Oliver Sieber - Imaginary Club - 2012






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Oliver Siebers Imaginary Club ist ein 2012 erschienendes englischsprachiges Künstlerbuch, signiert und handgebunden, eine Sonderedition von 8 Exemplaren in einer Box, 432 Seiten, 21 × 27 cm, Verlag Böhm Kobayashi.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Oliver Sieber, Imaginary Club
Künstlerbuch 2012
Digitaler Offsetdruck, Indigo, Papier: Römerturm Columbo
Handgebunden vom Künstler (geheftet/geklebt)
432 Seiten, 21 x 27 cm
In einer Box, handgefertigt vom Künstler
Exklusive Auflage von 8 Exemplaren
Signierte Box
Editionsnummer #7/8
Enthalten sind 2 einzigartige Prints (2012, vom Künstler gedruckt)
auf Harman Gloss Baryta warm (dieses Papier wird nicht mehr produziert)
versehen mit Notizen des Künstlers
Prints:
Ike Los Angeles 2001: 26,4 x 20,2 cm
Hairstyle-guide, New York 2009: 14 x 18,5 cm
Bei dieser Ausgabe handelt es sich um die Original-Künstlerbuchausgabe aus dem Jahr 2012, die Oliver Sieber zunächst in einer Auflage von 8 Exemplaren handgefertigt hat (Die Seiten wurden im digitalen-Offset gedruckt). 2013 erschien dann eine Verlagsausgabe (eine Kooperation zwischen Böhm Kobayashi (Dssd) und Gwin Zegal (Guingamp))
2014 wurde das Buch als »Photobook of the Year« der Aperture Foundation und Paris Photo ausgezeichnet.
Andere Ausgaben dieser Sonderausgabe befinden sich in privaten Sammlungen, und in den institutionellen Sammlungen des Folkwang Museum Essen und der photographischen Sammlung, SK-Stiftung Kultur Köln.
Eine vollständige Sammlung aller Prints (die in einer Auflage von 2+I geprintet wurden) befindet sich in der Sammlung des V&A Museum London.
Imaginary Club wurde bisher wie folgt ausgestellt:
2024: Japanisches Kulturinstitut / Japan Foundation, Köln
2020: Openeye Gallery Liverpool
2019: Kunsthalle Gießen
2018: Festival Lianzhou
2016: Kunstmuseum Bonn
2015: Kyotografie
2014: Festival International de Mode & de Photographie, Hyères
2014: Gallery Stieglitz 19, Antwerpen
2013: TH13 Fondation d’entreprise Hermès, Bern
2013: Le CLUB 013, Arles
2011: Museum für Photographie, Braunschweig
2010: Galerie Priska Pasquer, Köln
Mehr Informationen hier: https://oliversieber.de/index.php/2025/03/08/imaginary/
»Siebers Bilder der Subkulturen ähneln nicht den dokumentarischen Fotos junger Menschen aus der Underground-Szene, und sie erinnern auch nicht an die Schnappschüsse von der Straße, die wir in Magazinen und Blogs sehen. In herkömmlichen Dokumentationen sind die jungen Menschen sich der Kamera sehr bewusst, starren oft direkt in die Linse oder posieren in festgelegten Posen. Dadurch inszenieren sie ein Klischee ihrer Subkultur. Siebers junge Menschen mögen ihre Körper in extravaganten Stilen kleiden, doch mit ihren Blicken, die auf einen fernen Punkt gerichtet sind, strahlen sie Ruhe, ja sogar Sanftmut aus. Die Bilder scheinen einen Moment einzufangen, in dem sie plötzlich zu sich selbst zurückfinden, während sie eine festgelegte Rolle spielen.
