Jan Havicksz. Steen (1626-1679), Aus dem Umkreis von - Herberg Tafereel (NO RESERVE)






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Herberg Tafereel, ein niederländisches Genre-Gemälde aus dem 17. Jahrhundert in Öl auf Panel, dem Kreis von Jan Steen zugeschrieben, Maße 44,5 × 38,5 cm (Panel) bzw. 61,5 × 56 cm mit Rahmen, verkauft inklusive Rahmen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler: Kring van Jan Havicksz. Steen (1626–1679)
Herberg Tafereel
Medium/Technik: Ölfarbe auf Holz
Maße: 44,5 × 38,5 cm; mit Rahmen 61,5 × 56 cm
Stil/Periodisierung: Niederländisches Goldenes Zeitalter – 17. Jahrhundert Genreschilderkunst.
Signatur/Datering: gemonogrammiert recht unten (unter UV, konsistent mit dem Alter der Farbschichten).
Bedingung: Panel geparkt; lokale Nachbesserung im Mittelbereich sichtbar unter UV; außerdem ein gepflegtes, kohärentes Bild.
-Besonderheiten: lebendiges Kneipen- und Gesellschaftsbild in ausgeprägtem 'Jan Steen'-Stil.
Angeboten, ohne Mindestpreis
Einführung
Dieses ansprechende Herberginterieur fügt sich nahtlos in die erzählerische, humorvolle Tradition der holländischen Genreschilderkunst des 17. Jahrhunderts ein. In einem kompakten Format entfaltet sich ein lebendiger, theatralischer Moment, in dem Trinkgelage, Musik und alltägliche Umgangsformen zusammenkommen. Das Werk ist überzeugend als ein „Theaterstück in einem Bild“ aufgebaut: Figuren reagieren aufeinander, Blicke kreuzen sich, und die Szene scheint – mit einem Augenzwinkern – direkt an den Betrachter gerichtet zu sein.
Toeschrijving: kring van Jan Steen
Jan Steen gehört zu den beliebtesten Genre-Künstlern seiner Zeit, bekannt für seine humorvollen Beobachtungen des Alltags, sein Talent für Charakterköpfe und seine Fähigkeit, Lebendigkeit mit einer moralischen Unterton zu verbinden. Über seine Ausbildung wird in den Quellen meist in Bezug auf eine Ausbildung bei unter anderem Nicolaes Knüpfer (Utrecht) gesprochen, gefolgt von einem breiteren künstlerischen Umfeld, in dem auch Einflüsse aus Haarlem und Den Haag eine Rolle spielten. Steen arbeitete in mehreren Städten (darunter Leiden, Delft, Warmond und Haarlem) und führte, auch aufgrund der wechselnden Konjunktur auf dem Kunstmarkt, ein Leben, in dem Handwerk, Unternehmertum und Malerpraxis sich abwechselten. Gerade die direkte Vertrautheit mit dem Volksleben und dem Wirtshausmilieu nährte das Repertoire an Szenen, die seinen Namen so ikonisch machten.
Ein Werk aus dem Kreis von Jan Steen bedeutet, dass das Gemälde stilistisch und thematisch sehr nahe an seiner Bildsprache ist und plausibel in seinem direkten Umfeld entstanden ist: im Atelierverband, durch einen Nachfolger mit erster Hand Kenntnis seiner Kompositionsrezepte, oder durch einen Künstler, der auf demselben Markt tätig war und auf die große Popularität dieses Vorstellungs-Typs einging.
Darstellung und Ikonografie
Das Szenario spielt sich in einem herbergartigen Raum ab, bevölkert von einem gemischten Publikum. Im Vordergrund und in der Mitte dominieren Figuren, die die Szene tragen: ein jovialer Mann, der sich scheinbar an den Betrachter wendet, eine Frau mit einem Glas und musikalische oder festliche Elemente, die die Atmosphäre von Entspannung und Ausgelassenheit verstärken. Rechts entsteht ein intimer, leicht komischer Akzent durch die körperliche Nähe und expressive Mimik eines Paares; links und im Hintergrund sorgen zusätzliche Köpfe für die typische, vielschichtige Lebendigkeit, die man mit der Steen-Tradition assoziiert.
