Barbizon School (XIX) - De schilder zoekt zijn onderwerp - NO RESERVE

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Der Maler sucht sein Motiv, ein 19. Jahrhundert Ölgemälde aus Frankreich, gerahmt.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Barbizon School (19. Jahrhundert)
Der Maler sucht sein Motiv.
Ölmalerei auf Holz, Signatur unten rechts (schwer lesbar)
Zustand: dunkle Farbschichten, leicht vergilbter Lack, sichtbare Retuschen unter UV-Licht

Einführung
Dieses verfeinerte Landschaftsgemälde des 19. Jahrhunderts ist exemplarisch für die Sensibilität und die malerischen Neuerungen der School van Barbizon, der einflussreichen Gruppe französischer Landschaftsmaler, die sich ab den 1830er Jahren in und um den Fontainebleau-Wald niederließ. Die Künstler dieser Strömung, darunter Rousseau, Corot und Daubigny, suchten nach einer authentischen, direkt aus der Natur beobachteten Bildsprache. Sie wandten sich vom akademischen Ideal ab und bevorzugten intime, ehrliche Landschaften, in denen Atmosphäre und Licht die Hauptrolle spielen. In diesem Panel vereinen sich diese Prinzipien auf erkennbare Weise. Es zeigt nicht nur eine Darstellung eines Ortes, sondern einen Moment der Ruhe, Forschung und Kontemplation, in dem die Figur des Malers selbst – bescheiden in der Komposition integriert – das ideale Symbol für die künstlerische Suche darstellt, die die Barbizon-Schule kennzeichnet.

Beschreibung der Arbeit
Die Landschaft entfaltet sich in einem sorgfältigen und nuancierten Aufbau: Links steigen imposante Bäume mit Blattmassen in warmen Rot- und Ockertönen empor, deren feine Pinselstriche die natürliche Variabilität des Laubs treffend einfangen. Die dunkleren Schatten zwischen den Stämmen verleihen dem Bild Tiefe und Halt, während helle Akzente auf Blättern und Moos andeuten, dass das Sonnenlicht, gefiltert durch die Kronen, den Boden sanft berührt. Der Weg, der aus dem Vordergrund diagonal zum Horizont führt, schafft eine natürliche Führung für das Auge, wobei der Betrachter unwillkürlich die kleine Figur im Mittelgrund erreicht: einen Spaziergänger oder Maler mit einer Staffelei in der Hand, der an einer Kreuzung zu stehen scheint und nach dem passenden Motiv sucht.

Hinter ihm öffnet sich ein weites Panorama mit Hügeln in kühlen Blau- und Grüntönen, die langsam in die dampfende Atmosphäre der Ferne übergehen. Der Himmel ist reich an Schattierungen, mit Wolken, die in sanften, fast pastellartigen Farbverläufen gestaltet sind. Die subtile Modellierung des Lichts – warm im Vordergrund, sanft diffus im Hintergrund – verstärkt das Gefühl von Tiefe und macht die Landschaft zu einem Raum der Stille und Reflexion.

Technik und Farbgestaltung
Das Paneel ist mit einer sorgfältigen Ölfarbechnik bemalt, die an die Studienpraktiken von Barbizon erinnert. Die oberste Farbschicht besteht aus transparenten Glacis und eher pastosen Akzenten in der Vegetation, was eine lebendige Textur ergibt. Die Pinselstriche sind variabel: feine Tasten im Blattwerk stehen im Kontrast zu breiteren, lockeren Strichen in Himmel und Boden.

Die Farbpalette ist ausgewogen und natürlich, dominiert von Erdtönen, Ocker- und Rotbraun, die durch kühlere Blau- und Grüntöne in Bergen und Himmel ausgeglichen werden. Die Harmonie zwischen warmen und kalten Bereichen ist charakteristisch für die Barbizon-Ästhetik, bei der das Spiel von Licht und Atmosphäre wichtiger wurde als topografische Genauigkeit. Die aktuelle Firnisschicht ist leicht vergilbt, wodurch die dunklen Bereiche eine wärmere Note erhalten haben; die gesamte Farbgebung bleibt jedoch kohärent und überzeugend.

