Duitse School (XVIII-XIX) - Vriendschap - No Reserve






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Vriendschaft, unges Signiertes Ölgemälde auf Leinwand der Deutschen Schule (spätes 18. bis frühes 19. Jh.), Romantik, Deutschland, verkauft mit vergoldetem Rahmen; Bildformat 100,5 × 78,5 cm, Gesamtmaß 111,5 × 95 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Deutsche Schule (XVIII-XIX)
Freundschaft
Öl auf Leinwand, ca. 100,5 × 78,5 cm (Rahmen: 111,5 × 95 cm)
Unsigniert – Romantik
Nur Abholung möglich!
Einführung
Dieses monumentale Gemälde aus der Deutschen Schule des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts stellt ein besonders repräsentatives Beispiel für die aufkommende Romantik dar, eine Strömung, in der Introspektion, Gefühlsintensität und eine erneute Wertschätzung von Natur und innerer Reinheit im Mittelpunkt standen. Die Aufmerksamkeit für emotionale Feinfühligkeit, verbunden mit einem idealisierenden, fast klassischen Schönheitsideal, steht in engem Zusammenhang mit dem kulturellen Kontext des Deutschen Reiches in dieser Zeit—einer Epoche, in der Literatur, Musik und Malerei in gegenseitiger Verbindung das menschliche Empfinden zu einem leitenden künstlerischen Prinzip erhoben. Die Darstellung zweier junger Frauen in inniger Umarmung gehört zu den sentimentalen Genreszenen, die in dieser Periode besonders beliebt waren, und in denen die Themen Kameradschaft, Moral und Sittlichkeit eine zentrale Rolle spielen.
Ausführliche Beschreibung der Arbeit.
In einer bewaldeten Umgebung, teils im Schemerlicht gehüllt, sitzen zwei junge Frauen eng aneinander. Ihre Körpersprache bildet das emotionale Herz des Werks: Die eine Frau legt schützend und liebevoll ihren Arm um die Schulter ihrer Begleiterin, die wiederum ihr Gesicht zu ihrer Freundin wendet, in einer Pose voller Vertrauen und Zärtlichkeit. Die Szene wird mit bemerkenswerter Feinfühligkeit aufgebaut, wobei der Künstler eine perfekte Balance zwischen Ausdruckskraft und Zurückhaltung gefunden hat. Die Gesichtszüge sind fein modelliert, mit sanften Lichtreflexen auf Wangen und Stirn, was die intime und ruhige Atmosphäre verstärkt.
Die Kleidung der Frauen – bestehend aus fließenden Gewändern in Blau, Gelb, Weiß und Rot – zeigt einen deutlichen klassizistischen Einfluss. Die Drapierungen erinnern an die neoklassizistischen Idealformen, die um 1800 eine bedeutende Rolle in der deutschen Kunst spielten, auch unter dem Einfluss des internationalen Interesses an der antiken Bildkultur. Die Schmuckstücke, Blumenkränze und eleganten Sjerpen tragen zum zeitlosen Charakter der Darstellung bei.
Die Landschaft bildet einen bewusst konstruierten Rahmen um die Hauptfiguren. Dunkle Partien im Wald schaffen Tiefe und Dramatik, wobei der Künstler eine beinahe tonale Verteilung genutzt hat, um die Aufmerksamkeit auf das zentrale Duo zu lenken. Links öffnet sich die Landschaft in einem blassen Lichtstreifen am Horizont, ein typisches romantisches Motiv, das die Endlichkeit des Moments und die unendliche Dimension der Natur symbolisiert. Der Vordergrund, mit seiner subtil angedeuteten Bepflanzung und felsigen Untergrund, ist überzeugend ausgearbeitet und zeugt von einer sorgfältigen Beobachtung natürlicher Texturen.
Technik, Material und Farbgestaltung
Das Gemälde ist in Öl auf Leinwand ausgeführt, wobei mehrere Schichten und transparente Glacis angewendet wurden, um Tiefe und Nuancen in den Schattenpartien zu schaffen. Der Künstler arbeitet mit einer verfeinerten Palette, die die Atmosphäre des Waldes und die Intimität der Szene unterstützt. Die vorherrschenden Erdtöne – tiefe Grün-, warme Braun- und gedämpfte Ockertöne – kontrastieren elegant mit den hellen und klaren Farben der Gewänder. Dadurch entsteht ein visuelles Gleichgewicht zwischen Ruhe und expressiven Akzenten. Die Hauttöne sind subtil modelliert, mit sanften Übergängen, die auf eine solide akademische Ausbildung und Meisterschaft in der figurativen Malerei hinweisen.
