Figura ancestral - Mahafaly - Madagáscar






Com quase uma década de experiência unindo ciência, curadoria de museus e ferraria tradicional, Julien desenvolveu uma experiência única em armas históricas, armaduras e arte africana.
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AL137 Igfig Ateista, Totem Mahafaly Aloalo, figura ancestral esculpida em madeira dura Menabe, Madagáscar, datada entre 1960 e 1970, 167 × 13 × 6 cm, 2,75 kg, superfície amplamente envelhecida.
Descrição fornecida pelo vendedor
AL137 Guia Ahnenfigur, Totem der Mahafaly AloAlo. 1965, 167 x 13 x 6 cm, 2,75 kg, Atandroy Guerreiros
Alle MADAGASSEN pflegen einen ausgeprägten Ahnenkult, dessen Ursprung in Indonesien und Papa Neuginea zu finden ist. Man sieht die Seele des Verstorbenen (Razana) noch als Teil der sozialen Gemeinschaft an, welche in verschiedenen Etappen eine Einigkeit mit dem Schöpfergott (Zanahary) eingeht. Dieser wiederum ist mit dem Universum verbunden. Man holt sich Schutz, Rat und Kraft von den Ahnen und fürchtet sich vor deren Zorn. Damit einhergehend gibt es, je nach Volksgruppe, unterschiedliche Begräbniskulturen. Die MAHAFALY errichten, im Vergleich zu den winzigen Holz- Wohnhäusern, großzügige Kastengräber aus Stein, welche je nach Ansehen des Verstorbenen prunkvoll gebaut werden. Die Grabanlagen befinden sich stets ausserhalb der Wohnorte. Ein Totenhaus in der Mitte, angefüllt mit seinem Hausrat, beherbergt den präparierten Verstorbenen in einem Baumsarg. Der Grabbau und die Bestattungszeremonie kann Monate dauern.
Die beauftragten Arbeiter werden beköstigt und die Schädel der dafür geschlachteten Zebus werden auf dem Grab verteilt. Die Grabmalereien verweisen auf den Alltag oder Wünsche und Träume des Toten. Ein wichtiger Bestandteil des Ritus sind die ALOALO Stelen, welche immer als Auftragswerk von zertifizierten Schnitzern angefertigt werden. Sie stellen im Oberteil wichtige Stationen aus dem Leben des Verstorbenen, seine Phantasien und Erlebnisse dar, oft auch das verehrte Zeburind. Als Trägerin des Lebens und Universums findet man im Unterteil meistens Frauen aber auch bedeutende Personen wie Schamanen, Stammesfürsten und Fabelwesen. Verbunden wird dieses künstlerische Universum mit astrologischen Symbolen wie Halbmonden, Sternen und Ornamenten. Die MAHAFALY lassen den Toten (im Gegensatz zu anderen Landesteilen) ruhen, seine Razana hält Kontakt mit dem irdischen Leben durch im Grab eingelassene Spiegel. So werden die Grabstätten der Mahafaly stets sich selbst überlassen und verfallen mit den Jahrzenten.
Diese Skulpur hat über dem üblichen Steckfuss, welcher im Boden steckt noch 7 ornamentale Musterfragmente mit den typischen astrologischen Zeichen wie Halbmonden und Sternen. Auf dem Kopfteil präsentiert sich 1 Krieger, welcher ursprünglich noch einen Speer geschultert hatte, aber diese hat entweder ein revolutionärer Umbruch oder nur der Zahn der Zeit abgenagt.
Das verwendete Hartholz Menabe ist innerlich nicht verrottet oder brüchig ! Durch den Aussenaufenthalt an der Oberfläche jedoch stark verwittert, oxidiert und mit Staubpatina belegt. Fundort Region Tulear, Kilimasy
Die echten AloAlo sind eine künstlerische Rarität, weil der Ahnenkult, welcher aus Papa Neuginea stammt weltweit nur in Madagaskar in diesen Stelen körperlichen Ausdruck fand. Die Ausfuhr von Kulturgut / Antiquitäten ist in Madagaskar streng limitiert. Unsere alten Originale sind teilweise schon seit 1975 im Familienbesitz und stellen durch den steigenden Sammlerwert auch eine fruchtbare Investition dar. (Reference Buch "Arts Anciens de Madagascar" S.268)
Dieses Objekt kann mit Paketdienst versendet werden.