Komposition und kunsthistorischer Kontext
Die Komposition folgt den klassischen Barbizon-Prinzipien: einem starken Vordergrund, der den Blick verankert, einem Mittelgrund, in dem eine menschliche Figur das narrative Element einführt, ohne die Natur zu dominieren, und einem Hintergrund, der von Luft und Atmosphäre getragen wird. Die Wegweiserpfahl auf der rechten Seite ist ein subtiler, aber bedeutungsvoller Motiv, das in zahlreichen Landschaften des 19. Jahrhunderts vorkommt und hier nicht nur einen Orientierungspunkt bildet, sondern auch die Suggestion einer Reiseroute, Entscheidung und künstlerischen Suche verstärkt.

Das Gemälde passt in den breiteren 19. Jahrhundert Realismus, der sich gegen akademische Idealisierungen stellte und die Natur zum primären Thema erhob. Die Schule von Barbizon spielte dabei eine entscheidende Rolle und bildete die Brücke zu impressionistischen Experimenten mit natürlichem Licht und direkter Beobachtung. Dieses Panel zeigt, wie die Wahrnehmung von Licht und Atmosphäre Vorrang vor narrativer Komplexität erhält: Es geht um das Erleben des Moments, nicht um die Rekonstruktion eines bestimmten Ortes.

Der Künstler und stilistische Einbettung.
Obwohl die Signatur rechts unten schwer lesbar ist, positionieren Stilmerkmale, Themenwahl und Maltechnik das Werk überzeugend innerhalb der Barbizonschule. Der Maler demonstriert eine feinsinnige Beherrschung der Atmosphäre, einen ausgewogenen Farbgebrauch und eine natürlich wirkende Komposition, die an die Praxis der Barbizon-Künstler im mittleren 19. Jahrhundert anknüpft.

Stilverwanten innerhalb derselben nationalen Tradition sind: Théodore Rousseau, Jean-Baptiste-Camille Corot, Charles-François Daubigny.
Internationale Verwandte, die mit vergleichbarer Sensibilität die Landschaft betrachteten: John Constable, Ivan Shishkin.

Conditie
Das Werk befindet sich in einem stabilen, authentischen Zustand, in dem Altersspuren den historischen Charakter unterstreichen. Die Farbschicht zeigt lokale Verfärbungen durch natürliche Alterung des Bindemittels und der Lackschicht. UV-Untersuchungen zeigen Retouchierungen, insbesondere in Luftpartien und Vegetationsbereichen, wobei diese Restaurierungen sorgfältig ausgeführt wurden, um die Komposition nicht zu stören. Die Lackschicht ist leicht vergilbt, aber gleichmäßig. Das Paneel ist gerade, stabil und nicht verzogen, was für dieses Trägermaterial vorteilhaft ist.

Schlussbemerkungen
Der Maler sucht sein Motiv und ist ein stimmungsvolles und überzeugendes Beispiel für die Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts im Barbizon-Stil, bei der Ruhe, Beobachtung und Naturerlebnis im Mittelpunkt stehen. Die Kombination aus einer intimen Skala, einer subtil orchestrierten Farbpalette, einer empfindlichen Lichtwirkung und einer menschlichen Präsenz, die den kontemplativen Kontext verstärkt, macht dieses Werk besonders ansprechend. Es ist ein Paneel, das die Essenz der Barbizon-Ästhetik einfängt: den poetischen Dialog zwischen Künstler und Natur, festgehalten in einem harmonischen und authentischen malerischen Gesamtbild.

Das Werk 'Der Maler sucht sein Sujet' befindet sich in einem vergoldeten Holzrahmen mit grüner Samtoberfläche.

Totale Abmessungen: 34x36cm
Paneelabmessungen: 34,5x50,5cm

Alle Sendungen in professioneller Verpackung via Fedex, DPD oder PostNL.

Für alle Sendungen gilt ein Zuschlag für Verpackungsmaterial, der bereits in den angegebenen Versandkosten enthalten ist.

