FRANCOIS RABELAIS - Les Œuvres de François Rabelais - 1663






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
HINWEIS DES MOUSEION-KURATORS:
„Wichtige und seltene Bände der Erstausgabe von Elzevier Rabelais aus dem Jahr 1663. Juwel des Goldenen Zeitalters von Amsterdam, der Rabelais von 1663, „Vater der französischen Prosa“, präsentiert in makellosem Zustand und mit rotem Maroquin-Einband, der nach einem Jahrhundert des Schweigens zum ersten Mal die legendäre La Dive Bouteille wieder aufleben lässt.“
DIE BÜCHER:
RABELAIS, Les Œuvres de François Rabelais. Amsterdam: Louis & Daniel Elzevier, 1663. Erste Elzevier-Ausgabe. Vollständig. 2 Bände, 130 × 70 mm. Titel von Band I in Rot und Schwarz mit dem Elzevier-Motiv „Kugel“, Kopfbedeckungen und Initialen in Holzschnitt; ganzseitiger Holzschnitt des berühmten „La dive Bouteille“ in Band II auf S. 833 mit dem Gedicht. Einband aus rotem Saffianleder mit reicher Goldvergoldung, glatte Goldrücken, zentrales Goldmonogramm „AMB“. Ein klares, tadellos erhaltenes Exemplar.
Wird in einer maßgeschneiderten MOUSEION-Box geliefert, wie auf den Bildern zu sehen.
BUCHBESCHREIBUNG:
Außergewöhnliche Bände des ersten Elzevier Rabelais – ein kleines Meisterwerk des niederländischen Buchdrucks des Goldenen Zeitalters, das den großen Humanisten, der oft als Vater der modernen französischen Prosa gefeiert wird, in das elegante Taschenformat bringt, das die Elzeviers in ganz Europa berühmt machte.
Rabelais, Humanist, Geschichtenerzähler und Satiriker, der die französische Denk- und Scherz-, Argumentations- und Erfindungskultur prägte. Diese Ausgabe konzentriert sich auf eine Handvoll Neuerungen und Besonderheiten. Es ist die erste Rabelais-Ausgabe von Elzevier und stellt zum ersten Mal seit etwa einem Jahrhundert das berühmte ganzseitige Emblem von „La dive Bouteille“ wieder her, jenes flaschenförmigen Gedichts, dessen erste Zeile – „O bouteille, pleine toute de mystère …“ – zu einem Leitspruch rabelaisscher Weisheit wurde. Der Titel von Band I ist in Rot und Schwarz gedruckt und trägt die sofort erkennbare Elzevier-Kugel; die Ausgabe enthält den von den damaligen Lesern so geschätzten redaktionellen Apparat des 17. Jahrhunderts: „Vie de Rabelais“ am Anfang und „Éclaircissement de quelques endroits difficiles“ am Ende.
Dieser Band vereint Freiheit und Finesse: intellektuell unaufdringlich, materiell raffiniert. Diese Herkunft ist der Grund, warum Kenner diese Ausgabe seit über zwei Jahrhunderten verfolgen und warum Bibliographen sie noch immer als Referenz zitieren.
HINWEIS DES MOUSEION-KURATORS:
„Mehr als ein schöner Elzevier ist dieser Rabelais von 1663. Er ist der Moment, in dem sich die freie Presse Amsterdams, der Vater der französischen Prosa und das orakelhafte „Dive Bouteille“ (hier restauriert in seiner ersten ganzseitigen Form seit fast einem Jahrhundert) in der Handfläche treffen. Gehüllt in leuchtend rotes Marokkoleder und makellos im Inneren. Verankert in den großen Bibliographien und gespiegelt in bedeutenden Bibliotheken, doch in diesem Zustand äußerst selten, ist es sowohl ein Pass in die Republik der Gelehrten als auch ein Prunkstück für die Sammlung. Für den Sammler, der ein Exemplar sucht, das die ganze Geschichte erzählt – dies ist das Richtige.“
Zustandsbericht:
Knackige, saubere Blätter mit kräftigem Druck; großzügige Ränder für ein 12-Zoll-Blatt; nur leichte, gleichmäßige Tönung; ein paar winzige Altersflecken auf den Titeln; keine Risse, keine Reparaturen, keine störenden Anmerkungen. Die Bindungen sind fest und hell mit minimaler Abnutzung an Ecken und Kopfkappen. Das „Dive Bouteille“-Blatt ist scharf und makellos, ein ideales Vorzeigestück. Ein raffinierter französischer bibliophiler Einband in rotem Marokkoleder mit Goldrändern und einem hübschen Monogramm „AMB“ in der Mitte – genau die Art von Luxusausstattung, die Elite-Sammler ihren besten Elzeviers vorbehalten haben. Alle Kanten sind vergoldet; die Bände liegen gut in der Hand und machen einen hervorragenden Eindruck. Kurz gesagt: ein hervorragendes Exemplar in Museumsqualität.