Wie bei solchen Genrestücken aus der Goldenen Zeit ist das Bild mehr als nur eine Anekdote: Es ist auch ein subtiler Spiegel des Verhaltens. Das Vergnügen ist spürbar, doch der künstlerische »Witz« liegt in Übertreibung, Charakterisierung und der sorgfältigen Inszenierung von Reaktionen – als spiele jede Figur eine eigene Rolle in einem größeren Kommentar zu menschlichen Schwächen und sozialen Dynamiken.
Technik und Lackierung
Die Arbeit wurde in Öl auf Holztafel ausgeführt, einem Trägermaterial, das sich hervorragend für feine Details und eine kontrollierte Licht-Schatten-Aufbau eignet. In den Gesichtern und hellen Stoffen ist eine eher deckende Pinselführung sichtbar, während Schattenpartien und Hintergründe dünner und transparenter gestaltet sind, mit gläsernen Effekten, die Tiefe suggerieren. Das Pinselstrich ist zielgerichtet: nicht übertrieben minutös, aber ausreichend präzise, um Gesichtsausdrücke, Textilfalten und das Spiel von Händen und Attributen überzeugend darzustellen.
Farbenpalette und Lichtregie
Die Farbpalette ist überwiegend warm und erdig: Brauntöne, Ocker und gedämpfte Rottöne dominieren, mit Akzenten in Weiß (Kragen, Ärmel) und einigen kühlen Schattierungen, die Komposition Luft und Kontrast verleihen. Das Licht scheint von links zu kommen und fällt selektiv auf Gesichter und Textilien, wodurch die Szene sich natürlich aus dem Dunkel löst. Diese Lichtführung – mit klaren "Höhepunkten" gegenüber einer umhüllenden Dämmerung – ist typisch für das Herberggenre, in dem die Atmosphäre von Innenräumen, Rauchigkeit und abendlichem Beisammensein künstlerisch eingesetzt wird.
Komposition und Bildaufbau
Die Komposition ist stark um einen zentralen Figurencluster gruppiert, wobei der Blick des Betrachters durch Diagonalen (Arme, Instrumente, Körperdrehungen) durch das Gemälde geführt wird. Die Raumwirkung ist kompakt, aber effektiv: ein Vordergrund mit klaren Objekten und Texturen, eine Mittelzone, in der die Interaktion stattfindet, und ein Hintergrund, der die Geschäftigkeit andeutet, ohne die Geschichte zu 'übererzählen'. Genau diese dramaturgische Struktur hat den Ruf von Steen-trant begründet: eine lebendige Menschenmenge, aber niemals willkürlich – alles dient der Erzählung.
Platz in der Kunstgeschichte
Dieses Werk gehört zur großen Tradition der niederländischen Genreschilderkunst des Goldenen Zeitalters, in der das alltägliche Leben zu einem vollwertigen künstlerischen Thema erhoben wurde. Innerhalb dieser Strömung ist das Herberginterieur ein beliebtes Motiv: wiedererkennbar, erzählend und hervorragend geeignet für Charakterstudien, Humor und (manchmal) moralische Nuancen.
Vergleichbare Stilkollegen (national und international): Adriaen van Ostade, Gabriël Metsu, Gerard ter Borch, Pieter de Hooch, David Teniers der Jüngere, Louis Le Nain.
Zustands- und Restaurationshinweise
Das Paneel ist geparkt, was auf einen älteren Konservierungs Eingriff zur Stabilisierung des Holzes hinweist. Unter UV-Licht ist eine lokale Retusche im Mittelbereich sichtbar; dies passt zu einer üblichen Wartungsgeschichte bei Gemälden aus dem 17. Jahrhundert (zum Beispiel kleine Beschädigungen, alte Abnutzungen oder lokale Korrekturen). Wichtig ist, dass das Monogramm unter UV-Licht ein gleichaltriges Charakteristikum zeigt wie die umgebenden Farbschichten, was die Kohärenz von Signatur und Malerschicht unterstützt. Im Sichtbild präsentiert sich das Werk als einheitliches Ganzes, mit überzeugender Harmonie in Farbe, Licht und Detailtreue.
Präsentation
Das Gemälde wird mit einem passenden robusten Rahmen angeboten (Gesamtgröße 61,5 × 56 cm), was zu einer musealen Ausstrahlung beiträgt und das intime Format kraftvoll an der Wand 'lesen' lässt.
