Nicolaes Maes (1632-1693) Naar Gerrit Dou (1613-1675), Zuschreibung: - Goed Bericht (NO RESERVE)

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Leo Setz
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Goed Bericht, ein Öl-auf-Leinwand-Gemälde aus dem 17. Jahrhundert im Stil der Niederländischen Goldenen Ära, Nicolaes Maes nach Gerrit Dou zugeschrieben, Niederlande, ca. 55 × 50 cm inklusive Rahmen.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Künstler – zugewiesen an Nicolaes Maes (1632–1693), nach Gerrit Dou (1613–1675).
Gute Nachricht
Medium/Technik – Ölfarbe auf Leinwand
-Maße – 36 × 30,5 cm (Leinwand); ca. 55 × 50 cm (im Rahmen)
Stil/Periodisierung – Niederländisches Goldene Zeitalter; intimes Genre-Innenbild mit clair-obscur (Leidse Fijnschildertradition).
Signatur/Datierung – unsigniert, verso runder Stempel rechts oben (Restaurierungsatelier/Collection-/Handelstempel; auf dem Foto nicht gut lesbar).
-Bedingung – historische Doublure in Restaurierung; kürzlich oberflächlich gereinigt und mit einer sehr dünnen, matten Schlusschicht (Dammar) versehen. Unter UV sind keine ausgeprägten, deutlich sichtbaren aktuellen Retuschen erkennbar.
Besonderheiten – Herkunft dokumentiert via RKD-Registrierung #522367 (Auktion Bonn, 1963). Verweis auf ein Originalwerk von Gerrit Dou innerhalb der RKD-Registrierung #155453.
Ohne Mindestpreis.

Einleitung und Positionierung

Dieses Gemälde vereint zwei Kernqualitäten der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts: die stille Intimität des bürgerlichen Interieurs und die virtuose Illusion von Stofflichkeit. Die Zuschreibung „Nicolaes Maes, nach Gerrit Dou“ ist inhaltlich nachvollziehbar: Das Thema passt zu Maes’ frühem Interesse an häuslichen Genreszenen, während die Ausführung und das konzentrierte Hell-Dunkel stark auf die feine, fast miniaturistische Herangehensweise anspielen, die mit Dou und den Leidener Feinmalern assoziiert wird. Das Ergebnis ist ein überzeugendes „Kabinettstück“: klein im Format, groß in Konzentration, gedacht, um aus der Nähe gelesen zu werden—wie die porträtierte Person selbst, die ihren Brief liest.

Das Werk: Vorstellung und Narrativ

Im Zentrum sitzt eine ältere Frau in einem schlichten Interieur, leicht nach vorne gebeugt, mit einem Brief in der Hand. Mit der anderen Hand schiebt sie ihre Brille hoch oder reibt die Stirn – eine Geste, die sowohl Rührung als auch Anstrengung andeutet. Das ‚gute Nachricht‘ ist somit kein bloßer Titel, sondern ein psychologischer Anker: Der Zuschauer wird Zeuge eines privaten Moments, irgendwo zwischen Erleichterung, Aufmerksamkeit und innerer Verarbeitung.

Das Fenster öffnet sich zu einem kleinen Raum mit einer Klappe, durch die kühles Tageslicht in den Raum fällt. Auf dem Tisch liegen ein Tuch und ein Buch – alltägliche Gegenstände, die die Geschichte in Heimeligkeit verankern und gleichzeitig dem Maler die Möglichkeit geben, Textur, Faltenwurf und Materialeffekt zu demonstrieren.

Technik, Farbbehandlung und Materialität

Aus den Fotos spricht eine feinfühlige Struktur in dünnen Schichten: transparente Glacis in den Schatten, mit genau platzierten Lichtern an Kanten, Haut und Textilien. Das Gesicht und die Hände sind sorgfältig modelliert mit subtilen Übergängen; die weiße Kapuze und der Kragen zeigen ein kontrolliertes Spiel aus kühlen Lichtakzenten und sanften Grautönen. Die Stofflichkeit von Kleidung und Tischdecke ist mit Augenmerk auf Gewebestruktur und Glanz gemalt – eine typische Ambition innerhalb der Finschilderkunst, in der „bedrieglisch echt“ kein Effektstreben ist, sondern ein Beweis handwerklicher Meisterschaft.