WEITERE INFORMATIONEN:
Dieser Druck von 1663 stellt das ganzseitige Emblem von „La dive Bouteille“ in Band II wieder her, dessen Unterseite mit dem einleitenden Gedicht „O Bouteille, pleine toute de mystères…“ beschriftet ist. Diese Seite ist in diesem Exemplar makellos: ein tiefer, gleichmäßiger Abdruck, kein Schmutz und hervorragende Ränder. Das Bild ist nicht bloßes Ornament. Es ist das visuelle, orakelhafte Herzstück des Cinquième Livre, und 1663 erscheint es zum ersten Mal seit den 1560er Jahren wieder im Druck – praktisch eine Rückkehr nach fast einem Jahrhundert. Dieses einzelne Blatt verdeutlicht die Bedeutung der Ausgabe: Die Amsterdamer Druckerei gibt Europa einen Rabelais zurück, wie ihn seine Leser im 16. Jahrhundert zum ersten Mal sahen – komisch, gelehrt und herrlich bildhaft.
In wissenschaftlichen Arbeiten zum niederländischen Druck wird wiederholt auf Elzeviers Rolle bei der Verbreitung französischer Klassiker in den 1660er Jahren hingewiesen – und Rabelais im Jahr 1663 ist ein Paradebeispiel dafür.
Als Artefakt der Amsterdamer Druckkunst könnte das Buch kaum repräsentativer sein. Mitte des 17. Jahrhunderts lockte der tolerante, exportorientierte Buchhandel der Niederländischen Republik französische Autoren über die Grenze; die Elzeviers perfektionierten den In-12-Stil – kompakt, lesbar und elegant. Dieser Rabelais vereint Freiheit und Finesse: intellektuell unaufdringlich, materiell raffiniert. Das vorliegende Exemplar besticht nicht nur durch seine textliche Vollständigkeit, sondern auch durch seinen bemerkenswerten Erhaltungszustand und den luxuriösen Einband. Ein herausragendes Exemplar für jede Sammlung französischer Literatur, der Elzeviers oder der Geschichte des niederländischen Druckwesens im Goldenen Zeitalter.
#historyconnoisseurcf
HINWEIS DES MOUSEION-KURATORS:
„Wichtige und seltene Bände der Erstausgabe von Elzevier Rabelais aus dem Jahr 1663. Juwel des Goldenen Zeitalters von Amsterdam, der Rabelais von 1663, „Vater der französischen Prosa“, präsentiert in makellosem Zustand und mit rotem Maroquin-Einband, der nach einem Jahrhundert des Schweigens zum ersten Mal die legendäre La Dive Bouteille wieder aufleben lässt.“
DIE BÜCHER:
RABELAIS, Les Œuvres de François Rabelais. Amsterdam: Louis & Daniel Elzevier, 1663. Erste Elzevier-Ausgabe. Vollständig. 2 Bände, 130 × 70 mm. Titel von Band I in Rot und Schwarz mit dem Elzevier-Motiv „Kugel“, Kopfbedeckungen und Initialen in Holzschnitt; ganzseitiger Holzschnitt des berühmten „La dive Bouteille“ in Band II auf S. 833 mit dem Gedicht. Einband aus rotem Saffianleder mit reicher Goldvergoldung, glatte Goldrücken, zentrales Goldmonogramm „AMB“. Ein klares, tadellos erhaltenes Exemplar.
Wird in einer maßgeschneiderten MOUSEION-Box geliefert, wie auf den Bildern zu sehen.
BUCHBESCHREIBUNG:
Außergewöhnliche Bände des ersten Elzevier Rabelais – ein kleines Meisterwerk des niederländischen Buchdrucks des Goldenen Zeitalters, das den großen Humanisten, der oft als Vater der modernen französischen Prosa gefeiert wird, in das elegante Taschenformat bringt, das die Elzeviers in ganz Europa berühmt machte.
Rabelais, Humanist, Geschichtenerzähler und Satiriker, der die französische Denk- und Scherz-, Argumentations- und Erfindungskultur prägte. Diese Ausgabe konzentriert sich auf eine Handvoll Neuerungen und Besonderheiten. Es ist die erste Rabelais-Ausgabe von Elzevier und stellt zum ersten Mal seit etwa einem Jahrhundert das berühmte ganzseitige Emblem von „La dive Bouteille“ wieder her, jenes flaschenförmigen Gedichts, dessen erste Zeile – „O bouteille, pleine toute de mystère …“ – zu einem Leitspruch rabelaisscher Weisheit wurde. Der Titel von Band I ist in Rot und Schwarz gedruckt und trägt die sofort erkennbare Elzevier-Kugel; die Ausgabe enthält den von den damaligen Lesern so geschätzten redaktionellen Apparat des 17. Jahrhunderts: „Vie de Rabelais“ am Anfang und „Éclaircissement de quelques endroits difficiles“ am Ende.
