編號 98743004

已出售
標誌 - 喀山聖母 - 木 - 20 x 30 厘米
最終出價
€ 34
12 週前

標誌 - 喀山聖母 - 木 - 20 x 30 厘米

Titel Gottesmutter mit dem Jesuskind (Eleousa) – Ikone auf Holz, Temperamalerei mit Goldgrund, Balkanraum, Mitte 20. Jahrhundert ⸻ Objekt Gemalte Ikone auf Holzbrett, ausgeführt in Temperafarben mit partieller Vergoldung. Maße: ca. 30 × 20 cm. Rückseite schlicht, ohne Beschriftung. ⸻ Darstellung Die Ikone zeigt die Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind, dargestellt im Typus Eleousa („die Zärtliche“). Maria neigt sanft ihr Haupt zum Kind, das sich liebevoll an ihre Wange schmiegt – eine klassische Darstellung der mütterlichen Zuneigung und göttlichen Liebe. Der Hintergrund war ursprünglich goldfarben grundiert, heute stark nachgedunkelt. Maria trägt ein blaues Gewand mit rotem Unterkleid und einem grünen Schleier, während das Jesuskind in warme Orange- und Grüntöne gehüllt ist. Im oberen Bereich sind Reste kyrillischer Buchstaben erkennbar, vermutlich Bezeichnungen der Figuren („ΜΡ ΘΥ“ – Mutter Gottes). ⸻ Technik und Malweise Traditionelle Tempera auf Kreidegrund, aufgetragen auf ein massives Holzbrett, wie in der Balkan- und russisch-orthodoxen Ikonentradition üblich. Die Malweise folgt der klassischen Ikonenikonografie, jedoch in einer vereinfachten, modernen Ausführung des 20. Jahrhunderts. Merkmale: • flächige Farbgebung ohne perspektivische Tiefe, • feine, lineare Modellierung der Gesichtszüge, • goldener Heiligenschein mit einfacher Strahlengestaltung, • dunkle Patina und feines Craquelé über der Oberfläche. Die handwerkliche Ausführung ist solide, aber nicht akademisch; die Ikone dürfte aus einer kleinen Werkstatt des Balkanraums stammen, vermutlich aus Bulgarien, Serbien oder Nordmazedonien. ⸻ Erhaltungszustand Gebrauchter Zustand mit sichtbaren Altersspuren: • Oberfläche mit starkem, netzförmigem Craquelé und dunkler Firnisschicht, • Abplatzungen an den Rändern, • Holzbrett leicht verzogen, • Farben stellenweise verblasst, dennoch gut erkennbares Motiv. Keine offensichtlichen Restaurierungen. ⸻ Stilistische und kunsthistorische Einordnung Diese Ikone folgt der byzantinisch-orthodoxen Bildsprache, wie sie seit Jahrhunderten in Klöstern und Werkstätten des Balkans gepflegt wird. Trotz ihrer Entstehung im 20. Jahrhundert bleibt sie ikonografisch traditionell – ein Werk zwischen Volkskunst und liturgischer Andacht. Solche Stücke entstanden häufig für private Hausaltäre oder Pilgerstätten, weniger für den offiziellen Kirchengebrauch. Die Verwendung klassischer Ikonensymbole (Goldgrund, Heiligenschein, Schriftzeichen) belegt die Verwurzelung in der orthodoxen Bildtradition, während Malweise und Material auf eine moderne, volkstümliche Produktion hinweisen. ⸻ Bedeutung und Wirkung Die Darstellung der Gottesmutter mit dem Kind symbolisiert Zärtlichkeit, Fürsprache und göttliche Nähe. In orthodoxer Spiritualität gilt sie als Mittlerin zwischen Christus und den Gläubigen. Auch als Sammlerobjekt besitzt die Ikone Ausstrahlung und dekorativen Reiz – besonders für Liebhaber religiöser Volkskunst und traditioneller Sakralkunst des 20. Jahrhunderts. ⸻ Fazit Ikone „Gottesmutter mit dem Jesuskind“ (Eleousa), Balkanraum, Mitte 20. Jahrhundert. Tempera auf Holz mit Goldgrund (Reste), traditionell gemalt in volkstümlicher Manier. Maße: ca. 30 × 20 cm Technik: Tempera auf Holz Herkunft: Balkanraum (wohl Bulgarien, Serbien oder Nordmazedonien) Zustand: Alters- und Gebrauchsspuren, Craquelé, Randabplatzungen Bedeutung: Devotionalie / Sammlerobjekt

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Titel

Gottesmutter mit dem Jesuskind (Eleousa) – Ikone auf Holz, Temperamalerei mit Goldgrund, Balkanraum, Mitte 20. Jahrhundert



Objekt

Gemalte Ikone auf Holzbrett, ausgeführt in Temperafarben mit partieller Vergoldung.
Maße: ca. 30 × 20 cm.
Rückseite schlicht, ohne Beschriftung.



