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Luigi Kasimir (1881-1962) - Residenzhof in München
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Luigi Kasimir (1881-1962) - Residenzhof in München

Künstler und Technik: Luigi Kasimir (eigentlich: Alois Heinrich; * 18. April 1881 in Pettau, Herzogtum Steiermark, Österreich-Ungarn; † 6. August 1962 in Wien) war ein österreichischer Radierer und Lithograf. Die Radierung ist typisch für Luigi Kasimir, der für seine detailreichen Stadtansichten bekannt ist. Links unten in der Platte signiert ”Luigi Kasimir”, Eine Radierung ist ein Tiefdruckverfahren, bei dem das Motiv mit einer Nadel in eine Metallplatte geritzt und anschließend geätzt wird, um die Linien für den Druck zu vertiefen. Zum Motiv: Auszug aus dem München-Wiki Der Perseusbrunnen im Grottenhof Der Perseusbrunnen ist ein Brunnen in der Münchner Residenz. Er steht zwischen den Beeten im Grottenhof. Der mythologische Held Perseus bezwingt ein Ungeheuer, Medusa (Gorgo) und kann hier als Repräsentation des tapferen und siegreichen Fürsten gelesen / betrachtet werden. Das Original befindet sich nach einer aufwendigen Restaurierung zum Schutz vor weiteren Umweltschäden in der zweiten "Paramentenkammer" im Gewölbe an der Residenzstraße. In diesen Kammern werden u.a. alte Bronzen gezeigt. Dort ist sie als -Perseus und Medusa- bezeichnet. Das Original basiert auf einer Florentiner Gruppe an der Loggia dei Lanzi von Benvenuto Cellini (1545-1554; siehe Bild unten rechts). Es wurde von Hubert Gerhard nach einem Vorentwurf von Friedrich Sustris in den Jahren 1585 — 1590 geschaffen und durch Bartel Wenglein gegossen. Die Restaurierung und Erstellung einer Kopie konnte 2003 abgeschlossen werden. Der eigentliche Schalenbrunnen steht in einem runden Wasserbecken im Zentrum der Gartenanlage im Grottenhof. Der metallene Brunnen steht auf einem Steinkegel. Die Schale selbst ruht auf einem bekränzten amphorenartigen Fuß. Perseus hält den abgeschlagenen Kopf der Medusa etwas über die eigene Kopfhöhe und präsentiert ihn den Zuschauern, d.h. er triumphiert über den in der Sage als tödlich dargestellten Blick der nun gebrochenen Augen. Er steht über der Leiche, einem schönen Frauenkörper, aus deren Hals anstelle von Blut der Erschlagenen Wasser in die Schale springt, ebenso aus dem abgeschlagenen Kopf. Nach einer anderen Lesart kann er den Blick der Getöteten als Waffe gegen weitere Gegner einsetzen. Also hier eine nicht so ernst gemeinte Warnung an alle Besucher der Anlage: geraten Sie nicht ins Blickfeld Medusas (somit vielleicht eine frühe Verkörperung der Medien). Perseus trägt einen Flügelhelm und in der Rechten das Schwert. Aus der Schale fällt das Wasser unterhalb des Randes aus einer Reihe von Medusenhäuptern in das Steinbecken. Auch das symbolisiert den Sieg über die angeblich nachwachsenden Köpfe des Ungeheuers. Eine andere Variante des Sage spricht von den besiegten Töchtern der Medusa. Vorbild: Loggia Dei Lanzi, Florenz

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Künstler und Technik: Luigi Kasimir (eigentlich: Alois Heinrich; * 18. April 1881 in Pettau, Herzogtum Steiermark, Österreich-Ungarn; † 6. August 1962 in Wien) war ein österreichischer Radierer und Lithograf. Die Radierung ist typisch für Luigi Kasimir, der für seine detailreichen Stadtansichten bekannt ist.
Links unten in der Platte signiert ”Luigi Kasimir”,
Eine Radierung ist ein Tiefdruckverfahren, bei dem das Motiv mit einer Nadel in eine Metallplatte geritzt und anschließend geätzt wird, um die Linien für den Druck zu vertiefen.
Zum Motiv:
Auszug aus dem München-Wiki
Der Perseusbrunnen im Grottenhof

Der Perseusbrunnen ist ein Brunnen in der Münchner Residenz. Er steht zwischen den Beeten im Grottenhof.

Der mythologische Held Perseus bezwingt ein Ungeheuer, Medusa (Gorgo) und kann hier als Repräsentation des tapferen und siegreichen Fürsten gelesen / betrachtet werden.

Das Original befindet sich nach einer aufwendigen Restaurierung zum Schutz vor weiteren Umweltschäden in der zweiten "Paramentenkammer" im Gewölbe an der Residenzstraße. In diesen Kammern werden u.a. alte Bronzen gezeigt. Dort ist sie als -Perseus und Medusa- bezeichnet. Das Original basiert auf einer Florentiner Gruppe an der Loggia dei Lanzi von Benvenuto Cellini (1545-1554; siehe Bild unten rechts). Es wurde von Hubert Gerhard nach einem Vorentwurf von Friedrich Sustris in den Jahren 1585 — 1590 geschaffen und durch Bartel Wenglein gegossen. Die Restaurierung und Erstellung einer Kopie konnte 2003 abgeschlossen werden.
Der eigentliche Schalenbrunnen steht in einem runden Wasserbecken im Zentrum der Gartenanlage im Grottenhof. Der metallene Brunnen steht auf einem Steinkegel. Die Schale selbst ruht auf einem bekränzten amphorenartigen Fuß.

Perseus hält den abgeschlagenen Kopf der Medusa etwas über die eigene Kopfhöhe und präsentiert ihn den Zuschauern, d.h. er triumphiert über den in der Sage als tödlich dargestellten Blick der nun gebrochenen Augen. Er steht über der Leiche, einem schönen Frauenkörper, aus deren Hals anstelle von Blut der Erschlagenen Wasser in die Schale springt, ebenso aus dem abgeschlagenen Kopf. Nach einer anderen Lesart kann er den Blick der Getöteten als Waffe gegen weitere Gegner einsetzen. Also hier eine nicht so ernst gemeinte Warnung an alle Besucher der Anlage: geraten Sie nicht ins Blickfeld Medusas (somit vielleicht eine frühe Verkörperung der Medien).
Perseus trägt einen Flügelhelm und in der Rechten das Schwert.
Aus der Schale fällt das Wasser unterhalb des Randes aus einer Reihe von Medusenhäuptern in das Steinbecken. Auch das symbolisiert den Sieg über die angeblich nachwachsenden Köpfe des Ungeheuers. Eine andere Variante des Sage spricht von den besiegten Töchtern der Medusa.
Vorbild: Loggia Dei Lanzi, Florenz

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