Die historische Doppelung und frühere Restaurierungen passen zu einem Werk, das lange in Umlauf war. Die aktuelle, sehr dünne matte Schlusslackierung dämpft Reflexionen, wodurch das Chiaroscuro ruhiger wirkt und Details bei Ausstellungslicht besser sichtbar bleiben.

Farbenpalette und Lichtregie

Die Palette balanciert bewusst zwischen warmen Erdtönen und kräftigen Farbeakzenten. Der dominante Dunkelbereich des Interieurs bildet eine Bühne, vor der das Rot von Ärmeln und Rock sowie das blaugrüne der Schürze klar resonieren. Das Weiß von Kapuze und Kragen fungiert als optischer Mittelpunkt: Hier 'landet' das einfallende Licht, und von dort aus zieht die Aufmerksamkeit zu dem Brief und den Händen. Diese Lichtdramaturgie – ein konzentrierter Bund, der Form, Emotion und Bedeutung zugleich trägt – ist essenziell für die Erfahrung und knüpft an die im 17. Jahrhundert bevorzugte kontrollierte, theatrale Schlichtheit in kleinen Interieurs an.

Komposition und stilgeschichtlicher Kontext

Kompositorisch ist die Szene auf einem stabilen Dreieck aufgebaut: Haupt–Brief–Hand, verankert durch den Tisch links und den Stuhl rechts. Das Fenster ist nicht nur Dekoration; es ist ein formelles Instrument, das Tiefe suggeriert und eine „zweite Lichtquelle“ einführt, die den Raum glaubwürdig macht. Die Kombination aus intimer erzählerischer Beobachtung (Genre) und extremer Präzision (Fijnschilderij) platziert das Werk in der Tradition des niederländischen Goldenen Zeitalters, in dem das bürgerliche Leben ein würdiges Thema wurde—nicht als Banalität, sondern als Spiegel von Moral, Emotion und Vergänglichkeit.

Über Nicolaes Maes und Gerrit Dou

Nicolaes Maes wurde in Dordrecht geboren und arbeitete eine Zeit lang im Atelier von Rembrandt in Amsterdam. Er gilt als einer der originellsten Schüler Rembrandts. In seinen frühen Jahren malte Maes unter anderem biblische Szenen und Genrestücke; später spezialisierte er sich vor allem auf Porträtkunst (zunächst in Dordrecht, später in Amsterdam). Seine Genreszenen—darunter häusliche Interieurs und Figuren in alltäglichen Handlungen—gehören zu den beeindruckendsten Seiten seines Werks und zeigen ein scharfes Auge für menschliche Haltung und Geschichte.

Gerrit (Gerard) Dou, aus Leiden stammend, war im Jahr 1628 der erste Schüler von Rembrandt. Dou entwickelte sich jedoch in eine andere Richtung als sein Meister: nicht hin zu einer lockereren Malweise, sondern zu einer außergewöhnlich präzisen Maltechnik. Er gilt als Begründer der Leiden Finschilder und war bekannt für seine Fähigkeit, Materialien – von Metall bis Textil – mit überzeugender Lichtreflexion und Minutiösität zu suggerieren. Sein Ruf und seine Marktposition waren zu seiner Zeit erheblich: Finschilder dienten als prestigeträchtige Sammlerobjekte für Kenner.

Innerhalb dieses Kontexts ist ‚nach Dou‘ ein inhaltlicher Schlüssel: Es erklärt das Streben nach Verfeinerung und den intimen, konzentrierten Blickmoment. Gleichzeitig bleibt ‚zugewiesen an Maes‘ relevant, da Maes’ frühes Genreinteresse und rembrandteske Sensibilität für Geschichte und Emotion gut zum Thema des Briefes passen — ein Motiv, das im 17. Jahrhundert besonders geeignet war, Psychologie und Moral subtil zu verbinden.

Herkunft und Dokumentation

Die Provenienz ist in Grundzügen dokumentiert über die RKD-Registrierung #522367, in der unter anderem eine Auktion in Bonn (1963) erwähnt wird. Zudem gibt es eine RKD-Referenz zu einem Originalwerk von Gerrit Dou unter #155453, was als Vergleichs- und Kontextpunkt für die Qualifikation „nach Dou“ relevant ist. (Ein separates Restaurierungsbericht wurde nicht gefunden oder beigefügt.)

