Joža Uprka (1861-?), Nachfolger - Junge Bäuerinnen im Feld

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Junge Bäuerinnen im Feld, Ölgemälde aus den 1910er Jahren in Realismus, wahrscheinlich im Stil von Joža Uprka, Herkunftsland unbekannt, gerahmt, Außenmaß ca. 51,5 × 54,2 cm (Bildmaß ca. 46,5 × 49,2 cm).

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Es handelt sich bei den dargestellten Kleidungsstücken um Trachten aus der Region Mähren (heute Tschechien), sehr wahrscheinlich aus der Gegend der Mährischen Slowakei (Slovácko).

Die Merkmale des Gemäldes deuten stark auf diese Herkunft hin:

Charakteristische Details der Tracht

Kopfbedeckung: Die Frau rechts trägt ein leuchtend rotes Kopftuch, das oft aufwendig gebunden wurde. Die Frau links trägt eine gelbe Haube oder ein Tuch, was typisch für verheiratete Frauen oder spezifische dörfliche Traditionen in Mähren ist.

Ärmel und Mieder: Die extrem weiten, weißen Puffärmel mit Stickereien und die farbenfrohen Westen (Mieder) in Grün und Schwarz sind klassische Elemente westslawischer Volkstrachten.

Rock und Schürze: Die weiten, oft gestärkten Röcke mit den kontrastierenden Schürzen (hier dunkel mit roten Bändern links und weiß-rot gestreift rechts) findet man in dieser Kombination besonders häufig in den Regionen um Uherské Hradiště oder Kyjov.

Schuhe: Die dunklen, hohen Lederstiefel waren die typische Fußbekleidung für die Feldarbeit und festliche Anlässe in diesen ländlichen Gebieten.

Zum Gemälde

Das Bild ist unten links signiert und auf das Jahr 1918 datiert. Die Malweise erinnert stark an Künstler wie Joža Uprka, der für seine realistischen und farbgewaltigen Darstellungen des mährischen Volkslebens und der dortigen Trachten weltberühmt wurde. Auch wenn die Signatur hier einen anderen Namen zeigt, fängt das Werk genau den Stil dieser Epoche ein, in der die Dokumentation ländlicher Traditionen in Österreich-Ungarn sehr populär war.

Die Szene zeigt die Frauen wahrscheinlich bei der Ernte, worauf die goldenen Ähren im Hintergrund hindeuten.

Beschreibung des Gemäldes

Das Gemälde zeigt zwei Frauen in traditioneller, farbenprächtiger Tracht vor einem Feld aus reifem Getreide (vermutlich Weizen). Die Szene wirkt lebendig und realistisch, als wäre sie in einem Moment des Gesprächs oder der Bewegung eingefangen worden:
• Figuren:
Die beiden weiblichen Figuren stehen nebeneinander. Die Frau rechts scheint gerade mit dem Arm zu gestikulieren oder auf etwas hinzuweisen – ein Eindruck von Bewegung und Interaktion entsteht. Die linke Figur wirkt etwas ruhiger, sie hält Blumen oder ein kleines Sträußchen vor sich. Beide Frauen tragen typisch folkloristische Kleidung mit bestickten Details, farbigen Schürzen und Kopftüchern.
• Trachten:
Die Kleidung ist reich dekoriert und farblich kontrastreich: Die linke Frau trägt dunklere Töne (ergänzt durch grüne Akzente), die rechte hellere Töne und besonders kräftiges Rot. Die Trachten wirken authentisch und ethnografisch bedeutsam – also nicht nur dekorativ, sondern eingebettet in eine bestimmte regionale Tradition.
• Hintergrund & Komposition:
Der Hintergrund besteht aus einer weiten, offenen Landschaft, dominierend ist ein Feld mit reifen Halmen, darüber ein meist ruhiger Himmel. Die Figuren sind im Vordergrund klar herausgearbeitet, was der Komposition Frontalität und Präsenz verleiht.
• Malweise:
Die Pinselstriche sind sichtbar und texturiert, der Farbauftrag ist reich und lässt Lichtstimmungen erkennbar werden – eine Mischung aus naturalistischer Genauigkeit und malerischer Lebendigkeit.
• Rahmung & Zustand:
Das Gemälde befindet sich in einem einfachen, aber passgenauen Holzrahmen. Es wirkt als ein signifikantes Beispiel regional orientierter Malerei der Zeit um 1918.
• Maße:
• Außen: ca. 51,5 × 54,2 cm
• Innen (Bildfläche): ca. 46,5 × 49,2 cm