Eine Subkultur ist eine Gemeinschaft, die sich um Identität bildet. Sie ist nicht einfach eine Ansammlung von Aussteigern und Abweichlern, sondern ein Netzwerk von Gefährten, die durch geteilte Ästhetik, Ideen, Geschmäcker und Verhaltensformen eine alternative Identität zur Mainstream-Kultur suchen. Diese Identität erreichen sie durch gegenseitige Bestätigung und nutzen ihre körperliche Präsenz, um ein „ideales Selbst“ zu schaffen.« Aus einem Text von Koji Narumi
Oliver Sieber, Imaginary Club
Künstlerbuch 2012
Digitaler Offsetdruck, Indigo, Papier: Römerturm Columbo
Handgebunden vom Künstler (geheftet/geklebt)
432 Seiten, 21 x 27 cm
In einer Box, handgefertigt vom Künstler
Exklusive Auflage von 8 Exemplaren
Signierte Box
Editionsnummer #7/8
Enthalten sind 2 einzigartige Prints (2012, vom Künstler gedruckt)
auf Harman Gloss Baryta warm (dieses Papier wird nicht mehr produziert)
versehen mit Notizen des Künstlers
Prints:
Ike Los Angeles 2001: 26,4 x 20,2 cm
Hairstyle-guide, New York 2009: 14 x 18,5 cm
Bei dieser Ausgabe handelt es sich um die Original-Künstlerbuchausgabe aus dem Jahr 2012, die Oliver Sieber zunächst in einer Auflage von 8 Exemplaren handgefertigt hat (Die Seiten wurden im digitalen-Offset gedruckt). 2013 erschien dann eine Verlagsausgabe (eine Kooperation zwischen Böhm Kobayashi (Dssd) und Gwin Zegal (Guingamp))
2014 wurde das Buch als »Photobook of the Year« der Aperture Foundation und Paris Photo ausgezeichnet.
Andere Ausgaben dieser Sonderausgabe befinden sich in privaten Sammlungen, und in den institutionellen Sammlungen des Folkwang Museum Essen und der photographischen Sammlung, SK-Stiftung Kultur Köln.
Eine vollständige Sammlung aller Prints (die in einer Auflage von 2+I geprintet wurden) befindet sich in der Sammlung des V&A Museum London.
Imaginary Club wurde bisher wie folgt ausgestellt:
2024: Japanisches Kulturinstitut / Japan Foundation, Köln
2020: Openeye Gallery Liverpool
2019: Kunsthalle Gießen
2018: Festival Lianzhou
2016: Kunstmuseum Bonn
2015: Kyotografie
2014: Festival International de Mode & de Photographie, Hyères
2014: Gallery Stieglitz 19, Antwerpen
2013: TH13 Fondation d’entreprise Hermès, Bern
2013: Le CLUB 013, Arles
2011: Museum für Photographie, Braunschweig
2010: Galerie Priska Pasquer, Köln
Mehr Informationen hier: https://oliversieber.de/index.php/2025/03/08/imaginary/
»Siebers Bilder der Subkulturen ähneln nicht den dokumentarischen Fotos junger Menschen aus der Underground-Szene, und sie erinnern auch nicht an die Schnappschüsse von der Straße, die wir in Magazinen und Blogs sehen. In herkömmlichen Dokumentationen sind die jungen Menschen sich der Kamera sehr bewusst, starren oft direkt in die Linse oder posieren in festgelegten Posen. Dadurch inszenieren sie ein Klischee ihrer Subkultur. Siebers junge Menschen mögen ihre Körper in extravaganten Stilen kleiden, doch mit ihren Blicken, die auf einen fernen Punkt gerichtet sind, strahlen sie Ruhe, ja sogar Sanftmut aus. Die Bilder scheinen einen Moment einzufangen, in dem sie plötzlich zu sich selbst zurückfinden, während sie eine festgelegte Rolle spielen.
Eine Subkultur ist eine Gemeinschaft, die sich um Identität bildet. Sie ist nicht einfach eine Ansammlung von Aussteigern und Abweichlern, sondern ein Netzwerk von Gefährten, die durch geteilte Ästhetik, Ideen, Geschmäcker und Verhaltensformen eine alternative Identität zur Mainstream-Kultur suchen. Diese Identität erreichen sie durch gegenseitige Bestätigung und nutzen ihre körperliche Präsenz, um ein „ideales Selbst“ zu schaffen.« Aus einem Text von Koji Narumi