Stijlgenoten

Rembrandt van Rijn, Johannes Vermeer, Pieter de Hooch, Gerard ter Borch, Frans van Mieris, Georges de La Tour, Michelangelo Merisi da Caravaggio

Das Werk 'Goed Bericht' befindet sich in einem museumsgeschichtlich hochwertigen vergoldeten hölzernen Rahmen mit Gipsornamenten.

Totale Abmessungen: 55x50cm
Tuchmaße: 36x30,5 cm

Alle Sendungen in professioneller Verpackung via Fedex, DPD oder PostNL.

Für alle Sendungen gilt ein Zuschlag für Verpackungsmaterial, der bereits in den angegebenen Versandkosten enthalten ist.

Der Versand von Kunstwerken birgt stets gewisse Risiken. Obwohl ein Versand möglich ist, empfehlen wir Ihnen, das Kunstwerk persönlich abzuholen, sofern diese Option verfügbar ist. Der Versand erfolgt ausschließlich auf Risiko des Käufers. Die Abholung gewährleistet, dass das Kunstwerk unbeschädigt und in einwandfreiem Zustand bei Ihnen eintrifft. Nach dem Kauf können Sie ganz einfach einen Termin zur Abholung des Kunstwerks in unserer Werkstatt und unserem Atelier vereinbaren, wo es sicher und sorgfältig für Sie vorbereitet wird.

Anfrage für Transportangebot über unsere Webseite (Service-Transport) oder über den Catawiki-Support

Beim Kauf dieses Kunstwerks haben Sie die Wahl, es mit oder ohne Rahmen liefern zu lassen. Der Rahmen, reich verziert und passend zum Werk, wird kostenlos angeboten, sodass Sie das Gemälde sofort aufhängen können. Obwohl wir größte Sorgfalt bei professioneller Verpackung und Versand walten lassen, besteht ein geringes Risiko für Schäden am Rahmen oder Glas während des Transports. Schäden am Rahmen oder Glas, die keinen Einfluss auf das Kunstwerk selbst haben, werden nicht als gültiger Grund für eine Reklamation oder Stornierung anerkannt. Wir empfehlen Ihnen, das Werk abzuholen oder einen eigenen Transport zu organisieren, da Schäden am Rahmen, insbesondere an den Gipsornamenten, nicht erstattet werden.

Wir streben danach, Ihr Kunstwerk sicher und in optimalem Zustand bei Ihnen zu liefern, wobei wir sorgfältig auf Verpackung und Versandverfahren achten. Bei Fragen oder besonderen Wünschen können Sie jederzeit den Catawiki-Kundenservice kontaktieren.

Der Kunde ist selbst verantwortlich für etwaige Einfuhrzölle und zusätzliche Kosten, die bei der Lieferung ins Ausland anfallen können.

Sobald Ihre Bestellung bestätigt wurde, behandeln wir jede Sendung als ein individuelles Projekt. Jedes Gemälde wird sorgfältig verpackt mit hochwertigen, professionellen Versandmaterialien, und wir wählen den geeignetsten Transporteur basierend auf Zielort, Transitzeit und Abwicklungsanforderungen. Wir verfolgen jedes Paket genau bis zur Auslieferung.

Da keine zwei Kunstwerke gleich sind, fertigen wir oft maßgeschneiderte, handgefertigte Versandbehälter oder Kartons an, die auf die Größe, den Rahmen und die Empfindlichkeit des Gemäldes sowie auf die Entfernung und die Transportbedingungen zu Ihrer Adresse abgestimmt sind. Dies garantiert den bestmöglichen Schutz während der gesamten Reise.

Zur Unterstützung eines reibungslosen internationalen Versandprozesses erstellen wir die erforderlichen Papiere und Versanddokumente, einschließlich Zollcodes und exportbezogener Informationen, falls erforderlich.
In einigen Fällen nehmen wir proaktiv Kontakt mit Ihnen auf, um zu bestätigen, dass Ihr Paket sicher angekommen ist, dass das Gemälde in gutem Zustand ist und um eventuelle Fragen, die Sie haben, zu beantworten.

Wir rufen in der Regel die Telefonnummer an, die an Catawiki angegeben wurde, und dieses Gespräch wird auf Englisch geführt.

