Eduard Boehm (1830-1890) - Pastoraal Moment - NO RESERVE





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Pastoraal Moment – NO RESERVE, ein Ölgemälde des 19. Jahrhunderts aus Österreich von Eduard Boehm (1830–1890), handgesigniert und mit Rahmen verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eduard Boehm (1830–1890)
Pastoraal Moment
Öl auf Leinwand, ca. 32 × 37 cm (mit Rahmen ca. 48,5 × 53 cm)
Romantik – handgesigneerd linksonder („E. Boehm.“) – gedoubleerd; minimale Retusche sichtbar unter UV – Kein Mindestgebot.
Einführung
Pastoraal Moment ist eine verfeinerte Landschaft des 19. Jahrhunderts, in der alpines Dekor und Alltagsleben in perfektem Gleichgewicht stehen. Boehm entscheidet sich nicht für theatralische Dramatik, sondern für eine ruhige, überzeugende Beobachtung: Vieh, das einen flachen Bach überquert, ein Hirte, der im Schatten ruht, und eine entfernte Bergwand, die dem Szenario eine sublime Atmosphäre verleiht. In diesem kompakten Format erreicht der Künstler eine bemerkenswerte Räumlichkeit und eine 'salonwürdige' Harmonie – genau die Art von Werk, die die romantische Landschaftsmalerei bei Sammlern so beliebt machte.
Vorstellung und Narrativ
Die Szene spielt sich am Rand eines Bachs oder Flusses ab, wo das Wasser als spiegelnder Ruheplatz den Vordergrund öffnet. Rechts treten zwei Kühe durch das Wasser; ihr ruhiger Schritt macht den Moment greifbar und menschlich. Links, unter den großen Bäumen, sitzt der Hirte: klein gehalten, fast beiläufig, aber essenziell als Maßstab. Durch seine Präsenz wird die Landschaft nicht nur groß, sondern auch bewohnbar – eine Welt, in der Natur und tägliche Arbeit selbstverständlich zusammengehören.
Der Blick ist bewusst großzügig offen gehalten: Hinter der Mittellinie öffnet sich ein Tal mit einem schimmernden Wasserstreifen, dahinter ein Bergmassiv. Dieses „offene Fenster“ zur Kulisse verleiht der Komposition Raum und verstärkt die romantische Vorstellung von Entfernung und Sehnsucht – ohne dass das Werk schwer oder düster wirkt.
Komposition und räumliche Aufbau
Boehm verfolgt ein klassisches, äußerst effektives Schema:
• Coulisse links: Die dunkle Baumgruppe dient als Rahmen und verleiht dem Vordergrund Gewicht.
• Diagonale Bewegung: Das Vieh und die Uferlinie lenken den Blick von rechts vorne nach die Mitte und anschließend in die Ferne.
Luft und Bergwand: Der Hintergrund ist heller und kühler, wodurch atmosphärisches Perspektiv entsteht und die Tiefe überzeugend 'fällt'.
Die Bäume sind fast architektonisch aufgebaut: ihre vertikale Kraft verankert das Bild, während die horizontale Wasserlinie Ruhe bringt. Dadurch entsteht eine Komposition, die zugleich lebendig und ausgewogen ist – eine Schlüsselqualität in hochwertigen 19. Jahrhunderts-Landschaften.
Technik und Malweise
Die technische Ausarbeitung ist sorgfältig und differenziert nach Material gestaltet.
• Wasser: mit relativ dünnen, horizontalen Pinselstrichen und subtilen Tonwechseln; Reflexionen sind angedeutet, ohne Überbetonung.
Ufer und Vegetation: kompakter und reicher in Farbschichtung; Blätter und Gräser sind rhythmisch angeordnet, wodurch Masse und Textur glaubwürdig bleiben.
Baumrinde: deutlich modelliert mit Variationen in warm-kalten Brauntönen und grünlichen Schatten.
Vachtpartien zeigen ein kontrolliertes Spiel von Licht und Schatten; besonders die weißen Partien und die dunklen Kopfakzente verleihen den Tieren Volumen und Präsenz.
