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Breakdowns - Küsse aus New York - 2 Comic collection - EO - 1981/2003
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Breakdowns - Küsse aus New York - 2 Comic collection - EO - 1981/2003

Küsse aus New York Originaltitel: Kisses from New York Verlag: Zweitausendeins Erschienen: September 2003 Format: Album mit Schutzumschlag Einfarbig und vierfarbig Inhalt: Die Schwarzen sind empört, die Juden sind empört. Die Polizisten demonstrieren. Art Spiegelman: Bissig, provokativ, spitze Feder, spitze Zunge. Der »New Yorker«: Gutbürgerlich, liberal, friedfertig, kultiviert, weltoffen, blasiert. Die beiden zusammen? Unmöglich. Und doch hat Art Spiegelman zehn Jahre lang für den »New Yorker« gearbeitet. Er hat die berühmten Titelbilder der Zeitschrift entworfen und war als künstlerischer Berater tätig. Spiegelman wurde angestellt, um zu provozieren. Und er machte ganze Arbeit. In Crown Heights überfährt ein Jude ein schwarzes Kind. Die Schwarzen lynchen daraufhin einen Juden. Und ausgerechnet zum Valentinstag ziert den Titel des »New Yorker« ein Spiegelman-Werk, in dem ein orthodoxer Jude eine Schwarze umarmt. Die beiden küssen sich. All you need is love. Die Schwarzen empören sich. Die Juden empören sich. Die Medien sind entsetzt. Sogar die Polizei geht auf die Straße, diesmal zur Polizisten-Demo vor der »New-Yorker«-Redaktion. Unterstützt von der Chefredakteurin Tina Brown, die vorher den maroden Tatler sanierte und dann die dahinsiechende Vanity Fair wieder auf Vorderfrau brachte, scheint Spiegelman alle erreichbaren Tabus zu brechen, tritt auf jeden Zeh. Zum Osterfest und Steuertermin zeichnet Spiegelman einen Osterhasen, der gekreuzigt auf einer Steuererklärung ausblutet. Es hagelt Proteste von der christlichen Rechten (der der heidnische Hase eigentlich egal sein sollte). Auf dem Gipfel der Clinton-Affäre sind alle Mikrofone auf den Hosenschlitz des Präsidenten gerichtet. Entsetzen in der Redaktion. Ein weiteres Titelbild, bei dem Clinton mit dem Rücken zur Wand vor dem Erschießungskommando steht, während eine Dame vor dem Hosenschlitz kniet, wurde vom »New Yorker« abgelehnt. Es erschien dann im Online-Magazin »Salon«. Ebenso abgelehnt wurde der Weihnachtsmann, der gegen die Wand uriniert - ein gekreuzigter Hase war der Redaktion genug. Weltbekannt wurde Spiegelman durch seinen Comic »Maus: Die Geschichte eines Überlebenden«, in dem er die Verfolgung der Juden durch die Nazis in einer Fabel nacherzählt. Dafür wurde er - als bisher einziger Comic-Zeichner - 1992 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Die Titelbilder und Zeichnungen, die Art Spiegelman im »New Yorker« veröffentlichte, gibt es jetzt als Buch bei Zweitausendeins. Zusammen mit Spiegelmans Entwürfen, Skizzen, mit den abgelehnten Versionen und mit den Kommentaren von Spiegelman selbst. Breakdowns Art Spiegelman Hardcover im Schuber, deutsche Ausgabe von Stroemfeld/Roter Stern der US-Ausgabe "Breakdowns: From Maus to Now: An Anthology of Strips". Large format anthology of comix by Art Spiegelman.

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Breakdowns - Küsse aus New York - 2 Comic collection - EO - 1981/2003

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Küsse aus New York
Originaltitel: Kisses from New York
Verlag: Zweitausendeins
Erschienen: September 2003
Format: Album mit Schutzumschlag
Einfarbig und vierfarbig
Inhalt: Die Schwarzen sind empört, die Juden sind empört. Die Polizisten demonstrieren. Art Spiegelman: Bissig, provokativ, spitze Feder, spitze Zunge. Der »New Yorker«: Gutbürgerlich, liberal, friedfertig, kultiviert, weltoffen, blasiert. Die beiden zusammen? Unmöglich. Und doch hat Art Spiegelman zehn Jahre lang für den »New Yorker« gearbeitet. Er hat die berühmten Titelbilder der Zeitschrift entworfen und war als künstlerischer Berater tätig. Spiegelman wurde angestellt, um zu provozieren. Und er machte ganze Arbeit. In Crown Heights überfährt ein Jude ein schwarzes Kind. Die Schwarzen lynchen daraufhin einen Juden. Und ausgerechnet zum Valentinstag ziert den Titel des »New Yorker« ein Spiegelman-Werk, in dem ein orthodoxer Jude eine Schwarze umarmt. Die beiden küssen sich. All you need is love. Die Schwarzen empören sich. Die Juden empören sich. Die Medien sind entsetzt. Sogar die Polizei geht auf die Straße, diesmal zur Polizisten-Demo vor der »New-Yorker«-Redaktion. Unterstützt von der Chefredakteurin Tina Brown, die vorher den maroden Tatler sanierte und dann die dahinsiechende Vanity Fair wieder auf Vorderfrau brachte, scheint Spiegelman alle erreichbaren Tabus zu brechen, tritt auf jeden Zeh. Zum Osterfest und Steuertermin zeichnet Spiegelman einen Osterhasen, der gekreuzigt auf einer Steuererklärung ausblutet. Es hagelt Proteste von der christlichen Rechten (der der heidnische Hase eigentlich egal sein sollte). Auf dem Gipfel der Clinton-Affäre sind alle Mikrofone auf den Hosenschlitz des Präsidenten gerichtet. Entsetzen in der Redaktion. Ein weiteres Titelbild, bei dem Clinton mit dem Rücken zur Wand vor dem Erschießungskommando steht, während eine Dame vor dem Hosenschlitz kniet, wurde vom »New Yorker« abgelehnt. Es erschien dann im Online-Magazin »Salon«. Ebenso abgelehnt wurde der Weihnachtsmann, der gegen die Wand uriniert - ein gekreuzigter Hase war der Redaktion genug. Weltbekannt wurde Spiegelman durch seinen Comic »Maus: Die Geschichte eines Überlebenden«, in dem er die Verfolgung der Juden durch die Nazis in einer Fabel nacherzählt. Dafür wurde er - als bisher einziger Comic-Zeichner - 1992 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Die Titelbilder und Zeichnungen, die Art Spiegelman im »New Yorker« veröffentlichte, gibt es jetzt als Buch bei Zweitausendeins. Zusammen mit Spiegelmans Entwürfen, Skizzen, mit den abgelehnten Versionen und mit den Kommentaren von Spiegelman selbst.

Breakdowns
Art Spiegelman
Hardcover im Schuber, deutsche Ausgabe von Stroemfeld/Roter Stern der US-Ausgabe "Breakdowns: From Maus to Now: An Anthology of Strips". Large format anthology of comix by Art Spiegelman.

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