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Nieznany artysta - Porträt der blauen Stille
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Nieznany artysta - Porträt der blauen Stille

Wunderschönes 1970er Jahre Öl auf Leinwand Gemälde „Portrait der blauen Stille“. Der Stil: Expressionismus Das Gemälde ist eindeutig dem Expressionismus zuzuordnen. Anders als im Realismus, wo das Abbilden der Wirklichkeit im Vordergrund steht, geht es hier um den inneren Ausdruck (die „Expression“). Die Realität wird verzerrt, um Emotionen und psychische Zustände sichtbar zu machen. Die kühle, blaue Farbpalette deutet auf Melancholie, Introspektion oder eine traumartige Distanz hin. Die Technik: Impasto & Gestischer Pinselstrich • Impasto: Die Farbe ist dick und pastos aufgetragen. Man sieht deutlich die Erhebungen und Texturen auf der Leinwand; das Licht bricht sich in den Furchen der Farbe. • Duktus (Pinselstrich): Der Pinselstrich ist wild, wirbelnd und dynamisch. Er erinnert stark an die Technik des „Vermeintlichen Chaos“, bei der sich die Form erst aus der Summe der wilden Striche zusammensetzt. • Komposition: Die Figur scheint sich nicht vor dem Hintergrund zu befinden, sondern aus ihm heraus zu entstehen. Figur und Raum verschmelzen miteinander, was typisch für den späten Expressionismus ist (Auflösung der Form). Der Künstler / Die Referenz Wenn dies ein historisches Werk wäre, würde es am stärksten an zwei Meister erinnern: 1. Oskar Kokoschka (Wiener Moderne): Besonders sein Stil der 1910er und 1920er Jahre (z. B. „Die Windsbraut“) ist bekannt für genau diese groben, faserigen Pinselstriche und die nervöse Energie, die das Bild durchzieht. Kokoschka malte oft „Psychogramme“ – Porträts, die die Seele statt der Oberfläche zeigen. 2. Vincent van Gogh: Die wirbelnden, kreisförmigen Bewegungen im Hintergrund (die blauen Spiralen) sind eine klare Hommage an Van Goghs Himmel (z. B. „Sternennacht“), wenngleich die Figur hier düsterer und weniger grafisch wirkt. Dieses Werk ist ein kraftvolles Beispiel für expressiven Realismus. Der Künstler verzichtet auf klare Konturen und lässt das Antlitz der dargestellten Person aus einem Sturm von blauen, grauen und türkisfarbenen Pinselhieben hervortreten Die wirbelnde Umgebung scheint die Figur nicht nur zu umgeben, sondern zu durchdringen – ein Symbol für die innere Unruhe oder die Auflösung des Egos in der Atmosphäre. Der dicke, fast skulpturale Farbauftrag (Impasto) verleiht dem Bild eine rohe, physische Präsenz. Der Blick der Figur bleibt trotz des Chaos um sie herum seltsam ruhig und fixiert den Betrachter, was eine fast geisterhafte Intensität erzeugt. Es ist eine Studie über die Zerbrechlichkeit der menschlichen Form gegenüber den emotionalen Kräften, die sie umgeben. Material: Öl auf Leinwand Jahr: 1970er Jahre Höhe: 133cm Breite: 99cm Die Ware unterliegt gemäß § 25a UStG der Differenzbesteuerung, ein Ausweis der Mehrwertsteuer auf der Rechnung erfolgt nicht.

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Wunderschönes 1970er Jahre Öl auf Leinwand Gemälde „Portrait der blauen Stille“.

Der Stil: Expressionismus
Das Gemälde ist eindeutig dem Expressionismus zuzuordnen. Anders als im Realismus, wo das Abbilden der Wirklichkeit im Vordergrund steht, geht es hier um den inneren Ausdruck (die „Expression“). Die Realität wird verzerrt, um Emotionen und psychische Zustände sichtbar zu machen. Die kühle, blaue Farbpalette deutet auf Melancholie, Introspektion oder eine traumartige Distanz hin.

Die Technik: Impasto & Gestischer Pinselstrich
• Impasto: Die Farbe ist dick und pastos aufgetragen.
Man sieht deutlich die Erhebungen und Texturen auf der Leinwand; das Licht bricht sich in den Furchen der Farbe.
• Duktus (Pinselstrich): Der Pinselstrich ist wild, wirbelnd und dynamisch. Er erinnert stark an die Technik des „Vermeintlichen Chaos“, bei der sich die Form erst aus der Summe der wilden Striche zusammensetzt.
• Komposition: Die Figur scheint sich nicht vor dem Hintergrund zu befinden, sondern aus ihm heraus zu entstehen. Figur und Raum verschmelzen miteinander, was typisch für den späten Expressionismus ist (Auflösung der Form).

Der Künstler / Die Referenz
Wenn dies ein historisches Werk wäre, würde es am stärksten an zwei Meister erinnern:

1. Oskar Kokoschka (Wiener Moderne): Besonders sein Stil der 1910er und 1920er Jahre (z. B. „Die Windsbraut“) ist bekannt für genau diese groben, faserigen Pinselstriche und die nervöse Energie, die das Bild durchzieht. Kokoschka malte oft „Psychogramme“ – Porträts, die die Seele statt der Oberfläche zeigen.

2. Vincent van Gogh: Die wirbelnden, kreisförmigen Bewegungen im Hintergrund (die blauen Spiralen) sind eine klare Hommage an Van Goghs Himmel (z. B. „Sternennacht“), wenngleich die Figur hier düsterer und weniger grafisch wirkt.


Dieses Werk ist ein kraftvolles Beispiel für expressiven Realismus. Der Künstler verzichtet auf klare Konturen und lässt das Antlitz der dargestellten Person aus einem Sturm von blauen, grauen und türkisfarbenen Pinselhieben hervortreten

Die wirbelnde Umgebung scheint die Figur nicht nur zu umgeben, sondern zu durchdringen – ein Symbol für die innere Unruhe oder die Auflösung des Egos in der Atmosphäre. Der dicke, fast skulpturale Farbauftrag (Impasto) verleiht dem Bild eine rohe, physische Präsenz. Der Blick der Figur bleibt trotz des Chaos um sie herum seltsam ruhig und fixiert den Betrachter, was eine fast geisterhafte Intensität erzeugt. Es ist eine Studie über die Zerbrechlichkeit der menschlichen Form gegenüber den emotionalen Kräften, die sie umgeben.


Material: Öl auf Leinwand
Jahr: 1970er Jahre
Höhe: 133cm
Breite: 99cm



Die Ware unterliegt gemäß § 25a UStG der Differenzbesteuerung, ein Ausweis der Mehrwertsteuer auf der Rechnung erfolgt nicht.

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Alexander Fahl
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