Einordnung in den Kreis um Joža Uprka

Auch wenn dieses Bild nicht direkt von Joža Uprka selbst signiert ist, sprechen mehrere Aspekte dafür, dass es aus seinem Umkreis oder seiner Schule stammen könnte:

Joža Uprka – Stil & thematische Schwerpunkte
Joža Uprka (1861–1940) war ein bedeutender mährischer Maler, der in der Region Moravské Slovácko (südliches Mähren) heimisch war und dort den traditionellen Alltag sowie Fest- und Trachtenleben dokumentierte. Sein Werk zeichnet sich durch Folgendes aus:

Folkloristische Themen: Er malte fast ausschließlich Szenen aus dem Leben der Dörfer – Feste, Alltagsleben, Trachten und ethnografisch bedeutsame Momente der ländlichen Kultur. 

Trachten & Menschen: Charakteristisch sind Frauen in farbigen Trachten, oft in Gruppen oder im Zusammenhang mit einem Brauch. 

Malweise: Seine Maltechnik entwickelte sich von realistischen, naturalistisch geprägten Anfängen zu einer lebendigeren, impressionistisch inspirierten Farb- und Lichtwirkung, während er weiterhin stark auf Tradition und ethnografische Genauigkeit setzte. 

Ethnographie & Realismus: Seine Bilder gelten zugleich als ethnografische Dokumente – sie überliefern Kleidung, Gestik und ländliche Rituale. 

Künstlerischer Einfluss und Umfeld
Joža Uprka war nicht nur selbst äußerst wichtig, sondern inspirierte auch zahlreiche andere Künstler, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigten. Sein Einfluss führte zur Herausbildung einer regionalen Künstlergemeinschaft, in der Motive des ländlichen Lebens, der Trachten und Volksbräuche eine zentrale Rolle spielten. 

Beispiele für Künstler aus seinem Umfeld oder mit ähnlicher Thematik wären:
• Antoš Frolka – ein Schüler bzw. Zeitgenosse, der ebenfalls Szenen des mährischen Landlebens und der Trachtenmalerei schuf. 
• Insgesamt existierte in dieser Region um die Jahrhundertwende bis in die frühen 1920er Jahre eine Schule folkloristischer Malerei, stark beeinflusst von Uprkas ethnografischer Herangehensweise.

Warum das vorliegende Gemälde gut in diesen Kontext passt

Trachtenmotiv: Genau wie bei Uprka stehen hier kostbare Volkskleider im Zentrum.
Figurenfokus: Der Mensch in seinem sozialen/narrativen Kontext ist der Mittelpunkt.
Malweise: Der lebendige, farbige Farbauftrag und die Darstellung von Licht & Stoffen stehen in der Tradition von Uprkas Werk.
Datum 1918: Das entspricht der späten Schaffensphase der Uprka-Schule und des regionalen Folklore-Realismus in Mähren.

Zusammenfassung

Das Gemälde zeigt zwei Frauen in traditionellen Trachten vor einem ländlichen Feldhintergrund in einer lebendigen, realistischen, aber auch farblich ausdrucksstarken Malweise. Es verkörpert typischen regionalen Folklorismus, der in der Tradition von Joža Uprka steht – nicht nur thematisch (Trachten, Alltag, ländliche Kultur), sondern auch stilistisch (reiche Farben, ethnografische Genauigkeit mit lebendiger Maltechnik). Obwohl es nicht signiert von Uprka selbst ist, lässt sich sein Einfluss sowohl in der Motivwahl als auch in der Malweise deutlich erkennen.

Auf den letzten 5 Fotos sehen sie Vergleiche die als Inspiration zur Recherche dienen sollen und in keiner direkten Verbindung zum Bild oder dessen Malers stehen müssen.

Mehrere Bilder mit aufwändigem Hintergrund wurden mittels KI generiert und weisen manchmal minimale Veränderungen auf, alle anderen Fotos sind naturbelassen.

