Hans van Manen (1932-2025) - Attack Rodriek Lutgens






Über 35 Jahre Erfahrung; ehemaliger Galeriebesitzer und Kurator am Museum Folkwang.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die Komposition zeigt Rodriek, eine nackte männliche Figur, die in einem Moment extremer körperlicher Kontrolle festgehalten wird und einen hohen, ausgestreckten Tritt in Richtung einer Vase mit Nelken auf einem Podest ausführt. Gegen einen tiefen, dunklen Hintergrund gesetzt, verbindet das Bild explosive Bewegung mit kompositorischer Zurückhaltung. Das präzise Timing, das skulpturale Licht und die aufgeladene Interaktion zwischen Körper und Objekt sind charakteristisch für die fotografische Arbeit von Hans van Manen, in der Choreografie, klassische Form und Stillfotografie zusammenfließen. Die Spannung zwischen Bewegung und Stillstand verstärkt die Intensität des Bildes, während die zerbrechlichen Blumen einen poetischen Gegenpol zur disziplinierten Stärke und anatomischen Klarheit des Körpers des Tänzers bilden.
Hans van Manens fotografische Praxis existierte nicht isoliert. Als Choreograf des Niederländischen Nationalballetts fotografierte er häufig Balletttänzer und brachte sein tiefgehendes Verständnis von Bewegung, Haltung und dem Ausdruckspotenzial des menschlichen Körpers in seine visuelle Arbeit ein. Er pflegte eine enge Freundschaft und Zusammenarbeit mit Erwin Olaf, wobei beide eine Faszination für Inszenierung, Licht und die psychologische Wirkung des Bildes teilten. In den 1980er und 1990er Jahren war er außerdem ein enger Freund und Mitarbeiter des in Amsterdam ansässigen Fotografen Paul Blanca.
Van Manen war außerdem ein Bewunderer und Sammler der Arbeiten von Robert Mapplethorpe, dessen Fotografien ihn tief beeinflussten. Er äußerte offen seine Wertschätzung für Mapplethorpes klassische Kompositionen, die skulpturale Behandlung des menschlichen Körpers und die Spannung zwischen Schönheit und Disziplin, die sein Œuvre prägen.
Bemerkenswert ist, dass Van Manen sein fotografisches Werk größtenteils für sich behielt. Nur sehr wenige Fotografien sind in den Umlauf gelangt, und wenn sie gedruckt wurden, erfolgte dies in sehr kleinen Auflagen, oft unsigniert. Diese bewusste Zurückhaltung trägt wesentlich zur Seltenheit und Exklusivität seines fotografischen Œuvres bei.
Bildgröße: 22 × 22 cm
Blattgröße: 30,5 × 24 cm
Sehr gut, mit minimalen Gebrauchsspuren.
Verkauft ohne Rahmen
Literatur
W.J. Otten, Hans van Manen, Portrait, Scheffers (Hrsg.), Utrecht, 1986.
Ein seltenes und überzeugendes Beispiel von Hans van Manens fotografischer Praxis, in dem sein Blick auf den menschlichen Körper und sein verfeinertes Gespür für Komposition voll zur Geltung kommen.
Die Komposition zeigt Rodriek, eine nackte männliche Figur, die in einem Moment extremer körperlicher Kontrolle festgehalten wird und einen hohen, ausgestreckten Tritt in Richtung einer Vase mit Nelken auf einem Podest ausführt. Gegen einen tiefen, dunklen Hintergrund gesetzt, verbindet das Bild explosive Bewegung mit kompositorischer Zurückhaltung. Das präzise Timing, das skulpturale Licht und die aufgeladene Interaktion zwischen Körper und Objekt sind charakteristisch für die fotografische Arbeit von Hans van Manen, in der Choreografie, klassische Form und Stillfotografie zusammenfließen. Die Spannung zwischen Bewegung und Stillstand verstärkt die Intensität des Bildes, während die zerbrechlichen Blumen einen poetischen Gegenpol zur disziplinierten Stärke und anatomischen Klarheit des Körpers des Tänzers bilden.
Hans van Manens fotografische Praxis existierte nicht isoliert. Als Choreograf des Niederländischen Nationalballetts fotografierte er häufig Balletttänzer und brachte sein tiefgehendes Verständnis von Bewegung, Haltung und dem Ausdruckspotenzial des menschlichen Körpers in seine visuelle Arbeit ein. Er pflegte eine enge Freundschaft und Zusammenarbeit mit Erwin Olaf, wobei beide eine Faszination für Inszenierung, Licht und die psychologische Wirkung des Bildes teilten. In den 1980er und 1990er Jahren war er außerdem ein enger Freund und Mitarbeiter des in Amsterdam ansässigen Fotografen Paul Blanca.
Van Manen war außerdem ein Bewunderer und Sammler der Arbeiten von Robert Mapplethorpe, dessen Fotografien ihn tief beeinflussten. Er äußerte offen seine Wertschätzung für Mapplethorpes klassische Kompositionen, die skulpturale Behandlung des menschlichen Körpers und die Spannung zwischen Schönheit und Disziplin, die sein Œuvre prägen.
Bemerkenswert ist, dass Van Manen sein fotografisches Werk größtenteils für sich behielt. Nur sehr wenige Fotografien sind in den Umlauf gelangt, und wenn sie gedruckt wurden, erfolgte dies in sehr kleinen Auflagen, oft unsigniert. Diese bewusste Zurückhaltung trägt wesentlich zur Seltenheit und Exklusivität seines fotografischen Œuvres bei.
Bildgröße: 22 × 22 cm
Blattgröße: 30,5 × 24 cm
Sehr gut, mit minimalen Gebrauchsspuren.
Verkauft ohne Rahmen
Literatur
W.J. Otten, Hans van Manen, Portrait, Scheffers (Hrsg.), Utrecht, 1986.
Ein seltenes und überzeugendes Beispiel von Hans van Manens fotografischer Praxis, in dem sein Blick auf den menschlichen Körper und sein verfeinertes Gespür für Komposition voll zur Geltung kommen.