Fazit
Ein charmantes und inhaltlich reiches Herberginterieur im Kreis von Jan Steen, mit ausgeprägter erzählerischer Qualität, markanten Köpfen und einem warmen, getragenen Chiaroscuro. Durch die Themenwahl, Komposition und Charakterisierung ist dieses Werk sowohl für den Sammler der Niederländischen Goldenen Ära als auch für Liebhaber lebendiger Genreszenen direkt ansprechend—umso attraktiver durch das Angebot No Reserve.
Das Werk 'Herberg Tafereel' besteht aus einer hölzernen Riegel-Liste mit bronzegoldener Oberfläche.
Totale Abmessungen: 61,5x56cm
Paneelmaße: 44,5x38,5 cm
Alle Sendungen in professioneller Verpackung via Fedex, DPD oder PostNL.
Für alle Sendungen gilt ein Zuschlag für Verpackungsmaterial, der bereits in den angegebenen Versandkosten enthalten ist.
Der Versand von Kunstwerken birgt stets gewisse Risiken. Obwohl ein Versand möglich ist, empfehlen wir Ihnen, das Kunstwerk persönlich abzuholen, sofern diese Option verfügbar ist. Der Versand erfolgt ausschließlich auf Risiko des Käufers. Die Abholung gewährleistet, dass das Kunstwerk unbeschädigt und in einwandfreiem Zustand bei Ihnen eintrifft. Nach dem Kauf können Sie ganz einfach einen Termin zur Abholung des Kunstwerks in unserer Werkstatt und unserem Atelier vereinbaren, wo es sicher und sorgfältig für Sie vorbereitet wird.
Anfrage für Transportangebot über unsere Webseite (Service-Transport) oder über den Catawiki-Support
Beim Kauf dieses Kunstwerks haben Sie die Wahl, es mit oder ohne Rahmen liefern zu lassen. Der Rahmen, reich verziert und passend zum Werk, wird kostenlos angeboten, sodass Sie das Gemälde sofort aufhängen können. Obwohl wir größte Sorgfalt bei professioneller Verpackung und Versand walten lassen, besteht ein geringes Risiko für Schäden am Rahmen oder Glas während des Transports. Schäden am Rahmen oder Glas, die keinen Einfluss auf das Kunstwerk selbst haben, werden nicht als gültiger Grund für eine Reklamation oder Stornierung anerkannt. Wir empfehlen Ihnen, das Werk abzuholen oder einen eigenen Transport zu organisieren, da Schäden am Rahmen, insbesondere an den Gipsornamenten, nicht erstattet werden.
Wir streben danach, Ihr Kunstwerk sicher und in optimalem Zustand bei Ihnen zu liefern, wobei wir sorgfältig auf Verpackung und Versandverfahren achten. Bei Fragen oder besonderen Wünschen können Sie jederzeit den Catawiki-Kundenservice kontaktieren.
Der Kunde ist selbst verantwortlich für etwaige Einfuhrzölle und zusätzliche Kosten, die bei der Lieferung ins Ausland anfallen können.
Sobald Ihre Bestellung bestätigt wurde, behandeln wir jede Sendung als ein individuelles Projekt. Jedes Gemälde wird sorgfältig verpackt mit hochwertigen, professionellen Versandmaterialien, und wir wählen den geeignetsten Transporteur basierend auf Zielort, Transitzeit und Abwicklungsanforderungen. Wir verfolgen jedes Paket genau bis zur Auslieferung.
Da keine zwei Kunstwerke gleich sind, fertigen wir oft maßgeschneiderte, handgefertigte Versandbehälter oder Kartons an, die auf die Größe, den Rahmen und die Empfindlichkeit des Gemäldes sowie auf die Entfernung und die Transportbedingungen zu Ihrer Adresse abgestimmt sind. Dies garantiert den bestmöglichen Schutz während der gesamten Reise.
Zur Unterstützung eines reibungslosen internationalen Versandprozesses erstellen wir die erforderlichen Papiere und Versanddokumente, einschließlich Zollcodes und exportbezogener Informationen, falls erforderlich.
In einigen Fällen nehmen wir proaktiv Kontakt mit Ihnen auf, um zu bestätigen, dass Ihr Paket sicher angekommen ist, dass das Gemälde in gutem Zustand ist und um eventuelle Fragen, die Sie haben, zu beantworten.