Es handelt sich bei den dargestellten Kleidungsstücken um Trachten aus der Region Mähren (heute Tschechien), sehr wahrscheinlich aus der Gegend der Mährischen Slowakei (Slovácko).

Die Merkmale des Gemäldes deuten stark auf diese Herkunft hin:

Charakteristische Details der Tracht

Kopfbedeckung: Die Frau rechts trägt ein leuchtend rotes Kopftuch, das oft aufwendig gebunden wurde. Die Frau links trägt eine gelbe Haube oder ein Tuch, was typisch für verheiratete Frauen oder spezifische dörfliche Traditionen in Mähren ist.

Ärmel und Mieder: Die extrem weiten, weißen Puffärmel mit Stickereien und die farbenfrohen Westen (Mieder) in Grün und Schwarz sind klassische Elemente westslawischer Volkstrachten.

Rock und Schürze: Die weiten, oft gestärkten Röcke mit den kontrastierenden Schürzen (hier dunkel mit roten Bändern links und weiß-rot gestreift rechts) findet man in dieser Kombination besonders häufig in den Regionen um Uherské Hradiště oder Kyjov.

Schuhe: Die dunklen, hohen Lederstiefel waren die typische Fußbekleidung für die Feldarbeit und festliche Anlässe in diesen ländlichen Gebieten.

Zum Gemälde

Das Bild ist unten links signiert und auf das Jahr 1918 datiert. Die Malweise erinnert stark an Künstler wie Joža Uprka, der für seine realistischen und farbgewaltigen Darstellungen des mährischen Volkslebens und der dortigen Trachten weltberühmt wurde. Auch wenn die Signatur hier einen anderen Namen zeigt, fängt das Werk genau den Stil dieser Epoche ein, in der die Dokumentation ländlicher Traditionen in Österreich-Ungarn sehr populär war.

Die Szene zeigt die Frauen wahrscheinlich bei der Ernte, worauf die goldenen Ähren im Hintergrund hindeuten.

Beschreibung des Gemäldes

Das Gemälde zeigt zwei Frauen in traditioneller, farbenprächtiger Tracht vor einem Feld aus reifem Getreide (vermutlich Weizen). Die Szene wirkt lebendig und realistisch, als wäre sie in einem Moment des Gesprächs oder der Bewegung eingefangen worden:
• Figuren:
Die beiden weiblichen Figuren stehen nebeneinander. Die Frau rechts scheint gerade mit dem Arm zu gestikulieren oder auf etwas hinzuweisen – ein Eindruck von Bewegung und Interaktion entsteht. Die linke Figur wirkt etwas ruhiger, sie hält Blumen oder ein kleines Sträußchen vor sich. Beide Frauen tragen typisch folkloristische Kleidung mit bestickten Details, farbigen Schürzen und Kopftüchern.
• Trachten:
Die Kleidung ist reich dekoriert und farblich kontrastreich: Die linke Frau trägt dunklere Töne (ergänzt durch grüne Akzente), die rechte hellere Töne und besonders kräftiges Rot. Die Trachten wirken authentisch und ethnografisch bedeutsam – also nicht nur dekorativ, sondern eingebettet in eine bestimmte regionale Tradition.
• Hintergrund & Komposition:
Der Hintergrund besteht aus einer weiten, offenen Landschaft, dominierend ist ein Feld mit reifen Halmen, darüber ein meist ruhiger Himmel. Die Figuren sind im Vordergrund klar herausgearbeitet, was der Komposition Frontalität und Präsenz verleiht.
• Malweise:
Die Pinselstriche sind sichtbar und texturiert, der Farbauftrag ist reich und lässt Lichtstimmungen erkennbar werden – eine Mischung aus naturalistischer Genauigkeit und malerischer Lebendigkeit.
• Rahmung & Zustand:
Das Gemälde befindet sich in einem einfachen, aber passgenauen Holzrahmen. Es wirkt als ein signifikantes Beispiel regional orientierter Malerei der Zeit um 1918.
• Maße:
• Außen: ca. 51,5 × 54,2 cm
• Innen (Bildfläche): ca. 46,5 × 49,2 cm

Einordnung in den Kreis um Joža Uprka

Auch wenn dieses Bild nicht direkt von Joža Uprka selbst signiert ist, sprechen mehrere Aspekte dafür, dass es aus seinem Umkreis oder seiner Schule stammen könnte:

Joža Uprka – Stil & thematische Schwerpunkte
Joža Uprka (1861–1940) war ein bedeutender mährischer Maler, der in der Region Moravské Slovácko (südliches Mähren) heimisch war und dort den traditionellen Alltag sowie Fest- und Trachtenleben dokumentierte. Sein Werk zeichnet sich durch Folgendes aus:

Folkloristische Themen: Er malte fast ausschließlich Szenen aus dem Leben der Dörfer – Feste, Alltagsleben, Trachten und ethnografisch bedeutsame Momente der ländlichen Kultur. 

