David Joseph Bles (1821-1899) - Kaartspelers Discussie (No Reserve)

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Leo Setz
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Kaartspelers Discussie, Ölbild auf Platte von David Joseph Bles (1821–1899), aus dem Jahr 1889, Niederlande, Romantik, Maße 43,5 × 50,5 cm (mit Rahmen 58 × 65 cm), verkauft mit Rahmen.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Künstler: David Joseph Bles (1821–1899) nach Jean-Baptiste Madou (1796–1877)
Kaartspelers Diskussion
Medium/Technik: Ölfarbe auf Holztafel
Abmessungen: 43,5 × 50,5 cm; mit Rahmen 58 × 65 cm
Stil/Periodisierung: 19. Jahrhundert, romantische Genrekunst (historisierendes Interieurstück)
Signatur/Datierung: handgesigniert links unten und datiert 1889.
Zustand: sporadische alte Retuschen (sichtbar unter UV), lokal leichte vertikale Craquelé; Paneel stabil.
Besonderheiten: Komposition nach Madous The Cardplayers’ Dispute (signiert und datiert 1863; ausgestellt beim Brussels Salon 1863); Herkunft: hochwertige niederländische Privatsammlung; Kein Mindestgebot.

Positionierung: ein 19. Jahrhundert-„nach“-Werk mit erkennbarer Herkunft.

Dieses Gemälde ist nicht nur 'im Geiste von' Madou, sondern basiert konkret auf einem bekannten Beispiel: Jean-Baptiste Madous The Cardplayers’ Dispute, signiert und datiert 1863, das damals auf dem Brussels Salon desselben Jahres gezeigt wurde. Damit passt Bles’ Panel in eine klassische Praxis des 19. Jahrhunderts: die Wiederaufnahme einer erfolgreichen Komposition (als Hommage, Variation oder sammelwürdige 'Reduktion') durch einen respektierten Zeitgenossen mit eigener Handschrift und Ausführung. Bles’ Datierung 1889 kennzeichnet das Werk zudem als ein spätes, reifes Genre-Interieur, ausgeführt mit technischer Präzision, die gut zu seinem Ruf als feinfühliger Erzähler im Bild passt.

Das Thema: eine Diskussion, die du fast hörst

Das Szenario dreht sich um ein Kartenspiel, das in eine Diskussion ausartet. Die Handlung konzentriert sich um den Tisch: Ein Spieler lehnt sich weit nach vorne – dringlich, beschuldigend – während sein Gegner rechts sich abwehrend aufrichtet, Halt suchend bei dem Stuhl und mit einer geschlossenen, defensiven Körpersprache. Die Zuschauer verstärken die Psychologie: Links eine Gruppe, die schweigend zuschaut, in der Mitte eine rauchende Figur, die die Situation mit kühler Distanz beobachtet. Im Hintergrund schauen Frauen und ein Kind zu; dieses häusliche „Publikum“ verleiht der Szene zusätzliche moralische Spannung, als ob das Spiel und das Verhalten der Männer unter sozialer Beobachtung stehen.

Komposition: theatralische Klarheit und perfekte Regie.

Bles organisiert den Raum wie eine Bühne. Der Brennpunkt liegt bei dem grünen Tisch, an dem Arme, Blicke und Diagonalen zusammenkommen. Die stehende Figur rechts bildet einen visuellen Abschluss, während der schwere Kamin in der Mitte die Komposition stabilisiert und die Tiefe des Raumes definiert. Stühle, Bodenbretter und die Haltung der Figuren lenken das Auge in einem sorgfältig aufgebauten Bogen: von den „Zuschauern“ links über den zentralen Raucher bis zum Konflikt rechts. Das Ergebnis ist eine lebendige Szene, die auf den ersten Blick verständlich ist, bei längerem Betrachten jedoch mit kleinen Details und subtiler Charakterzeichnung immer wieder neue Entdeckungen bietet.

Technik und Material: Öl auf Holz mit kontrollierter Detaillierung.

Öl auf Leinwand ist besonders geeignet, um Textur und Nuance treffsicher wiederzugeben – genau das, worauf dieses Werk spezialisiert ist. Holz, Keramik, Stoffe und Hauttöne werden überzeugend modelliert, ohne übermäßigen Farbauftrag. Die Malweise ist fein und kontrolliert, mit einer gewissen 'Glanz' in den Highlights (Kleidfalten, Pfeifenrauch, Reflexionen auf Krug und Tisch). Diese Art der Farbgebung passt zum 19. Jahrhundert streben nach narrativer Klarheit: Die Technik dient vollständig der Geschichte.