Wir rufen in der Regel die Telefonnummer an, die an Catawiki angegeben wurde, und dieses Gespräch wird auf Englisch geführt.
Falls gewünscht, können Sie uns auch per E-Mail oder über den Catawiki-Chat erreichen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerKünstler: Kring van Jan Havicksz. Steen (1626–1679)
Herberg Tafereel
Medium/Technik: Ölfarbe auf Holz
Maße: 44,5 × 38,5 cm; mit Rahmen 61,5 × 56 cm
Stil/Periodisierung: Niederländisches Goldenes Zeitalter – 17. Jahrhundert Genreschilderkunst.
Signatur/Datering: gemonogrammiert recht unten (unter UV, konsistent mit dem Alter der Farbschichten).
Bedingung: Panel geparkt; lokale Nachbesserung im Mittelbereich sichtbar unter UV; außerdem ein gepflegtes, kohärentes Bild.
-Besonderheiten: lebendiges Kneipen- und Gesellschaftsbild in ausgeprägtem 'Jan Steen'-Stil.
Angeboten, ohne Mindestpreis
Einführung
Dieses ansprechende Herberginterieur fügt sich nahtlos in die erzählerische, humorvolle Tradition der holländischen Genreschilderkunst des 17. Jahrhunderts ein. In einem kompakten Format entfaltet sich ein lebendiger, theatralischer Moment, in dem Trinkgelage, Musik und alltägliche Umgangsformen zusammenkommen. Das Werk ist überzeugend als ein „Theaterstück in einem Bild“ aufgebaut: Figuren reagieren aufeinander, Blicke kreuzen sich, und die Szene scheint – mit einem Augenzwinkern – direkt an den Betrachter gerichtet zu sein.
Toeschrijving: kring van Jan Steen
Jan Steen gehört zu den beliebtesten Genre-Künstlern seiner Zeit, bekannt für seine humorvollen Beobachtungen des Alltags, sein Talent für Charakterköpfe und seine Fähigkeit, Lebendigkeit mit einer moralischen Unterton zu verbinden. Über seine Ausbildung wird in den Quellen meist in Bezug auf eine Ausbildung bei unter anderem Nicolaes Knüpfer (Utrecht) gesprochen, gefolgt von einem breiteren künstlerischen Umfeld, in dem auch Einflüsse aus Haarlem und Den Haag eine Rolle spielten. Steen arbeitete in mehreren Städten (darunter Leiden, Delft, Warmond und Haarlem) und führte, auch aufgrund der wechselnden Konjunktur auf dem Kunstmarkt, ein Leben, in dem Handwerk, Unternehmertum und Malerpraxis sich abwechselten. Gerade die direkte Vertrautheit mit dem Volksleben und dem Wirtshausmilieu nährte das Repertoire an Szenen, die seinen Namen so ikonisch machten.
Ein Werk aus dem Kreis von Jan Steen bedeutet, dass das Gemälde stilistisch und thematisch sehr nahe an seiner Bildsprache ist und plausibel in seinem direkten Umfeld entstanden ist: im Atelierverband, durch einen Nachfolger mit erster Hand Kenntnis seiner Kompositionsrezepte, oder durch einen Künstler, der auf demselben Markt tätig war und auf die große Popularität dieses Vorstellungs-Typs einging.
Darstellung und Ikonografie
Das Szenario spielt sich in einem herbergartigen Raum ab, bevölkert von einem gemischten Publikum. Im Vordergrund und in der Mitte dominieren Figuren, die die Szene tragen: ein jovialer Mann, der sich scheinbar an den Betrachter wendet, eine Frau mit einem Glas und musikalische oder festliche Elemente, die die Atmosphäre von Entspannung und Ausgelassenheit verstärken. Rechts entsteht ein intimer, leicht komischer Akzent durch die körperliche Nähe und expressive Mimik eines Paares; links und im Hintergrund sorgen zusätzliche Köpfe für die typische, vielschichtige Lebendigkeit, die man mit der Steen-Tradition assoziiert.
