PaperBoy - Still Moving Forward (from the Peanuts Series No. 5)






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Œuvre originale en acrylique sur toile par PaperBoy intitulée Still Moving Forward (from the Peanuts Series No. 5), 70 × 100 cm, signée, multicolore, année 2025, sans châssis, Allemagne, vendue directement par l’artiste.
Description fournie par le vendeur
Cette œuvre se réfère à la pochette iconique de l’album Abbey Road des Beatles. La célèbre traversée piétonne est réappropriée par les personnages des Peanuts. La perspective limpide et la composition calme restent intactes, tandis que les figures affichent un mouvement intemporel, presque ralentissant. L’image joue avec le motif du cheminement et de la répétition. Il se dégage une déclaration silencieuse, à la fois sur la continuité et le changement, ainsi que sur le fait d’être ensemble dans le voyage.
Originalkunstwerk (Unikat) Acryl auf Leinwand im Format 100cm x 70cm, signiert.
Le tableau n’est pas tendu sur un châssis, mais présenté en format toile, de sorte qu’il puisse être inséré dans des cadres commerciaux standard.
Über die Serie:
Die Bilderserie "From the Peanuts Series No. 1 - 6" versammelt eine Reihe von Arbeiten, die sich bewusst im Spannungsfeld zwischen kunsthistorischem Kanon und populärer Bildkultur positionieren. Ausgangspunkt ist dabei nicht die bloße Aneignung ikonischer Werke, sondern deren erneute Befragung durch eine visuelle Sprache, die vielen Betrachterinnen und Betrachtern vertraut ist: die Figurenwelt der Peanuts.
Die Serie operiert mit einem kalkulierten Bruch. Auf der einen Seite stehen streng komponierte, kunsthistorisch hochkodierte Bildräume – von der formalen Abstraktion der Moderne bis zu ikonischen Szenen der Nachkriegskunst. Auf der anderen Seite treten Figuren auf, die gemeinhin mit Einfachheit, Humor und emotionaler Direktheit assoziiert werden. Diese Konstellation erzeugt weder Parodie noch Nostalgie, sondern eine produktive Irritation: Die bekannten Motive bleiben erkennbar, werden jedoch durch die Präsenz von Charlie Brown, Snoopy und ihren Gefährten neu lesbar.
Zentral für die Serie ist dabei eine formale Zurückhaltung. Die Figuren agieren nicht illustrativ, sondern sind konsequent in bestehende Bildordnungen eingebunden. Sie kommentieren nicht explizit, sondern bewohnen die Räume der Kunstgeschichte – oft still, manchmal leicht verschoben, stets mit einer Haltung zwischen Zweifel und Beharrlichkeit. Gerade diese Zurücknahme ermöglicht es, die ursprünglichen Bildstrukturen sichtbar zu halten und zugleich ihre kulturelle Schwere zu relativieren.
In diesem Sinne verhandelt die Serie grundlegende Fragen nach Autorschaft, Kanonbildung und Zugänglichkeit von Kunst. Sie stellt nicht infrage, ob Kunstgeschichte ernst zu nehmen ist, sondern wie wir ihr heute begegnen. Es ist eine Einladung zum genauen Hinsehen, zum Nachdenken über Sehgewohnheiten und über die Möglichkeit, Kunstgeschichte nicht nur ehrfürchtig, sondern auch gegenwärtig zu betrachten.
Cette œuvre se réfère à la pochette iconique de l’album Abbey Road des Beatles. La célèbre traversée piétonne est réappropriée par les personnages des Peanuts. La perspective limpide et la composition calme restent intactes, tandis que les figures affichent un mouvement intemporel, presque ralentissant. L’image joue avec le motif du cheminement et de la répétition. Il se dégage une déclaration silencieuse, à la fois sur la continuité et le changement, ainsi que sur le fait d’être ensemble dans le voyage.
Originalkunstwerk (Unikat) Acryl auf Leinwand im Format 100cm x 70cm, signiert.
Le tableau n’est pas tendu sur un châssis, mais présenté en format toile, de sorte qu’il puisse être inséré dans des cadres commerciaux standard.
Über die Serie:
Die Bilderserie "From the Peanuts Series No. 1 - 6" versammelt eine Reihe von Arbeiten, die sich bewusst im Spannungsfeld zwischen kunsthistorischem Kanon und populärer Bildkultur positionieren. Ausgangspunkt ist dabei nicht die bloße Aneignung ikonischer Werke, sondern deren erneute Befragung durch eine visuelle Sprache, die vielen Betrachterinnen und Betrachtern vertraut ist: die Figurenwelt der Peanuts.
Die Serie operiert mit einem kalkulierten Bruch. Auf der einen Seite stehen streng komponierte, kunsthistorisch hochkodierte Bildräume – von der formalen Abstraktion der Moderne bis zu ikonischen Szenen der Nachkriegskunst. Auf der anderen Seite treten Figuren auf, die gemeinhin mit Einfachheit, Humor und emotionaler Direktheit assoziiert werden. Diese Konstellation erzeugt weder Parodie noch Nostalgie, sondern eine produktive Irritation: Die bekannten Motive bleiben erkennbar, werden jedoch durch die Präsenz von Charlie Brown, Snoopy und ihren Gefährten neu lesbar.
Zentral für die Serie ist dabei eine formale Zurückhaltung. Die Figuren agieren nicht illustrativ, sondern sind konsequent in bestehende Bildordnungen eingebunden. Sie kommentieren nicht explizit, sondern bewohnen die Räume der Kunstgeschichte – oft still, manchmal leicht verschoben, stets mit einer Haltung zwischen Zweifel und Beharrlichkeit. Gerade diese Zurücknahme ermöglicht es, die ursprünglichen Bildstrukturen sichtbar zu halten und zugleich ihre kulturelle Schwere zu relativieren.
In diesem Sinne verhandelt die Serie grundlegende Fragen nach Autorschaft, Kanonbildung und Zugänglichkeit von Kunst. Sie stellt nicht infrage, ob Kunstgeschichte ernst zu nehmen ist, sondern wie wir ihr heute begegnen. Es ist eine Einladung zum genauen Hinsehen, zum Nachdenken über Sehgewohnheiten und über die Möglichkeit, Kunstgeschichte nicht nur ehrfürchtig, sondern auch gegenwärtig zu betrachten.