Farbpalette und Licht: warmes Interieur mit bewussten Akzenten.

Die Farbpalette ist überwiegend warm und erdig (Ocker-, Braun- und Rotbrauntöne), passend zu einem herbergartigen Interieur. Bles setzt hier innen deutliche Akzente:
Das kühle, auffällige Grau/Hellblau des Mantels links, das sofort die Aufmerksamkeit auf sich zieht und eine Distanz-Figur markiert;
Das gesättigte Grün des Tischtuchs und der Kleidung im Vordergrund lenkt den Blick auf den Konflikt.

Das Licht ist gedämpft und 'kamergematigd': kein hartes Chiaroscuro, sondern eine sanfte Modellierung, die den Raum realistisch und intim erscheinen lässt. Der Pijprook wirkt wie ein atmosphärischer Schleier, wodurch Tiefe und Spannung subtil verstärkt werden.

Nach Madou: Beziehung zum Original

Die Beziehung zu Madous 'The Cardplayers’ Dispute' ist inhaltlich und kompositorisch essenziell. Madou genoss große Bekanntheit durch diese Art scharf beobachteter Szenen aus dem Alltag, in denen Humor, Charakter und soziale Friktionen zusammenkommen. Die Katalogverzeichnung des Originals (1863) und die Salon-Ausstellung in Brüssel unterstreichen, dass es sich um ein damals bedeutendes Werk handelt—genau die Art von Komposition, die später von Sammlern und Künstlern wieder aufgenommen wurde. Bles’ Panel kann innerhalb dieser Tradition als eine spät-19. Jahrhundert Neudeutung gelesen werden: Erkennbar an einem berühmten Beispiel, aber ausgeführt mit Bles’ eigenen Farbakzenten, Maltechnik und erzählerischem Timing.

Kunsthistorische Platzierung: romantische Genrekunst und historisierender Realismus.

Im Bereich der Romantik verschiebt sich die Aufmerksamkeit häufig vom heroischen Historiestück zum ‚kleinen Drama‘: moralische und psychologische Szenen aus dem Alltag, oft historisierend inszeniert. Dieses Werk passt genau in diese Linie: eine kompakte Erzählung, voll Charakterstudien, in der der soziale Raum (zusehen, urteilen, mitmachen, zurückweichen) ebenso wichtig ist wie das Kartenspiel selbst.

Stilgenoten (nationale und internationale): Charles Rochussen, Alexander Hugo Bakker Korff, Petrus van Schendel, Christoffel Bisschop, Jean-Louis-Ernest Meissonier, Ludwig Knaus.

Zustand, UV und Präsentation.

Der Zustand ist innerhalb des Kontexts eines 19. Jahrhunderts-Paneels gepflegt: Es gibt sporadische alte Retuschen (entsprechend UV-Bild), lokal leichte vertikale Rissbildung, und das Paneel wird als stabil beschrieben. Das Werk ist schön präsentiert in einem klassischen Rahmen (Gesamtmaße 58 × 65 cm), der die historische Genre-Ausstrahlung verstärkt und das Gemälde sofort ‚interieurwürdig‘ macht.

Provenienz

Herkunft aus einer hochwertigen niederländischen Privatsammlung. Angeboten ohne Mindestpreis – ein attraktiver Einstieg für Sammler von Genreszenen des 19. Jahrhunderts und für Liebhaber der belgisch-niederländischen Tradition rund um Madou, in einer von Bles signierten und datierten (1889) Interpretation.

Das Werk 'Kaartspelers Discussie' ist eine reiche, hölzerne Robbelijst mit messingfarbenem Künstlernamenplättchen, von musealer Qualität.

Totale Maße: 58x65cm
Paneelmaße: 43,5x50,5

Alle Sendungen in professioneller Verpackung via Fedex, DPD oder PostNL.

Für alle Sendungen gilt ein Zuschlag für Verpackungsmaterial, der bereits in den angegebenen Versandkosten enthalten ist.

Wir streben danach, Ihr Kunstwerk sicher und in optimalem Zustand bei Ihnen zu liefern, wobei wir sorgfältig auf Verpackung und Versandverfahren achten. Bei Fragen oder besonderen Wünschen können Sie jederzeit den Catawiki-Kundenservice kontaktieren.

