, das treue Herz wendet sich dem Exil zu.)
Deutscher Text: „Die Lieb ist hin vnnd gar verlohren / Vntrew ist da / wird new geborn.“
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Die Initialen D.M.C.B. stehen mit hoher Wahrscheinlichkeit für Daniel Meisner aus Commothau (Komotau) in Böhmen.
Daniel Meisner (1585–1625) war ein bedeutender deutscher Dichter und Herausgeber des Barock. Er stammte aus Komotau in Böhmen (daher das „C. B.“ für Commothau Bohemus oder Commothoviensis Bohemus).
Sein Werk: Die Initialen finden sich oft in seinem Hauptwerk, dem „Thesaurus Philopoliticus“ (auch bekannt als Daniel Meisners Schatzkästlein), das ab 1623 veröffentlicht wurde.
Rollenverteilung: Meisner war nicht der Stecher des Bildes, sondern der Verfasser der Verse. In der Barockzeit war es üblich, dass der Herausgeber oder der Autor der begleitenden Texte prominent mit seinen Initialen signierte. Die Kupferstiche selbst wurden meist von professionellen Stechern wie Eberhard Kieser oder Künstlern aus dessen Umkreis angefertigt.
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Das Bild passt zum Stil des Thesaurus Philopoliticus. Dieses Werk Meisners kombinierte Stadtansichten mit allegorischen Szenen im Vordergrund, die meist eine moralische oder politische Lehre (Emblem) vermittelten.
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Das Werk nutzt klassische Allegorien, um den Wandel der Gefühle darzustellen:
Merkur und Amor: Links sieht man den Gott Merkur (erkennbar am Caduceus/Flügelstab), der den kleinen Liebesgott Amor (Cupido) scheinbar wegführt oder vertreibt. Dies symbolisiert den Abschied der Liebe.
Die verlassene Frau: Rechts sitzt eine Frau in melancholischer Pose vor einem prunkvollen Himmelbett. Sie hält einen zerbrochenen Bogen in der Hand, während Pfeile am Boden verstreut liegen – Symbole für das Ende einer Romanze.
Hintergrund: Durch das Fenster ist eine Stadtlandschaft erkennbar, was die Szene in die damalige Gegenwart (ca. 17. Jahrhundert) rückt.
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Der Kupferstich stammt aus einer größeren Serie von Emblem- oder Sittenbildern, die im Barock sehr beliebt waren, um moralische Lehren über menschliche Laster und Tugenden zu verbreiten.
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