Vlaamse School (XVII) - De Emmaüsgangers

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Leo Setz
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Vlaamse Schule, 17. Jahrhundert, Ölgemälde auf Kupfer De Emmaüsgangers, Barock, Herkunft Belgien, handschriftlich signiert, Bildgröße 12,8 × 16,8 cm (mit Rahmen 33 × 36,5 cm), mit Rahmen verkauft.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Flämische Schule, 17. Jahrhundert
Die Emmaüsgänger
Öl auf Kupfer, 12,8 × 16,8 cm (mit Rahmen 33 × 36,5 cm)
Flämischer Barock – unsigniert – Farbe lokal dünn aufgetragen, leichte und stabile Rissbildung, kürzlich oberflächlich gereinigt und mit einer äußerst dünnen matten Dammar-Lackschicht versehen.

Einführung
Dieses verfeinerte Kupfer-Kabinettstück ist ein charakteristisches Beispiel der flämischen Malerei des 17. Jahrhunderts, bei der religiöse Darstellungen im kleinen Format mit sorgfältig gestalteten Landschaften kombiniert wurden. Innerhalb der flämischen Schule nahm die Emmaus-Geschichte einen besonderen Platz ein: Sie bot Künstlern die Möglichkeit, eine biblische Erzählung mit einer stimmungsvollen, oft idyllischen Landschaft zu verbinden, in der die Natur eine kontemplative und spirituelle Rolle spielt. Das hier präsentierte Werk steht in engem Zusammenhang mit dieser Tradition und zeigt die hohe technische und künstlerische Qualität, die für flämische Ateliers dieser Zeit typisch ist.

Beschreibung der Arbeit
Die Darstellung zeigt den Moment, in dem Christus nach seiner Auferstehung nach Emmaus unterwegs ist, begleitet von zwei Jüngern. Christus ist zentral platziert und erkennbar an seinem warmen rot-orangen Gewand, das ihn visuell von den Jüngern in gedämpften Erdtönen unterscheidet. Die Figuren sind in ein lebendiges, aber zurückhaltendes Gespräch vertieft, wobei Gesten und Körperhaltungen subtil auf den biblischen Dialog hinweisen. Einer der Jünger hebt die Hand und zeigt in Richtung der Landschaft und des Weges, der sich vor ihnen erstreckt, während Christus mit einer ruhigen Geste nach vorne zeigt.

Die Landschaft dominiert die Komposition. Im Vordergrund sind Blätter, Pflanzen und Erde mit großer Präzision ausgearbeitet. Die Baumgruppen links schaffen einen geschützten Raum, in dem sich die Figuren befinden, während sich der Hintergrund zu einem weiten Tal mit Hügeln, Wolkenformationen und einer Siedlung in der Ferne öffnet. Dieser allmähliche Übergang von Dunkel zu Hell verstärkt die Tiefenwirkung und verleiht der Szene eine ruhige, fast meditative Atmosphäre.

Technik und Farbgestaltung
Die Wahl des Kupfers als Trägermaterial deutet auf ein Streben nach Feinheit und Haltbarkeit hin. Die glatte Oberfläche ermöglicht äußerst feine Pinselstriche, was sich in der präzisen Modellierung der Figuren und der detaillierten Darstellung der Vegetation zeigt. Die Farbe ist dünn aufgetragen und in transparenten Schichten, eine Technik, die häufig in der flämischen Malerei des 17. Jahrhunderts auf Kupfer verwendet wurde.

Das Farbschema wird dominiert von kühlen Grüntönen und bläulichen Nuancen in der Landschaft, im Kontrast zum warmen Rot von Christus’ Mantel. Diese bewusste Farbgestaltung lenkt den Blick des Betrachters sofort auf die Hauptfigur und hebt ihre zentrale Rolle in der Geschichte hervor. Die Himmelspartien bestehen aus sanften Übergängen von Blau, Weiß und Gelb, was zur atmosphärischen Tiefe und der ruhigen Ausstrahlung des Gesamtwerks beiträgt.