Der Kunde ist selbst verantwortlich für etwaige Einfuhrzölle und zusätzliche Kosten, die bei der Lieferung ins Ausland anfallen können.

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Künstler: David Joseph Bles (1821–1899) nach Jean-Baptiste Madou (1796–1877)
Kaartspelers Diskussion
Medium/Technik: Ölfarbe auf Holztafel
Abmessungen: 43,5 × 50,5 cm; mit Rahmen 58 × 65 cm
Stil/Periodisierung: 19. Jahrhundert, romantische Genrekunst (historisierendes Interieurstück)
Signatur/Datierung: handgesigniert links unten und datiert 1889.
Zustand: sporadische alte Retuschen (sichtbar unter UV), lokal leichte vertikale Craquelé; Paneel stabil.
Besonderheiten: Komposition nach Madous The Cardplayers’ Dispute (signiert und datiert 1863; ausgestellt beim Brussels Salon 1863); Herkunft: hochwertige niederländische Privatsammlung; Kein Mindestgebot.

Positionierung: ein 19. Jahrhundert-„nach“-Werk mit erkennbarer Herkunft.

Dieses Gemälde ist nicht nur 'im Geiste von' Madou, sondern basiert konkret auf einem bekannten Beispiel: Jean-Baptiste Madous The Cardplayers’ Dispute, signiert und datiert 1863, das damals auf dem Brussels Salon desselben Jahres gezeigt wurde. Damit passt Bles’ Panel in eine klassische Praxis des 19. Jahrhunderts: die Wiederaufnahme einer erfolgreichen Komposition (als Hommage, Variation oder sammelwürdige 'Reduktion') durch einen respektierten Zeitgenossen mit eigener Handschrift und Ausführung. Bles’ Datierung 1889 kennzeichnet das Werk zudem als ein spätes, reifes Genre-Interieur, ausgeführt mit technischer Präzision, die gut zu seinem Ruf als feinfühliger Erzähler im Bild passt.

Das Thema: eine Diskussion, die du fast hörst

Das Szenario dreht sich um ein Kartenspiel, das in eine Diskussion ausartet. Die Handlung konzentriert sich um den Tisch: Ein Spieler lehnt sich weit nach vorne – dringlich, beschuldigend – während sein Gegner rechts sich abwehrend aufrichtet, Halt suchend bei dem Stuhl und mit einer geschlossenen, defensiven Körpersprache. Die Zuschauer verstärken die Psychologie: Links eine Gruppe, die schweigend zuschaut, in der Mitte eine rauchende Figur, die die Situation mit kühler Distanz beobachtet. Im Hintergrund schauen Frauen und ein Kind zu; dieses häusliche „Publikum“ verleiht der Szene zusätzliche moralische Spannung, als ob das Spiel und das Verhalten der Männer unter sozialer Beobachtung stehen.

Komposition: theatralische Klarheit und perfekte Regie.

Bles organisiert den Raum wie eine Bühne. Der Brennpunkt liegt bei dem grünen Tisch, an dem Arme, Blicke und Diagonalen zusammenkommen. Die stehende Figur rechts bildet einen visuellen Abschluss, während der schwere Kamin in der Mitte die Komposition stabilisiert und die Tiefe des Raumes definiert. Stühle, Bodenbretter und die Haltung der Figuren lenken das Auge in einem sorgfältig aufgebauten Bogen: von den „Zuschauern“ links über den zentralen Raucher bis zum Konflikt rechts. Das Ergebnis ist eine lebendige Szene, die auf den ersten Blick verständlich ist, bei längerem Betrachten jedoch mit kleinen Details und subtiler Charakterzeichnung immer wieder neue Entdeckungen bietet.

Technik und Material: Öl auf Holz mit kontrollierter Detaillierung.

Öl auf Leinwand ist besonders geeignet, um Textur und Nuance treffsicher wiederzugeben – genau das, worauf dieses Werk spezialisiert ist. Holz, Keramik, Stoffe und Hauttöne werden überzeugend modelliert, ohne übermäßigen Farbauftrag. Die Malweise ist fein und kontrolliert, mit einer gewissen 'Glanz' in den Highlights (Kleidfalten, Pfeifenrauch, Reflexionen auf Krug und Tisch). Diese Art der Farbgebung passt zum 19. Jahrhundert streben nach narrativer Klarheit: Die Technik dient vollständig der Geschichte.