Die Oberfläche zeigt ein natürliches Craquelé, das charakteristisch für Werke aus dieser Periode ist. Unter UV-Licht werden ältere Retuschen sichtbar, hauptsächlich im Hintergrund und in Teilen der Draperien. Diese Restaurierungen sind angemessen für das Alter des Gemäldes und stören die ästhetische Einheit nicht.
Komposition und stilistische Einordnung innerhalb der Kunstgeschichte
Die kompositorische Struktur basiert auf einer klassischen Dreiecksaufteilung, bei der die beiden Figuren im Mittelpunkt stehen als visuelles und emotionales Ankerpunkt. Die leichte Aussparung links—eine Öffnung zum Himmel—fungiert als atmosphärischer Gegenpol zur dunklen Baummasse rechts und verleiht der Darstellung eine räumliche Dynamik, die typisch für romantische Landschaftsszenen ist.
Innerhalb des Werks der deutschen Romantik zeichnet sich dieser Ansatz durch eine enge Verbindung zwischen Mensch und Natur aus. Künstler dieser Epoche betrachteten die Landschaft nicht nur als Kulisse, sondern als expressiven Raum, in dem menschliche Emotionen widergespiegelt werden. Das hier präsentierte Gemälde steht in engem Zusammenhang mit diesem Gedankengut und zeigt die Sensibilität und Feinfühligkeit, die man in der akademischen Malerei dieser Zeit oft findet.
Die stilistische Verwandtschaft mit dem eleganten und sanften Gefühlsidioom von Georg Friedrich Kersting und dem klassizistischen Sentiment von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein ist deutlich erkennbar. International zeigt dieses Werk thematische und ästhetische Parallelen zum feinen Neoklassizismus von Angelica Kauffman und zum intimen, psychologisch aufgeladenen Genrewerk von Louis-Léopold Boilly.
Kontext der Deutschen Schule
Obwohl das Werk unsigniert ist, deuten die akademisch ausgeprägte Figurative Darstellung, die klassische Drapierung, die gedämpfte aber feine Farbgebung und die typisch romantische Atmosphäre auf einen Künstler hin, der innerhalb der Deutschen Schule um 1780–1830 ausgebildet wurde. In diesem Zeitraum spielten Kunstakademien in Städten wie Dresden, Weimar, München und Berlin eine wichtige Rolle bei der Verbreitung einer Synthese aus neoklassizistischer Gestaltung und romantischem Gefühlsinhalt. Das Gemälde spiegelt diese Traditionen überzeugend wider und kann als ein hochwertiges Beispiel für den Übergang vom Klassizismus zur frühromantischen Ausdrucksweise innerhalb der deutschen Kunst betrachtet werden.
Verfassung
Das Tuch befindet sich in einem stabilen Zustand mit gleichmäßigem Craquelé über die gesamte Oberfläche. Unter UV-Licht sind ältere Retuschen sichtbar, vor allem im Hintergrund und an einigen Passagen der Kleidung. Die Farbschicht ist einheitlich und zeigt keine signifikanten losen Partien. Die Rückseite weist Alterungsspuren auf, die dem Alter entsprechen. Der Rahmen, eine klassisch profilierte vergoldete Umrahmung, passt stilistisch zum Werk und verstärkt die Präsentation.
Schlussbemerkungen
Dieses Gemälde ist ein ausgeprägtes und selten schön anzuschauendes Beispiel deutscher frühromantischer Malerei, in dem Natur, Emotion und Ideale auf harmonische Weise zusammenkommen. Die Darstellung von zwei jungen Frauen in inniger Verbundenheit vereint ästhetische Schönheit mit einem zeitlosen Thema, das tiefe kulturelle Wurzeln in der europäischen Sensibilität des frühen 19. Jahrhunderts hat. Die Kombination aus akademischer Feinheit, emotionaler Tiefe und einer sorgfältig aufgebauten Komposition macht dieses Werk zu einer wertvollen Ergänzung jeder hochwertigen Sammlung historischer Kunst. Ein Gemälde, das sowohl kunsthistorisch interessant als auch visuell außergewöhnlich ansprechend ist, und das bei einer Premium-Kunstauktion ohne Mindestpreis (No Reserve) ein breites und internationales Publikum ansprechen wird.
Das Werk 'Vriendschap' befindet sich in einem vergoldeten Holzrahmen.
Totale Maße: 111,5x95cm
Doek afmetingen: 100,5 × 78,5cm
Nur Abholung möglich.