Falls gewünscht, können Sie uns auch per E-Mail oder über den Catawiki-Chat erreichen.

Der Verkäufer stellt sich vor

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Künstler – zugewiesen an Nicolaes Maes (1632–1693), nach Gerrit Dou (1613–1675).
Gute Nachricht
Medium/Technik – Ölfarbe auf Leinwand
-Maße – 36 × 30,5 cm (Leinwand); ca. 55 × 50 cm (im Rahmen)
Stil/Periodisierung – Niederländisches Goldene Zeitalter; intimes Genre-Innenbild mit clair-obscur (Leidse Fijnschildertradition).
Signatur/Datierung – unsigniert, verso runder Stempel rechts oben (Restaurierungsatelier/Collection-/Handelstempel; auf dem Foto nicht gut lesbar).
-Bedingung – historische Doublure in Restaurierung; kürzlich oberflächlich gereinigt und mit einer sehr dünnen, matten Schlusschicht (Dammar) versehen. Unter UV sind keine ausgeprägten, deutlich sichtbaren aktuellen Retuschen erkennbar.
Besonderheiten – Herkunft dokumentiert via RKD-Registrierung #522367 (Auktion Bonn, 1963). Verweis auf ein Originalwerk von Gerrit Dou innerhalb der RKD-Registrierung #155453.
Ohne Mindestpreis.

Einleitung und Positionierung

Dieses Gemälde vereint zwei Kernqualitäten der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts: die stille Intimität des bürgerlichen Interieurs und die virtuose Illusion von Stofflichkeit. Die Zuschreibung „Nicolaes Maes, nach Gerrit Dou“ ist inhaltlich nachvollziehbar: Das Thema passt zu Maes’ frühem Interesse an häuslichen Genreszenen, während die Ausführung und das konzentrierte Hell-Dunkel stark auf die feine, fast miniaturistische Herangehensweise anspielen, die mit Dou und den Leidener Feinmalern assoziiert wird. Das Ergebnis ist ein überzeugendes „Kabinettstück“: klein im Format, groß in Konzentration, gedacht, um aus der Nähe gelesen zu werden—wie die porträtierte Person selbst, die ihren Brief liest.

Das Werk: Vorstellung und Narrativ

Im Zentrum sitzt eine ältere Frau in einem schlichten Interieur, leicht nach vorne gebeugt, mit einem Brief in der Hand. Mit der anderen Hand schiebt sie ihre Brille hoch oder reibt die Stirn – eine Geste, die sowohl Rührung als auch Anstrengung andeutet. Das ‚gute Nachricht‘ ist somit kein bloßer Titel, sondern ein psychologischer Anker: Der Zuschauer wird Zeuge eines privaten Moments, irgendwo zwischen Erleichterung, Aufmerksamkeit und innerer Verarbeitung.

Das Fenster öffnet sich zu einem kleinen Raum mit einer Klappe, durch die kühles Tageslicht in den Raum fällt. Auf dem Tisch liegen ein Tuch und ein Buch – alltägliche Gegenstände, die die Geschichte in Heimeligkeit verankern und gleichzeitig dem Maler die Möglichkeit geben, Textur, Faltenwurf und Materialeffekt zu demonstrieren.

Technik, Farbbehandlung und Materialität

Aus den Fotos spricht eine feinfühlige Struktur in dünnen Schichten: transparente Glacis in den Schatten, mit genau platzierten Lichtern an Kanten, Haut und Textilien. Das Gesicht und die Hände sind sorgfältig modelliert mit subtilen Übergängen; die weiße Kapuze und der Kragen zeigen ein kontrolliertes Spiel aus kühlen Lichtakzenten und sanften Grautönen. Die Stofflichkeit von Kleidung und Tischdecke ist mit Augenmerk auf Gewebestruktur und Glanz gemalt – eine typische Ambition innerhalb der Finschilderkunst, in der „bedrieglisch echt“ kein Effektstreben ist, sondern ein Beweis handwerklicher Meisterschaft.

Die historische Doppelung und frühere Restaurierungen passen zu einem Werk, das lange in Umlauf war. Die aktuelle, sehr dünne matte Schlusslackierung dämpft Reflexionen, wodurch das Chiaroscuro ruhiger wirkt und Details bei Ausstellungslicht besser sichtbar bleiben.