Diese Kombination aus Naturstudium und Kompositionsbewusstsein platziert das Werk in der Tradition des romantischen Landschaftsbildes, das nicht nur registriert, sondern vor allem „stimmt“: eine sorgfältig konstruierte Erfahrung von Ort, Licht und Ruhe.
Farbenpalette und Lichtregie
Das Farbspektrum wird getragen von tiefen Grüntönen und Erdtönen im schattigen Vordergrund, gegenüber kühlen Blautönen und Blaugrüntönen in Himmel und Bergen. Die Lichtakzente sind sparsam, aber präzise: auf den Rücken des Viehs, entlang des Ufers und in der hellen Wasserstelle. Damit schafft Boehm eine sanfte Lichtregie, die das Bild ordnet und den Blick unmerklich in die Ferne zieht.
Das Ergebnis ist ein harmonisches, sammelwürdiges Farbbild: reich, aber nicht grell; klar, aber nicht hart. Das Werk bewahrt seine Eleganz sowohl bei intimer Betrachtung als auch aus der Ferne.
Stilistische situering
Im Zeitalter der Romantik ist die Landschaft oft mehr als nur Topografie: Sie ist Träger der Stimmung. Pastoraal Moment knüpft an diese Herangehensweise an, jedoch mit einem zurückhaltenden Ton: Die Natur ist groß, aber nicht bedrohlich; das tägliche Leben ist präsent, aber nicht Anekdote. Gerade diese Beherrschung – das Sublime, das durch Ruhe gemildert wird – macht das Gemälde besonders geeignet für einen Premium-Kontext.
Stilgenossen (national und international): Ferdinand Georg Waldmüller, Friedrich Gauermann, Rudolf von Alt, Thomas Ender, Eduard Peithner von Lichtenfels, John Constable, Constant Troyon.
Über den Künstler
Eduard Boehm wird typischerweise in die österreichische Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts eingeordnet, mit einer Vorliebe für romantische Naturbilder, in denen Licht, Tiefe und eine pastorale Präsenz (Figur und/oder Vieh) die Szene menschlich machen. In diesem Werk vereinen sich diese Merkmale deutlich: ein sorgfältig aufgebauter Raum, eine überzeugende Naturillusion und eine feine, ruhige Signatur.
Zustand und Restaurierungsbild
Das Tuch ist doppelt (relined), eine gängige Konservierungsmaßnahme, die häufig angewendet wird, um die Stabilität und Flachheit älterer Tücher zu unterstützen. Unter UV-Licht ist eine minimale Retuschierung angezeigt; dies entspricht der regulären Sammlungsverwaltung und beeinträchtigt, angesichts der kohärenten malerischen Lesbarkeit von Wasser, Bäumen und Vieh, nicht die visuelle Einheit. Die Unterschrift links unten („E. Boehm.“) ist deutlich und überzeugend vorhanden.
Präsentation
Mit seiner starken Tiefenwirkung, klassischen Komposition und ruhigen Tonalität fungiert dieses Gemälde als ein ideales "cabinetstuk": kompakt im Format, aber reich an Details und Atmosphäre. Der großzügige Rahmen verstärkt den traditionellen, repräsentativen Charakter und macht das Werk sofort präsentabel.
No Reserve unterstreicht die Attraktivität des Grundstücks: eine ernsthafte Chance, ein charaktervolles, romantisches alpines Landschaftsbild mit deutlicher Signatur und gepflegtem Erscheinungsbild zu erwerben, ohne Mindestpreis.
Das Werk 'Pastoraal Moment' befindet sich in einem vergoldeten, bronzegoldenen, monumentalen Rahmen.
Totale Abmessungen: 48,5x53cm
Doek Maße: 32x37cm
Alle Sendungen in professioneller Verpackung via Fedex, DPD oder PostNL.
Für alle Sendungen gilt ein Zuschlag für Verpackungsmaterial, der bereits in den angegebenen Versandkosten enthalten ist.
Wir streben danach, Ihr Kunstwerk sicher und in optimalem Zustand bei Ihnen zu liefern, wobei wir sorgfältig auf Verpackung und Versandverfahren achten. Bei Fragen oder besonderen Wünschen können Sie jederzeit den Catawiki-Kundenservice kontaktieren.