Der Kunde ist selbst verantwortlich für etwaige Einfuhrzölle und zusätzliche Kosten, die bei der Lieferung ins Ausland anfallen können.
#valentinstag2026
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDeutsche Schule (XVIII-XIX)
Freundschaft
Öl auf Leinwand, ca. 100,5 × 78,5 cm (Rahmen: 111,5 × 95 cm)
Unsigniert – Romantik
Nur Abholung möglich!
Einführung
Dieses monumentale Gemälde aus der Deutschen Schule des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts stellt ein besonders repräsentatives Beispiel für die aufkommende Romantik dar, eine Strömung, in der Introspektion, Gefühlsintensität und eine erneute Wertschätzung von Natur und innerer Reinheit im Mittelpunkt standen. Die Aufmerksamkeit für emotionale Feinfühligkeit, verbunden mit einem idealisierenden, fast klassischen Schönheitsideal, steht in engem Zusammenhang mit dem kulturellen Kontext des Deutschen Reiches in dieser Zeit—einer Epoche, in der Literatur, Musik und Malerei in gegenseitiger Verbindung das menschliche Empfinden zu einem leitenden künstlerischen Prinzip erhoben. Die Darstellung zweier junger Frauen in inniger Umarmung gehört zu den sentimentalen Genreszenen, die in dieser Periode besonders beliebt waren, und in denen die Themen Kameradschaft, Moral und Sittlichkeit eine zentrale Rolle spielen.
Ausführliche Beschreibung der Arbeit.
In einer bewaldeten Umgebung, teils im Schemerlicht gehüllt, sitzen zwei junge Frauen eng aneinander. Ihre Körpersprache bildet das emotionale Herz des Werks: Die eine Frau legt schützend und liebevoll ihren Arm um die Schulter ihrer Begleiterin, die wiederum ihr Gesicht zu ihrer Freundin wendet, in einer Pose voller Vertrauen und Zärtlichkeit. Die Szene wird mit bemerkenswerter Feinfühligkeit aufgebaut, wobei der Künstler eine perfekte Balance zwischen Ausdruckskraft und Zurückhaltung gefunden hat. Die Gesichtszüge sind fein modelliert, mit sanften Lichtreflexen auf Wangen und Stirn, was die intime und ruhige Atmosphäre verstärkt.
Die Kleidung der Frauen – bestehend aus fließenden Gewändern in Blau, Gelb, Weiß und Rot – zeigt einen deutlichen klassizistischen Einfluss. Die Drapierungen erinnern an die neoklassizistischen Idealformen, die um 1800 eine bedeutende Rolle in der deutschen Kunst spielten, auch unter dem Einfluss des internationalen Interesses an der antiken Bildkultur. Die Schmuckstücke, Blumenkränze und eleganten Sjerpen tragen zum zeitlosen Charakter der Darstellung bei.
Die Landschaft bildet einen bewusst konstruierten Rahmen um die Hauptfiguren. Dunkle Partien im Wald schaffen Tiefe und Dramatik, wobei der Künstler eine beinahe tonale Verteilung genutzt hat, um die Aufmerksamkeit auf das zentrale Duo zu lenken. Links öffnet sich die Landschaft in einem blassen Lichtstreifen am Horizont, ein typisches romantisches Motiv, das die Endlichkeit des Moments und die unendliche Dimension der Natur symbolisiert. Der Vordergrund, mit seiner subtil angedeuteten Bepflanzung und felsigen Untergrund, ist überzeugend ausgearbeitet und zeugt von einer sorgfältigen Beobachtung natürlicher Texturen.
Technik, Material und Farbgestaltung
Das Gemälde ist in Öl auf Leinwand ausgeführt, wobei mehrere Schichten und transparente Glacis angewendet wurden, um Tiefe und Nuancen in den Schattenpartien zu schaffen. Der Künstler arbeitet mit einer verfeinerten Palette, die die Atmosphäre des Waldes und die Intimität der Szene unterstützt. Die vorherrschenden Erdtöne – tiefe Grün-, warme Braun- und gedämpfte Ockertöne – kontrastieren elegant mit den hellen und klaren Farben der Gewänder. Dadurch entsteht ein visuelles Gleichgewicht zwischen Ruhe und expressiven Akzenten. Die Hauttöne sind subtil modelliert, mit sanften Übergängen, die auf eine solide akademische Ausbildung und Meisterschaft in der figurativen Malerei hinweisen.