Farbenpalette und Lichtregie

Die Palette balanciert bewusst zwischen warmen Erdtönen und kräftigen Farbeakzenten. Der dominante Dunkelbereich des Interieurs bildet eine Bühne, vor der das Rot von Ärmeln und Rock sowie das blaugrüne der Schürze klar resonieren. Das Weiß von Kapuze und Kragen fungiert als optischer Mittelpunkt: Hier 'landet' das einfallende Licht, und von dort aus zieht die Aufmerksamkeit zu dem Brief und den Händen. Diese Lichtdramaturgie – ein konzentrierter Bund, der Form, Emotion und Bedeutung zugleich trägt – ist essenziell für die Erfahrung und knüpft an die im 17. Jahrhundert bevorzugte kontrollierte, theatrale Schlichtheit in kleinen Interieurs an.

Komposition und stilgeschichtlicher Kontext

Kompositorisch ist die Szene auf einem stabilen Dreieck aufgebaut: Haupt–Brief–Hand, verankert durch den Tisch links und den Stuhl rechts. Das Fenster ist nicht nur Dekoration; es ist ein formelles Instrument, das Tiefe suggeriert und eine „zweite Lichtquelle“ einführt, die den Raum glaubwürdig macht. Die Kombination aus intimer erzählerischer Beobachtung (Genre) und extremer Präzision (Fijnschilderij) platziert das Werk in der Tradition des niederländischen Goldenen Zeitalters, in dem das bürgerliche Leben ein würdiges Thema wurde—nicht als Banalität, sondern als Spiegel von Moral, Emotion und Vergänglichkeit.

Über Nicolaes Maes und Gerrit Dou

Nicolaes Maes wurde in Dordrecht geboren und arbeitete eine Zeit lang im Atelier von Rembrandt in Amsterdam. Er gilt als einer der originellsten Schüler Rembrandts. In seinen frühen Jahren malte Maes unter anderem biblische Szenen und Genrestücke; später spezialisierte er sich vor allem auf Porträtkunst (zunächst in Dordrecht, später in Amsterdam). Seine Genreszenen—darunter häusliche Interieurs und Figuren in alltäglichen Handlungen—gehören zu den beeindruckendsten Seiten seines Werks und zeigen ein scharfes Auge für menschliche Haltung und Geschichte.

Gerrit (Gerard) Dou, aus Leiden stammend, war im Jahr 1628 der erste Schüler von Rembrandt. Dou entwickelte sich jedoch in eine andere Richtung als sein Meister: nicht hin zu einer lockereren Malweise, sondern zu einer außergewöhnlich präzisen Maltechnik. Er gilt als Begründer der Leiden Finschilder und war bekannt für seine Fähigkeit, Materialien – von Metall bis Textil – mit überzeugender Lichtreflexion und Minutiösität zu suggerieren. Sein Ruf und seine Marktposition waren zu seiner Zeit erheblich: Finschilder dienten als prestigeträchtige Sammlerobjekte für Kenner.

Innerhalb dieses Kontexts ist ‚nach Dou‘ ein inhaltlicher Schlüssel: Es erklärt das Streben nach Verfeinerung und den intimen, konzentrierten Blickmoment. Gleichzeitig bleibt ‚zugewiesen an Maes‘ relevant, da Maes’ frühes Genreinteresse und rembrandteske Sensibilität für Geschichte und Emotion gut zum Thema des Briefes passen — ein Motiv, das im 17. Jahrhundert besonders geeignet war, Psychologie und Moral subtil zu verbinden.

Herkunft und Dokumentation

Die Provenienz ist in Grundzügen dokumentiert über die RKD-Registrierung #522367, in der unter anderem eine Auktion in Bonn (1963) erwähnt wird. Zudem gibt es eine RKD-Referenz zu einem Originalwerk von Gerrit Dou unter #155453, was als Vergleichs- und Kontextpunkt für die Qualifikation „nach Dou“ relevant ist. (Ein separates Restaurierungsbericht wurde nicht gefunden oder beigefügt.)

Stijlgenoten

Rembrandt van Rijn, Johannes Vermeer, Pieter de Hooch, Gerard ter Borch, Frans van Mieris, Georges de La Tour, Michelangelo Merisi da Caravaggio

Das Werk 'Goed Bericht' befindet sich in einem museumsgeschichtlich hochwertigen vergoldeten hölzernen Rahmen mit Gipsornamenten.

