Médiéval Fer Passau épée Anderthalbhänder à deux mains du XIVe/XVe siècle






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Description fournie par le vendeur
Spätmittelalterlicher Anderthalbhänder des 14./15. Jahrhunderts. Mit einer Länge von 119cm , liegt es zwischen dem klassischen Einhandschwert und dem späteren Langschwert/Zweihänder (Bihänder). Parierstange ist mit je einem Pommel am Ende ausgearbeitet und der Knauf bildet eine achteckige längliche Tropfenform oder Streitkolben, mit dieser sicherlich auch Hiebe versetzt werden konnten. Ehemaliger Wasserfund. Diese Schwerter entstanden als Übergangswaffe, als die Rüstungen schwerer wurden (Übergang von Ketten- zu Plattenpanzer). Der verlängerte Griff erlaubte mehr Hebelkraft, ohne auf die volle Zweihand-Größe zu gehen. Im Fechtbuch von Johannes Liechtenauer und seinen Nachfolgern werden solche „langen Schwerter“ intensiv behandelt – mit Techniken wie „Am Schwert“ oder „Halb Schwert“.
Der Kolbenknauf war besonders im deutschsprachigen Raum verbreitet.
Die Klinge trägt 2 gemarkte Einlagen, ein Reichsapfel sowie eine Wolfsmarke aus Passau. Der Passauer Wolf (auch Passauer Wolfsmarke, Running Wolf oder Wolfsklinge) ist eines der berühmtesten und ältesten Schmiedemarken (Klingenmarken) der europäischen Waffengeschichte. Er stammt aus der Klingenschmiedestadt Passau (Niederbayern) und diente als Gütesiegel und Markenschutz für hochwertige Schwerter, Dolche und andere Blankwaffen. Der Wolf leitet sich direkt vom Wappen der Passauer Fürstbischöfe ab: Ein aufrecht stehender oder laufender Wolf (meist silbern auf rotem Grund). Häufig wurden die Marken mit Messingdraht tauschiert (eingelegt) was ihm golden schimmerndes Aussehen gab. Die Marke symbolisierte Qualität und Herkunft aus Passau. Die Klingen galten als besonders gut (oft aus steirischem Stahl), waren flexibel, scharf und langlebig. Sie wurden europaweit exportiert – bis nach Venedig, in den Orient und Skandinavien.
Guter Zustand mit nur geringen Ausbrüchen an der Klingenschneide. Nach einer professionellen Reinigung und Konservierung ist dieses schöne Schwert sicherlich ein museales Highlight.
Catawiki disclaimer: This object has been dated based on style by the seller . No further tests, such as an analysis of metals(XRF-test) have been conducted to check the integrity of the piece.
Spätmittelalterlicher Anderthalbhänder des 14./15. Jahrhunderts. Mit einer Länge von 119cm , liegt es zwischen dem klassischen Einhandschwert und dem späteren Langschwert/Zweihänder (Bihänder). Parierstange ist mit je einem Pommel am Ende ausgearbeitet und der Knauf bildet eine achteckige längliche Tropfenform oder Streitkolben, mit dieser sicherlich auch Hiebe versetzt werden konnten. Ehemaliger Wasserfund. Diese Schwerter entstanden als Übergangswaffe, als die Rüstungen schwerer wurden (Übergang von Ketten- zu Plattenpanzer). Der verlängerte Griff erlaubte mehr Hebelkraft, ohne auf die volle Zweihand-Größe zu gehen. Im Fechtbuch von Johannes Liechtenauer und seinen Nachfolgern werden solche „langen Schwerter“ intensiv behandelt – mit Techniken wie „Am Schwert“ oder „Halb Schwert“.
Der Kolbenknauf war besonders im deutschsprachigen Raum verbreitet.
Die Klinge trägt 2 gemarkte Einlagen, ein Reichsapfel sowie eine Wolfsmarke aus Passau. Der Passauer Wolf (auch Passauer Wolfsmarke, Running Wolf oder Wolfsklinge) ist eines der berühmtesten und ältesten Schmiedemarken (Klingenmarken) der europäischen Waffengeschichte. Er stammt aus der Klingenschmiedestadt Passau (Niederbayern) und diente als Gütesiegel und Markenschutz für hochwertige Schwerter, Dolche und andere Blankwaffen. Der Wolf leitet sich direkt vom Wappen der Passauer Fürstbischöfe ab: Ein aufrecht stehender oder laufender Wolf (meist silbern auf rotem Grund). Häufig wurden die Marken mit Messingdraht tauschiert (eingelegt) was ihm golden schimmerndes Aussehen gab. Die Marke symbolisierte Qualität und Herkunft aus Passau. Die Klingen galten als besonders gut (oft aus steirischem Stahl), waren flexibel, scharf und langlebig. Sie wurden europaweit exportiert – bis nach Venedig, in den Orient und Skandinavien.
Guter Zustand mit nur geringen Ausbrüchen an der Klingenschneide. Nach einer professionellen Reinigung und Konservierung ist dieses schöne Schwert sicherlich ein museales Highlight.
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