Die Oberfläche zeigt ein natürliches Craquelé, das charakteristisch für Werke aus dieser Periode ist. Unter UV-Licht werden ältere Retuschen sichtbar, hauptsächlich im Hintergrund und in Teilen der Draperien. Diese Restaurierungen sind angemessen für das Alter des Gemäldes und stören die ästhetische Einheit nicht.
Komposition und stilistische Einordnung innerhalb der Kunstgeschichte
Die kompositorische Struktur basiert auf einer klassischen Dreiecksaufteilung, bei der die beiden Figuren im Mittelpunkt stehen als visuelles und emotionales Ankerpunkt. Die leichte Aussparung links—eine Öffnung zum Himmel—fungiert als atmosphärischer Gegenpol zur dunklen Baummasse rechts und verleiht der Darstellung eine räumliche Dynamik, die typisch für romantische Landschaftsszenen ist.
Innerhalb des Werks der deutschen Romantik zeichnet sich dieser Ansatz durch eine enge Verbindung zwischen Mensch und Natur aus. Künstler dieser Epoche betrachteten die Landschaft nicht nur als Kulisse, sondern als expressiven Raum, in dem menschliche Emotionen widergespiegelt werden. Das hier präsentierte Gemälde steht in engem Zusammenhang mit diesem Gedankengut und zeigt die Sensibilität und Feinfühligkeit, die man in der akademischen Malerei dieser Zeit oft findet.
Die stilistische Verwandtschaft mit dem eleganten und sanften Gefühlsidioom von Georg Friedrich Kersting und dem klassizistischen Sentiment von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein ist deutlich erkennbar. International zeigt dieses Werk thematische und ästhetische Parallelen zum feinen Neoklassizismus von Angelica Kauffman und zum intimen, psychologisch aufgeladenen Genrewerk von Louis-Léopold Boilly.
Kontext der Deutschen Schule
Obwohl das Werk unsigniert ist, deuten die akademisch ausgeprägte Figurative Darstellung, die klassische Drapierung, die gedämpfte aber feine Farbgebung und die typisch romantische Atmosphäre auf einen Künstler hin, der innerhalb der Deutschen Schule um 1780–1830 ausgebildet wurde. In diesem Zeitraum spielten Kunstakademien in Städten wie Dresden, Weimar, München und Berlin eine wichtige Rolle bei der Verbreitung einer Synthese aus neoklassizistischer Gestaltung und romantischem Gefühlsinhalt. Das Gemälde spiegelt diese Traditionen überzeugend wider und kann als ein hochwertiges Beispiel für den Übergang vom Klassizismus zur frühromantischen Ausdrucksweise innerhalb der deutschen Kunst betrachtet werden.
Verfassung
Das Tuch befindet sich in einem stabilen Zustand mit gleichmäßigem Craquelé über die gesamte Oberfläche. Unter UV-Licht sind ältere Retuschen sichtbar, vor allem im Hintergrund und an einigen Passagen der Kleidung. Die Farbschicht ist einheitlich und zeigt keine signifikanten losen Partien. Die Rückseite weist Alterungsspuren auf, die dem Alter entsprechen. Der Rahmen, eine klassisch profilierte vergoldete Umrahmung, passt stilistisch zum Werk und verstärkt die Präsentation.
Schlussbemerkungen
Dieses Gemälde ist ein ausgeprägtes und selten schön anzuschauendes Beispiel deutscher frühromantischer Malerei, in dem Natur, Emotion und Ideale auf harmonische Weise zusammenkommen. Die Darstellung von zwei jungen Frauen in inniger Verbundenheit vereint ästhetische Schönheit mit einem zeitlosen Thema, das tiefe kulturelle Wurzeln in der europäischen Sensibilität des frühen 19. Jahrhunderts hat. Die Kombination aus akademischer Feinheit, emotionaler Tiefe und einer sorgfältig aufgebauten Komposition macht dieses Werk zu einer wertvollen Ergänzung jeder hochwertigen Sammlung historischer Kunst. Ein Gemälde, das sowohl kunsthistorisch interessant als auch visuell außergewöhnlich ansprechend ist, und das bei einer Premium-Kunstauktion ohne Mindestpreis (No Reserve) ein breites und internationales Publikum ansprechen wird.
Das Werk 'Vriendschap' befindet sich in einem vergoldeten Holzrahmen.
Totale Maße: 111,5x95cm
Doek afmetingen: 100,5 × 78,5cm
Nur Abholung möglich.
Der Kunde ist selbst verantwortlich für etwaige Einfuhrzölle und zusätzliche Kosten, die bei der Lieferung ins Ausland anfallen können.
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