Farbpalette und Licht: warmes Interieur mit bewussten Akzenten.

Die Farbpalette ist überwiegend warm und erdig (Ocker-, Braun- und Rotbrauntöne), passend zu einem herbergartigen Interieur. Bles setzt hier innen deutliche Akzente:
Das kühle, auffällige Grau/Hellblau des Mantels links, das sofort die Aufmerksamkeit auf sich zieht und eine Distanz-Figur markiert;
Das gesättigte Grün des Tischtuchs und der Kleidung im Vordergrund lenkt den Blick auf den Konflikt.

Das Licht ist gedämpft und 'kamergematigd': kein hartes Chiaroscuro, sondern eine sanfte Modellierung, die den Raum realistisch und intim erscheinen lässt. Der Pijprook wirkt wie ein atmosphärischer Schleier, wodurch Tiefe und Spannung subtil verstärkt werden.

Nach Madou: Beziehung zum Original

Die Beziehung zu Madous 'The Cardplayers’ Dispute' ist inhaltlich und kompositorisch essenziell. Madou genoss große Bekanntheit durch diese Art scharf beobachteter Szenen aus dem Alltag, in denen Humor, Charakter und soziale Friktionen zusammenkommen. Die Katalogverzeichnung des Originals (1863) und die Salon-Ausstellung in Brüssel unterstreichen, dass es sich um ein damals bedeutendes Werk handelt—genau die Art von Komposition, die später von Sammlern und Künstlern wieder aufgenommen wurde. Bles’ Panel kann innerhalb dieser Tradition als eine spät-19. Jahrhundert Neudeutung gelesen werden: Erkennbar an einem berühmten Beispiel, aber ausgeführt mit Bles’ eigenen Farbakzenten, Maltechnik und erzählerischem Timing.

Kunsthistorische Platzierung: romantische Genrekunst und historisierender Realismus.

Im Bereich der Romantik verschiebt sich die Aufmerksamkeit häufig vom heroischen Historiestück zum ‚kleinen Drama‘: moralische und psychologische Szenen aus dem Alltag, oft historisierend inszeniert. Dieses Werk passt genau in diese Linie: eine kompakte Erzählung, voll Charakterstudien, in der der soziale Raum (zusehen, urteilen, mitmachen, zurückweichen) ebenso wichtig ist wie das Kartenspiel selbst.

Stilgenoten (nationale und internationale): Charles Rochussen, Alexander Hugo Bakker Korff, Petrus van Schendel, Christoffel Bisschop, Jean-Louis-Ernest Meissonier, Ludwig Knaus.

Zustand, UV und Präsentation.

Der Zustand ist innerhalb des Kontexts eines 19. Jahrhunderts-Paneels gepflegt: Es gibt sporadische alte Retuschen (entsprechend UV-Bild), lokal leichte vertikale Rissbildung, und das Paneel wird als stabil beschrieben. Das Werk ist schön präsentiert in einem klassischen Rahmen (Gesamtmaße 58 × 65 cm), der die historische Genre-Ausstrahlung verstärkt und das Gemälde sofort ‚interieurwürdig‘ macht.

Provenienz

Herkunft aus einer hochwertigen niederländischen Privatsammlung. Angeboten ohne Mindestpreis – ein attraktiver Einstieg für Sammler von Genreszenen des 19. Jahrhunderts und für Liebhaber der belgisch-niederländischen Tradition rund um Madou, in einer von Bles signierten und datierten (1889) Interpretation.

Das Werk 'Kaartspelers Discussie' ist eine reiche, hölzerne Robbelijst mit messingfarbenem Künstlernamenplättchen, von musealer Qualität.

Totale Maße: 58x65cm
Paneelmaße: 43,5x50,5

Alle Sendungen in professioneller Verpackung via Fedex, DPD oder PostNL.

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Details

Künstler
David Joseph Bles (1821-1899)
Angeboten mit Rahmen
Ja
Titel des Kunstwerks
Kaartspelers Discussie (No Reserve)
Technik
Ölgemälde
Signatur
Handsigniert
Herkunftsland
Niederlande
Jahr
1889
Zustand
Guter Zustand
Höhe
58 cm
Breite
65 cm
Stil
Romantik
Periode
19. Jahrhundert
NiederlandeVerifiziert
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