Komposition und kunsthistorischer Kontext
Die Komposition spiegelt die flämische Landschaftstradition wider, in der der Mensch relativ klein innerhalb einer groß angelegten Naturlandschaft dargestellt wird. Dieser Ansatz, der in der späten 16. und frühen 17. Jahrhundert verwurzelt ist, betont die Unbedeutendheit des Menschen gegenüber der Schöpfung und steht thematisch im Einklang mit dem spirituellen Charakter der Emmaus-Geschichte. Die diagonale Linie des Weges, die vertikalen Akzente der Baumstämme und der offene Horizont sorgen für eine ausgewogene und gut strukturierte Komposition.

Innerhalb des breiteren kunsthistorischen Kontexts kann dieses Werk in die flämische Barockzeit eingeordnet werden, in der religiöse Themen oft in kleinem Maßstab für private Andacht und Sammlungen ausgearbeitet wurden. Stilistisch zeigt das Gemälde Verwandtschaft mit den landschaftlichen und erzählerischen Traditionen der flämischen Schule, in der Linie von Künstlern wie Jan Brueghel der Ältere, Gillis van Coninxloo, Joos de Momper sowie internationalen Zeitgenossen wie Paul Bril und Adam Elsheimer.

Die flämische Schule im 17. Jahrhundert
Die flämische Schule des 17. Jahrhunderts war bekannt für ihr hohes technisches Niveau, ihren reichen Farbgebrauch und ihre raffinierte erzählerische Kraft. Künstler arbeiteten häufig in Ateliers, in denen Stile und Motive geteilt und weiterentwickelt wurden, was zu einer starken stilistischen Kohärenz innerhalb der Region führte. Gemälde auf Kupfer wurden vor allem wegen ihrer Präzision und luxuriösen Ausstrahlung geschätzt und waren bei Sammlern von Kabinettsstücken sehr beliebt.

Dieses Werk passt überzeugend in diesen Kontext und spiegelt die künstlerischen Normen und ästhetischen Vorlieben der flämischen Schule im 17. Jahrhundert wider, ohne dass eine bestimmte Hand mit Sicherheit zugeordnet werden kann.

Conditie
Das Gemälde befindet sich in einem gepflegten und ansprechenden Zustand. Die Farbe ist stellenweise dünn aufgetragen, mit leichter und stabiler Rissbildung, die dem Alter und Material entspricht. Kürzlich wurde das Werk oberflächlich gereinigt und mit einer äußerst dünnen, matten Dammarvernis versehen, wodurch die Farben klar und ausgewogen geblieben sind. Die Präsentation in einem reich profilierten, schwarz patinierten neuen Rahmen verstärkt die Ausstrahlung dieses kleinen, aber feinen Tafelbildes.

Schlussbemerkungen
Dieses Werk der Vlaamse School aus dem 17. Jahrhundert stellt ein elegantes und inhaltlich starkes Beispiel für religiöse Malerei auf Kupfer dar. Die Kombination aus biblischem Narrativ, sorgfältig aufgebauter Landschaft und feiner Maltechnik macht es zu einem ansprechenden Kabinettsstück mit deutlichem kunsthistorischem Wert. Das Gemälde verkörpert die Qualitäten, die den Vlaamse Barock bei Sammlern so beliebt machten: Subtilität, Handwerkskunst und eine zurückhaltende, aber überzeugende spirituelle Ausdruckskraft.

Das Werk 'De Emmaüsgangers' steht in einer neuen schwarzen Robbelliste.

Totale Abmessungen: 33 × 36,5 cm
Tuchmaße: 12,8 × 16,8 cm

Alle Sendungen in professioneller Verpackung via Fedex, DPD oder PostNL.

Für alle Sendungen gilt ein Zuschlag für Verpackungsmaterial, der bereits in den angegebenen Versandkosten enthalten ist.


