Signed, Angelos Sikelianos - Ο Χριστός στη Ρώμη / Christ in Rome, Original Edition - 1946





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine seltene, signierte und dedicierte Ausgabe von »Christ in Rom«, der vierten Tragödie von Angelos Sikelianos, einem der größten lyrischen Dichter und Dramatiker Griechenlands. Geschrieben und veröffentlicht im Jahr 1946, gehört dieses kraftvolle Werk zu Sikelianos’ ambitioniertesten dramatischen Kompositionen und verbindet antiken Mythos, christliches Symbolismus und universelle humanistische Ideale.
Bibliografische Angaben
Autor: Angelos Sikelianos (Άγγελος Σικελιανός, 1884–1951)
Christus in Rom
Christus in Rom
Verlag: Τα Νέα Βιβλία (Die Neue Bücher), Athen
Jahr: 1946/47
Seiten: 112
Maße: 22,5 cm × 15,5 cm
Sprache: Griechisch
Originalausgabe
Unterschrift: Handgesigned und persönlich gewidmet von Angelos Sikelianos
Bindung: Original Softcover
Zustand: Guter (-) antiker Zustand mit alterungsbedingter Abnutzung (bitte beachten Sie die Fotos). Gedruckt auf Economy-Papier, typisch für griechische Nachkriegsveröffentlichungen.
Über die Arbeit
Christus in Rom ist eine monumentale Tragödie, die im 1. Jahrhundert in Rom spielt, kurz nach der Kreuzigung und am Vorabend des großen Feuers Neros. Durch eine symbolische Konfrontation zwischen Christus, Nero, dem griechischen Prochorus sowie den jüdischen Figuren Manaen und Daisan untersucht Sikelianos den moralischen Zusammenbruch der Zivilisation und die Möglichkeit einer spirituellen Erneuerung.
Die Arbeit lobt die Unterdrückten, Gequälten und Marginalisierten und stellt Christus als eine Figur des Mitgefühls und der moralischen Integrität dar, die an der Seite der Schwachen und Unrecht Behandelten steht. Ein zentrales Thema ist der Dialog zwischen Hellenismus und Christentum, verkörpert durch Prochorus, dessen griechischer Geist die Kontinuität zwischen alten Idealen und dem aufkommenden christlichen Ethos repräsentiert.
Das klimatische Brennen Roms fungiert als reinigende und regenerierende Kraft, ein wiederkehrendes Motiv in den Tragödien von Sikelianos. Aus der Asche entsteht das Versprechen der Erneuerung: Daisan rettet ein Kleinkind aus den Ruinen, was Wiedergeburt, Hoffnung und die Fortsetzung des geistigen und künstlerischen Lebens symbolisiert. Tief verwurzelt in der antiken Tragödie, der stoischen Kosmologie und der christlichen Theologie, webt Sikelianos eine Vision von universeller Einheit, Katharsis und dem ‚ewigen Kreislauf‘.
Über den Autor
Angelos Sikelianos (1884–1951) war ein führender griechischer Dichter und Dramatiker, dessen Werk versuchte, die antike griechische Spiritualität, das Christentum und den universellen Humanismus zu vereinen. Sein poetisches und dramatisches Œuvre umfasst »Der Mondgänger«, »Der delphische Ausspruch« (Sibylla), »Daedalus in Kreta«, »Christus in Rom« und »Asklepios«.
Eine zentrale Figur des griechischen intellektuellen Lebens, Sikelianos wurde von 1946 bis 1951 jährlich für den Nobelpreis für Literatur nominiert. Er arbeitete berühmtermaßen mit Nikos Kazantzakis zusammen, mit dem er spirituelle Pilgerreisen durch Griechenland und den Berg Athos unternahm. Obwohl sie im Temperament und in der Weltanschauung unterschiedlich waren, teilten beide Schriftsteller einen tiefen Glauben an die Kunst als Mittel zur Erhebung des menschlichen Geistes.
Sammlernotiz
Signierte und dedicierte Exemplare von Sikelianos’ Tragödien sind äußerst selten, insbesondere Werke aus der unmittelbaren Nachkriegszeit. Christ in Rome gilt als eines seiner philosophisch ambitioniertesten Stücke, was dieses Werk zu einem äußerst begehrten Teil der modernen griechischen Literaturgeschichte macht und Sammler von signierten Büchern, modernistische Dramen und europäisches Denken des 20. Jahrhunderts anspricht.