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AL137 Guia Ahnenfigur, Totem der Mahafaly AloAlo. 1965, 167 x 13 x 6 cm, 2,75 kg, Atandroy Guerreiros
Alle MADAGASSEN pflegen einen ausgeprägten Ahnenkult, dessen Ursprung in Indonesien und Papa Neuginea zu finden ist. Man sieht die Seele des Verstorbenen (Razana) noch als Teil der sozialen Gemeinschaft an, welche in verschiedenen Etappen eine Einigkeit mit dem Schöpfergott (Zanahary) eingeht. Dieser wiederum ist mit dem Universum verbunden. Man holt sich Schutz, Rat und Kraft von den Ahnen und fürchtet sich vor deren Zorn. Damit einhergehend gibt es, je nach Volksgruppe, unterschiedliche Begräbniskulturen. Die MAHAFALY errichten, im Vergleich zu den winzigen Holz- Wohnhäusern, großzügige Kastengräber aus Stein, welche je nach Ansehen des Verstorbenen prunkvoll gebaut werden. Die Grabanlagen befinden sich stets ausserhalb der Wohnorte. Ein Totenhaus in der Mitte, angefüllt mit seinem Hausrat, beherbergt den präparierten Verstorbenen in einem Baumsarg. Der Grabbau und die Bestattungszeremonie kann Monate dauern.
Die beauftragten Arbeiter werden beköstigt und die Schädel der dafür geschlachteten Zebus werden auf dem Grab verteilt. Die Grabmalereien verweisen auf den Alltag oder Wünsche und Träume des Toten. Ein wichtiger Bestandteil des Ritus sind die ALOALO Stelen, welche immer als Auftragswerk von zertifizierten Schnitzern angefertigt werden. Sie stellen im Oberteil wichtige Stationen aus dem Leben des Verstorbenen, seine Phantasien und Erlebnisse dar, oft auch das verehrte Zeburind. Als Trägerin des Lebens und Universums findet man im Unterteil meistens Frauen aber auch bedeutende Personen wie Schamanen, Stammesfürsten und Fabelwesen. Verbunden wird dieses künstlerische Universum mit astrologischen Symbolen wie Halbmonden, Sternen und Ornamenten. Die MAHAFALY lassen den Toten (im Gegensatz zu anderen Landesteilen) ruhen, seine Razana hält Kontakt mit dem irdischen Leben durch im Grab eingelassene Spiegel. So werden die Grabstätten der Mahafaly stets sich selbst überlassen und verfallen mit den Jahrzenten.
Diese Skulpur hat über dem üblichen Steckfuss, welcher im Boden steckt noch 7 ornamentale Musterfragmente mit den typischen astrologischen Zeichen wie Halbmonden und Sternen. Auf dem Kopfteil präsentiert sich 1 Krieger, welcher ursprünglich noch einen Speer geschultert hatte, aber diese hat entweder ein revolutionärer Umbruch oder nur der Zahn der Zeit abgenagt.
Das verwendete Hartholz Menabe ist innerlich nicht verrottet oder brüchig ! Durch den Aussenaufenthalt an der Oberfläche jedoch stark verwittert, oxidiert und mit Staubpatina belegt. Fundort Region Tulear, Kilimasy
Die echten AloAlo sind eine künstlerische Rarität, weil der Ahnenkult, welcher aus Papa Neuginea stammt weltweit nur in Madagaskar in diesen Stelen körperlichen Ausdruck fand. Die Ausfuhr von Kulturgut / Antiquitäten ist in Madagaskar streng limitiert. Unsere alten Originale sind teilweise schon seit 1975 im Familienbesitz und stellen durch den steigenden Sammlerwert auch eine fruchtbare Investition dar. (Reference Buch "Arts Anciens de Madagascar" S.268)
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