Trachten & Menschen: Charakteristisch sind Frauen in farbigen Trachten, oft in Gruppen oder im Zusammenhang mit einem Brauch. 

Malweise: Seine Maltechnik entwickelte sich von realistischen, naturalistisch geprägten Anfängen zu einer lebendigeren, impressionistisch inspirierten Farb- und Lichtwirkung, während er weiterhin stark auf Tradition und ethnografische Genauigkeit setzte. 

Ethnographie & Realismus: Seine Bilder gelten zugleich als ethnografische Dokumente – sie überliefern Kleidung, Gestik und ländliche Rituale. 

Künstlerischer Einfluss und Umfeld
Joža Uprka war nicht nur selbst äußerst wichtig, sondern inspirierte auch zahlreiche andere Künstler, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigten. Sein Einfluss führte zur Herausbildung einer regionalen Künstlergemeinschaft, in der Motive des ländlichen Lebens, der Trachten und Volksbräuche eine zentrale Rolle spielten. 

Beispiele für Künstler aus seinem Umfeld oder mit ähnlicher Thematik wären:
• Antoš Frolka – ein Schüler bzw. Zeitgenosse, der ebenfalls Szenen des mährischen Landlebens und der Trachtenmalerei schuf. 
• Insgesamt existierte in dieser Region um die Jahrhundertwende bis in die frühen 1920er Jahre eine Schule folkloristischer Malerei, stark beeinflusst von Uprkas ethnografischer Herangehensweise.

Warum das vorliegende Gemälde gut in diesen Kontext passt

Trachtenmotiv: Genau wie bei Uprka stehen hier kostbare Volkskleider im Zentrum.
Figurenfokus: Der Mensch in seinem sozialen/narrativen Kontext ist der Mittelpunkt.
Malweise: Der lebendige, farbige Farbauftrag und die Darstellung von Licht & Stoffen stehen in der Tradition von Uprkas Werk.
Datum 1918: Das entspricht der späten Schaffensphase der Uprka-Schule und des regionalen Folklore-Realismus in Mähren.

Zusammenfassung

Das Gemälde zeigt zwei Frauen in traditionellen Trachten vor einem ländlichen Feldhintergrund in einer lebendigen, realistischen, aber auch farblich ausdrucksstarken Malweise. Es verkörpert typischen regionalen Folklorismus, der in der Tradition von Joža Uprka steht – nicht nur thematisch (Trachten, Alltag, ländliche Kultur), sondern auch stilistisch (reiche Farben, ethnografische Genauigkeit mit lebendiger Maltechnik). Obwohl es nicht signiert von Uprka selbst ist, lässt sich sein Einfluss sowohl in der Motivwahl als auch in der Malweise deutlich erkennen.

Auf den letzten 5 Fotos sehen sie Vergleiche die als Inspiration zur Recherche dienen sollen und in keiner direkten Verbindung zum Bild oder dessen Malers stehen müssen.

Mehrere Bilder mit aufwändigem Hintergrund wurden mittels KI generiert und weisen manchmal minimale Veränderungen auf, alle anderen Fotos sind naturbelassen.

Details

Künstler
Joža Uprka (1861-?), Nachfolger
Angeboten mit Rahmen
Ja
Verkauft von
Eigentümer oder Wiederverkäufer
Auflage
Original
Titel des Kunstwerks
Junge Bäuerinnen im Feld
Technik
Ölgemälde
Signatur
Signiert
Herkunftsland
Unbekannt
Jahr
1918
Zustand
Angemessener Zustand
Höhe
54,2 cm
Breite
51,5 cm
Darstellung/Thema
Portrait
Stil
Realismus
Periode
1910-1920
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