Robin Christian Andersen (1890-1969) - Moralizing conversation






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Moralizing conversation, ein Ölbild auf Leinwand mit Innenraumszene des österreichischen Künstlers Robin Christian Andersen (1890–1969) aus der Periode 1920–1930, handschriftlich signiert, Originalausführung, gerahmt, in sehr gutem Zustand, gerahmte Maße 77 × 93 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Andersen, Robin Christian, österreichischer Maler, Grafiker, Textildesigner, * 17.7.1890 (1889 laut K. Sotriffer) Wien, † 23.1.1969 Wien. Sohn dänischer Eltern. Nach Ablehnung an der ABK Wien studierte er zunächst bei seinem Vater Christian Georgius A. in Dänemark, dann an den Malschulen R. Scheffer und L. Bauer (Strehblow) in Wien. Danach war A. Faistauer, sein später Schwager, sein erster Prototyp. Er und G. Schütt begleiteten ihn auf Studienreisen, unter anderem nach Italien. 1911 wurde er Mitglied der Neukunstgruppe zusammen mit A. Faistauer, A. Kolig, FOLLOWING Wiegele, E. Squint und Kokoschka im Hagenbund; Künstler. Orientierung an den postal-impressionistischen Strömungen, bei P. Cézanne, V. van Goghs, P. Gauguin. Nach 1918 war er teilweise Sekretär und Leiter der 'Kunstschau' 1908/09 des 'Sonderbundes'. 1919 gründete er mit A. Faistauer die Salzburger Vrg 'Aquarius'. Nach 1918 waren die Schöpfer die ersten modernen österreichischen Gobelins. 1919 wurde eine Signerschule für Heimkehrer und Kunstlehrer in der Meidlinger Nationalbildung gegründet. 1921 war er Mitbegründer der Wiener Gobelin-Manufaktur; Mitglied der Neuen Münchner Sezession; in den Jahren 1932–39 und ab 1945 Mitglied der Wiener Secession. Seit 1945 Professor an der ABKR Wien, 1946–48 deren Rektor, bis 1965 Leiter einer Meisterklasse (Schüler u.a. K. Absolon, J. Avramidis, G. Hoke, FOLLOWING 100 water, A. Scantier). Auszeichnungen: 1925 Silberstaatspreise und goldene Ehrenmedaille der Genossenschaftsbilder. Künstler; Goldmedaille des Wiener Künstlerhauses; 1953 Anerkennungspreis der Stadt Wien; 1939 Prof.-Titel. Aus impressionistisch-expressionistischen Ansätzen entwickelte Andersen früh eine konstruktiv-kühle, zugleich auch mit einem gewissen Lyrismus volle und malerisch wirkende Werke, die manchmal in Stillleben, Szenen, Interieurs und Figurenbildern durch ihre skizzenhafte Anordnung bestachen. Die skelettartige Struktur ist statisch, A.s Kolorismus ein zurückhaltender. Seine Oberflächengeometrie erinnert manchmal an rhythmisierte, abstrahierte Ausdrucksformen mit J. Villon. Gesetz und Regel, Methodik und Theorie (die der Lehrer fruchtbar vermitteln konnte) bestimmen ein Werk, das den Prinzipien und Ordnungen der natürlichen Schöpfung treu blieb.
Literatur: Prof. H. Fuchs, Lexikon österreichischer Künstler, Wien, 1975; H. Vollmer, "Künstlerlexikon des 20. Jahrhunderts", Leipzig, 1955; Thieme/Becker, "Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler...", Leipzig, 1999.
Inschrift: unten rechts signiert.
Technik: Öl auf Leinwand, originaler, silberbeschichteter Rahmen aus der jeweiligen Epoche.
Maße: ungerahmt B 24 3/4" x H 31 1/8" (63 x 79 cm), gerahmt B 30 1/3" x H 36 2/3" (77 x 93 cm).
Zustand: in sehr gutem Zustand.
Der Verkäufer stellt sich vor
Andersen, Robin Christian, österreichischer Maler, Grafiker, Textildesigner, * 17.7.1890 (1889 laut K. Sotriffer) Wien, † 23.1.1969 Wien. Sohn dänischer Eltern. Nach Ablehnung an der ABK Wien studierte er zunächst bei seinem Vater Christian Georgius A. in Dänemark, dann an den Malschulen R. Scheffer und L. Bauer (Strehblow) in Wien. Danach war A. Faistauer, sein später Schwager, sein erster Prototyp. Er und G. Schütt begleiteten ihn auf Studienreisen, unter anderem nach Italien. 1911 wurde er Mitglied der Neukunstgruppe zusammen mit A. Faistauer, A. Kolig, FOLLOWING Wiegele, E. Squint und Kokoschka im Hagenbund; Künstler. Orientierung an den postal-impressionistischen Strömungen, bei P. Cézanne, V. van Goghs, P. Gauguin. Nach 1918 war er teilweise Sekretär und Leiter der 'Kunstschau' 1908/09 des 'Sonderbundes'. 1919 gründete er mit A. Faistauer die Salzburger Vrg 'Aquarius'. Nach 1918 waren die Schöpfer die ersten modernen österreichischen Gobelins. 1919 wurde eine Signerschule für Heimkehrer und Kunstlehrer in der Meidlinger Nationalbildung gegründet. 1921 war er Mitbegründer der Wiener Gobelin-Manufaktur; Mitglied der Neuen Münchner Sezession; in den Jahren 1932–39 und ab 1945 Mitglied der Wiener Secession. Seit 1945 Professor an der ABKR Wien, 1946–48 deren Rektor, bis 1965 Leiter einer Meisterklasse (Schüler u.a. K. Absolon, J. Avramidis, G. Hoke, FOLLOWING 100 water, A. Scantier). Auszeichnungen: 1925 Silberstaatspreise und goldene Ehrenmedaille der Genossenschaftsbilder. Künstler; Goldmedaille des Wiener Künstlerhauses; 1953 Anerkennungspreis der Stadt Wien; 1939 Prof.-Titel. Aus impressionistisch-expressionistischen Ansätzen entwickelte Andersen früh eine konstruktiv-kühle, zugleich auch mit einem gewissen Lyrismus volle und malerisch wirkende Werke, die manchmal in Stillleben, Szenen, Interieurs und Figurenbildern durch ihre skizzenhafte Anordnung bestachen. Die skelettartige Struktur ist statisch, A.s Kolorismus ein zurückhaltender. Seine Oberflächengeometrie erinnert manchmal an rhythmisierte, abstrahierte Ausdrucksformen mit J. Villon. Gesetz und Regel, Methodik und Theorie (die der Lehrer fruchtbar vermitteln konnte) bestimmen ein Werk, das den Prinzipien und Ordnungen der natürlichen Schöpfung treu blieb.
Literatur: Prof. H. Fuchs, Lexikon österreichischer Künstler, Wien, 1975; H. Vollmer, "Künstlerlexikon des 20. Jahrhunderts", Leipzig, 1955; Thieme/Becker, "Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler...", Leipzig, 1999.
Inschrift: unten rechts signiert.
Technik: Öl auf Leinwand, originaler, silberbeschichteter Rahmen aus der jeweiligen Epoche.
Maße: ungerahmt B 24 3/4" x H 31 1/8" (63 x 79 cm), gerahmt B 30 1/3" x H 36 2/3" (77 x 93 cm).
Zustand: in sehr gutem Zustand.