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Flämische Schule, 17. Jahrhundert
Die Emmaüsgänger
Öl auf Kupfer, 12,8 × 16,8 cm (mit Rahmen 33 × 36,5 cm)
Flämischer Barock – unsigniert – Farbe lokal dünn aufgetragen, leichte und stabile Rissbildung, kürzlich oberflächlich gereinigt und mit einer äußerst dünnen matten Dammar-Lackschicht versehen.

Einführung
Dieses verfeinerte Kupfer-Kabinettstück ist ein charakteristisches Beispiel der flämischen Malerei des 17. Jahrhunderts, bei der religiöse Darstellungen im kleinen Format mit sorgfältig gestalteten Landschaften kombiniert wurden. Innerhalb der flämischen Schule nahm die Emmaus-Geschichte einen besonderen Platz ein: Sie bot Künstlern die Möglichkeit, eine biblische Erzählung mit einer stimmungsvollen, oft idyllischen Landschaft zu verbinden, in der die Natur eine kontemplative und spirituelle Rolle spielt. Das hier präsentierte Werk steht in engem Zusammenhang mit dieser Tradition und zeigt die hohe technische und künstlerische Qualität, die für flämische Ateliers dieser Zeit typisch ist.

Beschreibung der Arbeit
Die Darstellung zeigt den Moment, in dem Christus nach seiner Auferstehung nach Emmaus unterwegs ist, begleitet von zwei Jüngern. Christus ist zentral platziert und erkennbar an seinem warmen rot-orangen Gewand, das ihn visuell von den Jüngern in gedämpften Erdtönen unterscheidet. Die Figuren sind in ein lebendiges, aber zurückhaltendes Gespräch vertieft, wobei Gesten und Körperhaltungen subtil auf den biblischen Dialog hinweisen. Einer der Jünger hebt die Hand und zeigt in Richtung der Landschaft und des Weges, der sich vor ihnen erstreckt, während Christus mit einer ruhigen Geste nach vorne zeigt.

Die Landschaft dominiert die Komposition. Im Vordergrund sind Blätter, Pflanzen und Erde mit großer Präzision ausgearbeitet. Die Baumgruppen links schaffen einen geschützten Raum, in dem sich die Figuren befinden, während sich der Hintergrund zu einem weiten Tal mit Hügeln, Wolkenformationen und einer Siedlung in der Ferne öffnet. Dieser allmähliche Übergang von Dunkel zu Hell verstärkt die Tiefenwirkung und verleiht der Szene eine ruhige, fast meditative Atmosphäre.

Technik und Farbgestaltung
Die Wahl des Kupfers als Trägermaterial deutet auf ein Streben nach Feinheit und Haltbarkeit hin. Die glatte Oberfläche ermöglicht äußerst feine Pinselstriche, was sich in der präzisen Modellierung der Figuren und der detaillierten Darstellung der Vegetation zeigt. Die Farbe ist dünn aufgetragen und in transparenten Schichten, eine Technik, die häufig in der flämischen Malerei des 17. Jahrhunderts auf Kupfer verwendet wurde.

Das Farbschema wird dominiert von kühlen Grüntönen und bläulichen Nuancen in der Landschaft, im Kontrast zum warmen Rot von Christus’ Mantel. Diese bewusste Farbgestaltung lenkt den Blick des Betrachters sofort auf die Hauptfigur und hebt ihre zentrale Rolle in der Geschichte hervor. Die Himmelspartien bestehen aus sanften Übergängen von Blau, Weiß und Gelb, was zur atmosphärischen Tiefe und der ruhigen Ausstrahlung des Gesamtwerks beiträgt.

Komposition und kunsthistorischer Kontext
Die Komposition spiegelt die flämische Landschaftstradition wider, in der der Mensch relativ klein innerhalb einer groß angelegten Naturlandschaft dargestellt wird. Dieser Ansatz, der in der späten 16. und frühen 17. Jahrhundert verwurzelt ist, betont die Unbedeutendheit des Menschen gegenüber der Schöpfung und steht thematisch im Einklang mit dem spirituellen Charakter der Emmaus-Geschichte. Die diagonale Linie des Weges, die vertikalen Akzente der Baumstämme und der offene Horizont sorgen für eine ausgewogene und gut strukturierte Komposition.