Dieser Band vereint Freiheit und Finesse: intellektuell unaufdringlich, materiell raffiniert. Diese Herkunft ist der Grund, warum Kenner diese Ausgabe seit über zwei Jahrhunderten verfolgen und warum Bibliographen sie noch immer als Referenz zitieren.
HINWEIS DES MOUSEION-KURATORS:
„Mehr als ein schöner Elzevier ist dieser Rabelais von 1663. Er ist der Moment, in dem sich die freie Presse Amsterdams, der Vater der französischen Prosa und das orakelhafte „Dive Bouteille“ (hier restauriert in seiner ersten ganzseitigen Form seit fast einem Jahrhundert) in der Handfläche treffen. Gehüllt in leuchtend rotes Marokkoleder und makellos im Inneren. Verankert in den großen Bibliographien und gespiegelt in bedeutenden Bibliotheken, doch in diesem Zustand äußerst selten, ist es sowohl ein Pass in die Republik der Gelehrten als auch ein Prunkstück für die Sammlung. Für den Sammler, der ein Exemplar sucht, das die ganze Geschichte erzählt – dies ist das Richtige.“
Zustandsbericht:
Knackige, saubere Blätter mit kräftigem Druck; großzügige Ränder für ein 12-Zoll-Blatt; nur leichte, gleichmäßige Tönung; ein paar winzige Altersflecken auf den Titeln; keine Risse, keine Reparaturen, keine störenden Anmerkungen. Die Bindungen sind fest und hell mit minimaler Abnutzung an Ecken und Kopfkappen. Das „Dive Bouteille“-Blatt ist scharf und makellos, ein ideales Vorzeigestück. Ein raffinierter französischer bibliophiler Einband in rotem Marokkoleder mit Goldrändern und einem hübschen Monogramm „AMB“ in der Mitte – genau die Art von Luxusausstattung, die Elite-Sammler ihren besten Elzeviers vorbehalten haben. Alle Kanten sind vergoldet; die Bände liegen gut in der Hand und machen einen hervorragenden Eindruck. Kurz gesagt: ein hervorragendes Exemplar in Museumsqualität.
WEITERE INFORMATIONEN:
Dieser Druck von 1663 stellt das ganzseitige Emblem von „La dive Bouteille“ in Band II wieder her, dessen Unterseite mit dem einleitenden Gedicht „O Bouteille, pleine toute de mystères…“ beschriftet ist. Diese Seite ist in diesem Exemplar makellos: ein tiefer, gleichmäßiger Abdruck, kein Schmutz und hervorragende Ränder. Das Bild ist nicht bloßes Ornament. Es ist das visuelle, orakelhafte Herzstück des Cinquième Livre, und 1663 erscheint es zum ersten Mal seit den 1560er Jahren wieder im Druck – praktisch eine Rückkehr nach fast einem Jahrhundert. Dieses einzelne Blatt verdeutlicht die Bedeutung der Ausgabe: Die Amsterdamer Druckerei gibt Europa einen Rabelais zurück, wie ihn seine Leser im 16. Jahrhundert zum ersten Mal sahen – komisch, gelehrt und herrlich bildhaft.
In wissenschaftlichen Arbeiten zum niederländischen Druck wird wiederholt auf Elzeviers Rolle bei der Verbreitung französischer Klassiker in den 1660er Jahren hingewiesen – und Rabelais im Jahr 1663 ist ein Paradebeispiel dafür.
Als Artefakt der Amsterdamer Druckkunst könnte das Buch kaum repräsentativer sein. Mitte des 17. Jahrhunderts lockte der tolerante, exportorientierte Buchhandel der Niederländischen Republik französische Autoren über die Grenze; die Elzeviers perfektionierten den In-12-Stil – kompakt, lesbar und elegant. Dieser Rabelais vereint Freiheit und Finesse: intellektuell unaufdringlich, materiell raffiniert. Das vorliegende Exemplar besticht nicht nur durch seine textliche Vollständigkeit, sondern auch durch seinen bemerkenswerten Erhaltungszustand und den luxuriösen Einband. Ein herausragendes Exemplar für jede Sammlung französischer Literatur, der Elzeviers oder der Geschichte des niederländischen Druckwesens im Goldenen Zeitalter.
#historyconnoisseurcf