Darstellung

Die Ikone zeigt die Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind, dargestellt im Typus Eleousa („die Zärtliche“).
Maria neigt sanft ihr Haupt zum Kind, das sich liebevoll an ihre Wange schmiegt – eine klassische Darstellung der mütterlichen Zuneigung und göttlichen Liebe.

Der Hintergrund war ursprünglich goldfarben grundiert, heute stark nachgedunkelt.
Maria trägt ein blaues Gewand mit rotem Unterkleid und einem grünen Schleier, während das Jesuskind in warme Orange- und Grüntöne gehüllt ist.
Im oberen Bereich sind Reste kyrillischer Buchstaben erkennbar, vermutlich Bezeichnungen der Figuren („ΜΡ ΘΥ“ – Mutter Gottes).



Technik und Malweise

Traditionelle Tempera auf Kreidegrund, aufgetragen auf ein massives Holzbrett, wie in der Balkan- und russisch-orthodoxen Ikonentradition üblich.
Die Malweise folgt der klassischen Ikonenikonografie, jedoch in einer vereinfachten, modernen Ausführung des 20. Jahrhunderts.

Merkmale:
• flächige Farbgebung ohne perspektivische Tiefe,
• feine, lineare Modellierung der Gesichtszüge,
• goldener Heiligenschein mit einfacher Strahlengestaltung,
• dunkle Patina und feines Craquelé über der Oberfläche.

Die handwerkliche Ausführung ist solide, aber nicht akademisch; die Ikone dürfte aus einer kleinen Werkstatt des Balkanraums stammen, vermutlich aus Bulgarien, Serbien oder Nordmazedonien.



Erhaltungszustand

Gebrauchter Zustand mit sichtbaren Altersspuren:
• Oberfläche mit starkem, netzförmigem Craquelé und dunkler Firnisschicht,
• Abplatzungen an den Rändern,
• Holzbrett leicht verzogen,
• Farben stellenweise verblasst, dennoch gut erkennbares Motiv.

Keine offensichtlichen Restaurierungen.



Stilistische und kunsthistorische Einordnung

Diese Ikone folgt der byzantinisch-orthodoxen Bildsprache, wie sie seit Jahrhunderten in Klöstern und Werkstätten des Balkans gepflegt wird.
Trotz ihrer Entstehung im 20. Jahrhundert bleibt sie ikonografisch traditionell – ein Werk zwischen Volkskunst und liturgischer Andacht.

Solche Stücke entstanden häufig für private Hausaltäre oder Pilgerstätten, weniger für den offiziellen Kirchengebrauch.
Die Verwendung klassischer Ikonensymbole (Goldgrund, Heiligenschein, Schriftzeichen) belegt die Verwurzelung in der orthodoxen Bildtradition, während Malweise und Material auf eine moderne, volkstümliche Produktion hinweisen.



Bedeutung und Wirkung

Die Darstellung der Gottesmutter mit dem Kind symbolisiert Zärtlichkeit, Fürsprache und göttliche Nähe.
In orthodoxer Spiritualität gilt sie als Mittlerin zwischen Christus und den Gläubigen.
Auch als Sammlerobjekt besitzt die Ikone Ausstrahlung und dekorativen Reiz – besonders für Liebhaber religiöser Volkskunst und traditioneller Sakralkunst des 20. Jahrhunderts.



Fazit

Ikone „Gottesmutter mit dem Jesuskind“ (Eleousa),
Balkanraum, Mitte 20. Jahrhundert.
Tempera auf Holz mit Goldgrund (Reste), traditionell gemalt in volkstümlicher Manier.

Maße: ca. 30 × 20 cm
Technik: Tempera auf Holz
Herkunft: Balkanraum (wohl Bulgarien, Serbien oder Nordmazedonien)
Zustand: Alters- und Gebrauchsspuren, Craquelé, Randabplatzungen
Bedeutung: Devotionalie / Sammlerobjekt

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