Wie bei solchen Genrestücken aus der Goldenen Zeit ist das Bild mehr als nur eine Anekdote: Es ist auch ein subtiler Spiegel des Verhaltens. Das Vergnügen ist spürbar, doch der künstlerische »Witz« liegt in Übertreibung, Charakterisierung und der sorgfältigen Inszenierung von Reaktionen – als spiele jede Figur eine eigene Rolle in einem größeren Kommentar zu menschlichen Schwächen und sozialen Dynamiken.
Technik und Lackierung
Die Arbeit wurde in Öl auf Holztafel ausgeführt, einem Trägermaterial, das sich hervorragend für feine Details und eine kontrollierte Licht-Schatten-Aufbau eignet. In den Gesichtern und hellen Stoffen ist eine eher deckende Pinselführung sichtbar, während Schattenpartien und Hintergründe dünner und transparenter gestaltet sind, mit gläsernen Effekten, die Tiefe suggerieren. Das Pinselstrich ist zielgerichtet: nicht übertrieben minutös, aber ausreichend präzise, um Gesichtsausdrücke, Textilfalten und das Spiel von Händen und Attributen überzeugend darzustellen.
Farbenpalette und Lichtregie
Die Farbpalette ist überwiegend warm und erdig: Brauntöne, Ocker und gedämpfte Rottöne dominieren, mit Akzenten in Weiß (Kragen, Ärmel) und einigen kühlen Schattierungen, die Komposition Luft und Kontrast verleihen. Das Licht scheint von links zu kommen und fällt selektiv auf Gesichter und Textilien, wodurch die Szene sich natürlich aus dem Dunkel löst. Diese Lichtführung – mit klaren "Höhepunkten" gegenüber einer umhüllenden Dämmerung – ist typisch für das Herberggenre, in dem die Atmosphäre von Innenräumen, Rauchigkeit und abendlichem Beisammensein künstlerisch eingesetzt wird.
Komposition und Bildaufbau
Die Komposition ist stark um einen zentralen Figurencluster gruppiert, wobei der Blick des Betrachters durch Diagonalen (Arme, Instrumente, Körperdrehungen) durch das Gemälde geführt wird. Die Raumwirkung ist kompakt, aber effektiv: ein Vordergrund mit klaren Objekten und Texturen, eine Mittelzone, in der die Interaktion stattfindet, und ein Hintergrund, der die Geschäftigkeit andeutet, ohne die Geschichte zu 'übererzählen'. Genau diese dramaturgische Struktur hat den Ruf von Steen-trant begründet: eine lebendige Menschenmenge, aber niemals willkürlich – alles dient der Erzählung.
Platz in der Kunstgeschichte
Dieses Werk gehört zur großen Tradition der niederländischen Genreschilderkunst des Goldenen Zeitalters, in der das alltägliche Leben zu einem vollwertigen künstlerischen Thema erhoben wurde. Innerhalb dieser Strömung ist das Herberginterieur ein beliebtes Motiv: wiedererkennbar, erzählend und hervorragend geeignet für Charakterstudien, Humor und (manchmal) moralische Nuancen.
Vergleichbare Stilkollegen (national und international): Adriaen van Ostade, Gabriël Metsu, Gerard ter Borch, Pieter de Hooch, David Teniers der Jüngere, Louis Le Nain.
Zustands- und Restaurationshinweise
Das Paneel ist geparkt, was auf einen älteren Konservierungs Eingriff zur Stabilisierung des Holzes hinweist. Unter UV-Licht ist eine lokale Retusche im Mittelbereich sichtbar; dies passt zu einer üblichen Wartungsgeschichte bei Gemälden aus dem 17. Jahrhundert (zum Beispiel kleine Beschädigungen, alte Abnutzungen oder lokale Korrekturen). Wichtig ist, dass das Monogramm unter UV-Licht ein gleichaltriges Charakteristikum zeigt wie die umgebenden Farbschichten, was die Kohärenz von Signatur und Malerschicht unterstützt. Im Sichtbild präsentiert sich das Werk als einheitliches Ganzes, mit überzeugender Harmonie in Farbe, Licht und Detailtreue.
Präsentation
Das Gemälde wird mit einem passenden robusten Rahmen angeboten (Gesamtgröße 61,5 × 56 cm), was zu einer musealen Ausstrahlung beiträgt und das intime Format kraftvoll an der Wand 'lesen' lässt.