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Barbizon School (19. Jahrhundert)
Der Maler sucht sein Motiv.
Ölmalerei auf Holz, Signatur unten rechts (schwer lesbar)
Zustand: dunkle Farbschichten, leicht vergilbter Lack, sichtbare Retuschen unter UV-Licht

Einführung
Dieses verfeinerte Landschaftsgemälde des 19. Jahrhunderts ist exemplarisch für die Sensibilität und die malerischen Neuerungen der School van Barbizon, der einflussreichen Gruppe französischer Landschaftsmaler, die sich ab den 1830er Jahren in und um den Fontainebleau-Wald niederließ. Die Künstler dieser Strömung, darunter Rousseau, Corot und Daubigny, suchten nach einer authentischen, direkt aus der Natur beobachteten Bildsprache. Sie wandten sich vom akademischen Ideal ab und bevorzugten intime, ehrliche Landschaften, in denen Atmosphäre und Licht die Hauptrolle spielen. In diesem Panel vereinen sich diese Prinzipien auf erkennbare Weise. Es zeigt nicht nur eine Darstellung eines Ortes, sondern einen Moment der Ruhe, Forschung und Kontemplation, in dem die Figur des Malers selbst – bescheiden in der Komposition integriert – das ideale Symbol für die künstlerische Suche darstellt, die die Barbizon-Schule kennzeichnet.

Beschreibung der Arbeit
Die Landschaft entfaltet sich in einem sorgfältigen und nuancierten Aufbau: Links steigen imposante Bäume mit Blattmassen in warmen Rot- und Ockertönen empor, deren feine Pinselstriche die natürliche Variabilität des Laubs treffend einfangen. Die dunkleren Schatten zwischen den Stämmen verleihen dem Bild Tiefe und Halt, während helle Akzente auf Blättern und Moos andeuten, dass das Sonnenlicht, gefiltert durch die Kronen, den Boden sanft berührt. Der Weg, der aus dem Vordergrund diagonal zum Horizont führt, schafft eine natürliche Führung für das Auge, wobei der Betrachter unwillkürlich die kleine Figur im Mittelgrund erreicht: einen Spaziergänger oder Maler mit einer Staffelei in der Hand, der an einer Kreuzung zu stehen scheint und nach dem passenden Motiv sucht.

Hinter ihm öffnet sich ein weites Panorama mit Hügeln in kühlen Blau- und Grüntönen, die langsam in die dampfende Atmosphäre der Ferne übergehen. Der Himmel ist reich an Schattierungen, mit Wolken, die in sanften, fast pastellartigen Farbverläufen gestaltet sind. Die subtile Modellierung des Lichts – warm im Vordergrund, sanft diffus im Hintergrund – verstärkt das Gefühl von Tiefe und macht die Landschaft zu einem Raum der Stille und Reflexion.

Technik und Farbgestaltung
Das Paneel ist mit einer sorgfältigen Ölfarbechnik bemalt, die an die Studienpraktiken von Barbizon erinnert. Die oberste Farbschicht besteht aus transparenten Glacis und eher pastosen Akzenten in der Vegetation, was eine lebendige Textur ergibt. Die Pinselstriche sind variabel: feine Tasten im Blattwerk stehen im Kontrast zu breiteren, lockeren Strichen in Himmel und Boden.

Die Farbpalette ist ausgewogen und natürlich, dominiert von Erdtönen, Ocker- und Rotbraun, die durch kühlere Blau- und Grüntöne in Bergen und Himmel ausgeglichen werden. Die Harmonie zwischen warmen und kalten Bereichen ist charakteristisch für die Barbizon-Ästhetik, bei der das Spiel von Licht und Atmosphäre wichtiger wurde als topografische Genauigkeit. Die aktuelle Firnisschicht ist leicht vergilbt, wodurch die dunklen Bereiche eine wärmere Note erhalten haben; die gesamte Farbgebung bleibt jedoch kohärent und überzeugend.

Komposition und kunsthistorischer Kontext
Die Komposition folgt den klassischen Barbizon-Prinzipien: einem starken Vordergrund, der den Blick verankert, einem Mittelgrund, in dem eine menschliche Figur das narrative Element einführt, ohne die Natur zu dominieren, und einem Hintergrund, der von Luft und Atmosphäre getragen wird. Die Wegweiserpfahl auf der rechten Seite ist ein subtiler, aber bedeutungsvoller Motiv, das in zahlreichen Landschaften des 19. Jahrhunderts vorkommt und hier nicht nur einen Orientierungspunkt bildet, sondern auch die Suggestion einer Reiseroute, Entscheidung und künstlerischen Suche verstärkt.