Versand
Sorgfältig verpackt und mit Sendungsverfolgung versendet, für eine sichere internationale Lieferung.
Eine seltene, signierte und dedicierte Ausgabe von »Christ in Rom«, der vierten Tragödie von Angelos Sikelianos, einem der größten lyrischen Dichter und Dramatiker Griechenlands. Geschrieben und veröffentlicht im Jahr 1946, gehört dieses kraftvolle Werk zu Sikelianos’ ambitioniertesten dramatischen Kompositionen und verbindet antiken Mythos, christliches Symbolismus und universelle humanistische Ideale.
Bibliografische Angaben
Autor: Angelos Sikelianos (Άγγελος Σικελιανός, 1884–1951)
Christus in Rom
Christus in Rom
Verlag: Τα Νέα Βιβλία (Die Neue Bücher), Athen
Jahr: 1946/47
Seiten: 112
Maße: 22,5 cm × 15,5 cm
Sprache: Griechisch
Originalausgabe
Unterschrift: Handgesigned und persönlich gewidmet von Angelos Sikelianos
Bindung: Original Softcover
Zustand: Guter (-) antiker Zustand mit alterungsbedingter Abnutzung (bitte beachten Sie die Fotos). Gedruckt auf Economy-Papier, typisch für griechische Nachkriegsveröffentlichungen.
Über die Arbeit
Christus in Rom ist eine monumentale Tragödie, die im 1. Jahrhundert in Rom spielt, kurz nach der Kreuzigung und am Vorabend des großen Feuers Neros. Durch eine symbolische Konfrontation zwischen Christus, Nero, dem griechischen Prochorus sowie den jüdischen Figuren Manaen und Daisan untersucht Sikelianos den moralischen Zusammenbruch der Zivilisation und die Möglichkeit einer spirituellen Erneuerung.
Die Arbeit lobt die Unterdrückten, Gequälten und Marginalisierten und stellt Christus als eine Figur des Mitgefühls und der moralischen Integrität dar, die an der Seite der Schwachen und Unrecht Behandelten steht. Ein zentrales Thema ist der Dialog zwischen Hellenismus und Christentum, verkörpert durch Prochorus, dessen griechischer Geist die Kontinuität zwischen alten Idealen und dem aufkommenden christlichen Ethos repräsentiert.
Das klimatische Brennen Roms fungiert als reinigende und regenerierende Kraft, ein wiederkehrendes Motiv in den Tragödien von Sikelianos. Aus der Asche entsteht das Versprechen der Erneuerung: Daisan rettet ein Kleinkind aus den Ruinen, was Wiedergeburt, Hoffnung und die Fortsetzung des geistigen und künstlerischen Lebens symbolisiert. Tief verwurzelt in der antiken Tragödie, der stoischen Kosmologie und der christlichen Theologie, webt Sikelianos eine Vision von universeller Einheit, Katharsis und dem ‚ewigen Kreislauf‘.
Über den Autor
Angelos Sikelianos (1884–1951) war ein führender griechischer Dichter und Dramatiker, dessen Werk versuchte, die antike griechische Spiritualität, das Christentum und den universellen Humanismus zu vereinen. Sein poetisches und dramatisches Œuvre umfasst »Der Mondgänger«, »Der delphische Ausspruch« (Sibylla), »Daedalus in Kreta«, »Christus in Rom« und »Asklepios«.
Eine zentrale Figur des griechischen intellektuellen Lebens, Sikelianos wurde von 1946 bis 1951 jährlich für den Nobelpreis für Literatur nominiert. Er arbeitete berühmtermaßen mit Nikos Kazantzakis zusammen, mit dem er spirituelle Pilgerreisen durch Griechenland und den Berg Athos unternahm. Obwohl sie im Temperament und in der Weltanschauung unterschiedlich waren, teilten beide Schriftsteller einen tiefen Glauben an die Kunst als Mittel zur Erhebung des menschlichen Geistes.
Sammlernotiz
Signierte und dedicierte Exemplare von Sikelianos’ Tragödien sind äußerst selten, insbesondere Werke aus der unmittelbaren Nachkriegszeit. Christ in Rome gilt als eines seiner philosophisch ambitioniertesten Stücke, was dieses Werk zu einem äußerst begehrten Teil der modernen griechischen Literaturgeschichte macht und Sammler von signierten Büchern, modernistische Dramen und europäisches Denken des 20. Jahrhunderts anspricht.
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