Totale Abmessungen: 55x50cm
Tuchmaße: 36x30,5 cm

Alle Sendungen in professioneller Verpackung via Fedex, DPD oder PostNL.

Für alle Sendungen gilt ein Zuschlag für Verpackungsmaterial, der bereits in den angegebenen Versandkosten enthalten ist.

Der Versand von Kunstwerken birgt stets gewisse Risiken. Obwohl ein Versand möglich ist, empfehlen wir Ihnen, das Kunstwerk persönlich abzuholen, sofern diese Option verfügbar ist. Der Versand erfolgt ausschließlich auf Risiko des Käufers. Die Abholung gewährleistet, dass das Kunstwerk unbeschädigt und in einwandfreiem Zustand bei Ihnen eintrifft. Nach dem Kauf können Sie ganz einfach einen Termin zur Abholung des Kunstwerks in unserer Werkstatt und unserem Atelier vereinbaren, wo es sicher und sorgfältig für Sie vorbereitet wird.

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Beim Kauf dieses Kunstwerks haben Sie die Wahl, es mit oder ohne Rahmen liefern zu lassen. Der Rahmen, reich verziert und passend zum Werk, wird kostenlos angeboten, sodass Sie das Gemälde sofort aufhängen können. Obwohl wir größte Sorgfalt bei professioneller Verpackung und Versand walten lassen, besteht ein geringes Risiko für Schäden am Rahmen oder Glas während des Transports. Schäden am Rahmen oder Glas, die keinen Einfluss auf das Kunstwerk selbst haben, werden nicht als gültiger Grund für eine Reklamation oder Stornierung anerkannt. Wir empfehlen Ihnen, das Werk abzuholen oder einen eigenen Transport zu organisieren, da Schäden am Rahmen, insbesondere an den Gipsornamenten, nicht erstattet werden.

Wir streben danach, Ihr Kunstwerk sicher und in optimalem Zustand bei Ihnen zu liefern, wobei wir sorgfältig auf Verpackung und Versandverfahren achten. Bei Fragen oder besonderen Wünschen können Sie jederzeit den Catawiki-Kundenservice kontaktieren.

Der Kunde ist selbst verantwortlich für etwaige Einfuhrzölle und zusätzliche Kosten, die bei der Lieferung ins Ausland anfallen können.

Sobald Ihre Bestellung bestätigt wurde, behandeln wir jede Sendung als ein individuelles Projekt. Jedes Gemälde wird sorgfältig verpackt mit hochwertigen, professionellen Versandmaterialien, und wir wählen den geeignetsten Transporteur basierend auf Zielort, Transitzeit und Abwicklungsanforderungen. Wir verfolgen jedes Paket genau bis zur Auslieferung.

Da keine zwei Kunstwerke gleich sind, fertigen wir oft maßgeschneiderte, handgefertigte Versandbehälter oder Kartons an, die auf die Größe, den Rahmen und die Empfindlichkeit des Gemäldes sowie auf die Entfernung und die Transportbedingungen zu Ihrer Adresse abgestimmt sind. Dies garantiert den bestmöglichen Schutz während der gesamten Reise.

Zur Unterstützung eines reibungslosen internationalen Versandprozesses erstellen wir die erforderlichen Papiere und Versanddokumente, einschließlich Zollcodes und exportbezogener Informationen, falls erforderlich.
In einigen Fällen nehmen wir proaktiv Kontakt mit Ihnen auf, um zu bestätigen, dass Ihr Paket sicher angekommen ist, dass das Gemälde in gutem Zustand ist und um eventuelle Fragen, die Sie haben, zu beantworten.

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Details

Künstler
Nicolaes Maes (1632-1693) Naar Gerrit Dou (1613-1675)
Angeboten mit Rahmen
Ja
Zuschreibung
Zuschreibung:
Titel des Kunstwerks
Goed Bericht (NO RESERVE)
Technik
Ölgemälde
Signatur
Nicht signiert
Herkunftsland
Niederlande
Zustand
Guter Zustand
Höhe
55 cm
Breite
50 cm
Stil
Goldenes Zeitalter (Niederlande)
Periode
17. Jahrhundert
NiederlandeVerifiziert
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