Der Kunde ist selbst verantwortlich für etwaige Einfuhrzölle und zusätzliche Kosten, die bei der Lieferung ins Ausland anfallen können.
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerEduard Boehm (1830–1890)
Pastoraal Moment
Öl auf Leinwand, ca. 32 × 37 cm (mit Rahmen ca. 48,5 × 53 cm)
Romantik – handgesigneerd linksonder („E. Boehm.“) – gedoubleerd; minimale Retusche sichtbar unter UV – Kein Mindestgebot.
Einführung
Pastoraal Moment ist eine verfeinerte Landschaft des 19. Jahrhunderts, in der alpines Dekor und Alltagsleben in perfektem Gleichgewicht stehen. Boehm entscheidet sich nicht für theatralische Dramatik, sondern für eine ruhige, überzeugende Beobachtung: Vieh, das einen flachen Bach überquert, ein Hirte, der im Schatten ruht, und eine entfernte Bergwand, die dem Szenario eine sublime Atmosphäre verleiht. In diesem kompakten Format erreicht der Künstler eine bemerkenswerte Räumlichkeit und eine 'salonwürdige' Harmonie – genau die Art von Werk, die die romantische Landschaftsmalerei bei Sammlern so beliebt machte.
Vorstellung und Narrativ
Die Szene spielt sich am Rand eines Bachs oder Flusses ab, wo das Wasser als spiegelnder Ruheplatz den Vordergrund öffnet. Rechts treten zwei Kühe durch das Wasser; ihr ruhiger Schritt macht den Moment greifbar und menschlich. Links, unter den großen Bäumen, sitzt der Hirte: klein gehalten, fast beiläufig, aber essenziell als Maßstab. Durch seine Präsenz wird die Landschaft nicht nur groß, sondern auch bewohnbar – eine Welt, in der Natur und tägliche Arbeit selbstverständlich zusammengehören.
Der Blick ist bewusst großzügig offen gehalten: Hinter der Mittellinie öffnet sich ein Tal mit einem schimmernden Wasserstreifen, dahinter ein Bergmassiv. Dieses „offene Fenster“ zur Kulisse verleiht der Komposition Raum und verstärkt die romantische Vorstellung von Entfernung und Sehnsucht – ohne dass das Werk schwer oder düster wirkt.
Komposition und räumliche Aufbau
Boehm verfolgt ein klassisches, äußerst effektives Schema:
• Coulisse links: Die dunkle Baumgruppe dient als Rahmen und verleiht dem Vordergrund Gewicht.
• Diagonale Bewegung: Das Vieh und die Uferlinie lenken den Blick von rechts vorne nach die Mitte und anschließend in die Ferne.
Luft und Bergwand: Der Hintergrund ist heller und kühler, wodurch atmosphärisches Perspektiv entsteht und die Tiefe überzeugend 'fällt'.
Die Bäume sind fast architektonisch aufgebaut: ihre vertikale Kraft verankert das Bild, während die horizontale Wasserlinie Ruhe bringt. Dadurch entsteht eine Komposition, die zugleich lebendig und ausgewogen ist – eine Schlüsselqualität in hochwertigen 19. Jahrhunderts-Landschaften.
Technik und Malweise
Die technische Ausarbeitung ist sorgfältig und differenziert nach Material gestaltet.
• Wasser: mit relativ dünnen, horizontalen Pinselstrichen und subtilen Tonwechseln; Reflexionen sind angedeutet, ohne Überbetonung.
Ufer und Vegetation: kompakter und reicher in Farbschichtung; Blätter und Gräser sind rhythmisch angeordnet, wodurch Masse und Textur glaubwürdig bleiben.
Baumrinde: deutlich modelliert mit Variationen in warm-kalten Brauntönen und grünlichen Schatten.
Vachtpartien zeigen ein kontrolliertes Spiel von Licht und Schatten; besonders die weißen Partien und die dunklen Kopfakzente verleihen den Tieren Volumen und Präsenz.
Diese Kombination aus Naturstudium und Kompositionsbewusstsein platziert das Werk in der Tradition des romantischen Landschaftsbildes, das nicht nur registriert, sondern vor allem „stimmt“: eine sorgfältig konstruierte Erfahrung von Ort, Licht und Ruhe.