Das Gemälde passt in den breiteren 19. Jahrhundert Realismus, der sich gegen akademische Idealisierungen stellte und die Natur zum primären Thema erhob. Die Schule von Barbizon spielte dabei eine entscheidende Rolle und bildete die Brücke zu impressionistischen Experimenten mit natürlichem Licht und direkter Beobachtung. Dieses Panel zeigt, wie die Wahrnehmung von Licht und Atmosphäre Vorrang vor narrativer Komplexität erhält: Es geht um das Erleben des Moments, nicht um die Rekonstruktion eines bestimmten Ortes.

Der Künstler und stilistische Einbettung.
Obwohl die Signatur rechts unten schwer lesbar ist, positionieren Stilmerkmale, Themenwahl und Maltechnik das Werk überzeugend innerhalb der Barbizonschule. Der Maler demonstriert eine feinsinnige Beherrschung der Atmosphäre, einen ausgewogenen Farbgebrauch und eine natürlich wirkende Komposition, die an die Praxis der Barbizon-Künstler im mittleren 19. Jahrhundert anknüpft.

Stilverwanten innerhalb derselben nationalen Tradition sind: Théodore Rousseau, Jean-Baptiste-Camille Corot, Charles-François Daubigny.
Internationale Verwandte, die mit vergleichbarer Sensibilität die Landschaft betrachteten: John Constable, Ivan Shishkin.

Conditie
Das Werk befindet sich in einem stabilen, authentischen Zustand, in dem Altersspuren den historischen Charakter unterstreichen. Die Farbschicht zeigt lokale Verfärbungen durch natürliche Alterung des Bindemittels und der Lackschicht. UV-Untersuchungen zeigen Retouchierungen, insbesondere in Luftpartien und Vegetationsbereichen, wobei diese Restaurierungen sorgfältig ausgeführt wurden, um die Komposition nicht zu stören. Die Lackschicht ist leicht vergilbt, aber gleichmäßig. Das Paneel ist gerade, stabil und nicht verzogen, was für dieses Trägermaterial vorteilhaft ist.

Schlussbemerkungen
Der Maler sucht sein Motiv und ist ein stimmungsvolles und überzeugendes Beispiel für die Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts im Barbizon-Stil, bei der Ruhe, Beobachtung und Naturerlebnis im Mittelpunkt stehen. Die Kombination aus einer intimen Skala, einer subtil orchestrierten Farbpalette, einer empfindlichen Lichtwirkung und einer menschlichen Präsenz, die den kontemplativen Kontext verstärkt, macht dieses Werk besonders ansprechend. Es ist ein Paneel, das die Essenz der Barbizon-Ästhetik einfängt: den poetischen Dialog zwischen Künstler und Natur, festgehalten in einem harmonischen und authentischen malerischen Gesamtbild.

Das Werk 'Der Maler sucht sein Sujet' befindet sich in einem vergoldeten Holzrahmen mit grüner Samtoberfläche.

Totale Abmessungen: 34x36cm
Paneelabmessungen: 34,5x50,5cm

Alle Sendungen in professioneller Verpackung via Fedex, DPD oder PostNL.

Für alle Sendungen gilt ein Zuschlag für Verpackungsmaterial, der bereits in den angegebenen Versandkosten enthalten ist.

Wir streben danach, Ihr Kunstwerk sicher und in optimalem Zustand bei Ihnen zu liefern, wobei wir sorgfältig auf Verpackung und Versandverfahren achten. Bei Fragen oder besonderen Wünschen können Sie jederzeit den Catawiki-Kundenservice kontaktieren.

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Details

Künstler
Barbizon School (XIX)
Angeboten mit Rahmen
Ja
Titel des Kunstwerks
De schilder zoekt zijn onderwerp - NO RESERVE
Technik
Ölgemälde
Signatur
Handsigniert
Herkunftsland
Frankreich
Zustand
Guter Zustand
Höhe
34 cm
Breite
36 cm
Stil
Schule von Barbizon
Periode
19. Jahrhundert
NiederlandeVerifiziert
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