Nr 100450603

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Figura przodka - Mahafaly - Madagaskar - Głowica nagrobka
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€ 170
5 tygodni temu

Figura przodka - Mahafaly - Madagaskar - Głowica nagrobka

MF117 Kopfteil einer Grabstele der Sakalava,Todesvogel Lolo ca. 1960 Region Belo Sur Tsiribihina, H 35 cm B: 13 cm, Tiefe: 7 cm, 870 g Die südlichen Völker verrichten nicht die Tradition der Totenumbettung wie im Hochland. Die Sakalava halten Kontakt mit dem Verstorbenen mittels zeremonieller Kommunikation in Trance (tromba). Dies ist ein großes Ereignis und sehr rätselhaft, denn die Teilnehmer sind förmlich "besessen" gleichzeitig gibt es eine Waschung von Reliquien (fitampoha). So hoch die Bedeutung der Reliquien, so schnell verlieren Sie diese auch wieder, denn die Seele des Verstorbenen geht schliesslich eine Einigkeit mit dem Schöpfergott ein und der Kontakt bricht ab. Dies geschieht nach der Deutung des "Zauberers" oder durch Weisung von Familienältesten. Dann vernachlässigt man die Skulpturen und das Grab oder sie wechseln den Besitzer und werden auch verkauft. Islamische Religionseinflüsse bewirken den Glauben an Vogelwesen und Totenvögeln den Ziny (arab. für Djinns) welche zur Stätte der Seelengeister werden können und somit auf vielen AloAlo der südlichen Stämme zu finden sind. Die madagassischen Bezeichungen für die Zinys sind "Lolo", An den Begräbnisstätten werden diese Kunstwerke dann meistens allein gelassen und betonen so die Vergänglichkeit des Lebens. Das trockene Klima konserviert das Holz recht lange, aber die Elemente zeichnen ihre Spuren auf die Skulpturen. Leider fehlt diesem heiligen Vogel der Schnabel, da die Bruchstelle aber genau so verwittert ist wie der Rest des Torso ist anzunehmen dass dieser ihm schon nach der Aufstellung abgebrochen wurde. Das trockene Klima konserviert das Holz recht lange, aber die Elemente zeichnen ihre Spuren auf die Skulpturen. Das extrem harte Tropenholz ist in den Jahrzehnten Außenaufenthalt erodiert, der seltene Regen und die starke Sonne haben Erosionsrisse in den Korpus gezeichnet. Es sind noch Reste der ursprünglich blauen Bemalung zu erkennen. Das Holz ist aber weder brüchig noch verrottet. Dies verleiht dem Objekt eine besondere Aura und gewisse Mystik. Die echten AloAlo sind eine künstlerische Rarität, weil der Ahnenkult, welcher aus Papa Neuginea stammt weltweit nur in Madagaskar in diesen Stelen körperlichen Ausdruck fand. Die Ausfuhr von Kulturgut / Antiquitäten ist in Madagaskar streng limitiert. Unsere alten Originale sind teilweise schon seit 1975 im Familienbesitz und stellen durch den steigenden Sammlerwert auch eine fruchtbare Investition dar. Dieses Objekt eignet sich für den normalen, versicherten Paketversand und wird von uns bruchsicher und sorgfältig verpackt.

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MF117 Kopfteil einer Grabstele der Sakalava,Todesvogel Lolo ca. 1960 Region Belo Sur Tsiribihina, H 35 cm B: 13 cm, Tiefe: 7 cm, 870 g
Die südlichen Völker verrichten nicht die Tradition der Totenumbettung wie im Hochland. Die Sakalava halten Kontakt mit dem Verstorbenen mittels zeremonieller Kommunikation in Trance (tromba). Dies ist ein großes Ereignis und sehr rätselhaft, denn die Teilnehmer sind förmlich "besessen" gleichzeitig gibt es eine Waschung von Reliquien (fitampoha). So hoch die Bedeutung der Reliquien, so schnell verlieren Sie diese auch wieder, denn die Seele des Verstorbenen geht schliesslich eine Einigkeit mit dem Schöpfergott ein und der Kontakt bricht ab. Dies geschieht nach der Deutung des "Zauberers" oder durch Weisung von Familienältesten. Dann vernachlässigt man die Skulpturen und das Grab oder sie wechseln den Besitzer und werden auch verkauft.
Islamische Religionseinflüsse bewirken den Glauben an Vogelwesen und Totenvögeln den Ziny (arab. für Djinns) welche zur Stätte der Seelengeister werden können und somit auf vielen AloAlo der südlichen Stämme zu finden sind. Die madagassischen Bezeichungen für die Zinys sind "Lolo", An den Begräbnisstätten werden diese Kunstwerke dann meistens allein gelassen und betonen so die Vergänglichkeit des Lebens. Das trockene Klima konserviert das Holz recht lange, aber die Elemente zeichnen ihre Spuren auf die Skulpturen.
Leider fehlt diesem heiligen Vogel der Schnabel, da die Bruchstelle aber genau so verwittert ist wie der Rest des Torso ist anzunehmen dass dieser ihm schon nach der Aufstellung abgebrochen wurde. Das trockene Klima konserviert das Holz recht lange, aber die Elemente zeichnen ihre Spuren auf die Skulpturen. Das extrem harte Tropenholz ist in den Jahrzehnten Außenaufenthalt erodiert, der seltene Regen und die starke Sonne haben Erosionsrisse in den Korpus gezeichnet. Es sind noch Reste der ursprünglich blauen Bemalung zu erkennen. Das Holz ist aber weder brüchig noch verrottet. Dies verleiht dem Objekt eine besondere Aura und gewisse Mystik.
Die echten AloAlo sind eine künstlerische Rarität, weil der Ahnenkult, welcher aus Papa Neuginea stammt weltweit nur in Madagaskar in diesen Stelen körperlichen Ausdruck fand. Die Ausfuhr von Kulturgut / Antiquitäten ist in Madagaskar streng limitiert. Unsere alten Originale sind teilweise schon seit 1975 im Familienbesitz und stellen durch den steigenden Sammlerwert auch eine fruchtbare Investition dar.
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Julien Gauthier
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