Emmanuel de Las Cases - Le Mémorial de Sainte-Hélène - 1958





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Achtbändige illustrierte und nummerierte Ausgabe von Le Mémorial de Sainte-Hélène, im Demi-Leder-Bezug, 1958 veröffentlicht von Les Amis de l’histoire, Autor Emmanuel de Las Cases, Originalsprache Französisch, 3424 Seiten, 18 x 18 cm, Zustand befriedigend mit kleinen Mängeln.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ausgabe in 8 illustrierten und nummerierten Bänden, veröffentlicht im Rahmen einer Vorbestellung im Jahr 1958 durch die Gesellschaft «Les Amis de l’histoire». Sie enthält den klassischen Text des Mémorial in einer bibliophilen Präsentation, gedruckt auf hochwertigem Bouffant-Luxuspapier «Fleur d'Alfa», wobei jedes Exemplar eine individuelle Nummer trägt. Diese sorgfältig gestaltete Ausgabe richtet sich an Napoleon-Enthusiasten und zeichnet sich durch ihren Leineneinband in fauve und grün aus, der auf dem Rücken mit goldenem Titel geprägt ist und auf dem Einband eine goldene Zitierung trägt, sowie durch die Anwesenheit von zeitgenössischen Illustrationen und farbigen Beilagen. Sie wurde unter der Leitung des Historikers René Harot vom Verlag François Beauval auf Entwürfen von Erwin Banz realisiert. Ein Band enthält den Vorbestellungsbeleg über 8000 Francs, unterschrieben vom Verlag.
Das Mémorial de Sainte-Hélène stammt von dem Grafen Emmanuel de Las Cases (1766–1842), einem Memoirenschreiber und engen Vertrauten von Napoléon Ier (1769–1821), der ihn ins Exil nach Sainte-Hélène begleitete und Tag für Tag Gespräche, politische Urteile und Erinnerungen niederschrieb, die vom Kaiser diktiert wurden. Der Entstehungskontext – zwischen Überwachung durch die britischen Behörden, Nostalgie an die imperialen Heldentaten und der nach 1815 erfolgten erinnerungskulturellen Neuordnung – macht das Mémorial zu einem unverzichtbaren Werk für jeden, der sich für die Figur Napoléons interessiert.
Der Inhalt des Mémorial folgt dem Verlauf der achtzehn ersten Exilmonate in Form eines Tagebuchs, in dem Alltagsszenen in Longwood, große Kampagnenerzählungen (Italien, Ägypten, Austerlitz, Russland), Porträts der Akteure des Imperiums sowie lange politische oder juristische Abschweifungen abwechseln. Darin finden sich insbesondere Ausführungen zur Verfassung des Jahres VIII, dem Code civil, der Zensur, der europäischen Diplomatie, aber auch sehr lebendige Seiten zur Psychologie Napoleons, seinen Lesungen, seiner Gesundheit und seinen Beziehungen zu seinem Umfeld.
Der Allgemeinzustand ist zufriedenstellend, jedoch mit einigen kleinen Mängeln: Die Rückseiten sind leicht verblichen mit kleinen Spuren, die Ränder und Ecken sind etwas abgenutzt, kleine Risse im Leder hier und da, einige Seiten weisen Mikro-Risse am Rand auf, sowie weitere geringfügige Mängel.
Der Verkäufer stellt sich vor
Ausgabe in 8 illustrierten und nummerierten Bänden, veröffentlicht im Rahmen einer Vorbestellung im Jahr 1958 durch die Gesellschaft «Les Amis de l’histoire». Sie enthält den klassischen Text des Mémorial in einer bibliophilen Präsentation, gedruckt auf hochwertigem Bouffant-Luxuspapier «Fleur d'Alfa», wobei jedes Exemplar eine individuelle Nummer trägt. Diese sorgfältig gestaltete Ausgabe richtet sich an Napoleon-Enthusiasten und zeichnet sich durch ihren Leineneinband in fauve und grün aus, der auf dem Rücken mit goldenem Titel geprägt ist und auf dem Einband eine goldene Zitierung trägt, sowie durch die Anwesenheit von zeitgenössischen Illustrationen und farbigen Beilagen. Sie wurde unter der Leitung des Historikers René Harot vom Verlag François Beauval auf Entwürfen von Erwin Banz realisiert. Ein Band enthält den Vorbestellungsbeleg über 8000 Francs, unterschrieben vom Verlag.
Das Mémorial de Sainte-Hélène stammt von dem Grafen Emmanuel de Las Cases (1766–1842), einem Memoirenschreiber und engen Vertrauten von Napoléon Ier (1769–1821), der ihn ins Exil nach Sainte-Hélène begleitete und Tag für Tag Gespräche, politische Urteile und Erinnerungen niederschrieb, die vom Kaiser diktiert wurden. Der Entstehungskontext – zwischen Überwachung durch die britischen Behörden, Nostalgie an die imperialen Heldentaten und der nach 1815 erfolgten erinnerungskulturellen Neuordnung – macht das Mémorial zu einem unverzichtbaren Werk für jeden, der sich für die Figur Napoléons interessiert.
Der Inhalt des Mémorial folgt dem Verlauf der achtzehn ersten Exilmonate in Form eines Tagebuchs, in dem Alltagsszenen in Longwood, große Kampagnenerzählungen (Italien, Ägypten, Austerlitz, Russland), Porträts der Akteure des Imperiums sowie lange politische oder juristische Abschweifungen abwechseln. Darin finden sich insbesondere Ausführungen zur Verfassung des Jahres VIII, dem Code civil, der Zensur, der europäischen Diplomatie, aber auch sehr lebendige Seiten zur Psychologie Napoleons, seinen Lesungen, seiner Gesundheit und seinen Beziehungen zu seinem Umfeld.
Der Allgemeinzustand ist zufriedenstellend, jedoch mit einigen kleinen Mängeln: Die Rückseiten sind leicht verblichen mit kleinen Spuren, die Ränder und Ecken sind etwas abgenutzt, kleine Risse im Leder hier und da, einige Seiten weisen Mikro-Risse am Rand auf, sowie weitere geringfügige Mängel.

