Medieval Manuscript, Scriptorium Netherlands, Codex Relics, Book of Hours - red & blue Minuscules and Lombards, Master Scribe Art, finest Parchment - 14th century - 1350





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A signed original Latin Book of Hours manuscript leaf on fine parchment, from the Netherlands-Flanders around 1350, with red and blue minuscule letters and lombards, comprising two pages.
Description from the seller
CODEX-RELIQUIEN
Original lateinische Brevier-Handschrift auf feinem Pergament aus einem Stundenbuch
Niederlande-Flandern, um 1350
Holländisches Scriptorium - Meisterwerk
Mönchs-Handschrift, Skriptor, Mittelalterliches Offizium
Rote und Blaue Minuskeln und Lombarden
1 Blatt = 2 Seiten aus einem Stundenbuch
Maße Blatt : 15cm x 11,8cm
Feinstes Pergament
Das Stundenbuch, auch Horarium, französisch Livre d’heures, war ein im Aufbau dem Brevier der römisch-katholischen Kirche sehr ähnliches Gebet- und Andachtsbuch für das Stundengebet. Stundenbücher waren zunächst für Laien bestimmt, später auch für Kleriker. Sie kamen im 13. Jahrhundert auf und verdrängten den Psalter aus seiner beherrschenden Rolle als Gebetbuch. Im Spätmittelalter waren sie in Kreisen des reichen, lesekundigen Adels und Stadtadels das private Andachtsbuch par excellence. Der Buchtyp erlebte seine verbreitungsmäßige und künstlerische Blütezeit im 13. und im 14. Jahrhundert in Frankreich und Flandern – davon zeugt die noch heute bekannte Bezeichnung Livre d’heures. Später kamen sie über die Niederlande auch in das deutschsprachige Gebiet.
Stundenbücher waren meist aufwendig mit Buchschmuck versehen. Einzelne Exemplare gehören zu den prachtvollsten jemals hergestellten illustrierten Handschriften
. Am berühmtesten und künstlerisch wertvollsten dürften die Stundenbücher des Herzogs von Berry (1340–1416),
Kernstücke der Stundenbücher bildeten ein marianisches Offizium und das Totenoffizium. Die Bezeichnung Stundenbuch leitet sich ab von den darin enthaltenen, zu bestimmten Stunden zu betenden Tagzeiten. Ursprünglich beginnend um Mitternacht mit der Matutin, welche aus praktischen Gründen im Laufe der Jahre mit den Laudes um drei Uhr morgens zusammengefasst wurde, betete man im dreistündigen Rhythmus ab sechs Uhr morgens Prim, Terz, die Sext, die Non, die Vesper und die Komplet. In Stundenbüchern fanden sich auch Cisiojanus-Merkverse, die bei der Datierung der beweglichen Feste des Kirchenjahres halfen.
Ich garantiere Ihnen das Alter und Originalität.
CODEX-RELIQUIEN
Original lateinische Brevier-Handschrift auf feinem Pergament aus einem Stundenbuch
Niederlande-Flandern, um 1350
Holländisches Scriptorium - Meisterwerk
Mönchs-Handschrift, Skriptor, Mittelalterliches Offizium
Rote und Blaue Minuskeln und Lombarden
1 Blatt = 2 Seiten aus einem Stundenbuch
Maße Blatt : 15cm x 11,8cm
Feinstes Pergament
Das Stundenbuch, auch Horarium, französisch Livre d’heures, war ein im Aufbau dem Brevier der römisch-katholischen Kirche sehr ähnliches Gebet- und Andachtsbuch für das Stundengebet. Stundenbücher waren zunächst für Laien bestimmt, später auch für Kleriker. Sie kamen im 13. Jahrhundert auf und verdrängten den Psalter aus seiner beherrschenden Rolle als Gebetbuch. Im Spätmittelalter waren sie in Kreisen des reichen, lesekundigen Adels und Stadtadels das private Andachtsbuch par excellence. Der Buchtyp erlebte seine verbreitungsmäßige und künstlerische Blütezeit im 13. und im 14. Jahrhundert in Frankreich und Flandern – davon zeugt die noch heute bekannte Bezeichnung Livre d’heures. Später kamen sie über die Niederlande auch in das deutschsprachige Gebiet.
Stundenbücher waren meist aufwendig mit Buchschmuck versehen. Einzelne Exemplare gehören zu den prachtvollsten jemals hergestellten illustrierten Handschriften
. Am berühmtesten und künstlerisch wertvollsten dürften die Stundenbücher des Herzogs von Berry (1340–1416),
Kernstücke der Stundenbücher bildeten ein marianisches Offizium und das Totenoffizium. Die Bezeichnung Stundenbuch leitet sich ab von den darin enthaltenen, zu bestimmten Stunden zu betenden Tagzeiten. Ursprünglich beginnend um Mitternacht mit der Matutin, welche aus praktischen Gründen im Laufe der Jahre mit den Laudes um drei Uhr morgens zusammengefasst wurde, betete man im dreistündigen Rhythmus ab sechs Uhr morgens Prim, Terz, die Sext, die Non, die Vesper und die Komplet. In Stundenbüchern fanden sich auch Cisiojanus-Merkverse, die bei der Datierung der beweglichen Feste des Kirchenjahres halfen.
Ich garantiere Ihnen das Alter und Originalität.