Farbenpalette und Lichtregie
Das Farbspektrum wird getragen von tiefen Grüntönen und Erdtönen im schattigen Vordergrund, gegenüber kühlen Blautönen und Blaugrüntönen in Himmel und Bergen. Die Lichtakzente sind sparsam, aber präzise: auf den Rücken des Viehs, entlang des Ufers und in der hellen Wasserstelle. Damit schafft Boehm eine sanfte Lichtregie, die das Bild ordnet und den Blick unmerklich in die Ferne zieht.
Das Ergebnis ist ein harmonisches, sammelwürdiges Farbbild: reich, aber nicht grell; klar, aber nicht hart. Das Werk bewahrt seine Eleganz sowohl bei intimer Betrachtung als auch aus der Ferne.
Stilistische situering
Im Zeitalter der Romantik ist die Landschaft oft mehr als nur Topografie: Sie ist Träger der Stimmung. Pastoraal Moment knüpft an diese Herangehensweise an, jedoch mit einem zurückhaltenden Ton: Die Natur ist groß, aber nicht bedrohlich; das tägliche Leben ist präsent, aber nicht Anekdote. Gerade diese Beherrschung – das Sublime, das durch Ruhe gemildert wird – macht das Gemälde besonders geeignet für einen Premium-Kontext.
Stilgenossen (national und international): Ferdinand Georg Waldmüller, Friedrich Gauermann, Rudolf von Alt, Thomas Ender, Eduard Peithner von Lichtenfels, John Constable, Constant Troyon.
Über den Künstler
Eduard Boehm wird typischerweise in die österreichische Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts eingeordnet, mit einer Vorliebe für romantische Naturbilder, in denen Licht, Tiefe und eine pastorale Präsenz (Figur und/oder Vieh) die Szene menschlich machen. In diesem Werk vereinen sich diese Merkmale deutlich: ein sorgfältig aufgebauter Raum, eine überzeugende Naturillusion und eine feine, ruhige Signatur.
Zustand und Restaurierungsbild
Das Tuch ist doppelt (relined), eine gängige Konservierungsmaßnahme, die häufig angewendet wird, um die Stabilität und Flachheit älterer Tücher zu unterstützen. Unter UV-Licht ist eine minimale Retuschierung angezeigt; dies entspricht der regulären Sammlungsverwaltung und beeinträchtigt, angesichts der kohärenten malerischen Lesbarkeit von Wasser, Bäumen und Vieh, nicht die visuelle Einheit. Die Unterschrift links unten („E. Boehm.“) ist deutlich und überzeugend vorhanden.
Präsentation
Mit seiner starken Tiefenwirkung, klassischen Komposition und ruhigen Tonalität fungiert dieses Gemälde als ein ideales "cabinetstuk": kompakt im Format, aber reich an Details und Atmosphäre. Der großzügige Rahmen verstärkt den traditionellen, repräsentativen Charakter und macht das Werk sofort präsentabel.
No Reserve unterstreicht die Attraktivität des Grundstücks: eine ernsthafte Chance, ein charaktervolles, romantisches alpines Landschaftsbild mit deutlicher Signatur und gepflegtem Erscheinungsbild zu erwerben, ohne Mindestpreis.
Das Werk 'Pastoraal Moment' befindet sich in einem vergoldeten, bronzegoldenen, monumentalen Rahmen.
Totale Abmessungen: 48,5x53cm
Doek Maße: 32x37cm
Alle Sendungen in professioneller Verpackung via Fedex, DPD oder PostNL.
Für alle Sendungen gilt ein Zuschlag für Verpackungsmaterial, der bereits in den angegebenen Versandkosten enthalten ist.
Wir streben danach, Ihr Kunstwerk sicher und in optimalem Zustand bei Ihnen zu liefern, wobei wir sorgfältig auf Verpackung und Versandverfahren achten. Bei Fragen oder besonderen Wünschen können Sie jederzeit den Catawiki-Kundenservice kontaktieren.
Der Kunde ist selbst verantwortlich für etwaige Einfuhrzölle und zusätzliche Kosten, die bei der Lieferung ins Ausland anfallen können.