Innerhalb des breiteren kunsthistorischen Kontexts kann dieses Werk in die flämische Barockzeit eingeordnet werden, in der religiöse Themen oft in kleinem Maßstab für private Andacht und Sammlungen ausgearbeitet wurden. Stilistisch zeigt das Gemälde Verwandtschaft mit den landschaftlichen und erzählerischen Traditionen der flämischen Schule, in der Linie von Künstlern wie Jan Brueghel der Ältere, Gillis van Coninxloo, Joos de Momper sowie internationalen Zeitgenossen wie Paul Bril und Adam Elsheimer.

Die flämische Schule im 17. Jahrhundert
Die flämische Schule des 17. Jahrhunderts war bekannt für ihr hohes technisches Niveau, ihren reichen Farbgebrauch und ihre raffinierte erzählerische Kraft. Künstler arbeiteten häufig in Ateliers, in denen Stile und Motive geteilt und weiterentwickelt wurden, was zu einer starken stilistischen Kohärenz innerhalb der Region führte. Gemälde auf Kupfer wurden vor allem wegen ihrer Präzision und luxuriösen Ausstrahlung geschätzt und waren bei Sammlern von Kabinettsstücken sehr beliebt.

Dieses Werk passt überzeugend in diesen Kontext und spiegelt die künstlerischen Normen und ästhetischen Vorlieben der flämischen Schule im 17. Jahrhundert wider, ohne dass eine bestimmte Hand mit Sicherheit zugeordnet werden kann.

Conditie
Das Gemälde befindet sich in einem gepflegten und ansprechenden Zustand. Die Farbe ist stellenweise dünn aufgetragen, mit leichter und stabiler Rissbildung, die dem Alter und Material entspricht. Kürzlich wurde das Werk oberflächlich gereinigt und mit einer äußerst dünnen, matten Dammarvernis versehen, wodurch die Farben klar und ausgewogen geblieben sind. Die Präsentation in einem reich profilierten, schwarz patinierten neuen Rahmen verstärkt die Ausstrahlung dieses kleinen, aber feinen Tafelbildes.

Schlussbemerkungen
Dieses Werk der Vlaamse School aus dem 17. Jahrhundert stellt ein elegantes und inhaltlich starkes Beispiel für religiöse Malerei auf Kupfer dar. Die Kombination aus biblischem Narrativ, sorgfältig aufgebauter Landschaft und feiner Maltechnik macht es zu einem ansprechenden Kabinettsstück mit deutlichem kunsthistorischem Wert. Das Gemälde verkörpert die Qualitäten, die den Vlaamse Barock bei Sammlern so beliebt machten: Subtilität, Handwerkskunst und eine zurückhaltende, aber überzeugende spirituelle Ausdruckskraft.

Das Werk 'De Emmaüsgangers' steht in einer neuen schwarzen Robbelliste.

Totale Abmessungen: 33 × 36,5 cm
Tuchmaße: 12,8 × 16,8 cm

Alle Sendungen in professioneller Verpackung via Fedex, DPD oder PostNL.

Für alle Sendungen gilt ein Zuschlag für Verpackungsmaterial, der bereits in den angegebenen Versandkosten enthalten ist.


Wir streben danach, Ihr Kunstwerk sicher und in optimalem Zustand bei Ihnen zu liefern, wobei wir sorgfältig auf Verpackung und Versandverfahren achten. Bei Fragen oder besonderen Wünschen können Sie jederzeit den Catawiki-Kundenservice kontaktieren.

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Details

Künstler
Vlaamse School (XVII)
Angeboten mit Rahmen
Ja
Titel des Kunstwerks
De Emmaüsgangers
Technik
Ölgemälde
Signatur
Handsigniert
Herkunftsland
Belgien
Zustand
Guter Zustand
Höhe
33 cm
Breite
36,5 cm
Darstellung/Thema
Religion
Stil
Barock
Periode
17. Jahrhundert
NiederlandeVerifiziert
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Verkaufte Objekte
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