Fazit
Ein charmantes und inhaltlich reiches Herberginterieur im Kreis von Jan Steen, mit ausgeprägter erzählerischer Qualität, markanten Köpfen und einem warmen, getragenen Chiaroscuro. Durch die Themenwahl, Komposition und Charakterisierung ist dieses Werk sowohl für den Sammler der Niederländischen Goldenen Ära als auch für Liebhaber lebendiger Genreszenen direkt ansprechend—umso attraktiver durch das Angebot No Reserve.
Das Werk 'Herberg Tafereel' besteht aus einer hölzernen Riegel-Liste mit bronzegoldener Oberfläche.
Totale Abmessungen: 61,5x56cm
Paneelmaße: 44,5x38,5 cm
Alle Sendungen in professioneller Verpackung via Fedex, DPD oder PostNL.
Für alle Sendungen gilt ein Zuschlag für Verpackungsmaterial, der bereits in den angegebenen Versandkosten enthalten ist.
Der Versand von Kunstwerken birgt stets gewisse Risiken. Obwohl ein Versand möglich ist, empfehlen wir Ihnen, das Kunstwerk persönlich abzuholen, sofern diese Option verfügbar ist. Der Versand erfolgt ausschließlich auf Risiko des Käufers. Die Abholung gewährleistet, dass das Kunstwerk unbeschädigt und in einwandfreiem Zustand bei Ihnen eintrifft. Nach dem Kauf können Sie ganz einfach einen Termin zur Abholung des Kunstwerks in unserer Werkstatt und unserem Atelier vereinbaren, wo es sicher und sorgfältig für Sie vorbereitet wird.
Anfrage für Transportangebot über unsere Webseite (Service-Transport) oder über den Catawiki-Support
Beim Kauf dieses Kunstwerks haben Sie die Wahl, es mit oder ohne Rahmen liefern zu lassen. Der Rahmen, reich verziert und passend zum Werk, wird kostenlos angeboten, sodass Sie das Gemälde sofort aufhängen können. Obwohl wir größte Sorgfalt bei professioneller Verpackung und Versand walten lassen, besteht ein geringes Risiko für Schäden am Rahmen oder Glas während des Transports. Schäden am Rahmen oder Glas, die keinen Einfluss auf das Kunstwerk selbst haben, werden nicht als gültiger Grund für eine Reklamation oder Stornierung anerkannt. Wir empfehlen Ihnen, das Werk abzuholen oder einen eigenen Transport zu organisieren, da Schäden am Rahmen, insbesondere an den Gipsornamenten, nicht erstattet werden.
Wir streben danach, Ihr Kunstwerk sicher und in optimalem Zustand bei Ihnen zu liefern, wobei wir sorgfältig auf Verpackung und Versandverfahren achten. Bei Fragen oder besonderen Wünschen können Sie jederzeit den Catawiki-Kundenservice kontaktieren.
Der Kunde ist selbst verantwortlich für etwaige Einfuhrzölle und zusätzliche Kosten, die bei der Lieferung ins Ausland anfallen können.
Sobald Ihre Bestellung bestätigt wurde, behandeln wir jede Sendung als ein individuelles Projekt. Jedes Gemälde wird sorgfältig verpackt mit hochwertigen, professionellen Versandmaterialien, und wir wählen den geeignetsten Transporteur basierend auf Zielort, Transitzeit und Abwicklungsanforderungen. Wir verfolgen jedes Paket genau bis zur Auslieferung.
Da keine zwei Kunstwerke gleich sind, fertigen wir oft maßgeschneiderte, handgefertigte Versandbehälter oder Kartons an, die auf die Größe, den Rahmen und die Empfindlichkeit des Gemäldes sowie auf die Entfernung und die Transportbedingungen zu Ihrer Adresse abgestimmt sind. Dies garantiert den bestmöglichen Schutz während der gesamten Reise.
Zur Unterstützung eines reibungslosen internationalen Versandprozesses erstellen wir die erforderlichen Papiere und Versanddokumente, einschließlich Zollcodes und exportbezogener Informationen, falls erforderlich.
In einigen Fällen nehmen wir proaktiv Kontakt mit Ihnen auf, um zu bestätigen, dass Ihr Paket sicher angekommen ist, dass das Gemälde in gutem Zustand ist und um eventuelle Fragen, die Sie haben, zu beantworten.
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